Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Kurt » Sa 22. Mär 2025, 23:02

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Die Bewegung der Zuguhr kann man feststellen, so deine Aussage, wenn man die beiden Bahnhofuhren in die Feststellung einbezieht.

Man vergleicht die Zuguhr A...

Man lässt einen Passagier, ausgestattet mit einer Uhr die z.B. so taktet wie die synchronisierten Uhren an den Bahnhöfe, vom Bahnhof A zum Bahnhof B fahren.
Wenn der Zug losfährt stellt der Passagier seine Uhr auf Null.
Wenn er am anderen Bahnhof ankommt stoppt er seine Uhr.
Dann vergleicht er das was seine Uhr als Fahrzeit anzeigt mit der Fahrzeit die im Fahrplan steht.
Er stellt verwundert fest: Nanu, die Fahrzeit war wohl kürzer als die die im Fahrplan steht.
Er frägt nach ob die Fahrzeit im Plan richtig angegeben ist, was ihm bestätigt wird.
Nun fährt er zurück zum Bahnhof A, auch da stellt er fest, dass seine Uhr weniger Fahrzeit anzeigt als die die im Fahrplan ausgewiesen ist.
Nun nimmt er einen Schnellzug, auch da wieder das selbe Spiel, nur mit dem Unterschied, dass die Diskrepanz der von seiner Uhr angezeigten Fahrzeit zum Eintrag im Fahrplan noch grösser ist.
Er ananysiert nun das was er erlebt hat.
Er stellt fest:
- meine Uhr hat während des Zugfahrens langsamer getaktet als die Uhren an den Bahnhöfen.
- Meine Uhr hat nicht nur langsamer getaktet weil sie bewegt war, sie hat auch noch geschwindigkeitsabhängig getaktet.
Je schneller sie unterwegs war desto langsamer taktete sie.

Er überlegt weiter und kommt zum Schluss, das sich durch diese Umstände feststellen lässt dass:
- sich erkennen lässt ob der Zug bewegt ist
- sich erkennen lässt wie schnell der Zug bewegt ist.

Zur Sicherheit macht er den Deckel, Fenster und Vorhänge zu und macht alle Fahrten nochmal.
Es ergibt sich keine Änderung im Verhalten seiner Uhr.
Ihm ist bekannt was Salvatore, übernommen von der RT, behaupten und denkt sich eine Methode aus die es ermöglicht diese Zustände im Zug direkt während der Fahrt zu erkennen.
Salvatore und CO behaupten, dass es keine Möglichkeit gibt zu erkennen dass...
Diese/eine Möglichkeit wurde vorgestellt, sie ist im PDF beschrieben, damit ist das was Salvatore und die RT behaupten, falsifiziert.
Selbstverständlich trifft dies die RT im Ganzen, Grund: diese falsifizierte Behauptung ist eine der Säulen der RT.
Diese ist, seitdem es das PDF gibt, eingeknickt, widerlegt.

Kurt

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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Skeptiker » So 23. Mär 2025, 10:11

Kurt hat geschrieben: und denkt sich eine Methode aus die es ermöglicht diese Zustände im Zug direkt während der Fahrt zu erkennen.
Salvatore und CO behaupten, dass es keine Möglichkeit gibt zu erkennen dass...
.

Während der Fahrt kann er es nicht erkennen. Wie du selbst schreibst muss er ja erstmal hin und zurück fahren. Um die Uhren zu vergleichen. Dieser Uhrenvergleich ist während der Fahrt nicht möglich. Und wenn ich in einen Zug bei A einsteige und dann irgendwann bei B vorbei komme ist ja eh klar das ich mich dahin bewegt habe mit dem Zug.
Eine Widerlegung ist hier nicht zu sehen.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Frau Holle » So 23. Mär 2025, 10:17

Kurt hat geschrieben:
Man lässt einen Passagier [...] vom Bahnhof A zum Bahnhof B fahren. [...]
Er stellt verwundert fest: Nanu, die Fahrzeit war wohl kürzer als die die im Fahrplan steht.

Nur wenn der Passagier Kurt heißt, ist er verwundert.

Wenn er Einstein heißt, dann wäre er über ein anderes Ergebnis verwundert und müsste seine Theorie einstampfen.
Er weiß nämlich im voraus, dass es so raus kommt und anders als Kurt weiß er auch im voraus, um wieviel kürzer seine Fahrzeit (Eigenzeit) sein wird. Die Zugfahrt macht er nur um zu prüfen ob er sich verrechnet hat. Hat er nicht.

Kurt hat geschrieben:Ihm ist bekannt was Salvatore, übernommen von der RT, behaupten und denkt sich eine Methode aus die es ermöglicht diese Zustände im Zug direkt während der Fahrt zu erkennen.

Nur wenn er Kurt heißt, denkt er sich einfach etwas aus, nennt es Beweis und macht sich damit lächerlich.

