Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Wie versteht man gegeneinander langsamer gehende Uhren

Beitragvon Rudi Knoth » Sa 3. Mai 2025, 11:25

Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:...
Die Frage ist, warum die "Kritiker" so darauf bestehen, daß man Berechnungen im Ruhesystem des "reisenden Zwillings" vornimmt. Denn genau in dieser Betrachtung muß man auch den "Zeiteffekt" der Umkehr berücksichtigen sonst bekommt man ein "verwirrendes" Ergebnis.

Gruß
Rudi Knoth

Es gibt keinen "Zeiteffekt" der Umkehr. Wenn es so wäre, müsste es auch einen "Zeiteffekt" des Starts geben.



Den gibt es schon. Denn sonst müsste die synchrone Uhr am Ziel weniger Zeit als die Borduhr des "reisenden Zwillings" anzeigen. Denn auch diese Uhr hat einen "langsameren Gang" im "Reisesystem".

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Wie versteht man gegeneinander langsamer gehende Uhren

Beitragvon Frau Holle » Sa 3. Mai 2025, 11:45

Rudi Knoth hat geschrieben:Die Erklärung ist hier die "berühmt-berüchtigte" Relativität der Gleichzeitigkeit.

Harald Mauer weiß das ganz genau und hat es in einem Artikel auch mal gut erklärt. Die SRT hat er soweit schon verstanden – im Unterschied zu den anderen Kandidaten hier – nur gefällt ihm die RdG einfach nicht und deshalb redet er dagegen. Da ist es wie bei Fussballfans eine Sympathiefrage ungeachtet aller objektiven Wahrheit. Außerdem hat er anscheinend RT-kritische Bücher auf dem Markt und somit auch ein finanzielles Interesse.
 
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Re: Wie versteht man gegeneinander langsamer gehende Uhren

Beitragvon Skeptiker » Sa 3. Mai 2025, 11:46

Lagrange hat geschrieben:Die geschwindigkeitsabhängige ZD ist immer symmetrisch, weil die Relativgeschwindigkeit gleich ist.

Für 2 gleichförmig zueinander bewegte Inertialsysteme stimmt das ja auch. Hier sind aber 3 beteiligt, wie jetzt schon mehrfach bewiesen. Aber bis drei ist für dich eben zu schwierig.
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Re: Wie versteht man gegeneinander langsamer gehende Uhren

Beitragvon Rudi Knoth » Sa 3. Mai 2025, 12:38

Frau Holle hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Die Erklärung ist hier die "berühmt-berüchtigte" Relativität der Gleichzeitigkeit.

Harald Mauer weiß das ganz genau und hat es in einem Artikel auch mal gut erklärt. Die SRT hat er soweit schon verstanden – im Unterschied zu den anderen Kandidaten hier – nur gefällt ihm die RdG einfach nicht und deshalb redet er dagegen. Da ist es wie bei Fussballfans eine Sympathiefrage ungeachtet aller objektiven Wahrheit. Außerdem hat er anscheinend RT-kritische Bücher auf dem Markt und somit auch ein finanzielles Interesse.
 


Was die RdG angeht, so gab es einen Artikel von Markus Pössel in scilogs vor 7 Jahren der heftig diskutiert wurden (1700 Kommentare). Also dies ist schon ein "schwieriges Thema". Ich selber kenne die Texte von Harald Maurer schon seit 10 Jahren.

Gruß
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Re: Wie versteht man gegeneinander langsamer gehende Uhren

Beitragvon Rudi Knoth » Sa 3. Mai 2025, 12:42

Skeptiker hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Die geschwindigkeitsabhängige ZD ist immer symmetrisch, weil die Relativgeschwindigkeit gleich ist.

Für 2 gleichförmig zueinander bewegte Inertialsysteme stimmt das ja auch. Hier sind aber 3 beteiligt, wie jetzt schon mehrfach bewiesen. Aber bis drei ist für dich eben zu schwierig.


