Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Frau Holle » Sa 18. Jan 2025, 01:29

Kurt hat geschrieben:Also was ist nun die Wirkgeschwindigkeit?

Vergiss die sog. Wirkgeschwindigkeit. Das ist etwas ganz anderes. Hier geht es um die Relativgeschwindigkeit. Lustiger Versuch, aber auf deine falsche Verwendung von Fachbegriffen lasse ich mich nicht ein.

Kurt hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:Dann siehst du also jetzt ein, dass sich mit v = s/t die gleiche Geschwindigkeit 100 km/h ergeben muss, auch wenn die Zuguhr ein kleineres t anzeigt? Bei dir waren es im Zug ja nur t2 = 0,5 h, falls du dich ausnahmsweise mal erinnerst.
 

Die Zuguhr zeigt halt nunmal nur 1/2 Std an, ist halt so.

Ist halt so? Dann gilt v=s/t im Zug also nicht und die Formel ist falsch?

Mit v = 100 km/h, s = 100 km und t = 0,5 h muss sie ja falsch sein, wie man unschwer sieht:
100 km/h ist ja wohl nicht das Gleiche wie 100 km / 0,5 h. Es ist eindeutig das Doppelte.
Es gilt jetzt auf einmal statt v=s/t die Formel v=s/2t in deiner Märchenwelt.

Potzblitz aber auch! Auf die einfachsten Naturgesetze ist kein Verlass mehr, nachdem Kurt sich über sie hergemacht hat!
Hilfeeeee! Die Welt geht unter! Wir sind auf der Talfahrt zur Hölle... :twisted:

Kurt hat geschrieben:Ich habe diese 1/2 Std ausgerechnet, die Form war nicht korrekt, aber das Ergebnis stimmte mit der Vorgabe überein.

Du hast die 1/2 Std nicht ausgerechnet. Du hast sie einfach vorgegeben und etwas gerechnet, wo diese Vorgabe dann wieder als Ergebnis dasteht. Ein klassischer Zirkelschluss.

Richtig ausrechnen geht so:

Strecke s: 100 km lang
Geschwindigkeit v des Zuges: 100 km/h
Fahrzeit t: ??? – die gilt es jetzt auszurechnen mit den Vorgaben s und v

Dazu muss man wissen: v=s/t <=> t=s/v und somit ist die ausgerechnete Fahrzeit
t = 100 km / 100 km/h = 100/100 * km/(km/h) = 1 km*(h/km) = 1 (km/km)*h = 1 h
Das wirklich ausgerechnete Ergebnis – nicht das bereits vorgegebene – ist also 1 h = 1 Stunde Fahrzeit.

Und jetzt du, Kurt: Rechne mal die 1/2 Stunde aus, oder besser das, was die Zuguhr wirklich anzeigt bei 100 km/h Relativgeschwindigkeit.
1/2 Stunde ist es nämlich nicht. Das wäre ziemlich krass, wenn man als Reisender an jedem Bahnhof seine Uhr neu stellen müsste, weil sie so extrem nachgeht.

Der Skeptiker hat dich schon mehrfach nach der Rechnung gefragt und du hast nichts geliefert. Es ist doch angeblich eine einfache Prozentrechnung. Und bedenke: Richtig ausrechnen ist gefragt, nicht bloß vorgeben und behaupten "ist halt so".

Kannst du es etwa nicht? Oder warum lieferst du nicht?
 
Frau Holle
 
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Kurt » Sa 18. Jan 2025, 10:07

Frau Holle hat geschrieben:
Richtig ausrechnen geht so:

Strecke s: 100 km lang
Geschwindigkeit v des Zuges: 100 km/h
Fahrzeit t: ??? – die gilt es jetzt auszurechnen mit den Vorgaben s und v

Dazu muss man wissen: v=s/t <=> t=s/v und somit ist die ausgerechnete Fahrzeit
t = 100 km / 100 km/h = 100/100 * km/(km/h) = 1 km*(h/km) = 1 (km/km)*h = 1 h
Das wirklich ausgerechnete Ergebnis – nicht das bereits vorgegebene – ist also 1 h = 1 Stunde Fahrzeit.

Das ist die Fahrzeit wie sie im Fahrplan steht, berechnet auf den Grundlagen des eingerichteten BS, und gemessen durch die Bahnhofsuhren.

Die Fahrzeit die die Uhr im Zug nach der Fahrt anzeigt beträgt 1/2 Std.
Was schliesst du daraus?

