Das Uhrenparadoxon - symmetrisches Beispiel (Sanchez)

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Das Uhrenparadoxon - symmetrisches Beispiel (Sanchez)

Beitragvon Kurt » Fr 23. Jun 2023, 17:59

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Wenn ein Ortswechsel/Sichtwechsel usw. keine Auswirkungen auf den Gang von Uhren hat wieso ändert sich bei Ortswechsel/Sichtwechsel usw. aber trotzdem das was sie anzeigen?


Hab' ich doch erklärt. Sie zeigen Zeiteinheiten an bzw. deren Anzahl. Sie werden dabei nicht beeinflusst. Aber die Zeiteinheiten sind im Vergleich eben unterschiedlich lang. Du kannst z.B Münzen zählen. Völlig unbeeinflusst von irgend etwas zählst du einfach nur. Aber die Münzen, die du vorfindest können 10er oder 20er sein oder sonst was. Du weißt es nicht und es interessiert dich auch nicht. Du zählst einfach. Das ist es was Uhren machen, ganz unbeeinflusst einfach nur natürliche Zeiteinheiten hochzählen.
 


Es interessieren keine Münzen, es interessiert dasda:

Nochmal:
Du:
"Ein Wechsel des BS oder Sichtortes hat keine Auswirkungen auf den Gang von Uhren"

Uhren takten also unabhängig eines Ortswechsel/Sichtwechsel usw. so wie es die Natur eingerichtet hat.

Du:
"aber das was sie anzeigen verändert sich dadurch"

Wenn ein Ortswechsel/Sichtwechsel usw. keine Auswirkungen auf den Gang von Uhren hat wieso ändert sich bei Ortswechsel/Sichtwechsel usw. aber trotzdem das was sie anzeigen?

Wenn, so wie du sagst:
"Ein Wechsel des BS oder Sichtortes hat keine Auswirkungen auf den Gang von Uhren"

Also erstellt eine Uhr eine Anzeige die abgeleitet ist von der Anzahl an Takten die sie selber erzeugt hat.
Du sagst dass es keinen Auswirkungen auf eine Uhr hat, egal von wo aus du hinschaust, die Uhr ist also davon unbeeinflusst.
Und nun zeigt sie ganz was anderes an.

Wie ist das nun, zeigt sie was anderes an oder nicht?

Du sagst sie erzeugt Zeiteinheiten, ja das stimmt, diese erzeugt sie selber und stellt sie normalerweise als Sekunden, Stunden usw. dar.
Die Erzeugung ist unabhängig von irgendwelchen Hinschauern.
Und zugleich sagst du dass die vor ihr erzeugten Zeiteinheiten, je nachdem von wo aus man hinschaut, anders sind!

Was ist nun, anders oder nicht anders?



Kurt

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Re: Das Uhrenparadoxon - symmetrisches Beispiel (Sanchez)

Beitragvon Daniel K. » Fr 23. Jun 2023, 18:55

Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle » Fr 17. Mär 2023, 01:54 hat geschrieben:
Was mir jedenfalls schwer fällt zu akzeptieren ist, dass die Natur scheinbar doch ein Ruhesystem auszeichnet, eben das mit den verschiedenen Uhren. Es kann nur eins bedeuten, dass man mit der Art der Vergleiche schon willkürlich festlegt, welches das Ruhesystem ist. Die Natur legt das nicht fest, so viel ist sicher.

Und so gehst Du nun davon aus, dass im "Fall A" die Entscheidung für das Ruhesystem auf S gefallen ist, dass ist das wirkliche Ruhesystem, eben weil da zwei Uhren zueinander ruhen, dort geht die Uhr richtig, und das System S' ist eben das bewegte System und dort gehen die Uhren langsamer.

Was hast du immer mit "wirklich" und "richtig"? Was willst du mir wieder unterstellen? Einen Widerspruch zum Relativitätsprinzip? Sieht ganz so aus. Vergiss es!

Nein ich will Dir nichts unterstellen, ich belege mit Deinen Aussagen, dass diese im Widerspruch zum Relativitätsprinzip stehen. Keine große Sache, bei so vielen Aussagen von Dir, die das ohne Zweifel klar belegen, willst Du wieder die Liste an Zitaten dazu haben?


Frau Holle hat geschrieben:
Die Uhren gehen so, wie sie eben gehen. Im konkreten Szenario zeigt eine Uhr am Ende weniger Zeit an als die andere, und es ist auch ganz klar welche das jeweils ist. Wenn ich ein Ruhesystem wie in Fall A einfach durch zwei Treffpunkte auswähle, dann gibt es "wirklich" ein bestimmtes Ruhesystem der Betrachtung, was man auch beim Zeitvergleich eindeutig erkennt. Das glaube ich nicht nur, sondern habe es bewiesen.

Falsch, beiden Systemen ist egal, was Du Dir da so ausdenkst, welche Punkte Du mit welcher Geschichte belegst. Und davon abgesehen steht eben genau das was Du wieder behauptest, im Widerspruch zum Relativitätsprinzip, ich brauche da gar nicht die Liste mit Deinen Aussagen zitieren, Du erklärst es ja immer und immer wieder, eben weil Du das Relativitätsprinzip eben gar nicht richtig verstanden hast. Klar erkennst Du dann nicht, wenn Du eine Aussage triffst, die dem widerspricht.

Es gibt kein nicht wirklich ein bestimmtes Ruhesystem der Betrachtung, alle diese Aussage belegt zweifelsfrei, Du hast das Relativitätsprinzip nicht verstanden. Beide Systeme sind immer gleichberechtigte Ruhesysteme, keines ist bevorzugt und in keinem vergeht wirklich mehr oder weniger Zeit als im anderen absolut. Egal in welchem System Du auf der dort ruhenden Uhr 1 s Dauer misst, die dort im System bewegte Uhr wird 1 γ⁻¹ = 0,74 s zählen, sie geht bewegt eben dilatiert. Das gilt so wegen dem Relativitätsprinzip und der SRT, konkret der RdG so in beiden Systemen.

Du behauptest aber, das System S wäre nun "wirklich" das "bestimmte" Ruhesystem und dort geht die in S' ruhende Uhr absolut langsamer, eben in der Art und Weise, dass man in S' ruhend als Reisender, die dort bewegte Uhr (welche in S ruht) nun schneller laufen sieht und nicht langsamer, wie es die SRT eben beschreibt.

Du zeichnest nun S als "das" Ruhesystem aus und S' als "das" bewegte System. Und dann erklärst Du, die in S' bewegte Uhr geht nicht langsamer, wie es die SRT beschreibt, sondern schneller, es gilt in S' für eine bewegte Uhr dann 1 γ = 1,35 s. Und das ist falsch, und ganz sicher hast Du das nicht bewiesen, kannst Du so wenig beweisen, wie Kurt was mit seinem PDF beweisen kann.


Frau Holle hat geschrieben:
Ich doch ganz klar, Wenn ich auf der Erde starte und frisch und munter beim 200 Lj entfernten Stern ankomme, dann weiß ich sicher, dass die Reise für mich zeitlich kürzer war als für die Beobachter auf der Erde, die meine Ankunft beobachten. Eben weil die Naturgesetze überall gleich sind und die Leute auf der Erde nicht länger als 300 Jahre leben, nur weil ich unterwegs war. Meine Ankunft beobachten sicher nicht die gleichen Leute, die mich verabschiedet haben, sondern irgendwelche Nachkommen von denen. Bezweifelst du das etwa? In Umgangssprache sagt man dann eben, Meine Uhr ist langsamer gelaufen.

Und das ist falsch, wieder der Beleg, Du has die RdG nicht verstanden, auch hier gibt es zwei Ruhesysteme, fangen wir mal in dem an, in dem Du gefangen bist, dem in dem Erde und der 200 Lj weit entfernte Stern ruhen. Da Du mal wieder keine Geschwindigkeit vorgibst, habe ich das mal eben gemacht, ich nehme hier mal so knapp 0,995 c damit wir den Gammafaktor γ = 10 haben. Die Buchstaben ergeben sich wie folgt, Rakete, Erde, Beobachter, Stern.


Die Ereignisse auf der Reise von der Erde zu einem 200 Lj weit entfernten Stern mit 0,995 c:

E₀₀ (R/E) [x₀₀ = ± 000,0000 Lj; t₀₀ = ± 000,0000 J | x'₀₀ = ± 000,0000 Lj; t'₀₀ = ± 000,0000 J] ➞ Startort Rakete/Erde
E₀₂ (B/S) [x₀₂ = + 200,0000 Lj; t₀₂ = + 198,9975 J | x'₀₂ = + 020,0000 Lj; t'₀₂ = + 000,0000 J] ➞ Zielort Startzeit Uhr/Stern

E₀₃ (R/S) [x₀₃ = + 200,0000 Lj; t₀₃ = + 201,0076 J | x'₀₃ = ± 000,0000 Lj; t'₀₃ = + 20,1008 J] ➞ Zielort Ankunft Rakete/Stern

E₀₀ ist wie immer, die Rakete fliegt an der Erde vorbei, und E₀₃ ist der Vorbeiflug am Stern, wir haben drei Uhren, eine bei der Erde, beim Stern und eine in der Rakete, S ist wir üblich das Ruhesystem Erde/Stern, die Rakete fliegt mit v = 0,995 c in 201,0076 Jahren über die 200 Lichtjahre zum Stern. Rechnen wir einfach mit dem Gammafaktor aus, wie viel Koordinatenzeit vergeht, 201,0076 γ⁻¹J = 20,1008 J. In S vergehen also 201,0076 Jahre und die Uhr in der Rakete zählt nur 20,1008 J hoch.

Im Ruhesystem S' der Rakete schaut das ganz anders aus, natürlich gilt das Relativitätsprinzip und die SRT und die RdG und natürlich gehen hier die beiden bewegten Uhren auf der Erde und dem Stern langsamer als die Uhr in der Rakete, welche ja in S' ruht. Wenn die die Erde bei E₀₀ an der Rakete vorbeifliegt, ist der Stern durch die Lorentzkontraktion 200 γ⁻¹Lj = 20 Lj weit entfernt, mit 0,995 c dauert die Reise also 20,1008 Jahre. Passt soweit, wenn die Erde an der Rakete vorbeifliegt, dann zeigt in 20,1008 Lj Entfernung von der Rakete die in S' ruhende Uhr eben auch 0 J an, die am Stern hingegen t₀₂ = + 198,9975 J auf dem Stern zeigt die Uhr als schon 198,9975 Jahre mehr an, als die Uhr auf der Erde, der böse "Vorlauf" aus der RdG eben.

