Angebliche Fehler in der SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Angebliche Fehler in der SRT

Beitragvon Skeptiker » Do 10. Okt 2024, 10:59

Harald Maurer hat geschrieben:
Und wieso sollten sie dann mit
tB - tA = t´A - tB asynchron erscheinen?

Grüße

Die Lichtgeschwindigkeit erscheint in einem Inertialsystem nicht asynchron. In einem Inertialsystem ist die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum immer konstant c.
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Re: Angebliche Fehler in der SRT

Beitragvon Lagrange » Do 10. Okt 2024, 11:02

Frau Holle hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:...
Eine Analogie wäre die:
Ich sage: "Im Topf sei ein Liter Wasser. Folglich wiegt dieses Wasser 1 kg."
Du sagst: "Schwachsinn! Im Topf ist kein Liter Wasser. Du glaubst nur, dass es so ist."

Und wenn man misst und findet 2 kg, dann ist das Postulat im Eimer.

Nein. Dann ist Waage nicht korrekt geeicht. Der Liter Wasser ist nicht verhandelbar.
 

Die Waage funktioniert einwandfrei, es handelt sich um eine ideale Waage. Also, es befindet sich mehr Wasser im Topf als postuliert.
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Re: Angebliche Fehler in der SRT

Beitragvon Lagrange » Do 10. Okt 2024, 11:03

Skeptiker hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:
Und wieso sollten sie dann mit
tB - tA = t´A - tB asynchron erscheinen?

Grüße

Die Lichtgeschwindigkeit erscheint in einem Inertialsystem nicht asynchron. In einem Inertialsystem ist die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum immer konstant c.

Nö, konstant c gilt nur im ECI, in allen anderen Inertialsystemen findet man c+v und c-v (bewiesen durch GPS).
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Re: Angebliche Fehler in der SRT

Beitragvon Skeptiker » Do 10. Okt 2024, 11:04

Lagrange hat geschrieben:, in allen anderen Inertialsystemen findet man c+v und c-v (bewiesen durch GPS).

Immer noch falsch was du schreibst. Darum kommst du auch nicht zu richtigen Schlussfolgerungen.
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Re: Angebliche Fehler in der SRT

Beitragvon Frau Holle » Do 10. Okt 2024, 11:05

Harald Maurer hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Und wenn man misst und findet 2 kg, dann ist das Postulat im Eimer.

Also wenn ein Postulat sagt, es sei 1 kg (was immer auch) im Eimer, dann ist es doch völlig wurscht, was im Eimer ist, nicht wahr? Postulat ist nun mal Postulat!

Nein nicht. Das Postulat ist nicht 1 kg Gewicht, sondern 1 Liter Wasser im Eimer. Es wiegt üblich 1 kg. Weigt es mal nicht 1 kg, dann ist es per Postulat trotzdem ein Liter, aber die Waage funktioniert anders und muss neu geeicht werden.

So wie eben die Uhren in Einsteins Beispiel zwar synchron sind, aber im Ruhesystem vom bewegtem Stab nicht. Sie müssten im Ruhesystem des Stabes separat synchronisiert werden.
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am Do 10. Okt 2024, 11:30, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Angebliche Fehler in der SRT

Beitragvon Harald Maurer » Do 10. Okt 2024, 11:11

Skeptiker hat geschrieben:Die Lichtgeschwindigkeit erscheint in einem Inertialsystem nicht asynchron. In einem Inertialsystem ist die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum immer konstant c.

Aha, und wieso sind die Uhren A und B im Inertialsystem Stab mit der Überprüfung tB - tA = t´A - tB nicht synchron? Das musst du uns jetzt ganz genau erklären!
Grüße
Harald Maurer
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Re: Angebliche Fehler in der SRT

Beitragvon Skeptiker » Do 10. Okt 2024, 11:11

Frau Holle hat geschrieben:Nein nicht. Das Postulat ist nicht 1 kg Gewicht, sondern 1 Liter Wasser im Eimer.
 

Einfachste Sätze werden hier nicht verstanden und wegen des eigenen Unvermögens wird dann Einstein kritisiert.
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Re: Angebliche Fehler in der SRT

Beitragvon Harald Maurer » Do 10. Okt 2024, 11:14

Frau Holle hat geschrieben:So wie eben die Uhren in Einsteins Beispiel zwar synchron sind, aber im Ruhesystem vom bewegtem Stab nicht.

Jaja, wieso denn nicht? Mit c=const und tB - tA = t´A - tB müssen sie synchron erscheinen. Andernfalls warte ich auf deine Erklärung!
Grüße
Harald Maurer
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Re: Angebliche Fehler in der SRT

Beitragvon Rudi Knoth » Do 10. Okt 2024, 11:25

Harald Maurer hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:So wie eben die Uhren in Einsteins Beispiel zwar synchron sind, aber im Ruhesystem vom bewegtem Stab nicht.

