"Klassische" Längenkontraktion

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: "Klassische" Längenkontraktion

Beitragvon Crank » Mi 4. Mär 2009, 12:26

... die RT weiterhin unverändert gültig bleibt.


Ganicht gültig bleibt garnicht gültig! Da hast du recht!

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Re: "Klassische" Längenkontraktion

Beitragvon darkstargi » Mi 4. Mär 2009, 12:32

Bruno hat geschrieben:Einstein ist längst widerlegt:

Es ist, wie gesagt, altmodisch und verwirrend gleiche Dinge mit
unterschiedlichen Namen zu belegen.
Die relativistische Masse eines Photons ist immer 0.



Hervorhebung durch Bruno


Hallo Bruno,
ich sehe nicht wo dies die Relativitätstheorie wiederlegen soll, kannst du mal erläutern woran Du das festmachen willst? Verstehst du denn überhaupt den Inhalt? Im übrigen finde ich es interessant, dass du versuchst mit Hendrik van Hees die Relativitätstheorie zu widerlegen, ich wusste nicht, dass er ein Relativitätskritiker ist. Ich muss ihn demnächst wohl mal selber fragen :)

Grüße

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Re: "Klassische" Längenkontraktion

Beitragvon darkstargi » Mi 4. Mär 2009, 12:56

Gerhard Kemme hat geschrieben:
darkstargi hat geschrieben:
Gerhard Kemme hat geschrieben:Dass eine Masse größer wird, wenn sie schneller wird, ist auch erstmal eine Behauptung. Mit dem Sachverhalt hatte ich mich ziemlich auseinandergesetzt, was du bei mir unter Äthertheorie nachlesen kannst. Das mit der Fahrwiderstandskraft sollte dir eigentlich bekannt sein, d.h. desto schneller man mit dem Fahrrad fährt, desto stärker spürt man den Fahrtwind und muss gegen die Fahrwiderstandskraft gegenan arbeiten. Weiter ist für das Medium Luft bekannt, dass ein bis in die Nähe der Schallgeschwindigkeit c_schall=333 m/s beschleunigtes Objekt plötzlich einem sprunghaften Ansteigen des Fahrwiderstandes ausgesetzt ist, d.h. hier liegt absolut das gleiche physikalische Verhalten vor, wie an der Grenze zur Lichtgeschwindigkeit.

mfg


Hallo Herr Kemme,
was heißt denn für sie sprunghaft? Können Sie denn mal ein Diagramm oder Formel des Fahrtwindes zeigen, so ist das nur Blabla!

Grüße

darkstar
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Re: "Klassische" Längenkontraktion

Beitragvon darkstargi » Mi 4. Mär 2009, 13:09

Bruno hat geschrieben:Das mach mal, Du findest den Crank und Einsteinkritiker H. v. Hees im google_Forum sci.physik.de.

Ich habe es längst aufgegeben (siehe Newtons absolute Zeit!) Dir etwas zu erklären, da kann man ja bei Jocelyne Lopez oder Gerhard Kemme mehr Verständnis erwarten. Deine "klassische Längenkontraktion" war doch auch wohl der absolute Hammer!


Naja, ich muss nicht in irgendwelchen Google Foren schauen um Hendrik van Hees zu fragen :) Irgendwie schreibst du wirres Zeug!
Was meine "klassisches" Längenkonraktion betrifft, so konntest Du mir keinen Fehler nachweisen, ich gehe mal davon aus weil du keine Ahnung hast :)

Grüße

darkstar
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Re: "Klassische" Längenkontraktion

Beitragvon darkstargi » Mi 4. Mär 2009, 13:20

Bruno hat geschrieben:Hast Du den einfachen Satz :
Ich habe es längst aufgegeben (siehe Newtons absolute Zeit!) Dir etwas zu erklären...
nicht verstanden?


Naja, das könnte man auch so interpretieren, als ob dir die Argumente ausgegangen sind.