In der Rakete vergehen nun 20,1008 Jahre für die Reise und auf den in S' bewegten Uhren auf der Erde und am Stern nach der SRT 20,0008 γ⁻¹J = 2,0101 Jahre. Addieren wir die mal auf die 198,9975 Jahre welche die Uhr am Stern schon beim Start der Reise anzeigt, bekommen wir 201,0076 Jahre, eben genau den Wert den die Uhr am Stern bei dem Vorbeiflug des Raumschiffes anzeigt.

Selbstverständlich gilt auch hier das Relativitätsprinzip und die SRT und die RdG, im Ruhesystem der Rakete vergeht auf den Uhren auf der Erde und am Stern natürlich weniger Zeit als in der Rakete, für den in der Rakete ruhenden Beobachter sind auf der Erde nur 2,0101 Jahre vergangen, ebenso auch auf der Uhr am Stern.

Solange keine Uhr das Ruhesystem wechselst, gilt das Relativitätsprinzip, die SRT und die RdG, kannst Du nicht verstehen, willst Du vermutlich auch nicht, bleibt aber eben Fakt und eine Tatsache.


Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Du glaubst dann wirklich, dass trotzdem dann die Uhren in der Rakete real langsamer gegenüber der Uhren auf Erde und Mond laufen, dass die dort schneller laufen und Du somit real langsamer alterst, als ein Beobachter der in S ruht.

Ich behaupte nicht, dass irgendwelche Uhren schneller laufen oder langsamer, wie du mir anscheinend immer unterstellen willst. Die Uhren in der SRT sind ideale Uhren und gehen niemals schneller oder langsamer, sondern immer gleich. Aber darum geht es überhaupt nicht, was ich diesbezüglich glaube, nie nicht. Das ist ein ganz anderes Thema. Du kannst einfach nicht beim Thema bleiben oder kapierst es nicht.

Doch Du, ich bleibe so was von beim Thema, meine Aussagen ergeben sich ja aus Deinen Aussagen, welche ich darum ja mit Quellenangabe immer anständig zitiere. Da kann jeder mit etwas Ahnung von Physik erkennen, wie sehr Dir doch jedes Verständnis fehlt, und wie falsch Deine Behauptungen in der Regel so sind.


Frau Holle hat geschrieben:
Das Thema ist die mit Uhren festgestellte Dauer eines physikalischen Vorgangs, wie z.B. so einer Reise, der mit einem Ereignis beginnt und mit einem zweiten Ereignis endet. Beide Ereignisse existieren in beiden Systemen, und die Dauer wird eben in jedem System anders festgestellt, aber das ganz eindeutig, wenn man die Koordinaten an den Treffpunkten hernimmt.

Falsch, weil Du implizierst und fest davon ausgeht, jede Reise beginnt immer mit einer 0 auf der Anzeige einer jeden Uhr. So unterstellst Du einfach, dass die Uhr auf dem Mond mit der Anzeige 27 s bei Reisebeginn auch in beiden Systemen 0 s angezeigt hat. Diese Annahme ist falsch und steht im Widerspruch zur SRT. Wir haben in S am Start- und Zielort zwei Uhren, die in S ruhen und in S gleichzeitig gleiche Zeiten zeigen, beim Start eben 0 s. Aber durch die RdG ist klar, zwei in S gleichzeitige Ereignisse, sind es nicht in S'. Zeigt die Uhr auf der Erde 0 s an, kann die Uhr auf dem Mond in S' nicht auch 0 s anzeigen, hier gilt die RdG und die Uhr auf dem Mond zeigt eben in S' gleichzeitig 12,19 s an, und die auf der Erde eben die 0 s. Somit beginnt die Uhr auf dem Mond eben schon mit 12,19 s auf der Anzeige zu zählen und zählt die 14,81 s dazu und kommt so auf die 27 s auf der Anzeige der Monduhr.


Frau Holle hat geschrieben:
Wenn die Orte der beiden Ereignisse zueinander ruhen, d.h. ihren räumlichen Abstand beibehalten, dann ist der gemessene zeitliche Abstand bei der Ankunft auf der Uhr, die den Abstand nicht geändert hat, definitiv größer als auf der Uhr, die das Ziel trifft. Das ist so. Es ist bewiesen.

Orte ruhen immer, gibt keine bewegten Orte, weil ein Ort nur ein Teil eines Punktes in der Raumzeit ist, eben nur Raum, der Betrag einer Ortskoordinate für ein Ereignis ändert sich nie, jeder Ort ruht zu jedem Ort in jedem System. Und nein, Du hast nichts bewiesen, nur behauptet, und das ist weiterhin übel falsch, wie ich hingegen wirklich belegt habe, Deine Behaupten stehen eben krass im Widerspruch zur SRT, der RdG und natürlich generell schon dem Relativitätsprinzip.


Frau Holle hat geschrieben:
Wenn du endlich mal die meine einfachen Fragen zu meinem einfachen Szenario beantworten würdest, dann müsstest du das auch zugeben. Aber das willst du natürlich nicht, schon klar.

Unfug, habe ich ja inzwischen, ich sagte doch kein Stress und ich muss nicht zugeben, dass Du mit einer falschen Behauptung recht hättest, im Gegenteil zeige ich weiter auf, dass Du falsch liegst. Du bist es, der nicht mehr zurück kann, nachdem er sich so weit aus dem Fenster gelehnt hat, dass er im freien Fall den Boden schon vor Monaten durchschlagen hat. Und so machst Du es wie Kurt, Du ignorierst die Fakten, die Tatsachen, die Physik und lügst Dir im Altersstarrsinn einfach weiter vor, dass Du Ahnung von den Dingen hast, und voll "genial" mit Deinen beiden Fällen was erklären kannst. Taugt nur zum Fremdschämen, schon echt übel ...


Das ist der Weg ...
Daniel K.
 
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Re: Das Uhrenparadoxon - symmetrisches Beispiel (Sanchez)

Beitragvon McMurdo » Fr 23. Jun 2023, 18:59

Kurt hat geschrieben:Uhren takten also unabhängig eines Ortswechsel/Sichtwechsel usw. so wie es die Natur eingerichtet hat.
.

Uhren Takten so wie sie mechanisch dazu gebaut sind, eine Hochpräzise Atomuhr also mit 9 192 631 770 Takten die als eine Sekunde definiert sind. Daran kann auch ein Ortswechsel oder Sichtwechsel nix ändern.
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Re: Das Uhrenparadoxon - symmetrisches Beispiel (Sanchez)

Beitragvon Daniel K. » Fr 23. Jun 2023, 20:17

sanchez hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Allein die Aussage "Begegnung der drei Punkte", Punkte ändern nie ihre Koordinatenwerte, es gibt keine Punkte die sich bewegen und keine die sich treffen können. Da ist eh immer nur ein einziger Punkt an einem Ort zu einer Zeit, da gibt es nicht ein Punkt der bei einem anderen Punkt startet und sich zum dritten Punkt bewegt.

Ich verstehe wie es gemeint ist. „zwei Begegnungen der drei Punkte“ damit sind die drei Uhren gemeint, die sich an zwei verschiedenen Orten treffen.

Ja ich verstehe auch, was wohl gemeint ist, ändert nichts daran, dass es so einfach falsch beschrieben ist, und das zieht sich leider so durch, es ist so falsch beschrieben, weil das tiefe Verständnis fehlt. Wenn es nur mal so falsch beschrieben wäre, aber ja richtig verstanden, würde ein Hinweis reichen, eben dass die Dinge falsch beschrieben sind.


sanchez hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Dieses Ruhesystem ist generell immer das, worin zwei der Punkte zueinander ruhen, während der dritte Punkt im anderen System ruht und weniger Eigenzeit zählt, weil er zwischen den beiden Punkten als bewegt anzusehen ist.

Auch das halte ich für richtig. Ersetze „zwei Punkte“ durch die Uhr Erde und Uhr Mond. Sowie dritter Punkt durch Uhr Vorne.

Es geht in der Physik nicht um die Frage nach den Geschmack, Aussagen sind richtig oder falsch, persönliche Meinung spielt keine Rolle. Und Fakt ist, auch diese Aussage ist falsch, und noch mehr falsch als die davor, denn hier wird nicht nur was falsches geschrieben, aber was richtiges gemeint, hier wird auch noch was falsche gemeint. Die Aussage, dass Ruhesystem ist immer das, worin zwei der Punkte ruhen ist falsch, ohne wenn und aber.

Wir haben zwei zueinander bewegte Systeme, beides sind Ruhesysteme. Egal wo welche Punkt ruhen oder nicht ruhen, und egal ob man damit Erde und Mond und V oder was auch immer meint.

Das ist wirklich wichtig, und es ist ärgerlich, wenn wer keine Ahnung hat, so wirklich nicht, aber sich dazu berufen fühlt anderen was über die SRT erklären zu können und somit dann falsche Dinge verbreitet, Anderen die Möglichkeit raubt, die Dinge richtig zu verstehen, und Du bist so eben wo auch Opfer. Denn Dir werden hier die Dinge einfach falsch von Holle erklärt.

Es gibt kein "Ruhesystem" generell, das ist einfach falsch, Unfug, Mumpitz, großer Käse und Schwachsinn. Wir haben zwei zueinander bewegte System und beide sind total gleichberechtigte Ruhesystem und es gilt natürlich das Relativitätsprinzip und es gibt kein Experiment, mit dem man nun ein System als das "Ruhesystem" gegenüber dem anderen auszeichnen könne, kein Experiment macht eine Unterscheidung möglich. In jedem System gehen die dort ruhenden Uhren richtig und alle darin zum Beobachter bewegten Uhren gehen langsamer.

Es gibt kein System S' in dem die darin bewegten Uhren schneller als die darin ruhenden Uhren gehen. Kannst ja mal im Netz suchen, ob es so eine Aussage irgendwo vom wem mit Ahnung von Physik gibt. Gibt es nicht, weil es einfach falsch ist, dennoch behauptet leider Frau Holle seit Monaten, doch das wäre so.


sanchez hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Das mit den 14,81 s ist ja kein Mumpitz, dass ist eine Tatsache die sich so zwingend aus der SRT ergibt, wir haben das Ruhesystem S' die dort ruhende Uhr zählt 20 s Eigenzeit, die in S' bewegte Uhr E geht dilatiert und somit zählt sie in den 20 s γ⁻¹ = 14,81 s.

