Endgültige Widerlegung der SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Jocelyne Lopez » Do 20. Jan 2011, 12:59

contravariant hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Eine "inkorrekte Formel" soll mir in Foren genannt worden sein, von wem auch immer?

c+v =(c+v)/(1+c*v/c²)=c soll mathematisch formell "inkorrekt" sein?

Das könntest Du zumindest hier genau begründen, wenn Du schon behauptest, sie sei "inkorrekt".

wie bereits mehrfach dargelegt, ist dies nicht die relativistisch geschwindigkeitsaddition, auch wenn du weiterhin das gegenteil behauptest. ausserdem gilt das erste gleichheitszeichen nur für v=0, wie ernst dir ja vorgeführt hat.

So wie ich das sehe, sind die beiden Terme der Gleichung (bzw. die 3 Terme) gleich, also wenn c+v=c nur für v=0 gilt, was ich die ganze Zeit in allen Variationen sage, dann gilt es auch für den zweiten Term der Gleichung (c+v)/(1+c*v/c²), der auch nur gilt, wenn v=0 ist, wie Ernst es auch gezeigt hat.

Ein zusätzlicher Trick der Relativisten bestand also wohl daraus, c+v als 1 zu definieren, um die Konstanz von c mathematisch zu behalten und v auf 0 zu setzen, wie es in der Ableitung von Ernst zu erkennen ist:

Zitat von Ernst:

c+v =(c+v)/(1+c*v/c²)
1= 1/ (1+c*v/c²)
1+c*v/c² = 1
c*v/c²=0
v=0
[Hervorhebung durch Lopez]


Also erkennst Du jetzt, dass die Formel der relativistischen Geschwindigkeitsaddition nur für den Sonderfall gilt und mathematisch zulässig ist, wo v=0 (sprich wo der Beobachter ruht), und ein mathematischer und physikalischer Unsinn ist, wenn v>0 ist?

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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Britta » Do 20. Jan 2011, 13:03

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
[…Unfug wie vor einem Jahr…]

Man wirklich Jocelyne, du ziehst hier fast wörtlich denselben Schwachsinn wie vor einem Jahr ab.

Der Poet hatte es dir hier im Forum mal ganz genau erklärt, danach warst du dann zu dem Thema recht schweigsam.

Die Formel ist für Objekte gedacht, die sich relativ zu einem anderen bewegen, und nicht um die LG auf ein Objekt zu addieren. Diese Formel ist schon ganz cool, nur bist du nicht 'hot' genug, sie richtig zu nutzen.

Die beiden Geschwindigkeiten die damit addiert werden sollen, sind beide definitiv kleiner als c, also v1, v2 < c. Du benutzt einfach die Formel falsch. Wenn du das falsch machst, brauchst du dich nicht wundern, wenn Unfug dabei rauskommt.

Wie gesagt, wenn man den Dialog von dir von damals liest, schreibst du genau denselben Schwachsinn. Nicht die Formel ist Murks, sondern du nutzt sie falsch und das mit Absicht.

In der SRT braucht man auch keine Geschwindigkeit auf die des Lichts zu addieren, denn LG ist ja eh c. Und wenn v1, und v2 < c sind, dann ist die Summe auch immer größer v1, v2 und weiterhin kleiner c. Da kommt nicht immer dasselbe bei raus.

Das ist genau der Punkt, der dich bei Anderen so lächerlich macht. Du hast es mal genau erklärt bekommen, du weißt im Grunde wie es richtig geht, aber nein, du musst dennoch Unfug daraus machen.