Grüße
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Re: "Klassische" Längenkontraktion

Beitragvon Big Mac » Mi 4. Mär 2009, 13:31

pauli hat geschrieben:Also das müsstest du mal näher erklären, oder nicht? Was bedeutet "Ich sehe dabei keine relativistischen Effekte"?
Dass Energie- und Impulserhaltung auch in der RT gilt ist unbestritten, aber wie setzen sich die Beträge aller resultierende Teilchen zusammen?

Welcher Teilchen? Am Schluss findet man nur noch die Teilchen, die auch vor der Kollision da waren. Alle anderen "Zwischenzustände" haben sich einfach aus dem Staub gemacht.

Lassen wir vlt. mal die Ergebnisse komplizierter Kollisionen bei Seite und betrachten den Vorgang vorher. Wenn die Konstrukteure der Beschleuniger z.B. sagen, wir können noch so viel Energie reinpumpen, wir schaffen es nicht, ein einzelnes Elektron auf c zu beschleunigen.
Wenn sie z.B. den Energiebedarf relativistisch berechnen müssen um ein Teilchen von 99,8 auf 99,9% der LG zu beschleunigen.

Und wieso hat Bertozzi ein v=300.000km/s gemessen?

Wenn sie relativistisch rechnen, um den Energiebedarf der Magnete zu bestimmen, die die Teilchen in der Bahn halten.

Sind sie am Ende Betrüger, weltweit? Zeige doch mal auf, wie sie "in Wirklichkeit" rechnen.

Die Magnete müssen nur eigene Verluste ausgleichen. Das hat nichts mit der Enegrie der Teilchen zu tun.

In "Wirklichkeit" wird einfach nur nach Newton gerechnet:

E=∫F(a,b,c,d,...)dr,
p=∫F(a,b,c,d,...)dt.

Gruß
Big Mac
 
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Re: "Klassische" Längenkontraktion

Beitragvon Trigemina » Mi 4. Mär 2009, 19:30

Bruno hat geschrieben:Das heißt, dass die gesamte "relativistische Dynamik" eines Hebräers aus Schilda Müll ist:
m = mo /sqrt(1-v²/c²) ist FALSCH
p = mo*v /sqrt(1-v²/c²) ist FALSCH
F = mo*v /sqrt(1-v²/c²) ist FALSCH
W_kin = mo c² /sqrt(1-v²/c²) ist FALSCH
Als richtig werden von den "Wissenschaftlern" wieder die Formeln von Newton anerkannt!
Das ist keine Frage der richtigen oder falschen Interpretation, sondern die Frage der richtigen oder falschen Physik.


Na so was. Bloss weil man das fehleranfällige Konzept der relativistischen Massenerhöhung (wenn man sie mit klassischen Formeln verknüpft) zugunsten eines sicheren Konzeptes der invarianten Masse ersetzt hat, soll gleich die ganze Theorie falsch sein? Das erzählt mal lieber den Damen und Herren Experimentalphysiker, die es bestimmt kaum erwarten können, endlich über die "richtige Physik" instruiert zu werden.


Über den Viererimpuls für die x-Achse

¦ gamma, -beta*gamma, 0, 0 ¦ x ¦E ¦ = ¦¦E' _ ¦
¦ -beta*gamma, gamma, 0, 0 ¦ x ¦cp_x ¦ = ¦cp'_x ¦
¦ 0, 0, 1, 0 ¦ x ¦cp_y ¦ = ¦cp'_y ¦
¦ 0, 0, 0, 1 ¦ x ¦cp_z ¦ = ¦cp'_z ¦

lässt sich für die Transformation vom Laborsystem ins Schwerpunktsystem mit der Impulssumme Null für zwei relativ zueinander bewegter Teilchen folgendes Gleichungssystem herleiten:

-gamma*beta*(E1+E2) + gamma*(cp1 + cp2) = cp1' + cp2' = 0


Mit Umformen, Quadrieren und nochmaligem Unmformen erhalten wir entlang der x-Achse die Relativgeschwindigkeit des Laborsystems zum Schwerpunktsystem:

v = c^2*(p1+p2/(E1+E2)

Womit beta=v/c und gamma=1/sqrt(1-v^2/c^2)

bestimmt sind. Somit lassen sich die Komponenten des Viererimpulses vom Laborsystem ins Schwerpunktsystem besonders einfach berechnen.