20 s ist schon dilatiert.

Nein, auch das ist so pauschal falsch, in S sind die 20 s Koordinatenzeit, also dilatiert. In S' sind das ganz normale 20 s.

Noch mal ganz deutlich, Du sitzt in der Rakete, Du kannst nicht unterscheiden, ob die sich bewegt, oder Erde und Mond, und dass sagt das Relativitätsprinzip, eine zentrale Säule der Physik. Du hast in der Rakete ein Uhr und die zählt einfach 20 s und das sind stinknormale Sekunden für Dich in der Rakete, so normal wie die 27 s für wen auf der Erde. Noch deutlicher, die 20 s in der Rakete sind dort nicht dilatiert, Du hast da eine stinknormale Uhr die einfach stinknormale 20 s zählt.

Und Du kannst nun in S', also in Deinem Ruhesystem das gleichberechtigt und ununterscheidbar zu dem der Erde ist, die Uhren auf der Erde und dem Mond "betrachten" und in Deinem System sind diese Uhren eben bewegte Uhren und darum zeigen die bewegt eben weniger Zeit an, als die Deine zu Dir ruhende Uhr in der Rakete, die eben stinknormal 20 s zählt. In jedem Ruhesystem gilt für die dort bewegten Uhren, sie zählen weniger Sekunden als die ruhenden Uhren, eben 20 γ⁻¹ s = 14,81 s.


sanchez hat geschrieben:
Du kannst nicht von einem bewegten System Aus die Welt betrachten in welchem du mit Werten rechnest, die sich auf ein weiteres bewegtes System beziehen.

Mach ich ja nicht, weil es nicht einfach ein "bewegtes" System gibt. Genau das bedeutet doch das Relativitätsprinzip. Jeder ruht in seinem Ruhesystem, keines ist das wirklich bewegte System und das andere dann das wirklich ruhende System. Dass ist aber schon Grundlage, dass hat nichts mit der SRT zu tun, dass ist Newton, ganz einfach das Relativitätsprinzip. Wenn wir zwei uns im All jeder mit einer Rakete treffen und zueinander bewegen, dann ruhe ich in meinem Ruhesystem, ich sage mal S dazu und Du in dem Deinen, sagen wir mal S'. Und jeder haben wir unser Ruhesystem und sehen das System des anderen als das bewegte System an. Unsere Raketen sind gleich, und um uns herum ist viele 100 Millionen Lichtjahre nicht ein Stern. Es gibt physikalisch kein Experiment dass wir machen können um eines unser beider Systeme als das wirklich bewegte zu bezeichnen, eben weil das physikalisch nicht der Fall ist.

So, und nun habe ich eine Uhr und Du eine Uhr, meine ruht in meiner und Deine in Deiner Rakete, und wir bewegen uns mit 0,672 c zueinander. Dann wirst Du auf Deiner Uhr 1 s messen und meine wird für Dich 1 γ⁻¹ s = 0,74 s anzeigen. Meine Uhr ist in Deinem Ruhesystem die dort bewegte Uhr und geht darum langsamer. Und für mich ist es genauso, nur mit Deiner Uhr, meine Uhr zählt 1 s und ich sehe auf Deiner Uhr, welche ja für mich in meinem Ruhesystem die bewegte Uhr ist 1 γ⁻¹ s = 0,74 s. Jeder von uns misst die zu ihm bewegte Uhr des anderen langsamer, als die eigene zu ihm ruhende Uhr.

Generell sollte man Beispiele wie mit Erde und Mond und Rakete einfach vermeiden, weil viel einfach alleine nur wegen Erde und Mond fest davon ausgehen, es muss einfach die Rakete sein, die sich "wirklich" bewegt. Ist wie Mit Bahnhof und Zug, wer glaubt schon, der Bahnhof bewege sich und der Zug ruht. Dabei ist es in der Physik so, dass weder das eine noch das andere wirklich bewegt ist.

Wenn man also solche Beispiel aufbaut, und die SRT richtig erklären will, vermeidet man solche Szenen, wo die anderen, denen man es erklärt, ja intuitiv schon ein bestimmtes Ruhesystem als wirklich ruhend bevorzugen. Konkret ist es schon wo auch "unfair" das Beispiel zu aufzubauen. Ich hätte das nie so gemacht, ich hätte zwei lange Raketen genommen und nicht Erde/Mond und V/H.

Einfach zwei Raketen und beide sind 18,14 Ls lang, an beiden Enden sind Uhren, die Uhren gehen in jeder Rakete synchron und bei t, t' = 0 s treffen sich die beiden Spitzen der Raketen im leeren All. Da kann man nicht mehr ein System als "logisch" ja das wirklich ruhende System ausmachen.

Es ist wie es ist, das Ruhesystem von Erde/Mond ist nicht "das" wirkliche Ruhesystem und das von V/H das wirklich bewegte System, so eine Unterscheidung gibt es in der Physik einfach nicht, schon ohne SRT nicht, und wer so einen Unfug behauptet, der hat diese Dinge einfach nicht im Ansatz verstanden und der ist somit natürlich nicht in der Lage anderen irgendetwas über Physik zu erklären.


sanchez hat geschrieben:
Dann gehe ich hin und setze mich zur Uhr mit 14,81 s und betrachte eine Uhr, die zu mir bewegt ist (0,67 c) und die 14,81 s/1,35 = 10,97 s anzeigt. Dann setze ich mich zu dieser Uhr und nehme diese als Ruhesystem und betrachte eine zu mir bewegte Uhr (0,67 s), die 8,12 s zählt …

Schau, man kann ja vieles machen, können wir auch gerne mal so machen, macht aber keinen Sinn, solange nicht verstanden ist, dass die 20 s in S' auf der Uhr der Rakete nur ganz stinknormal Sekunden sind. Solange das Relativitätsprinzip nicht richtig verstanden ist, macht es doch wenig Sinn sich über die Zeitdilatation der SRT zu unterhalten oder? Ich meine, wenn man kein Englisch versteht, bringt es nichts sich über englische Literatur des 18. Jahrhunderts zu diskutieren.

Wikipedia »Relativitätsprinzip hat geschrieben:
Das Relativitätsprinzip besagt, dass die Naturgesetze für alle Beobachter dieselbe Form haben. Einfache Überlegungen zeigen, dass es aus diesem Grund unmöglich ist, einen bevorzugten oder absoluten Bewegungszustand irgendeines Beobachters oder Objekts festzustellen. Das heißt, es können nur die Bewegungen der Körper relativ zu anderen Körpern festgestellt werden, nicht jedoch die Bewegungen der Körper relativ zu einem bevorzugten Bezugssystem.


einstein-online.info » Relativitaetsprinzip hat geschrieben:
Grundprinzip der Speziellen Relativitätstheorie, für zwei mit konstanter Geschwindigkeit gegeneinander bewegte Beobachter (genauer: Inertialbeobachter) sind die Gesetze der Physik dieselben. Es gibt kein Schlüsselexperiment, anhand dessen man argumentieren könnte, einer dieser Beobachter sei absolut „in Ruhe“ – in Bezug auf die Physik sind alle Beobachter gleichberechtigt, jeder kann sich selbst mit dem gleichen Recht als in Ruhe betrachten, und letztendlich gibt es nur Bewegungen der verschiedenen Beobachter relativ zueinander – zumindest, was Bewegungen mit konstanter Geschwindigkeit angeht.

Ehrlich, ich spiele gerne mit jedem der die Dinge wirklich richtig verstehen will, auch die Kette durch, ich habe ja eh die Grafiken schon alle erstellt, ich dachte ja, man könnte hier konstruktiv ohne Streit die Dinge weiterdiskutieren und habe dafür einiges vorbereitet, ich habe lange nicht alles hier schon gezeigt, nur bringt es ja eh nichts, wenn die Dinge gar nicht verstanden werden wollen.


sanchez hat geschrieben:
Anstatt 2 mal Gammafaktor nimmt man den einen richtigen Wert und wendet den Gammafaktor darauf an. Wenn die Uhr V 20 Sekunden anzeigt (weil sie ja die bewegte ist) Dann ist sie irgendwo in der Pampa. Aber Uhr Hinten ist bei der Erde (mit Hinten 20 s und Erde 27 s) Dann folgt als nächstes, dass Uhr V den Mond passiert und 27 s anzeigt.

Es geht nicht darum 2-mal den Gammafaktor zu nehmen. Aber gut, nehmen wir mal die Uhr H und E, beginnen wir in Deiner Animation, V ist bei der Erde und fliegt nun Richtung Mond ...


Kausalkette:

  1. V ist bei t = 0 s der Erde ✔️
  2. H ist bei t = 0 s vor der Erde ✔️
  3. V und H sind in S bewegt ✔️
  4. Der Abstand von V/H ist in S' 18,14 Ls ✔️
  5. Der Abstand von V/H ist in S 13,44 Ls ✔️
  6. Wenn V bei E ist, dann ist H in S 13,44 Ls vor der Erde ✔️
  7. Die Uhren V und H gehen in S langsamer als die E und M Uhren ✔️
  8. Auf der Uhr E und M vergehen 20 s für die Bewegung über 13,44 Ls mit 0,672 c ✔️
  9. Wenn V sich 20 s Richtung M bewegt, dann bewegt sich H über 13,44 Ls genau bis zur Erde ✔️
  10. Die Uhr H geht in S langsamer als die Uhr E, somit zählt die Uhr H 20 s γ⁻¹ = 14,81 s bis sie bei der Erde ist ✔️
Und was meinst Du, ist eine Aussage davon falsch, oder stimmen die alle so?


sanchez hat geschrieben:
Im Fall A zeigt Uhr V 27 s beim Mond an /Mond zeigt 20 s.
Im Fall B zeigt Uhr V 20 s beim Mond an /Mond zeigt 27 s.

