Wie misst man den Gang eíner bewegten Uhr

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Wie misst man den Gang eíner bewegten Uhr

Beitragvon Frau Holle » So 27. Apr 2025, 08:02

@Rudi Knoth

Rudi Knoth hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Die Überschrift lautet: Wie misst man den Gang eíner bewegten Uhr

An Alle vor allem Frau Holle: Hat jemand noch etwas zu dieser Frage zu sagen?

Nur dass deine Ausführungen zu knapp geraten sind für Leute, denen das nicht eh geläufig ist.

Außerdem entsteht der falsche Eindruck als könne man mit dem Dopplereffekt bewegt von unbewegt unterscheiden, indem man einfach den "unterschiedlichen Gang" von Uhren misst:
Rudi Knoth hat geschrieben:Es gibt nun mal den Fall, daß zwei Uhren sich geradlinig mit konstanter Geschwindigkeit zueinander bewegen. Und nach dem altbekannten Relativitätsprinzip kann man dann nicht entscheiden, welche davon bewegt ist oder ruht. Das Beispiel von zwei Zügen auf unterschiedlichen Gleisen zeugt dies doch sehr deutlich. Wenn man nur den anderen Zug sehen kann, dann ist das nicht einfach festzustellen. Nur Wenn der Zug auf offener Strecke fährt, weiss man dies. Deine genannten Fälle erfüllen gerade nicht diese Voraussetzung und daher kann man den unterschiedlichen Gang der Uhren messen.


Meine Frage an dich ist, was du damit erreichen willst in diesem Forum.

Da du anscheinend einen Narren am optischen Dopplereffekt gefressen hast würde ich dir raten, das mit maximaler Ausführlichkeit und ohne Flüchtigkeitsfehler zu erklären, damit auch solche Leser etwas davon haben, denen es nicht geläufig ist und die es nachvollziehen wollen. Im anderen Forum hatten wir es ja schon ausführlicher erörtert, und da war es leider auch erst mal so, dass man dir die zum Verständnis wichtigen Infos nach und nach aus der Nase ziehen musste.

Insgesamt ist es aber klar und eigentlich auch bekannt, dass sich Zeitdilatation und Längenkontraktion bei geradliniger, gleichförmiger Relativbewegung auch im optischen Dopplereffekt wiederfindet.
 
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Re: Wie misst man den Gang eíner bewegten Uhr

Beitragvon Rudi Knoth » So 27. Apr 2025, 09:44

@Frau Holle » So 27. Apr 2025, 09:02

Außerdem entsteht der falsche Eindruck als könne man mit dem Dopplereffekt bewegt von unbewegt unterscheiden, indem man einfach den "unterschiedlichen Gang" von Uhren misst:


Also dies ist nun wirklich nicht meine Aussage. Im Gegenteil will ich für den Fall der zueinander nicht beschleunigt bewegten Uhren zeigen, daß jede der beiden Uhren im Ruhesystem der anderen Uhr langsamer geht.

Da du anscheinend einen Narren am optischen Dopplereffekt gefressen hast,...


Nun zu meiner Motivation, dieses Thema hier zu erläutern:

1. Für dich ist es wichtig, die bewegten Uhren an ausgewählten Punkten abzulesen wenn sie diese passieren. Daher habe ich in einem Eingangsbeitrag zeigen wollen, daß diese Ablesungen und deren nach heutigem Stand physikalisch möglichen Übertragung der Ablesewerte identisch mit den von dem Beobachter, der gegenüber der bewegten Uhr ruht, übermittelten Daten sind.

2. Der optische Dopplereffekt ist experimentell auf jeden Fall für die Situation "zueinander nicht beschleunigte Uhren" gut bestätigt worden. Das Grundprinzip des akustischen Dopplereffektes habe ich für die beiden Fälle "ruhender Sender" und "ruhender Empfänger" als bekannt angenommen.

3. Wie oben schon gesagt, kann man einige SRT-Vorhersagen wie die "gegenseitige Zeitdilatation" recht einfach zeigen.

Im anderen Forum hatten wir es ja schon ausführlicher erörtert, und da war es leider auch erst mal so, dass man dir die zum Verständnis wichtigen Infos nach und nach aus der Nase ziehen musste.


Da gab es auch eine Menge Meinungsverschiedenheiten zwischen mir und einem der Moderatoren. Aber ich will jetzt nicht auf diese knapp einem halben Jahr zurückliegende Diskussion weiter eingehen.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Wie misst man den Gang eíner bewegten Uhr

Beitragvon Frau Holle » So 27. Apr 2025, 10:39

Rudi Knoth hat geschrieben:@Frau Holle » So 27. Apr 2025, 09:02

Außerdem entsteht der falsche Eindruck als könne man mit dem Dopplereffekt bewegt von unbewegt unterscheiden, indem man einfach den "unterschiedlichen Gang" von Uhren misst:


Also dies ist nun wirklich nicht meine Aussage.

