Rudi Knoth hat geschrieben:Lagrange hat geschrieben:Die Uhr die am schnellsten tickt, ruht im ECI.
Wenn man es genau nimmt, wäre das eine Uhr, die im Inertialsystem,dessen Zentrum die Sonne ist, ruht. Denn auch das ECI bewegt sich in einer elliptischen Bahn um die Sonne. Dazu kommt noch, daß diese Uhr umso "schneller taktet", je weiter sie von der Sonne entfernt ist.
Noch eine Anmerkung der Eingangsfrage: Aus der Sicht der SRT ist die
Messung des Ganges einer "bewegten Uhr" gemeint. Im Sinne der "reinen Lehre" wird damit keine Aussage über den Einfluss der Bewegung der Uhr auf den Mechanismus des Gangs diese Uhr gemacht. In den diversen "Äthertheorien" wird solch ein Einfluss dieses "Äthers" auf den Mechanismus der Uhren angenommen. Dies gilt auch für gravitative Einflüsse (ART). Bei den gravitativen Einflüssen sollte man aber bedenken, daß die Uhren auf der ISS und den GPS auch unterschiedlich "takten" obwohl für beide Uhren gilt, daß sich Gravitation und Zentrifugalkraft im Satellit aufheben.
Wenn eine Uhr auf Gravitation reagiert dann "taugt sie nichts".
Der Gang einer Uhr wird durch zwei Umstände bestimmt, diese sind:
a) der "Trägerdruck" am Ort der Uhr
b) ihr Bewegungszustand gegen den Träger.
Masse schwächt den "Druck", darum taktet eine Uhr in Nähe der Masse langsamer als weiter entfernt.
Bewegung gegen den Träger führt zu einer Verlangsamung ihres Schwingens, dargestellt/alternativ erklärt mit einem Boot das mal im See, mal im Fluss seine Runden zieht.
Je schneller die Strömung, dest länger dauer ein Fahrzylus. Heisst: Je grösser die Bewegung gegen den Träger ist desto länger dauert ein Schwingungszug, desto langsamer taktet sie dann.
Beide Effekte arbeiten gegeneinander, es kommt auf den Ort der Uhr im ECI und ihren Bewegungszustand an wie sie letzendlich tickt.
Zum ECI:
Die Masse der Sonne erzeugt im Träger ihr "ECI", also ein SCI, in diesem eingebettet ist das ECI das die Masse der Erde erzeugt. (wenn sanchez seine Ani umgezeichnet hat dann ist das zu erkennen)
Da die Erde um die Sonne kreist, kreist auch das ECI um diese.
Das ist es was dazu führt das sich Sternenabberation zeigt.
Weil eine Uhr geschwindigkeitsabhängig taktet darum ist es möglich ihren Bewegungszustand und ihre Geschwindigkeit gegen den Träger zu erkennen.
Das geht mit einer einzigen Uhr, will man eine zweite Uhr da als Referenz verwenden so geht das nicht.
Grund: die Referenzuhr verhält sich so die die Messuhr, es wäre also keine Differenz zu erkennen.
Wie man das mit einer einzigen Uhr hinkriegt das ist in diesem
PDF dargelgt.
Hier wird keine Uhr mit einer anderen Uhr verglichen, sondern zwei unterschiedliche Geschwindigkeiten einer einzigen Uhr. Diese Uhr ist im PDF als U2 bezeichnet.
Kurt
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