Nein, wenn man die Szene richtig beschreibt, was ich ja habe, dann zeigt die Uhr M immer 27 s an und die Uhr V am Mond immer 20 s. Man beschreibt die Szene im Fall A aus dem Ruhesystem S und im Fall B einfach aus dem Ruhesystem S'. Macht man es richtig, so wie üblich, dann kann man diese Szene natürlich von einem Beobachter aus beschreiben, der auf der Erde oder den Mond ruht und die Rakete bewegt auf ihrer Reise beobachtet. Natürlich sieht er wie die Uhr auf der Erde und auch auf dem Mond von 0 s beim Start bis 27 s bei der Ankunft nach oben zählen. Die Uhr auf dem Mond zeigt also bei Ankunft der Rakete ohne wenn und aber die 27 s an. Nun kann man sich das mal von der Rakete aus ansehen und auch hier ändert sich nichts an dem was die Uhren anzeigen, die Uhr auf der Erde zeigt beim Start eben 0 s an und wenn die Rakete am Mond ankommt, dann sieht der Astronaut auf der Uhr am Mond natürlich auch die 27 s. Wie soll es anders sein, die Uhr kann ja nicht für den in der Rakete eine andere Zeit anzeigen.

Oder?

Eben. Dennoch gilt die SRT, und natürlich gehen die für den in der Rakete ruhenden Astronaut die zu ihm bewegten Uhren langsamer, so wie die SRT das eben vorgibt, auf seiner Uhr vergehen 20 s und die auf dem Mond zeigt wirklich 27 s an, aber sie ist mit 12,19 s gestartet und hat nur 14,81s hochgezählt. Die Uhr in der Rakete zählt stinknormale 20 s und der Mond ist 13,44 Ls weit weg und bewegt sich in 20 s eben mit 0,672 c genau über diese 13,44 Ls. Und es gilt die SRT, die auf dem Mond bewegte Uhr ging langsamer und zählt in den 20 s die in der Rakete vergehen eben nur 20 γ⁻¹ s = 14,81 s. Die Monduhr ist eben mit 12,19 s gestartet. Die Uhr auf der Erde ist auch in S' bewegt und zählt natürlich auch nur 14,81 s, sie ist aber mit 0 s gestartet, eben als V da war und zeigt somit die 14,81 s wirklich direkt so an.


sanchez hat geschrieben:
Deine 14,81 s sind, wenn Uhr V 14,81 s anzeigt, dann ist auf den ruhenden Uhren Erde und Mond eben 20 s vergangen. Mit Erde und Mond als Ruhesystem. Aber da ist irgendwo auf der Strecke und nicht bei einer Begegnung von Uhr V mit einer anderen Uhr.

Schau, wenn V bei der Erde ist, dann sagt V zu dem auf der Erde, hey Du, der Mond ist gerade 13,44 Ls weit weg. Da sagt der auf der Erde, nein, der Mond ist 18,14 Ls weit weg. Was glaubst Du, wird ein Astronaut 13,44 Ls weit von V entfernt beim Mond zu dem auf dem Mond wohl sagen, wo V gerade ist? Der sagt, V ist gerade jetzt bei der Erde, genau 13,44 Ls von hier. Der auf dem Mond wird sagen, Unfug, die Erde ist immer 18,14 Ls weit weg, V ist schon viele Sekunden an der Erde vorbeigeflogen und darum näher am Mond dran. V ist nämlich "jetzt" schon 8,19 Ls von der Erde entfernt und vor 12,19 s an der Erde vorbeigeflogen.

Es ist so, egal wir man es wo macht, die beiden fiktiven Beobachter auf der Erde und dem Raumschiff werden sich nie über das in ihrem System gleichzeitige Ereignis an einem anderen Ort einig sein, eben weil die Gleichzeitigkeit relativ ist, für den auf der Erde ist gleichzeitig wenn V an der Erde ist, der Mond eben 18,14 Ls weit weg. Für den in der Rakete ist wenn er bei der Erde ist, gleichzeitig der Mond aber nur 13,44 Ls weit weg.

Man kann sich genau diese Dinge genauer ansehen, dafür habe ich ja die Grafiken auch vorbereitet, aber man muss dafür doch erstmal die Basics verstanden haben, solange man glaubt, es gäbe ein ausgezeichnetes Ruhesystem und nur in dem gehen die Uhren richtig, und es gebe ein echtes bewegtes System in dem die Uhren wirklich real langsamer gehen, solange bringt dass alles nichts, solange das Relativitätsprinzip nicht richtig verstanden ist, kann die SRT und die RdG nicht verstanden werden.


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Re: Das Uhrenparadoxon - symmetrisches Beispiel (Sanchez)

Beitragvon bumbumpeng » Fr 23. Jun 2023, 20:32

McMurdo hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Uhren takten also unabhängig eines Ortswechsel/Sichtwechsel usw. so wie es die Natur eingerichtet hat.
Uhren Takten so wie sie mechanisch dazu gebaut sind, eine Hochpräzise Atomuhr also mit 9 192 631 770 Takten die als eine Sekunde definiert sind. Daran kann auch ein Ortswechsel oder Sichtwechsel nix ändern.
Aber sicher doch, haste ja gesehen im Flugzeug in Ostrichtung um die Erde und in Westrichtung.

https://de.wikipedia.org/wiki/Hafele-Keating-Experiment

ostwärts : −59 ± 10 ns
westwärts : 273 ± 7 ns

Mc, man, du als allwissend, aber die einfachsten Sachen ziehen an dir vorüber.
Warum ist das denn so, dass ostwärts und westwärts die Uhren anders anzeigen?
bumbumpeng
 
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Re: Das Uhrenparadoxon - symmetrisches Beispiel (Sanchez)

Beitragvon Daniel K. » Fr 23. Jun 2023, 21:42

Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
... was Holle so behauptet ist einfach falsch. Ohne jede Diskussion, sage ich nicht, weil ich Holle bügeln will und selber glänzen, sondern weil es einfach so ist.

Was Daniel K. so kapiert ist einfach nichts. Du weißt nicht wie es "einfach so ist". Hängst dich pedantisch an Formulierungen auf und solchem Kleinkram, weil du einfach nicht dahinter steigst, worum es überhaupt geht. Du mit deinen Punkten weißt nicht mal was du da einzeichnest in dein Koordinatensystem. Punkte halt, na toll. Zum Glück fällt hier niemand auf dich rein. Da bist du in guter Gesellschaft mit bumbum und Kurt. :lol:

Das übliche unsachliche Geschnatterte von Dir Holle, nichts mit Substanz eben. Ich zeige und belege ja alle Deine falschen Aussagen, hast Du mehrfach zugeben und die Richtigkeit meiner Aussagen ebenso bestätigen müssen.


Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Dieses Ruhesystem ist generell immer das, worin zwei der Punkte zueinander ruhen, während der dritte Punkt im anderen System ruht und weniger Eigenzeit zählt, weil er zwischen den beiden Punkten als bewegt anzusehen ist.

Also ich will doch mal hoffen, Du weißt, dass alle Punkte in einem Koordinatensystem ruhen und ihre Werte nicht ändern, und somit eine Aussage wie, das Ruhesystem ist das System in dem zwei Punkte ruhen, keinen Sinn ergibt.

Was soll den diese Lachnummer? Man kann nur hoffen, dass du vielleicht irgendwann anfängst Aussagen zu verstehen. Kannst du nicht, aber mit großer Klappe andere niedermachen, das kannst du. :evil:

Das übliche unsachliche Geschnatterte von Dir Holle, nichts mit Substanz eben. Ich zeige und belege ja alle Deine falschen Aussagen, hast Du mehrfach zugeben und die Richtigkeit meiner Aussagen ebenso bestätigen müssen.


Frau Holle hat geschrieben:
Wenn da steht, dass Punkte ruhen oder sich bewegen und Eigenzeit zählen, was für Punkte könnten das wohl sein?

Keine, Punkte zählen keine Eigenzeit, Punkte haben Koordinatenwerte und die sind unveränderlich, ein Punkt ruht per Definition in jedem Koordinatensystem. Ist wie mit den beiden Schachbrettern, auch wenn beide übereinanderliegen, kein Feld bewegt sich, alle Felder ruhen und haben immer in beiden Systemen feste und unveränderliche Koordinatenwerte. Basics eben, willst Du dem widersprechen?


Frau Holle hat geschrieben:
Was ruht denn wohl in einem Ruhesystem? Und was bewegt sich? Und was kann dabei Eigenzeit zählen? Na? Kommst du drauf? Natürlich nicht.

Dümmlich Fragen aufreihen belegt nur, Du hast keine Antworten.


Frau Holle hat geschrieben:
Eine Rakete mit idealer Uhr z.B. markiert so einen Punkt im Raum, der sich bewegt, er ist immer dort, wo die Rakete ist.

Falsch, ein Punkt bewegt sich nicht. Die Rakete ist zu jedem Zeitpunkt eben an einem anderen Ort, Zeitpunkt und Ort sind die Koordinaten für ein Ereignis, für einen einzigen Punkt, über die Zeit ist die Rakete also an unterschiedlichen Punkten im Koordinatensystem. Zwei Punkte kennen wir ja, den Punkt beim Start, der Startpunkt, eben x, t, x', t' = 0 und den Zielpunkt mit x = 18,14 Ls, t = 27 s und x' = 0 Ls und t' = 20 s. Und zwischen dem Start- und Zielpunkt gibt es ganz viele andere Punkte und keiner von denen zuckt auch nur etwas mit dem Auge, keiner ist bewegt, keiner verändert seine Koordinatenwerte. Basics eben, willst Du dem widersprechen?


Frau Holle hat geschrieben:
Und schon ergibt die Aussage Sinn, wenn man ein kleines bisschen mitdenkt, nur ein winziges kleines bisschen. Ist natürlich zu viel verlangt von Daniel K.

Nein, Deine Aussage ergibt keinen Sinn, und um das zu erkennen, muss man nicht groß viel denken, Deine Fehler sind so was von trivial und peinlich, das aufzudecken ist echt keine große Sache und nicht zu viel verlangt.


Frau Holle hat geschrieben:
Du meinst, alle müssten genau das sehen, was du siehst, sonst ist es falsch. Falsch ist lediglich dein Tunnelblick. Wenn du als Punkte unbedingt nur unveränderliche Ereignisse sehen willst, dann könntest du bei dem Text einfach darauf hinweisen und ihn trotzdem verstehen wie andere auch.

Was ich meine ist doch schnurz, geht im Fakten, Physik eben und mein Blick ist einfach nur präzise, was man von dem Deinen nun nicht mal im Ansatz sagen kann.


Frau Holle hat geschrieben:
Außerdem gibt es für ein Ereignis das Wort "Ereignis". Wenn man also Punkt sagt, dann ist das nicht immer zwingend ein Ereignis. Es ist eben ein Punkt, Punkt. Im Zweifel muss man den halt so interpretieren, dass sich ein Sinn ergibt. Kannst du nicht oder willst du nicht. Ich sag's ja schon lange, Strunzdumm oder unwillig, ganz eindeutig. Ich tippe auf beides.