Es kommt aber ein bisschen so rüber.

Rudi Knoth hat geschrieben:Im Gegenteil will ich für den Fall der zueinander nicht beschleunigt bewegten Uhren zeigen, daß jede der beiden Uhren im Ruhesystem der anderen Uhr langsamer geht.

Leider ist es dir nicht gelungen. Du hast lediglich erklärt, wie eine "bewegte" Uhr bei einer "ruhenden" Uhr langsamer festgestellt wird. Da wird von vorneherein eine bestimmte bewegte Uhr angenommen und eine bestimmte ruhende. Von Wechselseitigkeit keine Spur.

Dass man die Wellenlänge des Signals beim Sender kennen muss hast du auch nicht erwähnt. Dem empfangenen Signal kann man sonst überhaupt nichts anmerken. Das ist zwar selbstverständlich beim Dopplereffekt, aber trotzdem... Wenn du zweimal die Hälfte des ganzen Phänomens als bekannt voraussetzt, dann musst du ja nichts mehr erklären wollen^^.

Rudi Knoth hat geschrieben:
Im anderen Forum hatten wir es ja schon ausführlicher erörtert, und da war es leider auch erst mal so, dass man dir die zum Verständnis wichtigen Infos nach und nach aus der Nase ziehen musste.

Da gab es auch eine Menge Meinungsverschiedenheiten zwischen mir und einem der Moderatoren. Aber ich will jetzt nicht auf diese knapp einem halben Jahr zurückliegende Diskussion weiter eingehen.

Jedenfalls hatte ich damals nach vielen Nachfragen zum ersten mal richtig verstanden, worauf du eigentlich mit dem Dopplereffekt hinaus wolltest. Das kann man vllt. so interpretieren, dass ich schwer von Begriff bin, aus meiner Sicht ist es aber so, dass du leider schlecht erklärst und praktisch niemals fehlerfrei. Das zum Beispiel ist auch wieder falsch:
Rudi Knoth hat geschrieben:

Die 2 gehört wohl nicht als Faktor hinter die Wurzel. Liest du dein Zeug nicht nochmal durch nach dem Abschicken? Oder weißt du nicht wie man seinen Text nachträglich editiert um sowas zu verbessern? Was soll der geneigte Leser von solcher Oberflächlichkeit halten? Rumrätseln was da wohl gemeint sein könnte und warum genau, wenn eh alle Zwischenschritte fehlen? Nicht so mein Ding.
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am So 27. Apr 2025, 10:40, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wie misst man den Gang eíner bewegten Uhr

Beitragvon bumbumpeng » So 27. Apr 2025, 10:40

Rudi Knoth hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:...
Wieso ist diese Frage eine Lüge? Es gibt nun mal den Fall, daß zwei Uhren sich geradlinig mit konstanter Geschwindigkeit zueinander bewegen. Und nach dem altbekannten Relativitätsprinzip kann man dann nicht entscheiden, welche davon bewegt ist oder ruht.
Wir nehmen den Fall, dass es nur eine Uhr gibt. Was ist denn dann, Rudi?
Ist sie bewegt oder nicht?
Eine Uhr ist nie und nimmer zu einer anderen Uhr bewegt. Das ist eingesteinter Schwachsinn.
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Re: Wie misst man den Gang eíner bewegten Uhr

Beitragvon Rudi Knoth » So 27. Apr 2025, 10:56

@Frau Holle

Ich denke, so geht das nicht.

Die 2 gehört wohl nicht als Faktor hinter die Wurzel. Liest du dein Zeug nicht nochmal durch nach dem Abschicken? Oder weißt du nicht wie man seinen Text nachträglich editiert um sowas zu verbessern? Was soll der geneigte Leser von solcher Oberflächlichkeit halten? Rumrätseln was da wohl gemeint sein könnte und warum genau, wenn eh alle Zwischenschritte fehlen? Nicht so mein Ding.


Diese Art gefällt mir nicht. So kann ich nicht mit dir und manchen anderen "Relativisten" diskutieren.

Gruß
Rudi Knoth
Zuletzt geändert von Rudi Knoth am So 27. Apr 2025, 11:07, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wie misst man den Gang eíner bewegten Uhr

Beitragvon Rudi Knoth » So 27. Apr 2025, 11:07

bumbumpeng hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:...
Wieso ist diese Frage eine Lüge? Es gibt nun mal den Fall, daß zwei Uhren sich geradlinig mit konstanter Geschwindigkeit zueinander bewegen. Und nach dem altbekannten Relativitätsprinzip kann man dann nicht entscheiden, welche davon bewegt ist oder ruht.
Wir nehmen den Fall, dass es nur eine Uhr gibt. Was ist denn dann, Rudi?
Ist sie bewegt oder nicht?
Eine Uhr ist nie und nimmer zu einer anderen Uhr bewegt. Das ist eingesteinter Schwachsinn.