Letztes Jahr hast du geschrieben:

Jocelyne Lopez » Sa 26. Jun 2010, 09:31 hat geschrieben:

Ich komme auf meine Einwände bzgl. relativistischen Vorhersagen von Ereignissen aus meinem Blog-Eintrag Das unsägliche Additionstheorem der Relativitätstheorie zurück, worauf nicht eindeutig eingegangen wurde:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Dass die relativistische Geschwindigkeitsaddition und die Lorentztransformation nicht zusammenpassen und sich gegenseitig ausschließen wird meiner Meinung nach ganz ersichtlich, wenn man versucht, Vorhersagen für das Geschehen eines Ereignisses relativistisch zu berechnen, zum Beispiel in meinem Strandexperiment die Begegnung zwischen der Wasserwelle und dem jeweiligen bewegten Beobachter:

Gemäß relativistischer Geschwindigkeitsaddition haben alle 4 Beobachter genau die gleiche Relativgeschwindigkeit zu der Welle (70 km/h), völlig unabhängig von ihrer jeweiligen vorgegebenen Eigengeschwindigkeit v1, v2, v3 oder v4, die in die Berechnung der Relativgeschwindigkeit zu der Welle überhaupt nicht einfließt (immer de facto als v=0 gleichgesetzt).

Seltsamerweise fließen aber auf einmal die Eigengeschwindigkeiten bei genau derselben Konstellation in die Berechnung der Vorhersagen für den Zeitpunkt und den Ort der Begegnung der jeweiligen Beobachter mit der Wasserwelle ein, die diesmal abhängig von ihren vorgegebenen Eigengeschwindigkeiten v1, v2, v3 oder v4 jeweils an einem anderen Ort und zu einem anderen Zeitpunkt stattfindet.

Das kann aber logischerweise gemäß relativistischem Additionstheorem nicht angehen, dass die bewegten Beobachter zu verschiedenen Zeitpunkten und an verschiedenen Standorten mit der Welle zusammentreffen: Sie starten ja zum gleichen Zeitpunkt, beim gleichen Abstand zu der Welle und haben die gleiche postulierte Relativgeschwindigkeit zu der Welle, also müssen sie folglich alle zum gleichen Zeitpunkt und am gleichen Standort mit der Welle zusammentreffen. Sonst muss man davon ausgehen, dass sie doch nicht die gleiche Relativgeschwindigkeit zu der Welle haben und das Postulat ist widerlegt.

Auf diese Konstellation sind Relativisten nicht eingegangen: Wenn 4 Objekten zum selben Zeitpunkt, bei demselben Abstand zur Welle und mit derselben invarianten Relativgeschwindigkeit zur Welle starten, müssen sie folglich alle gleichzeitig von der Welle erreicht werden.

Wie lösen die Relativisten diesen Widerspruch?

Mit demselben Widerspruch wird man bei einer Laserpistole-Messung konfrontiert, und zwar bei der Konstellation, wo 4 Autos mit verschiedenen Geschwindigkeiten v1, v2, v3 und v4 zum gleichen Zeitpunkt, beim gleichen Abstand zur Laserpistole und bei postulierter invarianter Relativgeschwindigkeit c zum Licht starten: Auch hier würde das Licht zum gleichen Zeitpunkt gegen alle Autos reflektieren und man würde für alle 4 Auto die gleiche Abstandsänderung bzw. die gleiche Eigengeschwindigkeit v messen.

Wie lösen die Relativisten diesen Widerspruch?

Und auch da war es nicht das erste Mal, das du hier solchen Unfug von dir gegeben hast. Und es wurde dir ganz oft schon erklärt. Hier eine freundliche Erklärung vom Poeten, und es ist auch nicht das erste mal, dass er es dir so erklärt:

nocheinPoet » Di 08. Jun 2010, 16:21 hat geschrieben:
Wenn man nun eine Rechnung macht, dann muss man sich auch fragen, was will ich da überhaupt berechnen, gibt es das eigentlich wirklich. Hier in dem Von Frau Lopez aufgeführten Beispiel sollen also zwei RG nach dem relativistischen Additionstheorem addiert werden. Was setzt das denn nun voraus? Man braucht drei IS, nehmen wir mal die Erde und dort steht nun ein Beobachter, der von links und rechts zwei Objekte aufeinander zufliegen sieht, und für jedes die Geschwindigkeit erst einmal für sein IS bestimmt.

