Bewegte Uhr, taktet nach Geschwindigkeit?

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Bewegte Uhr, taktet nach Geschwindigkeit?

Beitragvon sanchez » Mi 16. Apr 2025, 14:56

Hallo Rudi,


ich weiss nicht, ob dich recht verstehe.
Ich denke zwei zueinander bewegte Uhren machen noch kein Bezugssystem.
Eben hier eine Uhr im Zug und eine Uhr am Bahnhof.

Das Bezugssystem besteht aus zwei Orten, die Zueinander ruhen.
Das kann im Zug eine zweite Uhr vorne sein,
oder eine zweite Bahnhofsuhr am Ende des Bahnhofs.

Wenn ich wie hier oben eine Uhr habe die auf 100s gezählt hat, während die andere Uhr auf 80s gezählt hat,
dann deswegen weil die Uhr, die auf 100s gezählt hat, zu den zwei Ableseorten geruht hat,
während die andere Uhr mit 80s zwischen den zwei Ableseorten bewegt war

Beim ersten Ableseort, fängt man an, 0s bewegt, und 0s ruhend
Beim zweiten Ableseort unterscheiden sich die beiden Uhren,
aber die eine hat zum zweiten Orte geruht, die andere nicht.

Somit entsteht der Zeitunterschied mit der Wahl des zweiten Ableseorts.
Die Uhren, wenn sie unbeschleunigt sind, gehen nicht verschieden,
es ist nur das was der eine vom anderen wahrnimmt, durch Signallaufzeiten und zurückgelegter Weg.
Wobei ein Signal das ich zum anderen hinschicke, völlig anders ist, als ein Signal, dass ich vom anderen empfange.
Nachtrag: Sorry. Ein Signal macht noch keinen Unterschied,
Zwei Signale, die ich hinschicke, sind völlig anders, wie zwei Signale, die ich empfange.
Zuletzt geändert von sanchez am Mi 16. Apr 2025, 15:34, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Bewegte Uhr, taktet nach Geschwindigkeit?

Beitragvon bumbumpeng » Mi 16. Apr 2025, 15:29

sanchez hat geschrieben:Hallo Rudi,
ich weiss nicht, ob dich recht verstehe.
Ich denke zwei zueinander bewegte Uhren machen noch kein Bezugssystem.
Eben hier eine Uhr im Zug und eine Uhr am Bahnhof.
Ich erkläre es nochmal:
Bei mir gibt es bei der Abhängigkeit/ Berechnung kein Bezugssystem.
Bei mir gibt es den direkten absoluten Bezug und den indirekten Bezug.

Die Uhr im Zug hat einen direkten absoluten Bezug zum Zug.
Die Uhr im Zug hat einen indirekten Bezug zum Gleis/ Erde.

Uhr zu Uhr hat keinen Bezug.

Die Uhr am Bahnhof hat einen direkten absoluten Bezug zum Gleis/ Erde.

Zum Bezugssystem: Z.B., das Sonnensystem. Wie wird bei der Erde gerechnet? Erde zur Sonne.
Es gilt immer der direkte Bezug.
Welchen Einfluss haben die anderen Planeten? So gut wie keinen. Die werden vernachlässigt.
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Re: Bewegte Uhr, taktet nach Geschwindigkeit?

Beitragvon Kurt » Mi 16. Apr 2025, 15:42

sanchez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Was wir nicht haben ist ein Dummerl dem man aus einem Taktverhältnis zweier Uhren Überlichtgeschwindigkeit andichten kann.


Im obigen Beispiel war es so, dass eine Rakete eine Lichtsekunde zurücklegt.


Soso, Uhren waren es die bewegt waren.
Hilft dir auch nichts, du kannst gegen das PDF nichts ausrichten, hast versagt.

Kurt

.
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Re: Bewegte Uhr, taktet nach Geschwindigkeit?

Beitragvon sanchez » Mi 16. Apr 2025, 15:46

@Kurt

Gerade eben noch "Lügner"?

Kurt hat geschrieben:Soso, Uhren waren es die bewegt waren.


Man darf doch davon ausgehen, dass da in der Rakete eine Uhr ist?

Bild
rot die Uhr

Sie ist bewegt und zählt nach Kurt´schen Theorem 0,8s.
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Re: Bewegte Uhr, taktet nach Geschwindigkeit?

Beitragvon Rudi Knoth » Mi 16. Apr 2025, 16:26

@sanchez » Mi 16. Apr 2025, 15:56
ich weiss nicht, ob dich recht verstehe.
Ich denke zwei zueinander bewegte Uhren machen noch kein Bezugssystem.
Eben hier eine Uhr im Zug und eine Uhr am Bahnhof.


Die Uhren selbst sind kein Bezugssystem aber sie ruhen in unterschiedlichen Bezugssystemen. Das Bezugssystem der Bahnhofsuhr(en) ist der Bahnsteig und das Bezugssystem der Uhr(en) im Zug ist der Zug.

