Plaudereien über Äther

Hier werden diverse Äthermodelle diskutiert

Re: Plaudereien über Äther

Beitragvon Kurt » Mo 20. Jan 2025, 09:15

bumbumpeng hat geschrieben:Materie existiert physisch. Materie besteht aus Masse + zugehörigen Feldern.

Aus welchem Material bestehen die Felder?

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Re: Plaudereien über Äther

Beitragvon Kurt » Mo 20. Jan 2025, 09:27

Skeptiker hat geschrieben:Ich sag wie es ist: mit dem selber denken ist halt schwieriger als manche denken.


Nun stellen wir uns einen kugelartigen Bereich im SCI vor, Durchmesser die 50.000 km.
Im Mittelpunkt dieser Kugel, es ist das ECI, rotiert die Erde.
Licht läuft in dieser Kugel überall mit c, bezogen auf das ECI.

Nun stellen wir uns einen Teil der Oberfläche der Erde vor und setzen einen Beobachter direkt auf den Äquator.
Links und rechts davon, also in Ost und Westrichtung, setzen wir einen GPS-SAT.
Diese Signale laufen so, dass sie den Beobachter horizontal treffen.
Der Beobachter bekommt eine Messeinrichtung zugestellt die die Geschwindigkeit der Lichtsignale der SAT bestimmen kann.
Er wird feststellen, dass die Signale mit unterschiedlicher Geschwindigkeit, aus seiner Sicht, auf ihn zukommen.

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Re: Plaudereien über Äther

Beitragvon Skeptiker » Mo 20. Jan 2025, 09:40

Kurt hat geschrieben:Nun stellen wir uns einen kugelartigen Bereich im SCI vor, Durchmesser die 50.000 km.
Im Mittelpunkt dieser Kugel, es ist das ECI, rotiert die Erde.
Licht läuft in dieser Kugel überall mit c, bezogen auf das ECI.

Nun stellen wir uns einen Teil der Oberfläche der Erde vor und setzen einen Beobachter direkt auf den Äquator.
Links und rechts davon, also in Ost und Westrichtung, setzen wir einen GPS-SAT.
Diese Signale laufen so, dass sie den Beobachter horizontal treffen.
Der Beobachter bekommt eine Messeinrichtung zugestellt die die Geschwindigkeit der Lichtsignale der SAT bestimmen kann.
Er wird feststellen, dass die Signale mit unterschiedlicher Geschwindigkeit, aus seiner Sicht, auf ihn zukommen.
.

Die Aussage enthält einen Missverständnis der speziellen Relativitätstheorie. Ein Beobachter auf der rotierenden Erde misst die Lichtgeschwindigkeit immer als c, unabhängig von der Richtung. Unterschiedliche Ankunftszeiten der Signale aus Ost und West lassen sich durch die Relativbewegung der Satelliten und der Erdoberfläche erklären, nicht durch eine unterschiedliche Lichtgeschwindigkeit. Das ECI ist kein bevorzugtes Bezugssystem, das die Messung der Lichtgeschwindigkeit beeinflussen würde.
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Re: Plaudereien über Äther

Beitragvon Kurt » Mo 20. Jan 2025, 10:27

Skeptiker hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Nun stellen wir uns einen kugelartigen Bereich im SCI vor, Durchmesser die 50.000 km.
Im Mittelpunkt dieser Kugel, es ist das ECI, rotiert die Erde.
Licht läuft in dieser Kugel überall mit c, bezogen auf das ECI.

Nun stellen wir uns einen Teil der Oberfläche der Erde vor und setzen einen Beobachter direkt auf den Äquator.
Links und rechts davon, also in Ost und Westrichtung, setzen wir einen GPS-SAT.
Diese Signale laufen so, dass sie den Beobachter horizontal treffen.
Der Beobachter bekommt eine Messeinrichtung zugestellt die die Geschwindigkeit der Lichtsignale der SAT bestimmen kann.
Er wird feststellen, dass die Signale mit unterschiedlicher Geschwindigkeit, aus seiner Sicht, auf ihn zukommen.
.

Die Aussage enthält einen Missverständnis der speziellen Relativitätstheorie.

Es geht nicht darum was eine längst widerlegte Theorie zu haben meint, sondern um die Realität.

Skeptiker hat geschrieben:Ein Beobachter auf der rotierenden Erde misst die Lichtgeschwindigkeit immer als c, unabhängig von der Richtung.