Hier setzt nun Frau Lopez für ein Objekt v = c an. Und hier ist schon der erste Fehler, es gibt in der SRT kein IS das eine RG von c hat. Damit fällt die ganze Annahme schon in sich zusammen. Der Hokuspokus beruht also auf eine völlig falsche Annahme.

Mal weiter, wenn es in der SRT nicht ein IS mit v = c gibt, dann gibt es auch nicht zwei davon, es ist also unmöglich, das sich zwei IS mit je v = c relativ zu einem anderen IS entgegen kommen. Wenn es das nicht gibt, macht es auch keinen Sinn, zu versuchen zwei IS mit v = c aufeinander zu jagen. Hier ist schon mal ein großer Denkfehler, man kann nicht der SRT aufgrund von Unverständnis etwas aufs Auge drücken, was diese so nie behauptet.

Noch mal ganz deutlich, man kann in der SRT nie zwei IS mit einer RG von v = c haben und diese aufeinander zufliegen lassen. Klar kann man, wenn man die SRT nicht versteht, in den relativistischen Additionstheorem zwei RG von v = c einsetzten, und dann c rausbekommen, aber das ist einfach nur Humbug.

Und wie gesagt, es gibt nicht ein IS das sich mit v = c zu einem Beobachter bewegen kann. Ein Beobachter kann also immer nur ein IS messen, das v < c als RG hat. Es macht also in der SRT überhaupt keinen Sinn, ein IS_1 zu postulieren, das eine RG von v = c hat, und dann ein anders IS_2 mit v < c und dann die RG zwischen IS_1 und IS_2 zu berechnen. Das gibt es einfach nicht. Wer nun so eine Rechnung macht, bekommt natürlich ein Ergebnis, aber das ist einfach für die Tonne, weil die Aufgabe einfach schon völlig falsch gestellt ist.

Was kann man dann nun aber machen?

Nehmen wir mal unsere Erde (IS_erde) und beobachten zwei andere IS, also IS_1 und IS_2. Wir normieren damit es einfacher ist alle RG mit c. Wir können also von IS_erde immer nur IS_1 und IS_2 mit v < c messen. Machen wir das mal wie Frau Lopez und setzten hier v1 (IS_1 relativ zu IS_erde) mal immer auf einen festen Wert, also mal auf 0.5c.

Für v2 nehmen wir mal 0.6c, 0.7c, 0.8c und 0.9c. Die Formel ist mit c normiert:

v = (v1 + v2) / (1 + v1×v2)

v = (0.5 + 0.6) / (1 + 0.5×0.6) = 0.846c
v = (0.5 + 0.7) / (1 + 0.5×0.7) = 0.888c
v = (0.5 + 0.8) / (1 + 0.5×0.8) = 0.929c
v = (0.5 + 0.9) / (1 + 0.5×0.9) = 0.966c
(Anmerkung: Hab ich mir damals gut gemerkt)

Wenn man also nicht irgendwelche völlig irren Annahmen trifft, macht das auch alles schon einen Sinn. Zwei Objekte die eine RG zu einem anderen haben, können ohne Probleme ihre RG zueinander berechnen. Man kann also die RG zwischen allen IS wunderschön hin und her transformieren. Der Punkt ist eben der, man muss sich wirklich richtig mit einer Theorie auseinander setzen, und die Aussagen dieser erstmal wirklich verstehen. Wenn man das nicht hat, kann man auch nicht wirklich erwarten das man was Vernünftiges raus bekommt, wenn man einfach wild um sich rum rechnet.

Genauso könnte man sich dann auch fragen, welches Lied hört ein Blauwal wenn er Stepptanz übt. Und sich dann darüber streiten. Blauwale üben nun aber eben keinen Stepptanz. Und in der SRT gibt es kein IS mit v = c, also braucht man sich nicht fragen, was wohl passiert, wenn man ein solches mit einem anderen verrechnen will. Das ist und beleibt einfach nur Unsinn.

