Kurt und seine bewegten Uhren.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Kurt und seine bewegten Uhren.

Beitragvon sanchez » Mo 1. Jul 2024, 20:31

Kurt hat geschrieben:Reicht locker.
Lässt du jetzt den Passagier von einem Bahnhof zum anderen fahren?
Was stellt er, mit Hilfe seiner Uhr, fest ?
Kurt


Nehmen wir an, dass der Passagier im Zug seine Zeit dem Bahnhof mitteilt.
Und auf einen anderen Kanal, sendet der Passagier seine Uhrzeit an den Bahnhof.

Dann sieht das für den Passagier so aus, dass die Bahnhofsuhr langsamer läuft.
Allerdings,
für den Bahnhofsbeamten sieht es so aus, als ob die Uhr des Passagiers langsamer läuft.

p.s. das gibt es auch bei Hafele Keating
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Re: Kurt und seine bewegten Uhren.

Beitragvon bumbumpeng » Mo 1. Jul 2024, 20:36

sanchez hat geschrieben:Dann sieht das für den Passagier so aus, dass die Bahnhofsuhr langsamer läuft.
Allerdings,
für den Bahnhofsbeamten sieht es so aus, als ob die Uhr des Passagiers langsamer läuft.
Na ja, das ist halt der ganz normalen Laufzeit geschuldet. Wo ist das Problem?
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Re: Kurt und seine bewegten Uhren.

Beitragvon sanchez » Mo 1. Jul 2024, 21:17

bumbumpeng hat geschrieben:Na ja, das ist halt der ganz normalen Laufzeit geschuldet. Wo ist das Problem?

Ja, hat was mit der Laufzeit zu tun.

Aber Laufzeit, mit welcher Uhr gemessen?
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Re: Kurt und seine bewegten Uhren.

Beitragvon Kurt » Mo 1. Jul 2024, 22:05

sanchez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Reicht locker.
Lässt du jetzt den Passagier von einem Bahnhof zum anderen fahren?
Was stellt er, mit Hilfe seiner Uhr, fest ?
Kurt


Nehmen wir an, dass der Passagier im Zug seine Zeit dem Bahnhof mitteilt.
Und auf einen anderen Kanal, sendet der Passagier seine Uhrzeit an den Bahnhof.

Dann sieht das für den Passagier so aus, dass die Bahnhofsuhr langsamer läuft.
Allerdings,
für den Bahnhofsbeamten sieht es so aus, als ob die Uhr des Passagiers langsamer läuft.


Wir wollen ja nicht wissen wies für wen aussehen könnte oder aussieht, sondern wie sich die Uhr des Passagiers während der Reise verhält/verhalten hat, was der Passagier letztendlich feststellt.
Wir/er vergleichen die Uhr des Passagiers mit der des Bahnhofes.
Es stellt sich raus, dass die Uhr des Passagiers nun nachgeht aber trotzden gleich taktet wie die des Bahnhofes.
Fazit: die Uhr des Passagiers ist während der Reise langsamer gegangen als die Bahnhofsuhren.

Kommt nun eine Fahrt zurück mit dem ICE?


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Re: Kurt und seine bewegten Uhren.

Beitragvon Skeptiker » Di 2. Jul 2024, 10:57

Kurt hat geschrieben:Es stellt sich raus, dass die Uhr des Passagiers nun nachgeht aber trotzden gleich taktet wie die des Bahnhofes.

Das ist ja nix neues, wenn der Passagier im Zug einmal zwischen den Bahnhöfen hin und zurück gefahren ist, ist für ihn weniger Zeit vergangen als an den Bahnhöfen. Klassisches Zwillingsparadoxon.
Damit ist die RT aber nicht widerlegt.
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Re: Kurt und seine bewegten Uhren.

Beitragvon sanchez » Di 2. Jul 2024, 11:11

@Kurt
Wir/er vergleichen die Uhr des Passagiers mit der des Bahnhofes.

Wir vergleichen die Uhren, die des Passagiers und der Bahnhofsuhr, nachdem der Zug im Bahnhof angekommen ist, und nun ruht.

Es stellt sich raus, dass die Uhr des Passagiers nun nachgeht aber trotzdem gleich taktet wie die des Bahnhofes.

Ja, das stimmt. Ursache: der Zug hat seine Geschwindigkeit verändert und ruht zum Bahnhof.

Fazit: die Uhr des Passagiers ist während der Reise langsamer gegangen als die Bahnhofsuhren.

Nö, für den Zug ist die Strecke zwischen den Bahnhöfen kürzer, als die Ruhelänge zwischen den Bahnhöfen.
Also:
Bewegt man sich zur Strecke, wird diese verkürzt wahrgenommen.
Kürzere Strecke, bei gleicher Geschwindigkeit, macht eine kürzere Fahrzeit.

