Zwillingsparadoxon, wie für den jüngeren mehr Zeit vergeht

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Zwillingsparadoxon, wie für den jüngeren mehr Zeit vergeht

Beitragvon Kurt » Fr 21. Jul 2023, 06:45

Daniel K. hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Antwort auf die Feststellung von Holle, die dass der Beobachter im Zug, der bei der bewegten Uhr sitzt, erkennen kann das er sich bewegt und nicht die Bahnhöfe oder Kirchturmuhren und zwar anhand der schneller taktenden Uhren an den Bahnhöfen bzw. den Kirchtürmen.
Das ist dir aber ein Dorn im Auge deiner Verbissenheit, darum schweigst du dazu und versuchst es auszusitzen. Sagt viel über den Charakter und der Wahrheitsliebe eines Menschen aus.

Du hast meine Frage lange ignoriert, nachdem das nicht mehr ging bist du mit der Lichtuhr angerückt, sollte wohl darauf reinfallen.

Gelogen Kurt, ich habe Dir wie auch Holle das ausführlich und richtig im Rahmen der SRT mehrfach erklärt, das mit der Lichtuhr war...


Nach der Lichtuhr habe ich dich nicht gefragt.
Sondern dasda:
Antwort auf die Feststellung von Holle, die dass der Beobachter im Zug, der bei der bewegten Uhr sitzt, erkennen kann das er sich bewegt und nicht die Bahnhöfe oder Kirchturmuhren und zwar anhand der schneller taktenden Uhren an den Bahnhöfen bzw. den Kirchtürmen.

Trifft das was Holle gesagt hat zu?

[ ] Ja
[ ] Nein



Kurt

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Re: Zwillingsparadoxon, wie für den jüngeren mehr Zeit vergeht

Beitragvon McMurdo » Fr 21. Jul 2023, 06:59

Daniel K. hat geschrieben:Bist Du blöde? Es geht nicht im die Punkte, es geht gar nicht um diese Aussage, es ist unstrittig, was die beiden Uhren am Ende der Reise anzeigen und auch was sie nach der Hälfte der Reise anzeigen. Wo hab ich das jemals bestritten? Eben, so viel zu blind.

Es geht um die Aussage, dass die Uhren im anderen System schneller laufen, als im eigenen,

Tut sie ja ganz eindeutig. Eine Uhr zählt bis 10 Jahre, die andere bis zum wieder treffen nur bis 8 Jahre. Bei der einen Uhr ist mehr Zeit vergangen als bei der anderen.

Ist wie wenn du Auto fährst und die km Stände vergleichst. Da ist am Ende ein Auto tatsächlich mehr km gefahren als das andere. Hat also mehr Strecke zurück gelegt.

Du musst nur die Punkte zählen. Offensichtlich ist das aber für dich schon zu hoch. Schau dir Peter Kroll an . Der erklärt es richtig. Und auch anschaulicher als deine Textwände. Der muss auch nicht ständig irgendwelche neuen Beispiele raus kramen.
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Beitragvon Yukterez » Fr 21. Jul 2023, 07:51

Bild nocheinPotato hat geschrieben:das erklärt Peter Kroll einfach nicht, darum ist seine "Erklärung" auch echt mies und Aussagen darin einfach nur falsch.

Wenn Peter Kroll so mies und du so toll bist fragt sich nur warum der vom berühmten Josef Gaßner gefeiert wird, während du sogar von deinen eigenen Freunden zum Crackpot gestempelt wirst:

Bild Joachim Schulz hat geschrieben:Du argumentierst wie ein Kritiker: Wenn es brenzlich wird, zauberst du ein anderen Gedankenexperiment aus dem Hut und ich muss von vorn erklären.

Nicht einmal McMurdo dem normalerweise selber nichts zu blöd ist:

Bild McNamara's Moron hat geschrieben:Photonen sind in ihrem eigenen Ruhesystem in Ruhe.

hat die Muße

Bild McNamara's Moron hat geschrieben:deine Textwände

zu lesen, und das obwohl er sogar einer von den Wenigen die dir damals deinen Schwachsinn zum Thema E und pt abgekauft haben ist (:

Bild, Bild
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Re: Zwillingsparadoxon, wie für den jüngeren mehr Zeit vergeht

Beitragvon Rudi Knoth » Fr 21. Jul 2023, 11:43

Jetzt streiten sich also die "Relativisten" über dieses Thema. Eigentlich sollte doch folgendes klar sein:

1. Der Unterschied zwischen "ruhendem" und "reisenden Zwilling" liegt daran, daß der reisende Zwilling wieder "zurückkehrt". Wenn man sich die Situation in einem Minkowski-Diagramm eines Koordinatensystems, das sich gegenüber dem "Ruhesystem" des "ruhenden Zwillings" unbeschleunigt bewegt, anschaut, stellt man für den "ruhende Zwilling" eine Gerade als Weltlinie und für den "reisenden Zwilling" eine "geknickte" Weltlinie fest.