Reine Falschbehauptung ohne jedweden Beweis.

Skeptiker hat geschrieben:Unterschiedliche Ankunftszeiten der Signale aus Ost und West lassen sich durch die Relativbewegung der Satelliten und der Erdoberfläche erklären

Jaja, je nach "Situation" eine andere Erklärung, typisch RT-Ler-Verhalten.
Wie dumm diese Erklärung ist ist mit einem kleinen Satz zu zeigen:
Kleiner Satz: "Signale laufen unabhängig des Senders und oder des Empfängers".
Damit ist die Relativbewegung weg vom Fenster.

Die Signale der SAT laufen mit c im ECI, der Empfänger kommt diesen entgegen bzw. entfernt sich von ihnen.
Dadurch kommen die Signale, aus seiner Sicht, mit c +/- seinem v gegen das ECI auf ihn zu.
Kann er sie messen stellt er eine unterschiedlich LG fest.
Kann er sie nicht messen muss er diesen Umstand berücksichtigen.


Skeptiker hat geschrieben:nicht durch eine unterschiedliche Lichtgeschwindigkeit.


Doch, aus seiner Sicht ist sie unterschiedlich.

Skeptiker hat geschrieben: Das ECI ist kein bevorzugtes Bezugssystem, das die Messung der Lichtgeschwindigkeit beeinflussen würde.

Doch, ist es, es ist in ihrem Wirkbereich bevorzugt.
Warum ein BS die LG-Messung beeinflussen sollte ist wohl ein streng gehütetes Geheimnis der RT-Ler.


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Re: Plaudereien über Äther

Beitragvon Skeptiker » Mo 20. Jan 2025, 10:32

Kurt hat geschrieben:Reine Falschbehauptung ohne jedweden Beweis.

Alle Messungen bestätigen, dass die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum konstant und unabhängig von der Bewegung der Quelle oder des Beobachters ist. Diese Erkenntnisse stehen im Einklang mit der speziellen Relativitätstheorie und bilden die Grundlage moderner Physik. Laufzeitunterschiede in Experimenten resultieren aus relativistischen Effekten und nicht aus einer tatsächlichen Variation der Lichtgeschwindigkeit.
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Re: Plaudereien über Äther

Beitragvon Skeptiker » Mo 20. Jan 2025, 10:36

Kurt hat geschrieben:Warum ein BS die LG-Messung beeinflussen sollte ist wohl ein streng gehütetes Geheimnis der RT-Ler.

Ein Bezugssystem beeinflusst die Messung der Vakuumlichtgeschwindigkeit gerade nicht: in jedem Bezugssystem wird die Lichtgeschwindigkeit mit exakt c gemessen.
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Re: Plaudereien über Äther

Beitragvon Kurt » Mo 20. Jan 2025, 10:44

Skeptiker hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Reine Falschbehauptung ohne jedweden Beweis.

Alle Messungen bestätigen, dass die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum konstant und unabhängig von der Bewegung der Quelle oder des Beobachters ist.

Was sind "alle Messungen"?
Welche Messungen wurden denn diesbezüglich durchgeführt?

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Re: Plaudereien über Äther

Beitragvon Kurt » Mo 20. Jan 2025, 10:52

Skeptiker hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Reine Falschbehauptung ohne jedweden Beweis.

Alle Messungen bestätigen, dass die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum konstant und unabhängig von der Bewegung der Quelle oder des Beobachters ist.


Aha, jetzt dieses.
Vorher hast du das Gegenteil als Argument angeführt.
Typisch RT-Ler, ihr Mäntelchen hat sehr viele Seiten.

Skeptiker hat geschrieben: Diese Erkenntnisse stehen im Einklang mit der speziellen Relativitätstheorie und bilden die Grundlage moderner Physik.


Welche die jetzige Physik als Hampelmann einer Märchenwelt dastehen lassen würde.

Skeptiker hat geschrieben:Laufzeitunterschiede in Experimenten resultieren aus relativistischen Effekten und nicht aus einer tatsächlichen Variation der Lichtgeschwindigkeit.

Jaja, die relativistischen Effekte. Es gibt keine solchen.
Die LG ist immer Ortsabhängig!!

