Hallo allerseits,
auch wenn man ganz klassisch rechnet und von einer endlichen Ausbreitunsggeschwindigkeit ausgeht, erhält man eine Längenkontraktion. Um dies zu veranschaulichen stelle ich hier mal eine Aufgabe aus "Walter Greiner, Mechanik Teil1" zu Diskussion:
Ein Stab der Länge l_0 bewege sich mit konstanter Geschwindigkeit v längs der z-Achse eines Koordinatensystems. Zeigen Sie, dass ein Beobachter, der in diesem Koordinatensystem ruht, diesen Stab auch "ganz ohne Relativitätstheorie" verkürtzt sieht, wenn sich das Licht mit endlicher Geschwindigkeit c ausbreitet.
Hinweis: Man überlege, wie ein Beobachter die Länge des Stabes definieren wird.
Am Ende kommt man auf das Ergebnis, dass ein bewegter Beobachter für die Länge des Stabes l'=l/(1+v/c) mißt.
Was meint ihr dazu?
Grüße
darkstar