Wenn er Einstein heißt ist ihm klar, dass Kurts Methode nicht funktioniert. Das hat er nämlich auch im voraus berechnet, im Unterschied zu Kurt, der nicht rechnen kann.

Kurt hat geschrieben:Selbstverständlich trifft dies die RT im Ganzen

Selbstverständlich sagt das nichts über die RT aus, sondern nur über den Unverstand eines Bahnkunden namens Kurt.
 
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Lagrange » So 23. Mär 2025, 11:24

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Man lässt einen Passagier [...] vom Bahnhof A zum Bahnhof B fahren. [...]
Er stellt verwundert fest: Nanu, die Fahrzeit war wohl kürzer als die die im Fahrplan steht.

Nur wenn der Passagier Kurt heißt, ist er verwundert.

Wenn er Einstein heißt, dann wäre er über ein anderes Ergebnis verwundert und müsste seine Theorie einstampfen.
...

Wenn er Einstein heißt, weiß er, dass die Bahnhofsuhren relativ zu ihm bewegt sind und deshalb langsamer laufen müssen als seine Uhr. Er weiß, dass er seine Theorie einstampfen muss.

Einstein hat geschrieben:... Da ist kein einziger Begriff, von dem ich überzeugt wäre, dass er standhalten wird...
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Lagrange » So 23. Mär 2025, 11:41

Ruhe und Bewegung

Maxwell hat geschrieben:Die Grösse und Richtung dieser Gesammtbeschleunigung
wird dieselbe sein, ob der Körper von vornherein
in Ruhe oder in Bewegung war. Denn der Ausdruck
„in Ruhe“ hat keine wissenschaftliche Bedeutung und
der Ausdruck „in Bewegung“ hat eine vollkommen unbestimmte
Bedeutung, wenn damit relative Bewegung gemeint
ist
; wenn jedoch absolute Bewegung darunter verstanden
wird, so kann er sich nur auf ein den Raum erfüllendes
in ihm festes Mittel beziehen.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Frau Holle » So 23. Mär 2025, 11:44

Lagrange hat geschrieben:
Wenn er Einstein heißt, weiß er, dass die Bahnhofsuhren relativ zu ihm bewegt sind und deshalb langsamer laufen müssen als seine Uhr.

Nö. Er weiß, dass du seine Theorie falsch auffasst und die Bahnhofsuhren nicht langsamer laufen müssen.
 
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Skeptiker » So 23. Mär 2025, 12:04

Lagrange hat geschrieben:Wenn er Einstein heißt, weiß er, dass die Bahnhofsuhren relativ zu ihm bewegt sind und deshalb langsamer laufen müssen als seine Uhr. Er weiß, dass er seine Theorie einstampfen muss.

Genau, das Problem liegt in einer Fehlinterpretation der Relativitätstheorie. Aus der Sicht des Passagiers – nennen wir ihn Einstein – sind tatsächlich die Bahnhofsuhren in Bewegung und müssten demnach (gemäß der Zeitdilatation) langsamer ticken als seine eigene Uhr. Dies führt zu einer wechselseitigen Symmetrie: Aus der Perspektive eines ruhenden Beobachters im Bahnhof verläuft die Eigenzeit der bewegten Uhr langsamer, während aus Einsteins Sicht eben die Bahnhofsuhren als beweglich angesehen werden und daher langsamer laufen müssten.

Dieses Paradoxon unterstreicht, warum man nicht einfach den direkten Vergleich der Uhren vornehmen kann, ohne die Relativität der Gleichzeitigkeit zu berücksichtigen. Die scheinbare Diskrepanz, die der Passagier misst, ist ein Ergebnis der unterschiedlichen Einteilungen der Zeit in den jeweiligen Bezugssystemen. Einstein hätte daher erkannt, dass sein Experiment, wenn es korrekt interpretiert wird, im Einklang mit der speziellen Relativitätstheorie steht und nicht beweist, dass seine eigene Uhr "langsamer" ticken sollte als die Bahnhofsuhren. Er müsste seine anfängliche Interpretation – dass seine Uhr "richtig" und die Bahnhofsuhren "falsch" wären – verwerfen und das symmetrische Prinzip der Zeitdilatation anerkennen.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Frau Holle » So 23. Mär 2025, 12:18

Skeptiker hat geschrieben:Dieses Paradoxon unterstreicht [...]

Welche KI hat das denn gebrabbelt? Das ist nur verständlich für jemanden, der die SRT eh bereits richtig versteht. Bei allen anderen kann es nur zur Verwirrung beitragen und ist Wasser auf die Mühlen derer, die sie gar nicht verstehen wollen und nur Vorurteile verbreiten wie unser Kurt und Lagrange hier. Für das Geschwurbel vergebe vergebe ich mal 0 Punkte. :(
 
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Kurt » So 23. Mär 2025, 12:44

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Selbstverständlich trifft dies die RT im Ganzen

Selbstverständlich sagt das nichts über die RT aus, sondern nur über den Unverstand eines Bahnkunden namens Kurt.
 