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Re: Plaudereien über Äther

Beitragvon Kurt » Mo 20. Jan 2025, 10:53

Skeptiker hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Warum ein BS die LG-Messung beeinflussen sollte ist wohl ein streng gehütetes Geheimnis der RT-Ler.

Ein Bezugssystem beeinflusst die Messung der Vakuumlichtgeschwindigkeit gerade nicht: in jedem Bezugssystem wird die Lichtgeschwindigkeit mit exakt c gemessen.

Wo wurden diesbezügliche Messungen durchgeführt?

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Re: Plaudereien über Äther

Beitragvon Skeptiker » Mo 20. Jan 2025, 11:09

Kurt hat geschrieben:Welche Messungen wurden denn diesbezüglich durchgeführt?

1. Michelson-Interferometer (1887 und später verfeinert)
Ziel: Untersuchung der Lichtgeschwindigkeit und Suche nach Äther (dem hypothetischen Medium für Lichtausbreitung).
Methode: Interferenzmuster von Licht wurden gemessen, um Unterschiede in der Lichtgeschwindigkeit in verschiedenen Richtungen relativ zur Bewegung der Erde zu erkennen.
Ergebnis: Keine Unterschiede festgestellt; die Lichtgeschwindigkeit ist unabhängig von der Richtung. Dies unterstützte die Theorie, dass c in allen Inertialsystemen konstant ist.
Bedeutung: Grundstein der Relativitätstheorie.

2. Fizeau-Foucault-Rotationsspiegelmethode (19. und 20. Jahrhundert)
Methode: Ein rotierender Spiegel wurde verwendet, um die Laufzeit von Licht über eine bekannte Strecke zu messen. Die Reflexion des Lichts an unterschiedlichen Positionen des Spiegels erlaubte die Bestimmung der Geschwindigkeit.
Ergebnis: Immer präzisere Werte für c, insbesondere durch Verbesserungen in der Rotationsstabilität und den optischen Elementen.
Präzision: Abweichungen im Bereich von +/- 100m/s

3. Time-of-Flight-Messungen mit Mikrowellen (1940er Jahre)
Methode: Mikrowellenimpulse wurden über eine definierte Strecke ausgesendet und die Zeit gemessen, die das Signal für Hin- und Rückweg benötigte.
Experiment: Louis Essen und A.C. Gordon-Smith führten 1946 Experimente mit Mikrowellenresonatoren durch.
Ergebnis: Lichtgeschwindigkeit mit einer Präzision von weniger als 1km/s. Sie ermittelten c zu etwa 299.792 km/s.

4. Interferometrie mit Lasern (1960er Jahre)
Methode: Laserlicht wurde in Interferometern verwendet, um extrem genaue Messungen der Wellenlänge und Frequenz des Lichts vorzunehmen.
Beispiel: Experimente von J. L. Hall und T. W. Hänsch führten zu einem Durchbruch in der Frequenzmessung, die für die Bestimmung von c entscheidend war.
Ergebnis: Messungen mit Abweichungen im Bereich von 1m/s oder weniger.

5. Resonanzkavitäten-Experimente (1970er Jahre)
Methode: Mikrowellen oder Laser wurden in Hohlraumresonatoren reflektiert. Die Frequenz der Resonanzmoden (Stehwellen) wurde sehr präzise gemessen. Aus der Länge der Kavität und der Frequenz wurde c berechnet.
Ergebnis: Diese Methode erlaubte es, c mit einer Präzision von 1m/s oder besser zu messen.
Wichtig: Diese Experimente führten zur Definition von c als exakten Wert im SI-System (1983).

6. Sagnac-Experimente (Effekte in rotierenden Systemen)
Methode: In einem rotierenden System (z. B. optische Faser- oder Ringlasergyroskope) werden Lichtlaufzeitunterschiede gemessen, wenn Licht in entgegengesetzte Richtungen um den Ring läuft.
Ergebnis: Die Lichtgeschwindigkeit bleibt lokal konstant, aber relativistische Effekte wie Laufzeitunterschiede in rotierenden Systemen wurden bestätigt.

Zusammenfassung der Fortschritte
Die Kombination dieser Techniken hat die Messgenauigkeit der Lichtgeschwindigkeit so weit verbessert, dass sie 1983 zur Basis für die Definition des Meters wurde. Seitdem gilt c=299.792.458m/s als exakter Wert, und moderne Experimente bestätigen diese Konstante durch immer präzisere indirekte Tests.
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