Natürlich kann man mit so einem Unsinn auch nicht zeigen, dass die SRT selber Unsinn ist, denn den hat man ja nun selber verzapft.

Und auch hier:

viewtopic.php?f=6&t=296#p15094
viewtopic.php?f=6&t=296&p=15155#p15155
viewtopic.php?f=6&t=296&p=15792#p15792

hat er es erklärt, und viele Andere haben es dir auch schon oft erklärt.

Man kann sich nicht dem Eindruck erwähren, dass du die 10 Goldenen Regeln sauber abarbeitest, offenbar bist du zurzeit bei Nr.7

Markus Pössel: Die 10 Goldenen Regeln hat geschrieben:
7. Nehmen Sie es nicht zu ernst, wenn Ihr Diskussionspartner darum bittet, innere Widersprüche der speziellen Relativitätstheorie mit Ihnen zu diskutieren. Lassen Sie sich dadurch nicht einschränken, nehmen Sie einfach stillschweigend an, Sie dürften weiterhin mit absoluter Gleichzeitigkeit, unendlich schneller Signalübertragung oder dem klassischen Additionstheorem für Geschwindigkeiten argumentieren oder materielle Systeme auf Lichtgeschwindigkeit beschleunigen. Benutzen Sie diese Voraussetzungen aber nach Möglichkeit nicht zu offensichtlich, sondern geben Sie sie erst nach längerem Nachfragen zu. Falls Sie auch mit Hilfe der klassischen Physik keinen vernünftigen Widerspruch zustande bringen, dann haben Sie immer noch die Möglichkeit, Widersprüche "von Hand" einzubauen, indem Sie eine bestimmte Situation überdefinieren.
Zuletzt geändert von Britta am Do 20. Jan 2011, 13:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Britta » Do 20. Jan 2011, 13:15

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
c + v = (c + v) / (1 + c*v/c²) = c soll mathematisch formell "inkorrekt" sein?

Nicht soll, sondern ist. Dein Teil in rot macht das eben falsch. Das hast du dir ja so überlegt, du denkst dir, LG = c und nun rechne ich da eine Geschwindigkeit v drauf, also gilt eben c + v und die Physiker sagen dafür nimmt man die Formel (c + v) / (1 + c*v/c²) und da auch nichts schneller als c geht ist also c + v = c = (c + v) / (1 + c*v/c²). Und nachdem du die Formel falsch geschrieben hast, nutzt du das ganze auch noch falsch und dann meinst du mit einem Grinsen, die RT ist falsch. :D

Um die Formel richtig zu nutzen muss man zwei Geschwindigkeiten von einem IS zu einem beliebigen Punkt haben. (Den definiert man als ruhend) Ein Beispiel: Kommt eine Rakete mit v1 = 0.9c auf die Erde zu und eine Rakete von rechts mit 0,9c auf die Erde zu, dann gilt:

v = (v1 + v2) / (1 + v1×v2)

v = (0.9c + 0.9c) / (1 + 0.9c×0.9c) = 0.9945c

Das bedeutet jede Rakete mist die Geschwindigkeit der anderen mit 0.9945c.

Dein Problem ist, das du nie zuhörst und immer glaubst, du weißt es besser. Du setzt aber nachweislich falsche Dinge voraus und falsche Werte in eine Formel.
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Jocelyne Lopez » Do 20. Jan 2011, 13:20

Britta hat geschrieben:
In der SRT braucht man auch keine Geschwindigkeit auf die des Lichts zu addieren, denn LG ist ja eh c. Und wenn v1, und v2 < c sind, dann ist die Summe auch immer größer v1, v2 und weiterhin kleiner c.[[b]/b] Da kommt nicht immer dasselbe bei raus.