Unfug, gibt Menschen die haben Ahnung und die Dinge verstanden und können sich adäquat und korrekt ausdrücken, die Dinge einfach richtig beschreiben, und welche wie Dich, die nichts verstanden haben und sich darum auch nicht richtig artikulieren können, dazu zeigen diese Menschen oft ein asoziales und aggressives Verhalten, wie Du ja wieder exemplarisch netter Weise belegst. Und ich bin ja nun wirklich sehr beflissen darin Dein Kauderwelsch richtig verstehen zu wollen, wie das mit dem "nicht invariant" zeigt. Übrigens, nur mal so für Deine Fortbildung, das "Gegenteil" von "invariant" ist nicht "nicht invariant" sondern kurz und knappt "relativ", also dem "invarianten" Werten und Größen stehen eben die "relativen" gegenüber. Aber wer das nicht weiß, kann auch "nicht invariant" schreiben, passt schon ... dennoch gibt es natürlich keine "nicht invarianten" Koordinatenwerte, und keine bewegten Punkte. Basics eben, willst Du dem widersprechen?


Frau Holle hat geschrieben:
Selber schuld wenn du dich hier so lächerlich machst. :lol:

Mache ich nicht, meine Aussagen sind richtig, meine Ergebnisse auch, hast Du mehrfach bestätigen müssen, Du hast Fehler gemacht, hast Du auch einräumen müssen.


Lächerlich macht man sich mit solchen Aussagen:

Frau Holle » Mi 31. Mai 2023, 23:01 hat geschrieben:
Ich will nur zeigen, dass man im selben System (zum Beispiel einem langen Zug) sowohl eine eigene Uhr (zu der man ruht) als auch eine fremde Uhr (zu der man nicht ruht) dilatiert sehen kann. Je nachdem, wie man die Vergleiche anstellt, so wie mit Fall A oder anders wie mit Fall B beschrieben. Das widerlegt zum Beispiel Kurts Behauptung, dass ein von der Natur ausgezeichnetes Bezugsystem existiert und die Uhren im Zug auf jeden Fall langsamer laufen als am Bahnhof. 8-)

Und wie schaut es nun aus, zeigst Du noch mal was, also welches System soll es denn sein, in dem Du das physikalisch Wunder zeigst, in S', wo V und H ruhen, ist ja wie der lange Zug, V und H werden recht sicher gleichschnell gehen, also E geht in S' langsamer, soll dann M nun schneller als V und H laufen? Oder laufen doch V und H in S' gar nicht gleich schnell? Magst Du das Wunder lieber uns in S zeigen, wo E und M ruhen, und V und H bewegt sind, V geht ja in S nun unstrittig langsamer, dann geht vermutlich die Uhr H schneller als V und auch noch schneller als die Uhren E und M?

Wie schaut es aus, Du selbsternanntes "Genie" mit der großen Klappe, kommt da noch was oder doch lieber nur betroffenes Schweigen? Und ich habe eine lange Liste an Aussagen von Dir, wo Du Dich richtig lächerlich machst, das mit dem Relativitätsprinzip liegt weit oben im Rennen.


Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Joachim Schulz ist Physiker und arbeitet am DESY, der weiß ganz sicher wie der Hase rennt. Selbstverständlich gehen für den in der Rakete auch auf der Reise von 200 Lj die für ihn bewegten Uhren auf der Erde langsamer, als die eigene die in der Rakete zu ihm ruht.

Klar weiß er das. Nur weißt du halt nicht, dass meine Aussagen nicht im Widerspruch zu seinen stehen, weil er etwas ganz anderes beschreibt als ich. Weil du mal wieder keinen Text verstehst. Klar geht aus Sicht der Rakete eine Uhr im Ruhesystem Erde langsamer, denn sie ist für ihn bewegt und asynchron. Das ist völlig richtig aber mal wieder überhaupt nicht das Thema.

Klar stehen Deine Aussagen im Widerspruch zu denen von Joachim und im Widerspruch zum Relativitätsprinzip, der SRT, der RdG, im Grunde grundsätzlich im Widerspruch zur Physik, und auch zur Mathematik, wer von bewegten Punkten schwurbelt, der liegt im Rennen um die Deppenkrone weit vorne. Und eine Uhr alleine geht einfach erstmal bewegt zum Beobachter langsamer.

Du hast aber genau das ja bestritten, ich sage Dir, bei Deiner Reise zu dem Stern in 200 Lj geht im Ruhesystem der Rakete die Uhr auf der Erde langsamer, was Du ja bestreitest. Du behauptest ja, im System bewegte Uhren können schneller gehen, als die darin ruhenden Uhren und genau daran willst Du dann erkennen, dass das System in dem die langsamer laufende Uhr nun ruht, das wirklich bewegte System ist, weil die Uhr darin ja "dilatiert" und nicht die Uhren die wirklich im System bewegt sind. Damit nimmst Du Kurt aber nicht die Wurst vom Brot, aber die Krone der Deppen hast Du sicher in der der Tasche.


Frau Holle hat geschrieben:
Das Thema ist, der in der Rakete hat am Reiseziel eine zur Erde ruhende und zur Erde synchrone Uhr vor der Nase.

Eine in S ruhende und in S synchrone Uhr zur Erde vor der Nase, schadet nicht die Dinge einfach richtig und vollständig zu beschreiben.


Frau Holle hat geschrieben:
Die zeigt ihm eine Zeitkoordinate > 200 Jahre an und druckt sie ihm sogar aus.

Ja, wenn wir mal v = 0,995 c ansetzten und den Gammafaktor γ von 10 zeigt die Uhr sogar genau 201,0076 J an. Die Uhr auf der Erde hat in den 20,1008 J, welche die Reise in der Rakete gedauert hat aber nur 2,0101 J hochgezählt, ist er im Jahr 2000 gestartet, ist auf der Erde für den in der Rakete gerade der 3. Januar im Jahr 2002 und 16:28 Uhr und 34 Sekunden. Und am Stern ist es der 2 Januar im Jahr 2203 und 18:34 und 34 Sekunden. Würde ich mal so eben überschlagen. Beim Vorbeiflug an der Erde zeigte die Uhr am Stern für den in der Rakete nebenbei 2:06 Uhr am 31. Dezember im Jahr 2198. Physik hat schon was, wenn man die Dinge dann versteht. Basics eben, willst Du dem widersprechen?


Frau Holle hat geschrieben:
Also ich will doch mal hoffen, Du weißt, dass alle Punkte in einem Koordinatensystem ruhen und ihre Werte nicht ändern, und somit eine Aussage wie "diese Uhr ist für ihn bewegt und daher langsamer gelaufen" keinen Sinn ergibt.

Mach Dir keine Sorgen, ich weiß schon wie die Dinge richtig sind und dass Punkte sich nicht bewegen können, schön währe es, wenn Du es auch mal wissen würdest.


Frau Holle hat geschrieben:
Der Wert > 200 Jahre am Reiseziel ist unveränderlicher Fakt. Die Ankunft dort ist ein Ereignis, dein Punkt, der einfach in allen Systemen seine Werte hat und nicht ändert.

Geht doch, freut mich, wenn ich Dir was beibringen konnte und Du es dann endlich richtig verstanden hast. Ist wie mit den beiden Uhren am Mond, egal ob in S oder S', egal aus welchem Ruhesystem man die Szene auch beschreibt, die beiden Uhren zeigen eben fest ihre Werte an, die in S ruhende Monduhr eben die 27 s und die im Raumschiff V die 20 s. Basics eben, und schön wenn Du dann nun nach über einem halben Jahr doch unerwarteter Weise schon bis hier in gekommen bist, ich gratuliere Dir ...


Frau Holle hat geschrieben:
Dass der Pilot in seiner S'-Gleichzeitigkeit z.B. bei der Erde etwas anderes abliest ist unbestritten, spielt aber für das Ereignis am Reiseziel, wo er sich für alle Systeme jetzt befindet, überhaupt keine Rolle.

Schon dass Du das nun nicht mehr bestreiten willst, auch das war ja nicht immer so, kann ich Dich gerne zu zitieren, frage einfach, ich bin nicht so, weißt Du ja, bin ein netter Kerl, und wo wir schon bei der Gleichzeitigkeit in S' sind, die Uhr am Stern hat wie die Uhr auf der Erde in den 20,1008 Jahren die in der Rakete für die Reise über 20 Ls vergangen sind, nur 2,0101 Jahre hochgezählt. Physik hat schon was, wenn man die Dinge dann versteht. Basics eben, willst Du dem widersprechen?


Frau Holle hat geschrieben:
Die Werte beim Ereignis am Reiseziel sind invariant in Stein gemeißelt bzw. ausgedruckt auf zwei Karteikarten, die dem Piloten gleichzeitig vorliegen. Er hat auch beide Karten vom Ereignis der Abreise dabei – auch diese Werte invariant in Stein gemeißelt – und kann so die Differenzen leicht feststellen, er weiß jetzt ganz sicher, dass im gesamten Ruhesystem der Erde seit seiner Abreise mehr als 200 Jahre vergangen sind ...

Falsch, und schon bist Du wieder raus. Er weiß, dass die Uhr auf der Erde eben 0 J oder das Jahr 2000 angezeigt hat, bei seiner Abreise. Aber im Gegensatz zu Dir kennt er die SRT und versteht auch die RdG und schaut auf seine zu ihm in seinem System ruhende Uhr und die zeit eben 20,1008 Jahre an. Und er weiß, die Uhr auf der Erde war für ihn bewegt und es gilt die SRT, somit zeigt die Uhr auf der Erde genau jetzt bei seiner Ankunft am Stern 20,1008 γ⁻¹ Jahre = 2,0101 Jahre mehr an, als sie bei seinem Start angezeigt hat.

Du willst hier was erzwingen, was physikalisch falsch ist und krass im Widerspruch zur SRT und der RdG steht. Durch die RdG hat er was wie einen Sprung in die Zukunft gemacht, weil die Zeit auf dem Stern bei Abreise eben schon die Zeit 2:06 Uhr am 31. Dezember im Jahr 2198 war.

Nun willst Du aber für den im Ruhesystem S', in der Rakete eine Reisedauer aus S erzwingen, Du willst im die Gleichzeitigkeit aus dem System S aufdrücken. Und das ist falsch, er hat sein eigenes Ruhesystem und das ist wirklich gleichberechtigt mit dem von Erde und Stern. Basics eben, und ja verstehst Du nicht, willst Du nicht verstehen, kannst Du auch nicht verstehen und Du willst und wirst dem widersprechen ...