Die kürzere Fahrzeit ist dann das, was der Passagier auf seiner Uhr ablesen kann (seine Uhr geht im Vergleich zur Bahnhofsuhr nach).
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Re: Kurt und seine bewegten Uhren.

Beitragvon Kurt » Di 2. Jul 2024, 11:56

sanchez hat geschrieben:@Kurt
Wir/er vergleichen die Uhr des Passagiers mit der des Bahnhofes.

Wir vergleichen die Uhren, die des Passagiers und der Bahnhofsuhr, nachdem der Zug im Bahnhof angekommen ist, und nun ruht.

Es stellt sich raus, dass die Uhr des Passagiers nun nachgeht aber trotzdem gleich taktet wie die des Bahnhofes.

Ja, das stimmt. Ursache: der Zug hat seine Geschwindigkeit verändert und ruht zum Bahnhof.

Fazit: die Uhr des Passagiers ist während der Reise langsamer gegangen als die Bahnhofsuhren.

Nö, für den Zug ist die Strecke zwischen den Bahnhöfen kürzer, als die Ruhelänge zwischen den Bahnhöfen.
Also:
Bewegt man sich zur Strecke, wird diese verkürzt wahrgenommen.
Kürzere Strecke, bei gleicher Geschwindigkeit, macht eine kürzere Fahrzeit.

Die kürzere Fahrzeit ist dann das, was der Passagier auf seiner Uhr ablesen kann (seine Uhr geht im Vergleich zur Bahnhofsuhr nach).


Ob der Passagier meint, dass die Strecke verkürzt sei, oder der Zug meint, dass die Strecke zwischen den Bahnhöfen verkürzt sei oder sonstirgendwer was meint, überhaupt etwas meint, spielt keinerlei Rolle für irgendwas oder gar den Gang von Uhren.
Oder bist du da anderer Ansicht und meinst es hat eine Einwirkung auf irgendetwas oder irgendeine Uhr?

Kurt

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Re: Kurt und seine bewegten Uhren.

Beitragvon sanchez » Di 2. Jul 2024, 12:16

Kurt hat geschrieben:Ob der Passagier meint, dass die Strecke verkürzt sei, oder der Zug meint, dass die Strecke zwischen den Bahnhöfen verkürzt sei oder sonstirgendwer was meint, überhaupt etwas meint, spielt keinerlei Rolle für irgendwas oder gar den Gang von Uhren.
Oder bist du da anderer Ansicht und meinst es hat eine Einwirkung auf irgendetwas oder irgendeine Uhr?


Ja, auf den Gang der Uhr, hat die verkürzte Strecke keinen Einfluss.
Aber um eine verkürzte Strecke zurückzulegen, brauche ich weniger Zeit.

Gibt dem Passagier irgendein Mittel zum Abstand messen mit, z.B. eine Radarpistole, mit der der der Passagier den Abstand misst zum (Ziel-) Bahnhof und hat dadurch eine Strecke.
Dann teilt er das Ergebnis der Strecke durch die vergangene Zeit (auf seiner Uhr) und erhält eine Geschwindigkeit.

Das kann der Bahnhofbeamte auch messen, auf seine Art, meinetwegen auch mit Radar.
Er kommt auf die Gleiche Geschwindigkeit.


Diese Verzerrung von Länge und Zeit bei Bewegung, ergibt sich aus der Konstanz Lichtgeschwindigkeit, die für alle gleich groß ist und unabhängig vom Bewegungszustand.
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Re: Kurt und seine bewegten Uhren.

Beitragvon Kurt » Di 2. Jul 2024, 12:39

sanchez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Ob der Passagier meint, dass die Strecke verkürzt sei, oder der Zug meint, dass die Strecke zwischen den Bahnhöfen verkürzt sei oder sonstirgendwer was meint, überhaupt etwas meint, spielt keinerlei Rolle für irgendwas oder gar den Gang von Uhren.
Oder bist du da anderer Ansicht und meinst es hat eine Einwirkung auf irgendetwas oder irgendeine Uhr?


Ja, auf den Gang der Uhr, hat die verkürzte Strecke keinen Einfluss.

Welche verkürzte Strecke, wo kommt diese her?

Kurt

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Re: Kurt und seine bewegten Uhren.

Beitragvon Skeptiker » Di 2. Jul 2024, 17:39

Kurt hat geschrieben:Welche verkürzte Strecke, wo kommt diese her?
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Dir sollte das doch eigentlich bekannt sein, so wie bewegte Uhren langsamer ticken, so sind bewegte Strecken kürzer.
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