Falsch. Wie man sieht kommt bei der relativistischen Geschwindigkeitsaddition, mit der "korrekten Formel", die von Hammer-Kruse genannte wurde, doch immer dasselbe raus. Das ist ja auch der Sinn der Übung, man postuliert ja als Vorgabe, dass c konstant bleibt... Hast Du etwa auch mein Zahlenbeispiel damit ausgerechnet, um Dich davon selbst zu überzeugen? Brauchst Du einen Taschenrechner? 8-)

Und was kommt als Relativgeschwindigkeit zwischen Welle und Beobachter, wenn man die Lorentztransformation anwendet, kannst Du uns das mit demselbe Zahlenbeispiel ausrechnen?

Hier die Vorgaben wieder:

    Postulierte konstante Geschwindigkeit der Welle: 70 km/h
    Zur Welle direkt frontal bewegte Beobachter:
    v1=10 km/h
    v2=30 km/h
    v3=40 km/h

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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon contravariant » Do 20. Jan 2011, 13:40

Jocelyne Lopez hat geschrieben:So wie ich das sehe, sind die beiden Terme der Gleichung (bzw. die 3 Terme) gleich, also wenn c+v=c nur für v=0 gilt, was ich die ganze Zeit in allen Variationen sage, dann gilt es auch für den zweiten Term der Gleichung (c+v)/(1+c*v/c²), der auch nur gilt, wenn v=0 ist, wie Ernst es auch gezeigt hat.

nein. c+v=(c+v)/(1+c*v/(c*c)) gilt nur für v=0. (c+v)/(1+c*v/(c*c))=c gilt für alle v<c.

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Ein zusätzlicher Trick der Relativisten bestand also wohl daraus, c+v als 1 zu definieren, um die Konstanz von c mathematisch zu behalten und v auf 0 zu setzen, wie es in der Ableitung von Ernst zu erkennen ist:

er hat nicht c+v=1 gesetzt, sondern beide seiten der gleichung durch c+v geteilt. das ist normal in gleichungsumformungen und wird typischerweise in der sechsten klasse mathematik behandelt. wundert mich jetzt nicht, dass dir das bereits zu hoch ist.

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Also erkennst Du jetzt, dass die Formel der relativistischen Geschwindigkeitsaddition nur für den Sonderfall gilt und mathematisch zulässig ist, wo v=0 (sprich wo der Beobachter ruht), und ein mathematischer und physikalischer Unsinn ist, wenn v>0 ist?
[/quote][/quote]
wie gesagt, "c+v=" ist *nicht* teil der relativistischen geschwindigkeitsaddition, sondern das du dazu gedichtet um die art zu diffamieren. typisches strohmannargument.
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Ernst » Do 20. Jan 2011, 13:51

Harald Maurer hat geschrieben: Einstein macht sowohl auf Seite 901 als auch auf Seite 913 ZEBK quasi eine Momentaufnahme seiner Kugelsphäre.

Das ist ein Irrtum. Das macht er eben auf S.901 nicht.

(1a)
x'=(x-vt)/sqr(1-v²/c²)
y'=y
z'=z
t'=(t-xv/c²)/sqr(1-v²/c²)

(2a) x'² + y'² + z'² = c²t'²
(1a) in (2a)
(x-vt)²/(1-v²/c²) + y² +z² = c²(t-xv/c²)²/(1-v²/c²)
(x²+v²t²-2xvt)/(1-v²/c²) +y² + z² = c²(t²+x²v²/c^4-2txv/c²)
[x²+v²t²-2xvt-c²t²-x²v²/c²+2txv]/(1-v²/c²) + y² +z² = 0
[x²(1-v²/c²) + c²t²(-1+v²/c²)]/(1-v²/c²) + y² + z² = 0

(3a) x² + y² + z² = c²t²


Diese nach Einstein "einfache Rechnung" gilt ausschließlich für den bewegten Radius ct. Für einen anderen bewegten Radius oder einen festen Radius ergeben sich stets Ellipsoide. Machte er eine Momentaufnahme, so entsteht immer eine Ellipsoid.
fb........ hat das schon richtig mit Worten ausgedrückt.