Vor allem ruht der "reisende Zwilling" nacheinander in zwei verschiedenen Inertialsystemen. Und der daraus resultierenden "Zeitsprung" wird dann "unterschlagen"-

Gruß
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Re: Wie versteht man gegeneinander langsamer gehende Uhren

Beitragvon Lagrange » Sa 3. Mai 2025, 14:22

Rudi Knoth hat geschrieben:
Skeptiker hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Die geschwindigkeitsabhängige ZD ist immer symmetrisch, weil die Relativgeschwindigkeit gleich ist.

Für 2 gleichförmig zueinander bewegte Inertialsysteme stimmt das ja auch. Hier sind aber 3 beteiligt, wie jetzt schon mehrfach bewiesen. Aber bis drei ist für dich eben zu schwierig.


Vor allem ruht der "reisende Zwilling" nacheinander in zwei verschiedenen Inertialsystemen. ...

Das ist egal, die Systeme sind paarweise gleichberechtigt.
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Re: Wie versteht man gegeneinander langsamer gehende Uhren

Beitragvon Skeptiker » Sa 3. Mai 2025, 14:22

Rudi Knoth hat geschrieben:
Vor allem ruht der "reisende Zwilling" nacheinander in zwei verschiedenen Inertialsystemen. Und der daraus resultierenden "Zeitsprung" wird dann "unterschlagen"-

Gruß
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Durch unterschlagen von Tatsachen lässt sich natürlich auch nichts widerlegen. Soviel Verstand sollte man als Kritiker eigentlich schon mitbringen.
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Re: Wie versteht man gegeneinander langsamer gehende Uhren

Beitragvon Rudi Knoth » Sa 3. Mai 2025, 14:31

Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Skeptiker hat geschrieben:Für 2 gleichförmig zueinander bewegte Inertialsysteme stimmt das ja auch. Hier sind aber 3 beteiligt, wie jetzt schon mehrfach bewiesen. Aber bis drei ist für dich eben zu schwierig.


Vor allem ruht der "reisende Zwilling" nacheinander in zwei verschiedenen Inertialsystemen. ...

Das ist egal, die Systeme sind paarweise gleichberechtigt.


Das sind sie nicht, den diese Systeme "reisender und ruhender Zwilling" bewegen sich nicht nach der Bedingung für das Relativitätsprinzip. Für die drei Bezugssysteme (Strecke, von Start zu Ziel und von Ziel zu Start) gilt, daß sie gleichberechtigt sind.

Gruß
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Re: Wie versteht man gegeneinander langsamer gehende Uhren

Beitragvon Lagrange » Sa 3. Mai 2025, 14:40

Rudi Knoth hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Vor allem ruht der "reisende Zwilling" nacheinander in zwei verschiedenen Inertialsystemen. ...

Das ist egal, die Systeme sind paarweise gleichberechtigt.


Das sind sie nicht...

Natürlich sind sie es.

Hinreise: Rakete bewegt sich im Bezugssystem Erde, Erde bewegt sich im Bezugssystem Rakete.

Rückreise: Rakete bewegt sich im Bezugssystem Erde, Erde bewegt sich im Bezugssystem Rakete.
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Re: Wie versteht man gegeneinander langsamer gehende Uhren

Beitragvon Frau Holle » Sa 3. Mai 2025, 14:44

Rudi Knoth hat geschrieben:Was die RdG angeht, so gab es einen Artikel von Markus Pössel in scilogs vor 7 Jahren der heftig diskutiert wurden (1700 Kommentare). Also dies ist schon ein "schwieriges Thema".

Naja, wenn die schiere Anzahl von Kommentaren das Kriterium für die Schwierigkeit ist, dann müsste die SRT das schwierigste Thema der Welt sein, wenn man bedenkt wie lange und wie viel allein im mahag-Forum schon darüber geschrieben wurde. An der Schwierigkeit des Themas liegt es nicht.
 
 
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