2. Der "reisende Zwilling" bemerkt bei der Umkehr "sofort" daß die Uhr des "ruhenden Zwillings" "schneller geht" (Dopplereffekt). Der "ruhende" Zwilling" bemerkt die "schnellere Uhr" des "reisenden Zwillings" erst, wenn letzter schon eine gewisse Strecke zurückgelegt hat. Am Ende sehen beide jeweils die Uhr des anderen "in Echtzeit".

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Zwillingsparadoxon, wie für den jüngeren mehr Zeit vergeht

Beitragvon Frau Holle » Fr 21. Jul 2023, 12:56

Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Und damit ist auch die Zwischenzeit zwischen zwei Ereignissen absolut, als Eigenzeit für alle zueinander ruhenden Reisenden sind es 3 Jahre und für alle zur Erde ruhenden sind es 5 Jahre. Für alle anders Bewegten sind es x Jahre. Aber es ist immer genau dieselbe Zeit zwischen diesen Ereignissen, nur mit unterschiedlichen Maßzahlen. Für das Licht sind es 0 Jahre.

Schwachsinn, es gibt keine unterschiedlichen Sekunden, Du schwurbelst wieder einen Mist, Du behauptest also nun 3 Jahre sind 5 Jahre nur die Maßzahl ist unterschiedlich, was für ein Käse.

Wie man sieht hast du nicht mal die einfachsten Grundlagen verstanden, meinst aber zu wissen, was "es" gibt und was nicht.

Die beiden Ereignisse finden in jedem Bezugsystem statt. Da die Zeitspanne als Maßzahl zwischen beiden Ereignissen in S und S' verschieden ist, muss auch die zugrunde liegende SI-Sekunde verschieden sein: Es gilt für die invariante Zeitspanne t∙s = t'∙sss wegen tt'.

Im Beispiel unten mit v = 0,6 c über eine Ruhelänge von 3 Lj gilt für die Zeitspanne zwischen A₁ und B: 5 Jahre = 4 Jahre und damit 1 Jahr < 1 Jahr. Man sieht die verschieden langen Einheiten im Minkowski-Diagramm auf den Raum- und Zeitachsen. Wie sonst könnte die schräge Linie mit nur 4 Zeiteinheiten kürzer sein als die gerade Linie mit 5 Zeiteinheiten? Im euklidichen Raum ist das unmöglich. Wir haben aber eine 4-dimensionale, Minkowski-flache Raumzeit, wo es nun mal so ist:

Frau Holle hat geschrieben:
Bild

Beim Ereignis A₁ gelten in beiden Systemen die Zeiten t = 0 und t' = 0. ✔️
Beim Ereignis B gelten in beiden Systemen die Zeiten t = 5 und t' = 4. ✔️

Die Zeiten auf diesen Uhren, die in S und S' ruhen, sind in allen Systemen invariant genau so, bei genau diesen beiden Ereignissen A₁ und B, die nun mal in jedem System stattfinden, absolut wie sie sind.

Daniel K. hat geschrieben:5 Jahre sind mehr als 3 Jahre, nur gelten weder die 3 Jahre für beide System noch die 5 Jahre.

Sie gelten allen Systemen. Beim Startereignis, das in jedem System stattfindet und ein- und dasselbe Ereignis für alle ist, zeigen die Uhren von S und S' eben t = t' = 0 und beim Ankunftsereignis, das in jedem System stattfindet und ein- und dasselbe Ereignis für alle ist, zeigen sie t = 5 und t' = 4. Das sehen alle Beobachter aller Systeme direkt bei den Ereignissen genau so und nicht anders, eben invariant, "in Stein gemeißelt", wie du immer sagst.

Was genau diese Uhren beim Ereignis B invariant anzeigen wird natürlich davon bestimmt, was die in S und S' ruhenden Uhren bei A₁ invariant angezeigt haben. Und das ist genau der Grund, warum sich die Beobachter beim Ereignis B darüber einig sind, wer in diesem Fall der Bewegte mit weniger Eigenzeit ist: Es muss ja die Ruhelänge von 3 Lj durchquert werden, und das kann nur die Rakete tun, die sich damit für alle ganz eindeutig bewegt von einem Ort bei A₁ im Universum zum anderen Ort bei B und die damit auch ganz eindeutig für alle mit nur 4 Jahren weniger Eigenzeit auf die Uhr bringt als jede zur Strecke ruhende Uhr mit 5 Jahren.

Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Also bei Peter Kroll bewegt sich ein Reisender von der Erde zu Alpha Centauri. Das Empfangskomitee dort sagt: "Sie waren 5 Jahre unterwegs, das hat man uns von der Erde so mitgeteilt." Der Reisende sagt: "Ja stimmt, ich habe den Kalender auf der Erde gesehen. Bin dort nach Ihrer Zeitrechnung vor 5 Jahren gestartet. Nach meinem eigenen Kalender aber vor 3 Jahren." Das Empfangskomitee: "Ja richtig, das sehen wir. Sie hatten auch nur Proviant für 3 Jahre dabei." Der Reisende: "Stimmt, hat genau gereicht. Die Speisekammer ist heute leer geworden."

Einerseits darf jetzt das Empfangskomitee zu Recht behaupten, dass die Uhr des Reisenden dilatiert lief. Ist klar, denn er war ja in ihrem Ruhesystem S bewegt, in dem die Erde und Alpha Centauri zueinander ruhen. Gemäß SRT gehen im System bewegte Uhren für die dort Ruhenden dilatiert, und alles ist gut.

Folgt man der Argumentation von Daniel K., dann darf jetzt andererseits der Reisende auf keinen Fall behaupten, dass seine eigene Uhr im Ruhesystem der anderen dilatiert lief und er sich folglich in deren Ruhesystem von der Erde nach Alpha Centauri bewegt hat, ...

Unfug, nie habe ich so was behauptet, klar kann der Reisende Fakten benennen und seine Uhr ist als bewegte Uhr im anderen Ruhesystem dilatiert und sie war da auch die bewegte Uhr.

Na also, geht doch. Die Uhr des Reisenden war die bewegte Uhr im Ruhesystem von Erde und Alpha Centauri, ganz eindeutig für alle. Und auch ganz ohne Widerspruch zum Relativitätsprinzip. Und nicht etwa deshalb, weil hier dieses Ruhesystem vom Universum oder der Natur irgendwie bevorzugt wäre, nein. Einzig und allein deshalb, weil wir im Beispiel festgelegt haben, dass die beiden Ereignisse in einem bestimmten räumlichem Abstand stattfinden sollen und in welchem System dieser Abstand konstant sein soll. Unsere Auswahl der Ereignisse und der zu vergleichenden Uhren legt das Ruhesystem der Betrachtung fest. Aber das hast du ja noch nie kapiert, Daniel K. Dabei ist alles ganz trivial und schon x mal erklärt.
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am Fr 21. Jul 2023, 19:34, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Zwillingsparadoxon, wie für den jüngeren mehr Zeit vergeht

Beitragvon Frau Holle » Fr 21. Jul 2023, 13:03

Rudi Knoth hat geschrieben:Jetzt streiten sich also die "Relativisten" über dieses Thema. Eigentlich sollte doch folgendes klar sein:

1. Der Unterschied zwischen "ruhendem" und "reisenden Zwilling" liegt daran, daß der reisende Zwilling wieder "zurückkehrt". Wenn man sich die Situation in einem Minkowski-Diagramm eines Koordinatensystems, das sich gegenüber dem "Ruhesystem" des "ruhenden Zwillings" unbeschleunigt bewegt, anschaut, stellt man für den "ruhende Zwilling" eine Gerade als Weltlinie und für den "reisenden Zwilling" eine "geknickte" Weltlinie fest.

2. Der "reisende Zwilling" bemerkt bei der Umkehr "sofort" daß die Uhr des "ruhenden Zwillings" "schneller geht" (Dopplereffekt). Der "ruhende" Zwilling" bemerkt die "schnellere Uhr" des "reisenden Zwillings" erst, wenn letzter schon eine gewisse Strecke zurückgelegt hat. Am Ende sehen beide jeweils die Uhr des anderen "in Echtzeit".

Naja der Witz ist, dass wir in der Diskussion noch nicht mal bis zur Umkehr gekommen sind. Bis jetzt hat der Reisende gerade mal den Umkehrpunkt erreicht und kann jetzt schon feststellen, dass er während der Hinreise weniger Eigenzeit auf seine Borduhr bekommen hat als die Uhr am Umkehrpunkt, die zum Startpunkt ruht.