Gruß
Ernst
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Britta » Do 20. Jan 2011, 14:03

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Wie man sieht kommt bei der relativistischen Geschwindigkeitsaddition, mit der "korrekten Formel", die von Hammer-Kruse genannte wurde, doch immer dasselbe raus. Das ist ja auch der Sinn der Übung, man postuliert ja als Vorgabe, dass c konstant bleibt... Hast Du etwa auch mein Zahlenbeispiel damit ausgerechnet, um Dich davon selbst zu überzeugen? Brauchst Du einen Taschenrechner?

Und was kommt als Relativgeschwindigkeit zwischen Welle und Beobachter, wenn man die Lorentztransformation anwendet, kannst Du uns das mit denselbe Zahlenbeispiel ausrechnen?

Herr Hammer-Kruse hat dir wohl nur die Formel erklären wollen, oder was auch immer, es ist so jedenfalls nicht richtig. Noch mal ganz langsam für dich:

Die Formel ist für eine bestimmte klar definierte Aufgabe gedacht. Es geht darum zwei Geschwindigkeiten von Objekten zu einem dritten Punkt zu addieren. In der SRT gibt es kein IS und auch kein Objekt, dass sich mit c bewegt. Somit ist es falsch für eine Geschwindigkeit c einzusetzen. Du hast die Jungs eben einwenig aufs Glatteis geführt, in dem du die Formel vorgegeben hast und einfach eine Geschwindigkeit damit auf c addieren wolltest. Leider und zu deiner Freude sind die drauf eingestiegen. Der Poet hat es aber ganz gemütlich und locker erklärt. Das habe ich auch so nachgelesen und ich habe nirgendwo was in der Physik gefunden, wo man in der SRT mit der Formel 'v + c' rechnet.

Das da immer dasselbe rauskommt, ist ja unbestritten, aber die Formel ist eben nicht für den Fall gedacht.

Noch mal, A bewegt sich auf B mit v_a = 0,9c zu und C bewegt sich auf B mit v_c = 0,9c zu. Dann gilt:

v = (v_a + v_c) / (1 + v_a×v_c)

v = (0.9c + 0.9c) / (1 + 0.9c×0.9c) = 0.9945c

Es gibt in der SRT kein IS mit v ≥ c. Die beiden Werte die man in die Formel einsetzt müssen kleiner als c sein. Nimmt man für einen Wert c macht man schon was falsch. Mir ist es egal, was da Hammer-Kruse auch immer gerechnet hat, dein Link ins PF ist ja nicht mehr überprüfbar. Man muss sich an das halten was in der Theorie steht und nicht daran, wer mal wann was gesagt hat. Auch Markus Pössel hat sich da bei deinem Strandunfug zu einer ungünstigen Aussage hinreißen lassen. Wenn du schon nicht die SRT begreifen kannst, so kannst du jedenfalls andere Menschen gut aufs Glatteis führen.


Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Und was kommt als Relativgeschwindigkeit zwischen Welle und Beobachter, wenn man die Lorentztransformation anwendet, kannst Du uns das mit demselben Zahlenbeispiel ausrechnen?

Hier die Vorgaben wieder: Postulierte konstante Geschwindigkeit der Welle: 70 km/h. Zur Welle direkt frontal bewegte Beobachter: v1=10 km/h,
v2=30 km/h, v3=40 km/h.

Jocelyne, das bringt so nichts, weil du von falschen Vorgaben ausgehst. Mit der Formel rechnet man einfach nicht LG + v_beobachter. Zeige mir mal, wo in der SRT Einstein so was macht. Oder wo ein Physiker die Formel so anwendet. Selbst wenn es ein Physiker macht, ist es einfach falsch.
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Jocelyne Lopez » Do 20. Jan 2011, 14:12

Britta hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
c + v = (c + v) / (1 + c*v/c²) = c soll mathematisch formell "inkorrekt" sein?