Das Bezugssystem besteht aus zwei Orten, die Zueinander ruhen.
Das kann im Zug eine zweite Uhr vorne sein,
oder eine zweite Bahnhofsuhr am Ende des Bahnhofs.


Das ist in der Realisierung von Koordinatensystemen eines, in dem der Bahnhof ruht und eines, in dem der fahrende Zug ruht. Für den Test des Ganges einer Uhr bieten sich zwei synchrone Uhren an. Bei meiner Dopplereffekt-Betrachtung reichen allerdings auch zwei Sender-Empfänger Kombinationen aus. Aber das will ich eventuell in einem eigenen Thema erörtern.

Somit entsteht der Zeitunterschied mit der Wahl des zweiten Ableseorts.
Die Uhren, wenn sie unbeschleunigt sind, gehen nicht verschieden,
es ist nur das was der eine vom anderen wahrnimmt, durch Signallaufzeiten und zurückgelegter Weg.
Wobei ein Signal das ich zum anderen hinschicke, völlig anders ist, als ein Signal, dass ich vom anderen empfange.
Nachtrag: Sorry. Ein Signal macht noch keinen Unterschied,
Zwei Signale, die ich hinschicke, sind völlig anders, wie zwei Signale, die ich empfange.


Genau das meine ich mit dem Dopplereffekt. Beim bewegten Empfänger bewegt sich der Empfänger gegenüber den ausgesendeten Signalen. Beim bewegten Sender werden die vom Sender gesendeten Signale gestaucht oder gedehnt. Dies zeigt sich bei hohen Geschwindigkeiten deutlich. Da aber das Relativitätsprinzip gelten soll bekommt man einen Dopplereffekt, der die Zeitdilatation des bewegten Senders oder Empfängers beinhaltet. Dies nur zur schnellen Einführung zu meinen Gedankengängen.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Bewegte Uhr, taktet nach Geschwindigkeit?

Beitragvon Kurt » Mi 16. Apr 2025, 16:59

sanchez hat geschrieben:@Kurt

Gerade eben noch "Lügner"?

Kurt hat geschrieben:Soso, Uhren waren es die bewegt waren.


Man darf doch davon ausgehen, dass da in der Rakete eine Uhr ist?
[
Mach das mal.

sanchez hat geschrieben:


Bild
rot die Uhr

Sie ist bewegt und zählt nach Kurt´schen Theorem 0,8s.


Wohl nach deiner Aussage.
Wenn du aus einem Gangverhältnis von zwei Uhren zueinander Überlichtgeschwindigkeit von irgendwas rauszauberst, dann ist das deine Sache.
Damit kannst du das PDF nicht widerlegen.
Mit einer einzigen Uhr aber die Märchenweltbehauptung der RT schon.
Geschehen im PDF.

Kurt

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Re: Bewegte Uhr, taktet nach Geschwindigkeit?

Beitragvon sanchez » Mi 16. Apr 2025, 20:19

Bild

Man kann davon ausgehen, das ein Photon, hier blau in der Mitte,
eine Lichtsekunde pro Sekunde zurücklegt.

Hier eine Lichtsekunde Strecke und eine rote Uhr.

Deine Behauptungen:
-Strecken bleiben gleich lang für alle Beobachter.
-Jede Uhr taktet Geschwindigkeitsabhängig

Lässt den Schluss zu,
Die Uhr kann alle möglichen Zeiten anzeigen, man muss sie nur mit der entsprechenden Geschwindigkeit losschicken.
Das führt dazu, dass es Überlichtgeschwindigkeit gibt. -> also Nonsens.

Es gilt die Geschwindigkeitsbegrenzung von 299792 km/s.


Kurt hat geschrieben:Damit kannst du das PDF nicht widerlegen.

Dein pdf kann nicht Geschwindigkeit = Strecke/benötigte Zeit widerlegen.

Bei dir gibt es zwei verschiedene Geschwindigkeiten.
Einmal mit der blauen ruhenden Uhr gemessen.
Das andere Mal mit der roten Uhr gemessen.

Im Inertialsystem sind Geschwindigkeiten für alle gleich.
Jeder misst mit seiner Uhr die Delta t und mit seinem Maßstab und kommt auf den gleichen Betrag v.
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Re: Bewegte Uhr, taktet nach Geschwindigkeit?

Beitragvon Kurt » Mi 16. Apr 2025, 20:50

sanchez hat geschrieben:Bei dir gibt es zwei verschiedene Geschwindigkeiten.
Einmal mit der blauen ruhenden Uhr gemessen.
Das andere Mal mit der roten Uhr gemessen.


Du "verwechselst" dein und mein.
Lies das PDF da steht um welche Umstände es beim PDF und der RT-Widerlegung geht.
Wenn du das widerlegen kannst dann mach das.

Kurt

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Re: Bewegte Uhr, taktet nach Geschwindigkeit?

Beitragvon sanchez » Mi 16. Apr 2025, 21:48

Hallo Rudi,

-Die Uhren selbst sind kein Bezugssystem aber sie ruhen in unterschiedlichen Bezugssystemen.
Das Bezugssystem der Bahnhofsuhr(en) ist der Bahnsteig und das Bezugssystem der Uhr(en) im Zug ist der Zug.