Frau Holle hat geschrieben:
... und in seinem eigenen Ruhesystem, gezählt mit seiner Uhr, eben viel weniger Zeit vergangen ist. Diese Fakten hat er ausgedruckt vorliegen in Stein gemeißelt, äh schwarz auf weiß gedruckt.

Nein, seine System zählt in seinem System, seine Gleichzeitigkeit, für ihn ist doch nicht die Gleichzeitigkeit aus dem anderen System übergeordnet. In seinem Ruhesystem sind 20,1008 Jahre auf der Reise vergangen und im anderen System sind das für ihn nur 2,0101 Jahre. Auf der Uhr auf der Erde wie auf der Uhr beim Stern und jeder anderen Uhr die in S ruht und zu ihm in seinem System bewegt war.

Du willst ein System auszeichnen, als das System das wirklich ruht und das andere, eben das der Rakete soll nun das sein, was sich "wirklich" bewegt hat und das ist falsch. Genau das steht im Widerspruch zum Relativitätsprinzip, schon ohne SRT und dann natürlich auch zur SRT und RdG. Du willst S bevorzugen und erklärst, ja aber in "Wirklichkeit" ist doch klar, die Reise hat in der Rakete weniger Zeit gedauert als auf der Erde und das absolut. Und genau das ist falsch, leider hast Du Dir ein so suboptimales Beispiel ausgedacht, wo jeder ohne Ahnung der Dinge intuitiv einfach Erde/Stern als das wirkliche Ruhesystem versteht. Ist ja verständlich, wenn man keine Ahnung hat und das dann so sieht. Darum sollte man zwei gleichwertige Systeme vom Aufbau nehmen, egal ob zwei lange Züge, oder Raketen oder was auch immer.


Frau Holle hat geschrieben:
Kapierst du nicht, naja, musst halt dumm sterben. Ist eben Logik, für Dumme nicht nachvollziehbar. Seit Monaten kapierst du es einfach nicht. Es ist hoffnungslos. Such' dir ein anderes Hobby, wo du nicht logisch denken musst. Irgendwas sammeln vielleicht. Im Zitate sammeln hast du ja schon Übung, aber das Denken überlass' besser den Pferden. Die haben einen größeren Kopf. :mrgreen:

Ach was, ich kapiere es und habe es eben nebenbei ja kurz mal gerechnet, passt schon und ich verstehe seit Monaten was Du nicht verstehst und was Du falsch machst, und dass Du weder logisch denken noch Dich benehmen kannst.


Das ist der Weg ...
Daniel K.
 
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Re: Das Uhrenparadoxon - symmetrisches Beispiel (Sanchez)

Beitragvon Frau Holle » Sa 24. Jun 2023, 08:20

Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Eine Rakete mit idealer Uhr z.B. markiert so einen Punkt im Raum, der sich bewegt, er ist immer dort, wo die Rakete ist.

Falsch, ein Punkt bewegt sich nicht.

Falsch. Was sich nicht bewegt, bist du. :lol: Ich kenne bewegte Punkte, ätsch. :P

Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Die zeigt ihm eine Zeitkoordinate > 200 Jahre an und druckt sie ihm sogar aus.

Ja, wenn wir mal v = 0,995 c ansetzten und den Gammafaktor γ von 10 zeigt die Uhr sogar genau 201,0076 J an. Die Uhr auf der Erde hat in den 20,1008 J, welche die Reise in der Rakete gedauert hat aber nur 2,0101 J hochgezählt, ist er im Jahr 2000 gestartet, ist auf der Erde für den in der Rakete gerade der 3. Januar im Jahr 2002 und 16:28 Uhr und 34 Sekunden. Und am Stern ist es der 2 Januar im Jahr 2203 und 18:34 und 34 Sekunden. Würde ich mal so eben überschlagen. Beim Vorbeiflug an der Erde zeigte die Uhr am Stern für den in der Rakete nebenbei 2:06 Uhr am 31. Dezember im Jahr 2198. Physik hat schon was, wenn man die Dinge dann versteht. Basics eben, willst Du dem widersprechen?

Das ist unnötiges blabla. Und ja: Ich widerspreche. Deine Zahlen sind für die Tonne und ganz unnötig und willkürlich. Der Raumfahrer fliegt nämlich nicht an der Erde vorbei. Er startet dort mit einem Raumschiff. Das hängt erst mal nur rum und tankt Energie. Dann beschleunigt es langsam mit 1/4 Impuls voraus... usw. usf... wie sich das gehört mit Käptn Körk. :P

Und du meinst wohl, der Raumfahrer kann sich von seiner Frau verabschieden mit den Worten "bis später Schatz! Ich fliege mal eben zum 200 Lj entfernten Stern und bin in ca. 4 Jahren wieder zurück. Ich sehe da nämlich gleich einen Vorlauf auf der entfernten Uhr und der Oberdurchblicker Daniel K. hat gesagt, dass eure ruhenden Uhren bewegt sind und pro Weg nur ca. 2 Jahre weiterzählen. Alles andere ist falsch, widerspricht der SRT und dem Relativitätsprinzip, hat er gesagt. Du kannst also ganz beruhigt sein: Wir sehen uns hier in ca. 4 Jahren hier wieder." :lol:

Spock hört zu, hebt die Braue und meint nur trocken zum Käptn: "Was er sagt entbehrt jeder Logik." So läuft das nämlich ganz sicher nicht, du SRT-Leuchte. Wenn der Raumfahrer beim entfernten Stern ankommt, ist auf der Erde längst niemand mehr am Leben, den er kannte, von einer Rückkehr gar nicht zu reden. Was die Uhr am Ziel "aus seiner Sicht" inzwischen hochgezählt hat ist schnurzegal. Aus jeder Sicht zeigt sie nämlich bei der Ankunft den gleichen, invarianten Wert > 200 Jahre an. Und weil es nur eine dumme Uhr ist, die selber keine Zeitsprünge macht, sondern nur "aus Sicht von bla", ist das auch genau die Dauer der Hinreise im Ruhesystem der Erde, wo auch das Reiseziel ruht.

Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Die Werte beim Ereignis am Reiseziel sind invariant in Stein gemeißelt bzw. ausgedruckt auf zwei Karteikarten, die dem Piloten gleichzeitig vorliegen. Er hat auch beide Karten vom Ereignis der Abreise dabei – auch diese Werte invariant in Stein gemeißelt – und kann so die Differenzen leicht feststellen, er weiß jetzt ganz sicher, dass im gesamten Ruhesystem der Erde seit seiner Abreise mehr als 200 Jahre vergangen sind ...

Falsch, und schon bist Du wieder raus. Er weiß, dass die Uhr auf der Erde eben 0 J oder das Jahr 2000 angezeigt hat, bei seiner Abreise.

Also nicht falsch.

Frau Holle hat geschrieben:Aber im Gegensatz zu Dir kennt er die SRT und versteht auch die RdG und schaut auf seine zu ihm in seinem System ruhende Uhr und die zeit eben 20,1008 Jahre an. Und er weiß, die Uhr auf der Erde war für ihn bewegt und es gilt die SRT, somit zeigt die Uhr auf der Erde genau jetzt bei seiner Ankunft am Stern 20,1008 γ⁻¹ Jahre = 2,0101 Jahre mehr an, als sie bei seinem Start angezeigt hat.

Ja und? Aus seiner Sicht, pah! Wen interessiert's? Die Leute auf der Erde haben nicht seine Sicht und müssen zwangläufig die ganzen > 200 Jahre abwarten, bis er endlich ankommt. Das gleiche gilt für's Reiseziel. Auch das Reiseziel hat nicht seine Sicht, sondern nur eine zur Erde synchrone Uhr. Und die muss aus ihrer Sicht die ganzen >200 Jahre hochzählen, bis er endlich ankommt.

Frau Holle hat geschrieben:Du willst hier was erzwingen, was physikalisch falsch ist und krass im Widerspruch zur SRT und der
RdG steht. Durch die RdG hat er was wie einen Sprung in die Zukunft gemacht, weil die Zeit auf dem Stern bei Abreise eben schon die Zeit 2:06 Uhr am 31. Dezember im Jahr 2198 war.

Du bist es, der hier was erzwingen will. Kein Schwein auf der Erde oder sonstwo interessiert sich für einen Zeitsprung "aus seiner Sicht". Wozu auch? Die Uhr vor Ort bei der Ankunft zeigt invariant jedem was Sache ist und irgendwelche Zeitsprünge, die "aus Sicht von bla" auftreten, sind ganz und gar unbedeutend. Wenn gleichzeitig irgendwo jemand startet, der noch schneller unterwegs ist und gleichzeitig ankommt, dann hat der wieder eine andere Sicht, ja und? Bei der Ankunft hat jedenfalls auch der genau die gleiche Sicht: >200 Jahre auf der Uhr und Wheelers Karteikarte. Genau wie jeder andere, der in dem Moment dort ankommt. Das ist physikalisch und mathematisch invariant für jeden genau das, was Sache ist, Punkt. Das gilt auch für's Startereignis: Jeder, der zugegen ist, sieht das dort gleiche.

Um das zu erkennen muss man überhaupt nichts rechnen. Es reicht völlig, dass man die SRT kennt und ein bisschen logisch denken kann. 8-)

Das ist der Weg!

Solange du meinst es widerspricht der SRT, der RdG und dem Relativitätsprinzip, hast du gar nichts von denen verstanden. Dir fehlen die einfachsten Grundlagen. So einfach ist das. Ist wie es ist, um es mal mit deinen Worten zu sagen. Du hast null Ahnung. :mrgreen:
 
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Re: Das Uhrenparadoxon - symmetrisches Beispiel (Sanchez)

Beitragvon McMurdo » Sa 24. Jun 2023, 13:51

bumbumpeng hat geschrieben:Warum ist das denn so, dass ostwärts und westwärts die Uhren anders anzeigen?