Nicht soll, sondern ist. Dein Teil in rot macht das eben falsch. Das hast du dir ja so überlegt, du denkst dir, LG = c und nun rechne ich da eine Geschwindigkeit v drauf, also gilt eben c + v und die Physiker sagen dafür nimmt man die Formel (c + v) / (1 + c*v/c²) und da auch nichts schneller als c geht ist also c + v = c = (c + v) / (1 + c*v/c²).

In der "korrekten Formel" der relativistischen Geschwindigkeitsaddition von Hammer-Kruse steht der Ausdruck c+v, wie jeder sich überzeugen kann: (c + v) / (1 + c*v/c²) [Hervorhebung durch Lopez]

Jetzt erzähle uns bitte, wie Du diesen Ausdruck c+v mit einem Rechenbeispiel ausrechnen willst, wenn eine arithmetische Addition von c+v in der SRT nicht erlaubt ist. Was machst Du bloß mit Deiner Rechenmaschine, wenn Du auf diesen Ausdruck c+v in der relativistischen Addition stoßt? Du musst ja die Formel ausrechnen, da hilft nichts, und in dieser Formel ist c+v drin, und Du darfst nicht c+v "kanonisch addieren", wie Hammer-Kruse es sagt. Wie addierst Du also c+v in der relativistischen Geschwindigkeitsaddition, wenn es in der SRT nicht erlaubt ist?? Da bist Du doch ein bisschen in der Bredouille, und der Mathe-Lehrer wartet auf die Ausrechnung der Vorgabe...

Nimmst Du etwa "ein IS zu einem beliebigen Punkt und blabla blubb blubb um die Formel richtig zu nutzen", wenn Du mit Deiner Rechnemaschine c+v addieren musst? Na dann, mach mal... 8-) Der Mathe-Lehrer wartet auf die Ausrechnung dieser einfachen Formel, und wir auch, mach mal...

Hier noch einmal die Empfehlung von Hammer-Kruse, vielleicht hilft sie Dir und Deiner Rechenmaschine:

Zitat Michael-Hammer Kruse:

Ich habe es Dir doch gestern im UNICUM-Forum lang und breit erklärt: Du mußt die relativistische Addition verwenden und nicht die kanonische. Dann hast Du kein Problem, die Geschwindigkeit der Welle zu erhalten, obwohl die andere nicht Null ist.

Also bitte, keine kanonische Addition von c+v mit Deiner Rechenmaschine, okay?
Wie addierst Du also den Ausdruck c+v nicht kanonisch in der relativistischen Geschwindigkeitsaddition, der Mathe-Lehrer wartet...

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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Jocelyne Lopez » Do 20. Jan 2011, 14:29

Britta hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Und was kommt als Relativgeschwindigkeit zwischen Welle und Beobachter, wenn man die Lorentztransformation anwendet, kannst Du uns das mit demselben Zahlenbeispiel ausrechnen?

Hier die Vorgaben wieder: Postulierte konstante Geschwindigkeit der Welle: 70 km/h. Zur Welle direkt frontal bewegte Beobachter: v1=10 km/h,
v2=30 km/h, v3=40 km/h.

Jocelyne, das bringt so nichts, weil du von falschen Vorgaben ausgehst.

Wieso von "falschen Vorgaben"?? Was ist denn bitteschön falsch an meinen Vorgaben?

Es gibt ein Strand und es gibt eine Wasserwelle, die sich in Richtung Strand bewegt, und es gibt 3 Beobachter, die sich am Strand direkt frontal zur Wasserwelle mit verschiedenen Geschwindigkeiten bewegen. Was ist da falsch an meinen Vorgaben???

Ich will wissen, wie die Relativgeschwindigkeit zwischen Wasserwelle und jedem einzelnen Beobachter ist, wobei ich postuliere, dass die Wasserwelle eine konstante Relativgeschwindigkeit zu allen bewegten Beobachtern hat, wie in der SRT auch postuliert wird.