Das kleinstmögliche Bezugssystem. Du hast eine Uhrzeit, die im Ganzen Bezugssystem gilt. Und eine Strecke, mit Anfang und Ende.
Mehr braucht man nicht, dass definiert ein Bezugssystem. Ist bei uns hier zwei Bahnhöfe und die Uhrzeit, die am Bahnhof angezeigt wird.

Wenn man die Bahnstrecke zum Ruhesystem erklärt, ist
Bild

Der Reisende hat es schwerer. Er kann die Zeit, die er fährt vom Bahnhof zu Bahnhof messen. Wie aber misst man als Reisender (Bewegter) die Strecke?
Nun man kann Strecken mit einem Lichtblitz messen. Nehmen wir einen Sender und in Entfernung L einen Spiegel.
Der Lichtblitz bewegt sich vom Sender hin zum Spiegel und wieder zurück. Beide Strecken sind gleich lang.

Fall a)
Wenn Sender und Empfänger zueinander ruhen gilt:
Bild
Mit c Lichtgeschwindigkeit und t_blitz Zeit zwischen Aussenden und Empfangen des Lichtblitz.

Fall b)
Ist jetzt der Sender zum Spiegel hin bewegt, ist die Strecke des Lichtblitzes hin zum Spiegel länger,
als die Strecke, die der Lichtblitz vom Spiegel zum Sender zurücklegt.
Denn im ersten Fall, fliegt der Sender dem Lichtblitz hinterher,
im zweiten Fall, kommt der Lichtblitz dem Sender entgegen.

In einem so bewegten System, gilt für einen Lichtblitz:
Strecke_hin = L
Strecke_zurück = L- v*t_zurück

So dass:
Bild

Diese t_zurück ermittel ich durch,
ich Sende (ich fliege auf den Spiegel zu) zwei Lichtblitze in Richtung Spiegel, im Abstand von einer Sekunde. Die zwei Blitze werden gespiegelt, und kommen mir entgegen.
Dadurch, dass ich den Zwei Blitzen entgegen fliege, sind die beiden Blitze nun weniger als eine Sekunde von einander entfernt.
Ich messe also, die Zeit wenn der erste Blitz bei mir dem Sender ankommt bis zum zweiten Blitz.
Da ist dann der Vergleich, hin war es zwischen den zwei Lichtblitzen 1s, zurück war es weniger als 1 Sekunde (Ein Hinweis für Leute, die an langsamer taktende Uhren glauben).
t_bewegt die Gesamtzeit zwischen Absenden des ersten Lichtblitz und dem Eintreffen wenn der erste Blitz zurück zum Sender kommt.
t_bewegt ist dann die Zeit, die der Reisende zwischen zwei Bahnhöfen gemessen hat, t_blitz ist die Zeit, die auf der Bahnhofsuhr vergangen ist.

Verbesserung: Da die Wegverkürzung auf dem Hin- sowie Rückweg stattfindet, folgt, dass t_zurück = t_bewegt ist.

Wie man sieht, oder auch nicht,
Die Zeitspanne im Ruhesystem a) ist größer als die Zeitspanne im bewegten System b):
Bild
Ich glaube das geht als Herleitung durch.
Wir können das auch gerne mal mit konkreten Zahlen durchrechnen.
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Re: Bewegte Uhr, taktet nach Geschwindigkeit?

Beitragvon Frau Holle » Do 17. Apr 2025, 00:11

Rudi Knoth hat geschrieben:Zu dem Zentrifugen-Thema ist folgendes anzumerken:

1. Die Beschleunigung berechnet sich aus dem Quadrat der Drehzahl mal dem Radius der Zentrifuge. Damit ändert die Längenkontraktion wenig. In der Tat ist es bei beschleunigten Bewegungen noch etwas anders. Auch ist zu bedenken,daß die Längenkontraktion nur in der Fahrtrichtung des Zuges im Bezugssystem der Strecke gemessen wird.

Sorry, aber das ist nicht anzumerken, sondern führt vom Thema weg. Beschleunigung und die Richtung der Längenkontraktion tun hier nichts zur Sache. Und "nur wenig" sagt auch nichts aus. Es ist gerade so viel, dass das Verhältnis s:t erhalten bleibt. Es muss ja erhalten bleiben, wenn dieser Apparat im Zug korrekt eingestellt werden soll. Korrekt heißt: Er soll auch draußen mit der eingestellten Geschwindigkeit laufen, so dass die gleichen Kräfte wirken usw.

Hoffentlich muss man dir nicht auch noch die Beziehung v=s/t erklären. In Kurts Welt gibt es keine Längenkontraktion. Und deshalb bleibt s:t in seiner Märchenwelt auch nicht erhalten, wenn t jeweils anders ist und s (der Weg für 1200 Umdrehungen) jeweils gleich. Es ist doch sonnenklar, das dass nicht funktionieren kann. Dafür muss man nun wirklich keine Beschleunigungen ausrechnen.
 
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