Kurt

.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Frau Holle » Sa 18. Jan 2025, 10:33

Kurt hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Richtig ausrechnen geht so:

Strecke s: 100 km lang
Geschwindigkeit v des Zuges: 100 km/h
Fahrzeit t: ??? – die gilt es jetzt auszurechnen mit den Vorgaben s und v

Dazu muss man wissen: v=s/t <=> t=s/v und somit ist die ausgerechnete Fahrzeit
t = 100 km / 100 km/h = 100/100 * km/(km/h) = 1 km*(h/km) = 1 (km/km)*h = 1 h
Das wirklich ausgerechnete Ergebnis – nicht das bereits vorgegebene – ist also 1 h = 1 Stunde Fahrzeit.

Das ist die Fahrzeit wie sie im Fahrplan steht, berechnet auf den Grundlagen des eingerichteten BS, und gemessen durch die Bahnhofsuhren.

Die Fahrzeit die die Uhr im Zug nach der Fahrt anzeigt beträgt 1/2 Std.
Was schliesst du daraus?

Das ist die Frage an dich, seit langem schon. Um die Antwort drückst du dich und stellst Gegenfragen zur Ablenkung.
Ich schließe daraus, dass du dich mal wieder in Widersprüche verwickelt hast und widerlegt bist, wie schon so oft.

Mit v = s/t ergibt sich daraus bekanntlich die Relativgeschwindigkeit v. Die willst du aber nicht angeben, weil du genau weißt, dass mit s = 100 km und t = 0,5 h dann v = 200 km/h rauskommt. Das haben wir dir ja jetzt schon mehrfach vorgerechnet.

Die Formel muss also falsch sein oder die 0,5 Stunden sind falsch, denn 200 km/h willst du ja nicht haben.
Also wie sieht's aus in deiner Märchenwelt?

Was schließt du daraus, Kurt?
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am Sa 18. Jan 2025, 10:40, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Kurt » Sa 18. Jan 2025, 10:40

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Richtig ausrechnen geht so:

Strecke s: 100 km lang
Geschwindigkeit v des Zuges: 100 km/h
Fahrzeit t: ??? – die gilt es jetzt auszurechnen mit den Vorgaben s und v

Dazu muss man wissen: v=s/t <=> t=s/v und somit ist die ausgerechnete Fahrzeit
t = 100 km / 100 km/h = 100/100 * km/(km/h) = 1 km*(h/km) = 1 (km/km)*h = 1 h
Das wirklich ausgerechnete Ergebnis – nicht das bereits vorgegebene – ist also 1 h = 1 Stunde Fahrzeit.

Das ist die Fahrzeit wie sie im Fahrplan steht, berechnet auf den Grundlagen des eingerichteten BS, und gemessen durch die Bahnhofsuhren.

Die Fahrzeit die die Uhr im Zug nach der Fahrt anzeigt beträgt 1/2 Std.
Was schliesst du daraus?

Das ist die Frage an dich, seit langem schon. Um die Antwort drückst du dich.

Mit v = s/t ergibt sich daraus die Relativgeschwindigkeit. Die willst du aber nicht angeben, weil du genau weißt, dass mit s = 100 km und t = 0,5 h dann v = 200 km/h rauskommt. Das haben wir dir schon mehrfach vorgerechnet.

Die Formel muss also falsch sein oder die 0,5 Stunden sind falsch, denn 200 km/h willst du ja nicht haben.
Also wie sieht's aus in deiner Märchenwelt?
Was schließt du daraus?
 


Tja, meine "Märchenwelt" sagt mir, dass die Uhr im Zug langsamer taktete als dieser unterwegs war und daher in der Fahrzeit von einer Stunde nur eine halbe Stunde als Anzeige in der bewegten Uhr zustande gekommen ist.
Heisst: sie hat langsamer getaktet als wie wenn sie unbewegt ist.

Kurt

.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Frau Holle » Sa 18. Jan 2025, 10:49

Kurt hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Mit v = s/t ergibt sich daraus die Relativgeschwindigkeit. Die willst du aber nicht angeben, weil du genau weißt, dass mit s = 100 km und t = 0,5 h dann v = 200 km/h rauskommt. Das haben wir dir schon mehrfach vorgerechnet.

Die Formel muss also falsch sein oder die 0,5 Stunden sind falsch, denn 200 km/h willst du ja nicht haben.
Also wie sieht's aus in deiner Märchenwelt?
Was schließt du daraus?
 

Tja, meine "Märchenwelt" sagt mir, dass die Uhr im Zug langsamer taktete als dieser unterwegs war und daher in der Fahrzeit von einer Stunde nur eine halbe Stunde als Anzeige in der bewegten Uhr zustande gekommen ist.

Das ist kein logischer Schluss, sondern nur wieder deine Vorgabe.