Weil für bewegte Uhren weniger Zeit vergeht aus Sicht einer ruhenden Uhr. Nichtsdestotrotz zählt natürlch auch die bewegte Uhr die Sekunden exakt so wie sie mechanisch dafür konstruiert wurde und nicht anders. Nichts und niemand kann das ändern durch einen Ortswechsel oder durch Bewegung.
Eine bewegte Uhr zählt aus Sicht der ruhenden Uhr nur eben langsamer. Heist: sind aud der ruhenden Uhr schon 10 Sekunden vergangen, sieht man, aus Sicht der ruhenden Uhr, das bei der bewegten Uhr eben um den Gamma Faktor weniger Zeit vergangen ist, da weniger Sekunden angezeigt werden dort.
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Re: Das Uhrenparadoxon - symmetrisches Beispiel (Sanchez)

Beitragvon Daniel K. » Sa 24. Jun 2023, 16:14

Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Ich mache selber gleich mal ein Häkchen dran, wo ich denke, Du stimmt dem zu, ergibt sich aus Deinen Aussagen, sehen wir mal, ob ich Dich richtig verstanden habe.

So grundsätzliches ...

  1. Es gibt zwei zueinander ruhende Uhren A und B ✔️
  2. Das System in dem A und B ruhen ist das bevorzugte Ruhesystem ✔️
  3. In dem bevorzugten Ruhesystem bewegt sich die Uhr C von A nach B ✔️
  4. Uhr E und M ruhen zueinander und stellen somit das Ruhesystem S ✔️
  5. Die Uhren V und H sind in S bewegt und gehen langsamer und so gilt t' = τ γ⁻¹ s
  6. Da die Uhren V und H in S bewegt sind, ist ihr Abstand dort l γ⁻¹ Ls = 18,14 Ls = 13,44 Ls ✔️

Hast Du irgend einen Einwand, passt Dir da so was nicht, oder stimmst Du dem vollumfänglich zu?

Punkt 5 stimme ich nicht zu. Üblich ist t für die Zeit im Ruhesystem S und t' = τ = t∙γ⁻¹ im bewegten System S'. Also wenn du τ benutzt, dann so : τ = t∙γ⁻¹ ⇔ t = τ∙γ. t' wird einfach durch τ ersetzt. Beide in einer Formel ist unsinnig.

Punkt 5 ist richtig, Deine Aussage hingegen nicht, die Eigenzeit τ ist einfach die "eigene" Zeit die man ruhend zu einer Uhr im eigenen Ruhesystem misst. In S ist eben t die Eigenzeit und in S' ist es t'. In meiner Aussage ist τ die Eigenzeit in S und somit ist die Gleichung von mir nicht falsch, sondern richtig. Steht Dir aber wie immer frei, Deine Behauptung mit Quellen zu belegen, ich habe hier mal eine, die meine Aussage bestätigt.

Spezielle Relativitätstheorie » Zwillingsparadoxon hat geschrieben:
Es stellt die Raumzeit in einem Inertialsystem dar, in dem der bisherige gemeinsame Wohnort in Ruhe ist. Er entspricht der (rot dargestellten) Weltlinie des zuhause bleibenden Bruders. Die Weltlinie der Schwester ist in blau eingezeichnet: Im Ereignis A trennt sie sich von ihrem Bruder, fährt zunächst mit Geschwindigkeit v nach rechts, kehrt im Ereignis M um, fährt mit derselben Geschwindigkeit v wieder zurück und trifft im Ereignis B wieder zuhause ein. Wie lange ist sie weggeblieben? Die beiden können sich nicht einigen. Sie vergleichen ihre Uhren, und diese zeigen verschiedene Zeiten an. (Im Extremfall einer sehr hohen Reisegeschwindigkeit v sind für den Bruder Jahrzehnte vergangen, während die Schwester nach ihrer eigenen Wahrnehmung nur einige Wochen unterwegs war).

Analysieren wir die Situation quantitativ, für den Bruder ist zwischen den Ereignissen A und B die Zeit (Eigenzeit) T vergangen. Das ist die Dauer, die in seinem Inertialsystem zwischen den beiden Ereignissen A und B vergeht. Die Zeit (Eigenzeit), die für die (Uhr der) Schwester vergangen ist, wollen wir T ' nennen.


Das ist der Weg ...
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Re: Das Uhrenparadoxon - symmetrisches Beispiel (Sanchez)

Beitragvon Daniel K. » Sa 24. Jun 2023, 17:00

Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Eine Rakete mit idealer Uhr z.B. markiert so einen Punkt im Raum, der sich bewegt, er ist immer dort, wo die Rakete ist.

Falsch, ein Punkt bewegt sich nicht.

Falsch. Was sich nicht bewegt, bist du. :lol: Ich kenne bewegte Punkte, ätsch. :P

Wirklich sehr erwachsen, ich sage ja, Du hast das Level einer Fünfjährigen, ich glaube ich habe da zu hoch angesetzt mit dem Alter, die benehmen sich in der Regel besser.


Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Die zeigt ihm eine Zeitkoordinate > 200 Jahre an und druckt sie ihm sogar aus.

Ja, wenn wir mal v = 0,995 c ansetzten und den Gammafaktor γ von 10 zeigt die Uhr sogar genau 201,0076 J an. Die Uhr auf der Erde hat in den 20,1008 J, welche die Reise in der Rakete gedauert hat aber nur 2,0101 J hochgezählt, ist er im Jahr 2000 gestartet, ist auf der Erde für den in der Rakete gerade der 3. Januar im Jahr 2002 und 16:28 Uhr und 34 Sekunden. Und am Stern ist es der 2 Januar im Jahr 2203 und 18:34 und 34 Sekunden. Würde ich mal so eben überschlagen. Beim Vorbeiflug an der Erde zeigte die Uhr am Stern für den in der Rakete nebenbei 2:06 Uhr am 31. Dezember im Jahr 2198. Physik hat schon was, wenn man die Dinge dann versteht. Basics eben, willst Du dem widersprechen?

Das ist unnötiges blabla. Und ja, ich widerspreche. Deine Zahlen sind für die Tonne und ganz unnötig und willkürlich. Der Raumfahrer fliegt nämlich nicht an der Erde vorbei. Er startet dort mit einem Raumschiff. Das hängt erst mal nur rum und tankt Energie. Dann beschleunigt es langsam mit 1/4 Impuls voraus... usw. usf... wie sich das gehört mit Käptn Körk. :P

Unfug, habe schon auf diese Ausrede gewartet, hast ja nicht mehr viel Luft im Boot, es geht die ganze Zeit um das "Uhrenparadoxon" und da haben wir nur gleichförmig zueinander bewegte Uhren, darum schreibe ich ganz oft auch, das Raumschiff fliegt an der Erde vorbei, am Mond vorbei, als es an der Erde vorbeifliegt. Wir betrachten hier die ganze Zeit zwei zueinander gleichförmig bewegte Inertialsysteme jedes ein Ruhesystem, es gibt keine Systemwechsel, keine Beschleunigung. Und im Ernst Holle, Du schaffst es nicht mal das Relativitätsprinzip zu verstehen, zur SRT kommst Du gar nicht, nun willst Du mit SRT und Beschleunigung anfangen? Lächerlich ...


Frau Holle hat geschrieben:
Und du meinst wohl, der Raumfahrer kann sich von seiner Frau verabschieden mit den Worten "bis später Schatz! Ich fliege mal eben zum 200 Lj entfernten Stern und bin in ca. 4 Jahren wieder zurück. Ich sehe da nämlich gleich einen Vorlauf auf der entfernten Uhr und der Oberdurchblicker Daniel K. hat gesagt, dass eure ruhenden Uhren bewegt sind und pro Weg nur ca. 2 Jahre weiterzählen. Alles andere ist falsch, widerspricht der SRT und dem Relativitätsprinzip, hat er gesagt. Du kannst also ganz beruhigt sein, wir sehen uns hier in ca. 4 Jahren hier wieder." :lol:

Entweder bist Du wirklich dumm, also jetzt muss ich es mal so ehrlich sagen, oder wirklich mies verlogen, es geht und ging nie um eine Rückreise, davon wurde nie gesprochen und wenn man Ahnung hat ist klar, was Du da schwurbelst ergibt sich nie aus meinen Aussagen. Was ich sage ergibt sich aus der Relativitätstheorie, da brauchst Du nicht blödeln, da kannst Du sachlich gerne Fehler aufzeigen, wenn Du das kannst. Kannst Du nicht, erstmal ist meine Aussage richtig und zweiten fehlt Dir jedwedes Verständnis Fehler in meinen Aussagen zu erkennen und darum blödelst Du eben herum.

Es ist einfach Fakt, wir haben zwei gleichberechtigte Inertialsystem, das in dem Erde und Stern ruhen, nennen wir es mal S und einen Abstand von 200 Lj haben und ein Ruhesystem in dem die Rakete ruht, nennen wir es mal S', auch um Dich nicht zu verwirren. Beide System sind mit knapp v = 0,995 s zueinander bewegt, so haben wir den Gammafaktor von γ = 10. Das macht es recht einfach zu rechnen, im Ruhesystem S' der Rakete ist der Abstand Erde/Stern eben 200 γ⁻¹ Lj = 20 Lj. Und somit ist der Stern in S' 20 Lj vom Raumschiff entfernt, mit v = 0,995 c kommt der Stern nach 20,1008 Jahren ma Raumschiff an.

Die beiden Uhren auf der Erde und am Stern sind in S' bewegte Uhren und gehen in S' natürlich dilatiert, hier gilt eben 20,1008 γ⁻¹ J = 2,0101 J und genau soviel Zeit vergeht in S' auf den beiden dort bewegten Uhren. Beim Vorbeiflug am Stern sind auf der Erde nur 2,0101 Jahre nach dem Start vergangen und ebenso auch auf der Uhr am Stern. Wegen der RdG zeigte die aber beim Vorbeiflug an der Erde eben 198,9975 Jahre mehr an, als die Uhr auf der Erde, die wir ja mal mit 0 starten.

Wenn Du an der Sache interessiert wärst, die Dinge kennen, würdest Du nicht blödeln, sondern das selber wissen.


Frau Holle hat geschrieben:
Spock hört zu, hebt die Braue und meint nur trocken zum Käptn: "Was er sagt entbehrt jeder Logik." So läuft das nämlich ganz sicher nicht, du SRT-Leuchte. Wenn der Raumfahrer beim entfernten Stern ankommt, ist auf der Erde längst niemand mehr am Leben, den er kannte, von einer Rückkehr gar nicht zu reden. Was die Uhr am Ziel "aus seiner Sicht" inzwischen hochgezählt hat ist schnurzegal. Aus jeder Sicht zeigt sie nämlich bei der Ankunft den gleichen, invarianten Wert > 200 Jahre an. Und weil es nur eine dumme Uhr ist, die selber keine Zeitsprünge macht, sondern nur "aus Sicht von bla", ist das auch genau die Dauer der Hinreise im Ruhesystem der Erde, wo auch das Reiseziel ruht.