Was ist denn falsch an meinen Vorgaben? Das ist ja ein Fall für die SRT. Und die SRT sagt mir auch, wie ich mit der relativistischen Geschwindigkeitsaddition die Relativgeschwindigkeit zwischen Wasserwelle und jedem Beobachter zu berechnen habe, damit die Welle immer ihre konstante Geschwindigkeit c zu alles und zu allem was steht oder sich bewegt behält. Das habe ich mit der relativistischen Geschwindigkeitsaddition auch brav ausgerechnet, und o wunder, es kommt immer c konstant, wie von Einstein postuliert. Was ist denn falsch an meinen Vorgaben und an meiner Ausrechnung??? :( Das ist SRT pur.

Jetzt möchte ich aber die Relativgeschwindigkeit zwischen Welle und Beobachtern auch mit der Formel der Lorentztransformation berechnen und nicht mit der relativistischen Geschwindigkeitsaddition (sie ist ein bisschen langweilig...), da Einstein auch diese Formel von Lorentz für die Berechnung der Relativgeschwindigkeiten vorgibt. Was ist dabei falsch?

Ich kenne mich aber nicht mit der Formel der Lorentztransformation aus, kannst Du vielleicht selbst jetzt die Relativgeschwindigkeiten für uns ausrechnen, mit dem selben Zahlenbeispiel, so haben wir uns die Arbeit geteilt und ich lerne was dabei. :)

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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Ernst » Do 20. Jan 2011, 14:33

Harald Maurer hat geschrieben:Bei Einstein gibt es die Kugelwelle, die beiden Koordinatensysteme und die Momentaufnahme, in welcher die LT zum Einsatz kommt. Das ist alles. Alle Drumherumredereien und Rechnereien sind überflüssig. Eine zu einem bestimmten Zeitpunkt gegebene Kugelsphäre wird transformiert. Fertig. Wir haben kartesische Kugelkoordinaten im ruhenden System und erfahren deren Werte durch LT im bewegten System. Mehr ist da nicht.

Nein, Harald so einfach ist das nicht. Die starre Koordinatentransformation gilt ausschließlich für ruhende Punkte in S. Sind die Punkte in S bewegt, so sind zusätzlich die Geschwindigkeiten zu berücksichtige. Bei Einstein S.901 sind ist die Geschwindigkeit implizit im variablen Radius ct enthalten. Rechnet man explizit die Geschwindigkeiten, erhält man ein gleichwertiges Resultat, welches m.Es. die Lösung noch anschaulicher vermittelt:

Bild
In S' breitet sich eine Kugelwelle isotrop mit c aus:

c_x'² + c_y'² + c_z'² = c²

Wie breitet sich die gleiche Kugelwelle in S aus?:
(Verwendung vorstehender Transformationsformeln)

[(c_x - v)² + c_y²(1-v²/c²) +c_z²(1-v²/c²)]/(1-vc_x/c²)² = c²
c_x² - 2c_xv + v² + c_y² - c_y²v²/c² + c_z² - c_z²v²/c² = c² - 2vc_x + v²c_x²/c²
c_x² + c_y² + c_z² + v²/c²(c_x² + c_y² + c_z²) + v² = c²
(c_x² + c_y² + c_z²)(1 - v²/c²) = c² - v²
(c_x² + c_y² + c_z²)(1 - v²/c²) = c²(1 - v²/c²)

(c_x² + c_y² + c_z²) = c²

Die Kugelwelle, welche sich in S' isotrop mit c ausbreitet, breitet sich also auch in S isotrop als Kugelwelle mit c aus.

Diese Rechnung gilt ausschließlich fü u=c :!: für u<c ergibt sich eine anisotrope Ausbreitung.

Gruß
Ernst
Zuletzt geändert von Ernst am Do 20. Jan 2011, 15:16, insgesamt 1-mal geändert.
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