.
So, nun zeige ich nochmal zuerst die vier Uhren aus dem Ruhesystem des Bahnhofs (Raumschiff):1. E₃₇ (H/B) [x₃₇ = − 2,4 Lj; t₃₇ = ± 0,0 J | x'₃₇ = − 4,0 Lj; t'₃₇ = − 3,2 J] ➞ 2,4 Lj in S links von Kurt am Bahnhof bei Holle 2.0
2. E₀₀ (K/L) [x₀₀ = ± 0,0 Lj; t₀₀ = ± 0,0 J | x'₀₀ = ± 0,0 Lj; t'₀₀ = ± 0,0 J] ➞ Treffen von Lok und Kurt (Start Rakete bei der Erde)
3. E₀₂ (B/E) [x₀₂ = + 2,4 Lj; t₀₂ = ± 0,0 J | x'₀₂ = + 4,0 Lj; t'₀₂ = + 3,2 J] ➞ 2,4 Lj in S McMurdo rechts von Kurt am Bahnhof
4. E₀₄ (H/L) [x₀₄ = − 2,4 Lj; t₀₄ = + 3,0 J | x'₀₄ = + 0,0 Lj; t'₀₄ = + 1,8 J] ➞ Treffen von Lok und Holle (bei der Erde gleichzeitig in S mit E₀₃)
5. E₀₃ (K/E) [x₀₃ = ± 0,0 Lj; t₀₃ = + 3,0 J | x'₀₃ = + 4,0 Lj; t'₀₃ = + 5,0 J] ➞ Treffen von Zugende und Kurt (Ankunft Rakete bei Centauri)
Wir befinden uns gedanklich weiter im Ruhesystem S des Bahnhofs, ganz links bei x = − 2,4 Lj steht Holle 2.0 dann bei x = 0 Lj Kurt und − 2,4 Lj weiter rechts steht McMurdo. Die beiden primären Ereignisse welche uns hier interessieren sind
E₀₀ und
E₀₃, denn beide sind mit anderem Lametta das Start- und Zielereignis im Beispiel von Peter Kroll,
E₀₀ ➞ Start Reisender bei Erde und
E₀₃ ➞ Ankunft Reisender bei Centauri.
Wichtig, im Beispiel hier mit dem Bahnhof hat Holle bereits erklärt, es vergehen nur 1,8 Jahre Zeit auf den Uhren im Zug während der Reise, wenn da wer mit 5 Jahren ankommt, dann hat er die Pfeife nicht gehört.
Bis hierhin sollte Einvernehmen besteht, wie auch die Aussage von Holle zeigt: Frau Holle » Fr 28. Jul 2023, 13:06 hat geschrieben:...
es sind zwischen den Ereignissen Ein- und Ausfahrt der Lok genau 3 Jahre am Bahnhof vergangen und im Zug eben 1,8 Jahre.
Alle im Zug sehen das eindeutig auf ihrer eigenen Stoppuhr und alle am Bahnhof sehen es eindeutig auf ihrer eigenen Stoppuhr. Während der Durchfahrt der Lok sind die Fahrgäste um 1,8 Jahre gealtert und die Leute am Bahnhof sind um 3 Jahre gealtert, ...
So, nun weiter wichtig, diese 1,8 Jahre gelten im ganzen Zug, logisch, oder sollte logisch sein, somit natürlich auch auf der Uhr, welche Kurt nun am Bahnhof vor der Nase hat und die 5 Jahre anzeigt. Auch diese Uhr im Zug hat nur 1,8 Jahre gezählt, für Kurt am Bahnhof und jeden der da steht, sie zeigt aber 5 Jahre an, weil sie mit 3,2 Jahren gestartet ist, wie auch McMurdo mit dem Selfie
E₀₂ zweifelsfrei belegen kann. Schauen wir und darum nun mal alle vier Uhren immer gleichzeitig am Bahnhof an, bei t = 0 Jahre und dann bei t = 3 Jahre.