Jaja, wieso denn nicht? Mit c=const und tB - tA = t´A - tB müssen sie synchron erscheinen. Andernfalls warte ich auf deine Erklärung!
Grüße


Ganz einfach. Diese Uhren sind synchron im Koordinatensystem, in dem sich der Stab bewegt. Daher bewegt sich der Beobachter B in diesem System in Richtung des Signals und daher ist die Laufzeit L/(c-v). Bei der Rückrichtung bewegt sich der Beobachter A entgegen der Richtung vom Signal und daher ist dessen Signallaufzeit L/(c+v). Dies erfolgt einfach aus der Lösung der Bewegungsgleichung im Koordinatensystem, in dem der Stab sich bewegt. Ein Trugschluss, den manche RT-Kritiker machen ist die Gleichsetzung dieser "rechnerischen" Geschwindigkeitsdifferenzen mit Geschwindigkeiten im Ruhesystem der Signalempfänger. Dies geht nur bei Galilei-Newton. Im Falle der Lorentz-Transformation, die aus seiner Äthertheorie folgt, ist dies nicht der Fall.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Angebliche Fehler in der SRT

Beitragvon Skeptiker » Do 10. Okt 2024, 11:29

Harald Maurer hat geschrieben:
Skeptiker hat geschrieben:Die Lichtgeschwindigkeit erscheint in einem Inertialsystem nicht asynchron. In einem Inertialsystem ist die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum immer konstant c.

Aha, und wieso sind die Uhren A und B im Inertialsystem Stab mit der Überprüfung tB - tA = t´A - tB nicht synchron? Das musst du uns jetzt ganz genau erklären!
Grüße

Das folgt aus den Postulaten der SRT
1. Das Relativitätsprinzip: Die Naturgesetze gelten in allen Inertialsystemen (Systemen ohne Beschleunigung) gleich, unabhängig von der Bewegung des Beobachters.
2. Konstanz der Lichtgeschwindigkeit: Die Lichtgeschwindigkeit im Vakuum ist für alle Beobachter, unabhängig von deren relativer Bewegung, immer gleich groß.


Stell dir vor, wir haben zwei Uhren: Uhr A befindet sich in einem Inertialsystem S , das ruht, und Uhr B befindet sich in einem anderen Inertialsystem S' , das sich mit einer konstanten Geschwindigkeit v relativ zu S bewegt.

Wir stellen uns die Uhren folgendermaßen vor: Jede Uhr funktioniert wie eine Lichtuhr, bei der ein Lichtstrahl zwischen zwei Spiegeln hin- und herreflektiert wird. Der Zeitabstand zwischen zwei Reflexionen entspricht einem "Tick" der Uhr.

In S sieht es ganz einfach aus: Der Lichtstrahl bewegt sich vertikal zwischen den Spiegeln hin und her. Die Zeit, die das Licht für einen "Tick" benötigt, ist nur von der Strecke zwischen den Spiegeln und der Lichtgeschwindigkeit abhängig.

Aus Sicht des Systems S bewegt sich das System S' mit Uhr B. Jetzt sieht es so aus, als ob der Lichtstrahl nicht nur vertikal zwischen den Spiegeln hin- und herläuft, sondern auch horizontal mit der Bewegung des Systems mitgezogen wird.
Dadurch sieht die Bahn des Lichtstrahls aus wie ein Zickzack-Muster, also eine längere Strecke. Da die Lichtgeschwindigkeit aber immer konstant ist, braucht der Lichtstrahl mehr Zeit für diese längere Strecke, um einen "Tick" zu machen. Das bedeutet, dass für Uhr B, die sich bewegt, die Zeit langsamer vergeht als für Uhr A, die ruht.

Dies nennt man Zeitdilatation: Aus Sicht von S vergeht die Zeit in S' langsamer.

Wenn wir uns in einem ruhenden Inertialsystem S befinden, dann sind beide Uhren synchron, weil beide Uhren dasselbe Maßsystem verwenden und die Lichtstrahlen sich gleichmäßig zwischen den Spiegeln hin- und herbewegen. Die Lichtgeschwindigkeit bleibt in beiden Fällen konstant, sodass die Uhren gleich "ticken".

Wenn jedoch ein Inertialsystem relativ zu einem anderen bewegt wird, dann tritt der oben beschriebene Effekt der Zeitdilatation auf. Die Bewegung beeinflusst, wie das Licht die Strecke zurücklegt. Für einen Beobachter im ruhenden System scheint die bewegte Uhr langsamer zu gehen, weil der Lichtstrahl in der bewegten Uhr eine längere Strecke zurücklegen muss, um zu "ticken". Dadurch sind die Uhren aus Sicht des ruhenden Beobachters nicht mehr synchron.

Einfache Veranschaulichung:
- Ruhendes System: Stell dir vor, du stehst am Straßenrand und schaust auf zwei Uhren an einer Wand – beide gehen synchron, weil du in einem ruhenden Bezugssystem bist.
- Bewegtes System: Jetzt stell dir vor, du schaust auf eine Uhr in einem fahrenden Zug. Die Uhr im Zug scheint langsamer zu gehen, weil der Zug sich relativ zu dir bewegt. Aus der Perspektive des Zugfahrers sieht jedoch seine eigene Uhr normal aus, während deine am Straßenrand langsamer geht.

Dies zeigt, dass die Synchronisation von Uhren relativ ist und vom Bezugssystem abhängt, in dem man sich befindet.
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