Was für einen Unsinn. Um den Gang einer Uhr zu testen, braucht man nun einmal eine Vergleichsuhr. Und natürlich können zwei Uhren wie zwei andere Objekte zueinander bewegt sein. Das hat mit der Lebenserfahrung und dem gesunden Menschenverstand zu tun. D braucht es keinen Einstein.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Wie misst man den Gang eíner bewegten Uhr

Beitragvon Frau Holle » So 27. Apr 2025, 11:18

Rudi Knoth hat geschrieben:
Die 2 gehört wohl nicht als Faktor hinter die Wurzel. Liest du dein Zeug nicht nochmal durch nach dem Abschicken? Oder weißt du nicht wie man seinen Text nachträglich editiert um sowas zu verbessern? Was soll der geneigte Leser von solcher Oberflächlichkeit halten? Rumrätseln was da wohl gemeint sein könnte und warum genau, wenn eh alle Zwischenschritte fehlen? Nicht so mein Ding.

Diese Art gefällt mir nicht. So kann ich nicht mit dir und manchen anderen "Relativisten" diskutieren.

Naja, die Waage zu halten zwischen Ehrlichkeit und Respekt ist nicht immer einfach. Hier habe ich mal der Ehrlichkeit Vorrang gegeben, weil es mir wichtig ist, als Wink mit dem Zaunpfahl sozusagen. Wenn du das nicht erträgst, tut's mir leid.

Du hattest ja um Stellungnahme meinerseits geben. Eigentlich hätte ich nichts dazu geschrieben, aber wenn du schon fragst, sollst du auch meine Meinung dazu bekommen.
 
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Re: Wie misst man den Gang eíner bewegten Uhr

Beitragvon bumbumpeng » So 27. Apr 2025, 11:53

Rudi Knoth hat geschrieben:
bumbumpeng hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Wieso ist diese Frage eine Lüge? Es gibt nun mal den Fall, daß zwei Uhren sich geradlinig mit konstanter Geschwindigkeit zueinander bewegen. Und nach dem altbekannten Relativitätsprinzip kann man dann nicht entscheiden, welche davon bewegt ist oder ruht.
Wir nehmen den Fall, dass es nur eine Uhr gibt. Was ist denn dann, Rudi?
Ist sie bewegt oder nicht?
Eine Uhr ist nie und nimmer zu einer anderen Uhr bewegt. Das ist eingesteinter Schwachsinn.
Was für einen Unsinn. Um den Gang einer Uhr zu testen, braucht man nun einmal eine Vergleichsuhr. Und natürlich können zwei Uhren wie zwei andere Objekte zueinander bewegt sein. Das hat mit der Lebenserfahrung und dem gesunden Menschenverstand zu tun. D braucht es keinen Einstein.
Die Referenzuhr bei H&K befand sich auf einem festen Punkt. Die Bedingungen dieser Uhr waren stabil.

Zitat: "Es gibt nun mal den Fall, daß zwei Uhren sich geradlinig mit konstanter Geschwindigkeit zueinander bewegen. Und nach dem altbekannten Relativitätsprinzip kann man dann nicht entscheiden, welche davon bewegt ist oder ruht."
-- Was soll damit ausgedrückt werden?

Man kann sehr wohl entscheiden, was bewegt ist oder nicht.
Nochmal::: Es gibt den direkten Bezug. Ein Körper ist immer absolut zu einem direkten Bezug bewegt !!!!!
Uhr zu Uhr sind nicht zueinander bewegt. Da gibt es keinerlei Beziehung zueinander.
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Re: Wie misst man den Gang eíner bewegten Uhr

Beitragvon Kurt » So 27. Apr 2025, 11:58

Rudi Knoth hat geschrieben:Wieso ist diese Frage eine Lüge? Es gibt nun mal den Fall, daß zwei Uhren sich geradlinig mit konstanter Geschwindigkeit zueinander bewegen. Und nach dem altbekannten Relativitätsprinzip kann man dann nicht entscheiden, welche davon bewegt ist oder ruht.

Laut RT mag das ja so sein, hier ist dargelegt wie es doch erkennbar ist.

Kurt

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Re: Wie misst man den Gang eíner bewegten Uhr

Beitragvon Skeptiker » So 27. Apr 2025, 12:18

Kurt hat geschrieben:Laut RT mag das ja so sein, hier ist dargelegt wie es doch erkennbar ist.
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Auch das kann nicht entschieden werden welche Uhr bewegt ist und welche nicht.
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