Das was unter "Zugfahren" im PDF dargelegt ist ist die Gundlage, angepasst an das was sich auf der Erde zeigt und von Wissenschaftlern und modernen technischen Einrichtungen festgestellt, bestätigt und angewendet wird.
Gezeigt hat sich:
Je schneller der Zug unterwegs ist desto langsamer taktet eine Uhr im Zug, hier ist es die Uhr des Passagiers.
Es ist für ihn am Ende einer Fahrt, anhand der Anzeigedifferenz seiner Uhr zum Eintrag im Fahrplan, erkennbar ob er mit einem langsamen Zug oder einem Schnellzug unterwegs war.
Dieser Umstand eröffnet die Möglichkeit dies auch direkt wärend der Fahrt zu erfassen.

Darauf aufbauend kann eine Messeinrichtung konstruiert werden die es ermöglich auch im abgedeckten Waggon zu erkennen ob und wie schnell der Zug sich gegen den natürlichen Bezug bewegt, oder auch nicht.
Gleiches Verhalten der Passagieruhr wie auf der ganzen Fahrstrecke zeigt sich auch auf Teilstrecken zwischen den Bahnhöfen.
Bei Teilstrecken ist aber keine Bahnhofsuhr greifbar um die Gangdifferenz zwischen Fahrplan und bewegter Uhr zu erkennen.
Hier greift die U2, sie wird anstelle der Uhr des Passagiers verwendet.
Bei unterschiedlicher Fahrgeschwindigkeit der U2 ergibt sich ebenfalls ein unterschiedlich schneller Gang für sie.
Um nicht den ganzen Zug mal schnell, mal langsam fahren zu lassen reicht es aus der Messuhr das erledigen zu lassen.
Schliesslich ist das Verhalten der Messuhr, also der U2, identisch zu weiteren Uhren im Zug, egal ob der ganze Zug unterschiedlich schnell bewegt ist, oder nur sie allein.

Dazu wird in einem Waggon eine Fahrstrecke eingerichtet auf der die U2 in Fahrtrichtung des Zuges bzw. Gegenrichtung, sich bewegen kann.
Damit hat die U2 eine effektive Geschwindigkeit gegen den Bezug, das BS, und taktet entsprechend.
Die Fahrzeit für die "Hin- und Rückfahrt" der U2 im Waggon ist gleich.
Steht der Zug so ergibt sich gleiche Geschwindigkeit gegen das BS bei Fahrt in- und gegen die Fahrtrichtung des Zuges.
wärend dieser beiden Fahrten taktet die U2 gleich, gleich langsamer als die Bahnhofsuhren.
Damit auch Messwerte erfassbar sind sind am Anfang und am Ende der Fahrstrecke Messstellen angebracht die den Zählerstand der U2 erfassen und speichern.
Beginnt eine Fahrt dann setzt die erste Messstelle den Zähler der U2 zurück, am Ende der Fahrt erfasst die zweite Messstelle die Zahl an Takten der U2 die sich während der Fahrt angesammelt haben.
Steht der Zug dann ist diese Zahl in beiden Fahrtrichtungen im Waggon gleich, ist der Zug bewegt dann sist die jeweilge Zahl in Hin- und Rückfahrrichtung gegen den Zug, unterschiedlich.
Ist sie unterschiedlich dann war der Zug während der Messfahrt bewegt, ansonsten nicht.
Aus der Differenz der beiden Fahrten kann abgeleitet werden wie schnell der Zug unterwegs war.

Es ist also eine Möglichkeit vorhanden zu erkennen ob der Zug bewegt war/ist oder ruht.
Das steht im Gegensatz zu dem was Galieleo behauptet, und von den RT-Lern übernommen wurde.
Damit ist die RT falsifiziert.

Kurt

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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Skeptiker » So 23. Mär 2025, 12:50

Frau Holle hat geschrieben:Bei allen anderen kann es nur zur Verwirrung beitragen und ist Wasser auf die Mühlen derer, die sie gar nicht verstehen wollen und nur Vorurteile verbreiten wie unser Kurt und Lagrange hier.

Das ist hier so oder so der Fall. Kurt ist ja schon mit einfachsten Gleichungen überfordert. Realistisch betrachtet beschäftigt er sich ja schon ein paar Jahre länger mit diesem Thema und ist seit den Anfangstagen noch keinen Milimeter weiter gekommen in seiner Erkenntnis. Dasselbe gilt für Lagrange und bumbum auch.
Zuletzt geändert von Skeptiker am So 23. Mär 2025, 13:00, insgesamt 1-mal geändert.
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