Für alle drei Raumdimensionen wird aus dem Geschwindigkeitsvektor (betragsmässige Relativgeschwindigkeit der beiden Teilchen zueinander)

¦vr_x¦
¦vr_y¦
¦vr_z¦

vr = sqrt(v_x^2 + v_y^2 + v_z^2)

berechnet und mittels Reduktion (frontaler Stoss entlang der x-Achse projiziert. Bilden die beiden Teilchen einen Winkel zueinander (nicht frontaler Stoss), sind die Raumdimensionen entlang der y- und z-Achse über zusätzliche Operatoren ins Schwerpunktsystem zu transformieren:

y-Achse:

¦ gamma, 0, -beta*gamma, 0 ¦ x E ¦ = ¦¦E' ¦
¦ 0, 1, 0, 0 ¦ x ¦cp_x ¦ = ¦cp'_x ¦
¦ -beta*gamma, 0, gamma, 0 ¦ x ¦cp_y ¦ = ¦cp'_y ¦
¦ 0, 0, 0, 1 ¦ x ¦cp_z ¦ = ¦cp'_z ¦

z-Achse:

¦ gamma, 0, 0, -beta*gamma ¦ x E ¦ = ¦¦E' ¦
¦ 0, 1, 0, 0 ¦ x ¦cp_x ¦ = ¦cp'_x ¦
¦ 0, 0, 1, 0 ¦ x ¦cp_y ¦ = ¦cp'_y ¦
¦ -beta*gamma, 0, 0, gamma ¦ x ¦cp_z ¦ = ¦cp'_z ¦


Algebraisch geht das natürlich auch: Die Gesamtenergie eines Teilchens setzt sich aus der Summe seiner Ruheenergie und seiner kinetischen Energie zusammen:

E0 = m*c^2 (Ruheenergie)
T = (gamma-1)*m*c^2 (kinetische Energie)
E = E0 + T = gamma*m*c^2 (Gesamtenergie)


Im Schwerpunktsystem CMS (mit dem Index _S bezeichnet) beträgt die Impulssumme Null.

T1:=0; T2:=(gamma-1)*m2*c^2; # kinetische Energie
E1:=m1*c^2; E2:=gamma*m2*c^2; # Gesamtenergie E1 und E2
p1:=0; p2:=sqrt((T2^2+2*T2*m2*c^2)/c^2); # Impuls

E_S:=sqrt((E1+E2)^2-c^2*(p1+p2)^2); # Summe Gesamtenergie CMS
T_S:=E_S-(m1+m2)*c^2; # Summe kin. Energie im CMS
E1_S:=E_S/2+(m1^2*c^4-m2^2*c^4)/(2*E_S); # ges. Energie von m1
T1_S:=E1_S-m1*c^2; # kin. Energie von m1

E2_S:=E_S/2+(m2^2*c^4-m1^2*c^4)/(2*E_S); # ges. Energie von m2
T2_S:=E2_S-m2*c^2; # kin. Energie von m2



Ihr lieben RT-Kritiker werdet euch jetzt bestimmt so richtig ins Zeug legen und einen "vernünftigen" Formalismus entwickeln statt heisse Luft auszustossen. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

Gruss
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Re: Bertozzi

Beitragvon Big Mac » Mi 4. Mär 2009, 21:19

bertram hat geschrieben:Da steht in der Zusammenfassung : "...The Newtonian relation, usually adequate for the description of bodies at very low speeds, is obviously in disagreeement with these highspeed data. Equally appearent is the confirmity of the experimental data to Einstein's relation with it's prediction of a limiting speed...."
In Fig.3 untermauern ein paar Kurven mit "predictions" und Meßwerten das ganze.