Ⅰ. Die Anzeigen der Uhren gleichzeitig in S beschrieben, die bewegten Uhren L, E gehen gegenüber den ruhenden Uhren H und K dilatiert:
1. (H) t₃₇ = 0,0 J | (K) t₀₀ = 0,0 J | (L) t'₀₀ = 0,0 J | (E) t'₀₂ = 3,2 J ➞ E₀₀ (K/L)
2. (H) t₀₄ = 3,0 J | (K) t₀₃ = 3,0 J | (L) t'₀₄ = 1,8 J | (E) t'₀₃ = 5,0 J ➞ E₀₃ (K/E) gleichzeitig mit E₀₄ (H/L)
Δ. (H) Δt. = 3,0 J | (K) Δt = 3,0 J | (L) Δt'. = 1,8 s | (E) Δt' = 1,8 J ⇒ (Δt > Δt')Hier sehen wir die vier Uhren immer gleichzeitig in
S mit ihren Anzeigen, so können wir jede Differenz für jede Uhr in den
Δt = 3 J an Systemzeit errechnen, welche in
S jede Uhr hochgezählt hat, alles im Rahmen der SRT, für die beiden bewegten Uhren
L und
E ergibt sich
Δt' = Δt γ⁻¹ s = 3,0 γ⁻¹ s = 1,8 J.
Ich zeige hier alle vier Uhren
Holle 2.0,
Kurt
Lok und Zug
Ende
gleichzeitig im Ruhesystem
S Bahnhof/Raumschiff zu den Ereignissen
E₀₀ und
E₀₄. Die unterschiedlichen Nummern an den Bezeichnern der Koordinatenwerte ergeben sich daraus, dass
gleichzeitig zu dem Ereignis
E₀₀ dem Treffen der Lok mit Kurt noch zwei andere Uhren mit ihren Zeiten gezeigt werden, dass sind eben zwei andere Ereignisse an anderen Orten, aber
gleichzeitig mit
E₀₀. Gleiches gilt so auch für
E₀₄.
Und nun die selben vier Uhren aus dem Ruhesystem des Zuges (Erde/Centauri)
Ⅲ. Die Anzeigen der Uhren aus S' beschrieben, die in S' bewegten Uhren H, K gehen gegenüber den ruhenden Uhren L und Z dilatiert:
1. (L) t'₀₀ = 0,0 J | (Z) t'₀₁ = 0,0 J | (K) t₀₀ = 0,0 s | (H) t₂₁ = − 3,2 s ➞ E₀₀ (K/L)
2. (L) t'₃₀ = 5,0 J | (Z) t'₀₃ = 5,0 J | (K) t₀₃ = 3,0 s | (H) t₂₅ = − 0,2 s ➞ E₀₃ (K/Z)
Δ. (L) Δt'. = 5,0 s | (Z) Δt' = 5,0 s | (K) Δt. = 3,0 s | (H) Δt = + 3,0 s ⇒ (Δt' > Δt)Hier sehen wir die vier Uhren immer gleichzeitig in
S' mit ihren Anzeigen, so können wir jede Differenz für jede Uhr in den
Δt' = 5 J an Systemzeit errechnen, welche in
S' jede Uhr hochgezählt hat, alles im Rahmen der SRT, für die beiden bewegten Uhren
H und
K ergibt sich
Δt = Δt' γ⁻¹ s = 5,0 γ⁻¹ s = 3,0 J.
Conclusio:Das hier gezeigte Beispiel ist mathematisch identisch mit dem Beispiel von Peter Kroll. Wir haben dazu von Holle die Aussage, dass ganz eindeutig im Ruhesystem des Reisenden die Zeit langsamer verging oder auch schon auf der Reise vergeht, als im Ruhesystem Erde/Centauri. Das Ruhesystem Erde/Centauri wird als das ausgezeichnete Ruhesystem betrachtet, das Ruhesystem des Reisenden zählt hingegen nicht wirklich als gleichwertiges Ruhesystem, sondern als "das" bewegte System, in dem die Zeit langsamer vergeht. Dass es physikalisch im Rahmen des Relativitätsprinzip ein gleichwertiges Ruhesystem ist, wie das von Erde/Centauri wird nicht anerkannt. Dass im Ruhesystem des Reisenden die Uhren auf Erde und Centauri als bewegte Uhren langsamer liefen, oder dilatiert, und in den 3 Jahren nur 1,8 Jahre gezählt haben, wird als irrelevant betrachtet.
Dazu die Aussage von Holle:Frau Holle » So 23. Jul 2023, 23:07 hat geschrieben:Daniel K. hat geschrieben:
Holle, wenn die Einheiten unterschiedlich wären, dann wären die beiden nicht unterschiedlich alt, dann wären sie gleichalt, hätten nur eine unterschiedliche Zahl an unterschiedlichen Einheiten gezählt.
Genau so ist es. Sie sind als Zwillinge immer gleich alt, wurden gleichzeitig geboren und trinken gleichzeitig ein Bier auf die Rückkehr des Reisenden.