Er ist also bereits am Umkehrpunkt jünger als sein Bruder am Startpunkt, was er allerdings am entfernten Startpunkt nicht "sieht". Die Uhr dort lief aus seiner Sicht ja stets langsamer als seine Borduhr. Aber das gilt nicht für die Uhr am Umkehrpunkt (oder eine an der Strecke). Dort angekommen, hat er direkten Einblick ins Ruhesystem des Bruders und erkennt zweifellos, dass der in seinem Ruhesystem bereits älter sein muss.
 
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Re: Zwillingsparadoxon, wie für den jüngeren mehr Zeit vergeht

Beitragvon Rudi Knoth » Fr 21. Jul 2023, 13:31

@Frau Holle » Fr 21. Jul 2023, 14:03

Naja der Witz ist, dass wir in der Diskussion noch nicht mal bis zur Umkehr gekommen sind. Bis jetzt hat der Reisende gerade mal den Umkehrpunkt erreicht und kann jetzt schon feststellen, dass er während der Hinreise weniger Eigenzeit auf seine Borduhr bekommen hat als die Uhr am Umkehrpunkt, die zum Startpunkt ruht.

Er ist also bereits am Umkehrpunkt jünger als sein Bruder am Startpunkt, was er allerdings am entfernten Startpunkt nicht "sieht". Die Uhr dort lief aus seiner Sicht ja stets langsamer als seine Borduhr. Aber das gilt nicht für die Uhr am Umkehrpunkt (oder eine an der Strecke). Dort angekommen, hat er direkten Einblick ins Ruhesystem des Bruders und erkennt zweifellos, dass der in seinem Ruhesystem bereits älter sein muss.


Nein. Beide Zwillinge lesen von der Gegenseite dieselbe Uhrzeit ab. Bis dahin ist die Sache symmetrisch, wenn man annimmt, daß am Umkehrpunkt keine mit dem Ausgangspunkt synchronisierte Uhr ist. Bei einer "Forschungsreise zu einem nicht besiedelten Stern" kann man dies sogar annehmen. Der "Symmetriebruch"passiert erst mit der Rückreise. Denn dann sieht der "reisende Zwilling" sofort die Uhr des "ruhenden Zwillings" schneller gehen. Aber der "ruhende Zwilling" wegen der Lichtlaufzeit erst dann die "schneller gehende Uhr" des reisenden Zwillings, wenn dieser schon eine gewisse Strecke auf dem Rückweg zurückgelegt hat.

Gruß
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Re: Zwillingsparadoxon, wie für den jüngeren mehr Zeit vergeht

Beitragvon Frau Holle » Fr 21. Jul 2023, 13:46

Rudi Knoth hat geschrieben:@Frau Holle » Fr 21. Jul 2023, 14:03

Naja der Witz ist, dass wir in der Diskussion noch nicht mal bis zur Umkehr gekommen sind. Bis jetzt hat der Reisende gerade mal den Umkehrpunkt erreicht und kann jetzt schon feststellen, dass er während der Hinreise weniger Eigenzeit auf seine Borduhr bekommen hat als die Uhr am Umkehrpunkt, die zum Startpunkt ruht.

Er ist also bereits am Umkehrpunkt jünger als sein Bruder am Startpunkt, was er allerdings am entfernten Startpunkt nicht "sieht". Die Uhr dort lief aus seiner Sicht ja stets langsamer als seine Borduhr. Aber das gilt nicht für die Uhr am Umkehrpunkt (oder eine an der Strecke). Dort angekommen, hat er direkten Einblick ins Ruhesystem des Bruders und erkennt zweifellos, dass der in seinem Ruhesystem bereits älter sein muss.


Nein. Beide Zwillinge lesen von der Gegenseite dieselbe Uhrzeit ab. Bis dahin ist die Sache symmetrisch, wenn man annimmt, daß am Umkehrpunkt keine mit dem Ausgangspunkt synchronisierte Uhr ist.

Doch. Denn wir gehen davon aus, dass am Umkehrpunkt eine mit dem Ausgangspunkt synchronisierte Uhr ist.

Wenn nicht, dann kann der Reisende nur die weit entfernte Uhr des Bruders ablesen, und die zeigt ihm wegen der RdG natürlich weniger Zeit an und es ist symmetrisch. Das ist unbestritten.

Rudi Knoth hat geschrieben:Bei einer "Forschungsreise zu einem nicht besiedelten Stern" kann man dies [keine mit dem Ausgangspunkt synchronisierte Uhr] sogar annehmen.

