Sie taktet abhängig ihrer Geschwindigkeit gegen den Bezug.
Nein. Uhren werden nicht beeinflusst.
1. Die Umkehrpunkte der U2 haben im geschlossenen Zug den konstanten Abstand s und die U2 legt ihn im Zug mit konstanter Geschwindigkeit v zurück. Daraus folgt: Die
Anzahl Take der U2 zwischen den Umkehrpunkten
sind gleich, nämlich t = s/v, und zwar für jeden Beobachter genau t Takte auf dem Hin- und Rückweg.
2. Die Umkehrpunkte haben am Gleis nicht den gleichen Abstand und die U2 legt ihn mit unterschiedlicher Geschwindigkeit zurück. Daraus folgt: Die
Anzahl Take der Bahnhofuhren zwischen den Umkehrpunkten
ist unterschiedlich, und zwar ist der Unterschied für jeden Beobachter gleich, genau t1 Takte vorwärts und t2 Takte rückwärts.
Die U2 erfährt nichts von der Außenwelt. Sie "weiß" nicht, dass dort die Umkehrpunkte verschiedene Abstände haben und dass dort ihre Geschwindigkeit unterschiedlich ist. Davon wird sie in keiner Weise beeinflusst. Was die Bahnhofsuhren bei der Umkehr jeweils anzeigen und wo sich die Umkehrpunkte am Gleis befinden hat null und nichts mit dem Gang der U2 zu tun.
Kurt hat geschrieben:Deinen Aussagen nach bräuchte man eine Uhr nur in einen blickdichten Kasten oder Raum stecken und schon würde sie, unbehelligt von dem was ausserhalb geschieht/ist, takten.
So ist es. Und dazu muss man sie auch nicht irgendwo rein stecken. Sie taktet immer unabhängig von allem, was außerhalb geschieht vor sich hin. Exakt so, wie sie innerhalb eben gebaut ist.
Kurt hat geschrieben:Dem ist nachgewiesenermaßen nicht so.
Etwas anderes ist nicht nachgewiesen, im Gegenteil.