Nur hat der Gereiste eben eine kleinere Zahl an längeren Jahren gezählt und sieht jünger aus, ist er aber nicht. Es gibt nur eine einzige absolute Zeitspanne zwischen ihrer Geburt und dem Umtrunk. Sie haben diese Zeitspanne nur verschieden gezählt.
Daniel K. hat geschrieben:
Es geht also nicht um 5 Jahre, die Du irgendwo absteckst, es geht um die Differenz, welche die im Ruhesystem des reisenden Zwillings die dort bewegten Uhren real hochgezählt haben, während der Reise.
Frau Holle » Fr 28. Jul 2023, 13:06 hat geschrieben:Der Reisende sieht sich nach 3 Jahren am Ziel und der zurück Gebliebene sieht das nach 5 Jahren. Jeder sieht es direkt auf seiner eigenen Stoppuhr. Ganz einfach, aber für dich halt unverständlich. Das könnte man dir noch jahrelang versuchen klar zu machen. Du willst hier die Sicht des Reisenden bevorzugen und Ereignisse mit reinziehen, bei denen gar kein Treffen der Uhren vorliegt. Es geht aber nur um die Treffen bei Start und Ziel als Ereignisse, und sonst um nichts.
Daniel K. hat geschrieben:
Und die Uhr des reisenden Zwillings hat 3 Jahre gezählt und die bewegte Uhr am "Turnaround Point" hat nur 3 γ⁻¹ Jahre = 1,8 Jahre gezählt. Die Gleichzeitigkeit gilt für den Reisenden eben in seinem System, nicht in dem des Bruders, ... Du willst hier das System des nicht reisenden Bruders bevorzugen und dort die Gleichzeitigkeit absolut für beide System vorgeben. Das ist falsch, der Reisende Bruder hat das Recht auf seine Gleichzeitigkeit und die steht der des anderen Bruder nicht nach. Es geht um sein "jetzt" und seine Gleichzeitigkeit und da ist es nun mal so, dass auf der Erde "jetzt" für den Reisenden Bruder der Bruder zuhause nur 1,8 Jahre älter geworden ist.
Es gibt kein ausgezeichnetes System, nur weil Du in einem zwei Uhren betrachtest und im anderen nur eine Uhr, ist das System mit den beiden Uhren nicht das ausgezeichnete Ruhesystem, welches die Gleichzeitigkeit für beide System vorgibt. Der Reisende könnte denselben Anspruch erheben.
Frau Holle » Mi 26. Jul 2023, 22:22 hat geschrieben:Falsch. Dadurch, dass nach Vorgabe die beiden Uhren A am Start und B am Ziel zueinander ruhen und vorher aktiv synchronisiert wurden, ist das System in welchem sie ruhen in der Szene ausgezeichnet. Die reisende Uhr C geht zu den beiden anderen zeitlich nach. Das ist bewiesen und der Reisende mit Uhr C stellt am Ziel beide Zeiten eindeutig fest,
die eigenen 3 Jahre auf Uhr C und die 5 Jahre des Bruders auf Uhr B. Die 5 Jahre kann und muss er nicht beim Bruder mit Uhr A feststellen; er sieht sie direkt auf der synchronisierten Uhr B am Ziel, weil bei dieser Vorgabe das Ruhesystem des zurück gebliebenen Bruders als solches ausgezeichnet ist.
Man kann auch das System des Reisenden als Ruhesystem auszeichnen, mit seiner Uhr A und einer ihm ruhenden und synchronisierten Uhr B, und die Treffpunkte Start und Ziel bei diesen Uhren festlegen. Dann ist die Sache eindeutig umgekehrt, der zurück Gebliebene sieht sich nach 3 Jahren am Ziel und der Reisende sieht das Ereignis nach 5 Jahren. Der zurück Gebliebene mit Uhr C stellt am Ziel beide Zeiten eindeutig fest, die eigenen 3 Jahre auf seiner Uhr C und die 5 Jahre des reisenden Bruders auf Uhr B. Die 5 Jahre kann und muss er nicht beim Reisenden mit Uhr A feststellen; er sieht sie direkt auf der synchronisierten Uhr B am Ziel, weil bei dieser Vorgabe das Ruhesystem des Reisenden als solches ausgezeichnet ist.
So, ich habe mal den Kontext vollständig mit zitiert, damit er dabei ist, der Teil unten in grau und kursiv ist Käse, wollte ich aber auch dabei haben, muss man später nicht wieder suchen, wenn man auch dazu noch mal was schreiben will. Die Aussagen hier sind eindeutig, im Beispiel von Peter Kroll bevorzugt Holle das System von Erde/Centauri, bezeichnetet es selber mehrfach als das ausgezeichnete Ruhesystem, was natürlich im Rahmen der SRT und des Relativitätsprinzip falsch ist, kein System ist ausgezeichnet, es gibt kein ausgezeichnetes System, von zwei zueinander bewegten Systemen sind beide gleichberechtigt und jedes ist ein Ruhesystem in dem die aus dem anderen System dann bewegten Uhren dilatiert laufen.