Waren es nicht Heaviside und Lorentz, die die Formeln für die elektromagnetische Masse bei Bewegungen im Bezug zum Äther gefunden hatten? Und warum sollte die Geschwindigkeit begrenzt sein wenn es im Vakuum nichts gibt? Ein Geschenk von oben, oder?
Wie hoch war die höchste Geschwindigkeit die Bertozzi gemessen hat?

In "Wirklichkeit" wird einfach nur nach Newton gerechnet:
E=∫F(a,b,c,d,...)dr,
p=∫F(a,b,c,d,...)dt.

Nein.

Wieso nicht? Heißt es dann, die Energiegleichung ist falsch? In Beschleunigeranlagen wird meistens von einer konstanten Kraft ausgegangen, also die Energie ist gleich E=F*r, wobei r der Weg des Teilchens ist. Die abgestrahlte Energie (Synchrotronstrahlung) muss noch abgezogen werden.

Zu Deiner Verschwörungstheorie bei Veröffentlichungen : Richtig ist, daß eingereichte Papers knallhart geprüft werden (peer-reviewing). Da fällt vieles durch den Rost. Wenn aber dann eins durchkommt, dann muß der Autor auf eine Flut von kritischen Fragen aus allen Lagern gefasst sein. Gnade ihm Gott, wenn er z.B. bei den Messwerten was "geschönt" haben sollte. Das kommt raus, erbarmungslos, und dann ist er weg vom Fenster.

Wie wird bei Euch die Zensur sonst genannt? Wie sollen kritische Fragen gestellt werden, wenn nichts kritisches durchkommen kann?

Und dann noch : Physik ohne Mathematik ist möglich, solange man mit den Ergebnissen von LEGO-Spielen zufrieden ist.

Ich persönlich habe nichts gegen Mathematik - ganz im Gegenteil. Mann muss sie aber nur richtig anwenden. Wenn ich von Berlin nach Hamburg schneller fahre bedeutet nicht, dass die Zeit langsamer vergeht wie es die Relativisten gerne hätten - eine Geschwindigkeit kann niemals eine Konstante sein (höchstens als Wellengeschwindigkeit relativ zum Medium).

Gruß
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Re: "Klassische" Längenkontraktion

Beitragvon Amenutep » Sa 13. Mär 2010, 09:48

darkstargi hat geschrieben:Hallo allerseits,
auch wenn man ganz klassisch rechnet und von einer endlichen Ausbreitunsggeschwindigkeit ausgeht, erhält man eine Längenkontraktion. Um dies zu veranschaulichen stelle ich hier mal eine Aufgabe aus "Walter Greiner, Mechanik Teil1" zu Diskussion:

Ein Stab der Länge l_0 bewege sich mit konstanter Geschwindigkeit v längs der z-Achse eines Koordinatensystems. Zeigen Sie, dass ein Beobachter, der in diesem Koordinatensystem ruht, diesen Stab auch "ganz ohne Relativitätstheorie" verkürtzt sieht, wenn sich das Licht mit endlicher Geschwindigkeit c ausbreitet.
Hinweis: Man überlege, wie ein Beobachter die Länge des Stabes definieren wird.

Am Ende kommt man auf das Ergebnis, dass ein bewegter Beobachter für die Länge des Stabes l'=l/(1+v/c) mißt.

Was meint ihr dazu?

Grüße

darkstar

ich denke die praxis siet anders aus mann sieht einen stab länger als er ist und mann kann dank einstein die tatsächliche länge berechnen
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Re: "Klassische" Längenkontraktion

Beitragvon Sebastian Hauk » Sa 13. Mär 2010, 11:36

Hallo,

ich denke die praxis siet anders aus mann sieht einen stab länger als er ist und mann kann dank einstein die tatsächliche länge berechnen


und ich bin der Meinung, dass nocheinPoet mit seinen Texten hier mehr als auchreichend ist.
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