Das schon, aber man kann immerhin den nötigen Proviant für den Hinweg berechnen, der nicht so lang reichen muss wie für einen Zurückbleibenden auf der Erde, denn am Umkehrpunkt wird der Reisende bereits jünger sein als einer auf der Erde und entsprechend weniger gegessen haben. Das ist Fakt, auch wenn es für den der Reisenden so aussieht, als sei der andere jünger und habe entsprechend weniger gegessen. 8-)
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am Fr 21. Jul 2023, 17:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Zwillingsparadoxon, wie für den jüngeren mehr Zeit vergeht

Beitragvon Rudi Knoth » Fr 21. Jul 2023, 14:19

@ Frau Holle » Fr 21. Jul 2023, 14:46

Das schon, aber man kann immerhin den nötigen Proviant für den Hinweg berechnen, der nicht so lang reichen muss wie einen Zurückbleibenden auf der Erde, denn am Umkehrpunkt wird der Reisende bereits jünger sein als einer auf der Erde und entsprechend weniger gegessen haben.


Was aber schon das Messergebnis (Reisedauer für den reisenden Zwilling) voraussetzt. Dann wissen aber beide Zwillinge, was sie erwartet.

Gruß
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Re: Zwillingsparadoxon, wie für den jüngeren mehr Zeit vergeht

Beitragvon bumbumpeng » Fr 21. Jul 2023, 15:36

Rudi Knoth hat geschrieben:Jetzt streiten sich also die "Relativisten" über dieses Thema. Eigentlich sollte doch folgendes klar sein:

1. Der Unterschied zwischen "ruhendem" und "reisenden Zwilling" liegt daran, daß der reisende Zwilling wieder "zurückkehrt". Wenn man sich die Situation in einem Minkowski-Diagramm eines Koordinatensystems, das sich gegenüber dem "Ruhesystem" des "ruhenden Zwillings" unbeschleunigt bewegt, anschaut, stellt man für den "ruhende Zwilling" eine Gerade als Weltlinie und für den "reisenden Zwilling" eine "geknickte" Weltlinie fest.

2. Der "reisende Zwilling" bemerkt bei der Umkehr "sofort" daß die Uhr des "ruhenden Zwillings" "schneller geht" (Dopplereffekt). Der "ruhende" Zwilling" bemerkt die "schnellere Uhr" des "reisenden Zwillings" erst, wenn letzter schon eine gewisse Strecke zurückgelegt hat. Am Ende sehen beide jeweils die Uhr des anderen "in Echtzeit".


@Rudi Knoth,,
Du meinst die Trolle, die Komiker.

Das Altern des Menschen ist eine biologische Eigenschaft und keine mathematische oder physikalische.

Bestätigt,, Mc plädiert immer dafür, dass etwas bestätigt sein soll.
Eindeutig bestätigt ist die Tatsache, dass die ISS-er mit Wehwehchen zurückkehren, die Alterserscheinungen anzeigen. Z.B. Knochenabbau, Muskelabbau u.a., was im Alter auftritt.

Der Mensch ist für längere Aufenthalte in der Schwerelosigkeit und kosmischen Strahlung nicht geschaffen.
(Gott hat den Menschen für die Erde geschaffen.)
Das ist das größere Problem bei einer eventuell stattfindenden ersten Mondlandung, die noch lange nicht in Sicht ist und geschweige von einer eventuellen Marslandung???


Ja, Dopplereffekt. Na und, das heißt doch nicht, dass eine Uhr schneller gehen würde.
Also ein SCHEINEFFEKT.

Was aber bislang nicht geklärt ist, ist der Schmarrn, wie ein Raumschiff auf fast c gebracht werden soll und wer die Beschleunigung aushalten soll?
Mehr als 2 G hält ein Mensch über längere Zeit gar nicht aus, ohne Schaden zu nehmen. Das ist nicht drin!!! 2 G ist schon viel, heißt doppeltes Gewicht.

Woran will man sich im NICHTS abstoßen? Da, wo nichts ist, ist nichts.

Sgr A* macht das mit dem Rückstoßprinzip, indem er Massen schräg nach hinten auswirft. Damit käme man auch auf richtig Geschwindigkeit, aber in etlichen zig Jahren. Machbar wäre es, es dauert halt sehr lange.

Alles in allem ist das Zwillingsparadoxon ein Hirngespinst vom Scharlatan Einstein und nichts anderes. Der Eingesteinte hat sich den Schwachsinn ausgedacht bei einem morgentlichen Gang auf den Einzylinder.
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