Selbstverständlich ist das Ruhesystem des Reisenden gleichberechtigt und für ihn vergehen im anderen System auf diesen Uhren welche für ihn im eigenen System ja bewegt sind, eben weniger Zeit als auf der eigenen Borduhr, konkret vergeht auf dieser eben 3 Jahre und auf den bewegten Uhren auf der Erde und Centauri vergehen 1,8 Jahre. Die Uhr auf Centauri zeigt nit den 5 Jahre auf der Anzeige nur mehr Zeit an, weil sie eben mit einem Vorlauf von 3,2 Jahren im Ruhesystem des Reisenden gestartet ist.
Interessanter Weise erkennt ja Holle genau das so an, wenn man das Lametta ändert und das Beispiel mit dem Zug und den Bahnhof bringt, da erklärt er selber dann vehement, die 1,8 Jahre sind nur im Zug vergangen, für Kurt (den reisenden Zwilling) am Bahnhof, wer das was von 5 Jahren behauptet, der hat die Pfeife nicht gehört.
Frau Holle » Fr 28. Jul 2023, 13:06 hat geschrieben:Die 3 Jahre und 1,8 Jahre sind doch deutlich auf allen Fotos zu sehen, die vor Ort bei der Ein- und Ausfahrt der Lok gemacht werden.
Konkret läuft es so ab:Der Lokführer betätigt bei der Einfahrt die Pfeife im Zug und alle Fahrgäste starten instantan ihre Stoppuhr. Auch am Bahnhof hören alle instantan das Signal und starten ihre Stoppuhr. Der Lokführer betätigt erneut die Pfeife bei der Ausfahrt und alle Fahrgäste stoppen instantan ihre Uhr. Alle Stoppuhren im Zug zeigen dann 1,8 Jahre an. Auch am Bahnhof hören wieder alle das Signal und stoppen instantan ihre Uhr. Alle Stoppuhren am Bahnhof zeigen dann 3 Jahre an.
Meine klare Antwort ist also: Ja, es sind zwischen den Ereignissen Ein- und Ausfahrt der Lok genau 3 Jahre am Bahnhof vergangen und im Zug eben 1,8 Jahre. Alle im Zug sehen das eindeutig auf ihrer eigenen Stoppuhr und alle am Bahnhof sehen es eindeutig auf ihrer eigenen Stoppuhr. Während der Durchfahrt der Lok sind die Fahrgäste um 1,8 Jahre gealtert und die Leute am Bahnhof sind um 3 Jahre gealtert, was alle auch am eigenen Haarwuchs deutlich erkennen.Wenn jetzt jemand mit seiner Stoppuhr kommt, die 5 Jahre oder sowas anzeigt, dann saß er weder im Zug noch am Bahnhof oder falls doch, dann hat er den Schuss äh die Pfeife vom Lokführer nicht gehört und vermutlich geistesabwesend von der RdG geträumt. Jeder Träumer könnte mit seiner Uhr antanzen und alle würden etwas anderes anzeigen. Das ist natürlich Unsinn. Sie müssen schon die Zeit im eigenen Ruhesystem zwischen den Ereignissen Ein- und Ausfahrt der Lok stoppen, wenn sie etwas Vernünftiges über die Dauer dieser Durchfahrt aussagen wollen.
Wenn jemand weder im Zug noch am Bahnhof sitzt und trotzdem ganz brav instantan auf die Pfeife reagiert, dann kann er auch eine andere Dauer für dieselbe Durchfahrt der Lok messen. Es ist dann ebenfalls eine korrekte Zeitangabe für absolute Dauer der Durchfahrt. Er ruht dann eben in einem anderen Inertialsystem, das schneller oder langsamer relativ zum Bahnhof bzw. Zug bewegt ist. Es sind unendlich vieler solcher Inertialsysteme denkbar mit verschiedenen Zeitmessungen für dieselbe absolute Dauer. Diese ist und bleibt aber so absolut wie die Ereignisse selbst, auch wenn sie vielleicht gar nicht gemessen wird.
Diese Aussagen sind eindeutig, der Widerspruch offenkundig. Nur damit das noch mal sauber zusammengetragen ist.
Das ist der Weg ...