Logisch schließen kann man mit s = vt auf die Streckenlänge s.
Das willst du halt nicht, weil dann dein Kartenhaus zusammenbricht, schon klar. :lol:
 
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Kurt » Sa 18. Jan 2025, 10:57

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Mit v = s/t ergibt sich daraus die Relativgeschwindigkeit. Die willst du aber nicht angeben, weil du genau weißt, dass mit s = 100 km und t = 0,5 h dann v = 200 km/h rauskommt. Das haben wir dir schon mehrfach vorgerechnet.

Die Formel muss also falsch sein oder die 0,5 Stunden sind falsch, denn 200 km/h willst du ja nicht haben.
Also wie sieht's aus in deiner Märchenwelt?
Was schließt du daraus?
 

Tja, meine "Märchenwelt" sagt mir, dass die Uhr im Zug langsamer taktete als dieser unterwegs war und daher in der Fahrzeit von einer Stunde nur eine halbe Stunde als Anzeige in der bewegten Uhr zustande gekommen ist.

Das ist kein logischer Schluss, sondern nur wieder deine Vorgabe.

Logisch schließen kann man mit s = vt auf die Streckenlänge s.
Das willst du halt nicht, weil dann dein Kartenhaus zusammenbricht, schon klar. :lol:
 



Jaja, deins ist zusammengebrochen, du kannst nämlich nicht erklären wie die halbe Stunde zustande gekommen sein könnte und suchst nach Auswegen.
Es ist sonnenklar, die Uhr im Zug taktete langsamer weil sie bewegt war.

Kurt

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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Frau Holle » Sa 18. Jan 2025, 11:10

Kurt hat geschrieben:
Es ist sonnenklar, die Uhr im Zug taktete langsamer weil sie bewegt war.

Es ist auch sonnenklar, dass du damit v = s/t der klassischen Mechanik aushebelst.

In deiner Märchenwelt ist
v = 100 km/h
s = 100 km
t = 0,5 h
Damit die Gleichung v = s/t nicht mehr erfüllt.

Sonnenklar: Kurt schraubt nach Belieben an Naturgesetzen.
Sein Vorbild ist Pipi Langstrumpf: "Ich mach mir die Welt widdewidde wie sie mir gefällt". :lol:
 
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Skeptiker » Sa 18. Jan 2025, 11:59

Kurt hat geschrieben:Es ist sonnenklar, die Uhr im Zug taktete langsamer weil sie bewegt war.
.

Die Gleichung dazu fehlt immer noch von dir. Und überhaupt eine Begründung warum eine bewegten Uhr überhaupt langsamer takten muss und die Abhängigkeit von der Geschwindigkeit mit der sie sich bewegt.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Lagrange » Sa 18. Jan 2025, 13:04

Frau Holle hat geschrieben:... Jeder kann mit Recht sagen, dass die Uhr des anderen "langsamer" geht, und zwar deshalb, weil die Uhren in Wahrheit alle gleich "gehen": alle 9.192.631.770 Takte ihres CS133-Atoms eine Sekunde weiter.
 

Blödsinn!

Das Problem ist, dass die Takte unterschiedlich lang dauern. Die Dauer der Takte hängt von der Bewegung relativ zum ECI ab.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Kurt » Sa 18. Jan 2025, 13:44

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Es ist sonnenklar, die Uhr im Zug taktete langsamer weil sie bewegt war.

Es ist auch sonnenklar, dass du damit v = s/t der klassischen Mechanik aushebelst.

In deiner Märchenwelt ist
v = 100 km/h
s = 100 km
t = 0,5 h
Damit die Gleichung v = s/t nicht mehr erfüllt.

Diese Gleichung kann da ja nicht erfüllt sein, es werden zweierlei t verwendet.

Frau Holle hat geschrieben:Sonnenklar: Kurt schraubt nach Belieben an Naturgesetzen.
Sein Vorbild ist Pipi Langstrumpf: "Ich mach mir die Welt widdewidde wie sie mir gefällt". :lol:
 


Wer an den Naturgesetzen schrauben will das ist ja ganz klar zu sehen.

Die Gleichung geht auf wenn die Werte genommen werden/vorhanden sind die Gleichung erfüllen konnen.

Das sind:
v = 100 km/h
s = 100 km
t = 1 h

Andere Werte führen ins Verderben.
Hat sich ja gezeigt als ich versuchte einen Korrekturfaktor einzusetzen.
Kannst ja bei Lorenz sehen wozu das geführt hat.

Die Zuguhr zeigt halt nunmal nur 1/2 Std an, das kann deine Wunschformel weder darstellen noch erklären.

Kurt

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