Du bist wirklich dumm oder unfähig richtig zu lesen, oder mies verlogen, was Du fabulierst, ergibt sich nicht aus meinen Aussagen, ich habe ja unmissverständlich (Du verstehst alles falsch ohne Probleme) die Anzeige der Uhr am Stern beim Vorbeiflug des Raumschiffes mit 201,0076 Jahren angegeben. Und damit ist klar, wenn man Ahnung hat, dass diese Zeit für jeden in S ruhenden Beobachter so angezeigt wird, klar sind für den in der Raumstation am Stern eben auch 201,0076 Jahre auf der Erde vergangen, das ändert aber nichts an dem was für den im Raumschiff gilt.

Und ganz deutlich, auch wenn man hier das System S von Erde und Stern intuitiv als "wahres" Ruhesystem bevorzugen mag, es ist falsch, das Ruhesystem der Rakete ist absolut und ohne Ausnahme gleichberechtigt. Besser kann man das verstehen, wenn man einfach zwei lange Raketen nimmt die aneinander vorbeifliegen. Oder zwei Sonnensysteme und nicht in einem System nur eine kleine Rakete. Für mich ist das schnurz, ich kenne ja die Mathematik und den Hintergrund, Du hingegen scheiterst wie üblich ...


Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:
Die Werte beim Ereignis am Reiseziel sind invariant in Stein gemeißelt bzw. ausgedruckt auf zwei Karteikarten, die dem Piloten gleichzeitig vorliegen. Er hat auch beide Karten vom Ereignis der Abreise dabei – auch diese Werte invariant in Stein gemeißelt – und kann so die Differenzen leicht feststellen, er weiß jetzt ganz sicher, dass im gesamten Ruhesystem der Erde seit seiner Abreise mehr als 200 Jahre vergangen sind ...

Falsch, und schon bist Du wieder raus. Er weiß, dass die Uhr auf der Erde eben 0 J oder das Jahr 2000 angezeigt hat, bei seiner Abreise.

Also nicht falsch.

Doch, natürlich ist der Käse von Dir wie üblich falsch, mit oder ohne Spock.


Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Aber im Gegensatz zu Dir kennt er die SRT und versteht auch die RdG und schaut auf seine zu ihm in seinem System ruhende Uhr und die zeit eben 20,1008 Jahre an. Und er weiß, die Uhr auf der Erde war für ihn bewegt und es gilt die SRT, somit zeigt die Uhr auf der Erde genau jetzt bei seiner Ankunft am Stern 20,1008 γ⁻¹ Jahre = 2,0101 Jahre mehr an, als sie bei seinem Start angezeigt hat.

Ja und? Aus seiner Sicht, pah! Wen interessiert's?

Es geht um Fakten und die SRT, wen was interessiert gibst Du nicht vor, ich weiß, Du liebst die Zensur und streichst Uhren durch und willst Werte nicht zeigen.


Frau Holle hat geschrieben:
Die Leute auf der Erde haben nicht seine Sicht und müssen zwangläufig die ganzen > 200 Jahre abwarten, bis er endlich ankommt. Das gleiche gilt fürs Reiseziel. Auch das Reiseziel hat nicht seine Sicht, sondern nur eine zur Erde synchrone Uhr. Und die muss aus ihrer Sicht die ganzen > 200 Jahre hochzählen, bis er endlich ankommt.

Spielt alles keine Rolle, es gibt zwei gleichberechtigte Ruhesysteme und nur weil Du in dem einen die Erde und den Stern mit ganz vielen fiktiven Beobachtern drückst und ins andere nur eine Rakete und einen fiktiven Beobachter, wiegt doch das Ruhesystem mit vielen fiktiven Beobachtern nicht mehr, Du konstruierst Dir die Szene einfach so, dass es plausibel klingt, dass das eine System als "wirkliches" Ruhesystem eben bevorzugt ist. Gibt auch Deine Aussage so klar wieder, der eine in der Rakete zählt doch nicht, die auf der Erde sind ja viel mehr und darum geben sie eben das richtige Ruhesystem vor. Das ist falsch, lächerlich und dämlich und hat nichts mit Sachlichkeit und Physik zu tun, sondern nur mit Rechthaberei. Es geht Dir schon so lange nicht mehr um die Sache, um die Wahrheit, Du fühlst Dich einfach tiefst von mit gedemütigt, weil ich Dir Deine Unwissenheit gnadenlos aufzeige und Dir jeden Deiner Fehler nennen. Mach ich aber nicht um Dich zu demütigen, sondern damit Du die Fehler erkennst und dann mal in die Schuhe kommst und weitergehst. Magst Du aber nicht, Du wirfst Dich lieber auf den Boden und trommelst mit den Fäusten und zeterst und schreist und heulst herum. Anderen wäre das ja wohl so was von peinlich, aber Du kennst da ja nichts ...


Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Du willst hier was erzwingen, was physikalisch falsch ist und krass im Widerspruch zur SRT und der RdG steht. Durch die RdG hat er was wie einen Sprung in die Zukunft gemacht, weil die Zeit auf dem Stern bei Abreise eben schon die Zeit 2:06 Uhr am 31. Dezember im Jahr 2198 war.

Du bist es, der hier was erzwingen will. Kein Schwein auf der Erde oder sonst wo interessiert sich für einen Zeitsprung "aus seiner Sicht". Wozu auch?

Du, nicht alle Menschen ticken so wie Du, stecken sich die Finger in die Ohren und kneifen die Augen zu, wenn es um physikalische Tatsachen geht. Viele wollen die Dinge verstehen, die reißen Dein rotes X von der Uhr und wollen wissen, unbedingt sogar, was die wohl anzeigt, und was Du so verbergen willst.


Frau Holle hat geschrieben:
Die Uhr vor Ort bei der Ankunft zeigt invariant jedem was Sache ist und irgendwelche Zeitsprünge, die "aus Sicht von bla" auftreten, sind ganz und gar unbedeutend.

Unfug, eine Uhr zeigt alleine nur die Ortszeit, nicht mehr.


Frau Holle hat geschrieben:
Wenn gleichzeitig irgendwo jemand startet, der noch schneller unterwegs ist und gleichzeitig ankommt, dann hat der wieder eine andere Sicht, ja und?

Fragen belegen nichts, kommst Du da noch mal zu etwas oder das war es dann doch wieder mal schon.


Frau Holle hat geschrieben:
Bei der Ankunft hat jedenfalls auch der genau die gleiche Sicht, > 200 Jahre auf der Uhr und Wheelers Karteikarte. Genau wie jeder andere, der in dem Moment dort ankommt. Das ist physikalisch und mathematisch invariant für jeden genau das, was Sache ist, Punkt. Das gilt auch fürs Startereignis, jeder, der zugegen ist, sieht das dort gleiche.

Ja, die Ortszeit beim Vorbeiflug am Stern ist unbestritten, ist wie mit den 27 s auf der Monduhr, und dennoch sind auch da im Ruhesystem von V auf der Uhr E und M nur 14,81 s vergangen.


Frau Holle hat geschrieben:
Um das zu erkennen muss man überhaupt nichts rechnen. Es reicht völlig, dass man die SRT kennt und ein bisschen logisch denken kann. 8-)

Du schwafelst viel, weil Du auf der Sachebene einfach nur verloren hast, die Dinge sind mathematisch und im Rahmen der SRT natürlich trivial, gegeben ist eine Ruhesystem in dem eine ruhende Uhr 20,1008 Jahre Eigenzeit misst. In diesem System bewegt sich eine andere Uhr über die Strecke von 20 Lj. Die im System bewegte Uhr (alle so schnell im System bewegten Uhren) zählen 20,1008 γ⁻¹ J = 2,0101 Jahre auf den beiden bewegten Uhren. Da beide Uhren einen Abstand zueinander haben, zeigen sie im System als bewegte Uhren nicht gleichzeitig gleiche Zeiten an. Die Uhr am "Zielort" geht gegenüber der am Startort um 198,9975 Jahre vor.

Ganz trivial die SRT, kein Problem wenn man sie verstanden hat, und wenn man redlich ist, also nicht Du, und anderen die Dinge richtig erklären will, also ganz sicher nicht Du, dann sucht man sich ein Beispiel wo nicht ein System intuitiv als bevorzugtes Ruhesystem glänzt. Dann baut man die Szene gleichberechtigt auf um das Relativitätsprinzip richtig zu zeigen, dann versuchst man nicht wie Du, ein System als das ausgezeichnete System darzustellen. Aber so bist Du eben nicht, es geht Dir nicht um die Wahrheit, um die Sache, es geht Dir darum Recht zu haben, cool der Erklärbär zu sein, und Dir sind andere Menschen doch scheißegal, ob die nun die Dinge richtig verstehen juckt Dich einen Dreck, Hauptsache sie glauben Dir und halten Dich für klug und wissend, nur darum geht es Dir.


Frau Holle hat geschrieben:
Solange du meinst es widerspricht der SRT, der RdG und dem Relativitätsprinzip, hast du gar nichts von denen verstanden. Dir fehlen die einfachsten Grundlagen. So einfach ist das. Ist wie es ist, um es mal mit deinen Worten zu sagen. Du hast null Ahnung. :mrgreen:

Was Du schwurbelst widerspricht der SRT, natürlich, und dem Relativitätsprinzip, und ja Dir fehlt das Grundlagenwissen.


Und wann zeigst Du nun das physikalische Wunder?

Frau Holle » Mi 31. Mai 2023, 23:01 hat geschrieben:
Ich will nur zeigen, dass man im selben System (zum Beispiel einem langen Zug) sowohl eine eigene Uhr (zu der man ruht) als auch eine fremde Uhr (zu der man nicht ruht) dilatiert sehen kann. Je nachdem, wie man die Vergleiche anstellt, so wie mit Fall A oder anders wie mit Fall B beschrieben. Das widerlegt zum Beispiel Kurts Behauptung, dass ein von der Natur ausgezeichnetes Bezugsystem existiert und die Uhren im Zug auf jeden Fall langsamer laufen als am Bahnhof. 8-)

Schon die Karten gemischt, Dich für das System entschieden, in dem das Wunder stattfinden soll? ...


Das ist der Weg ...
Daniel K.
 
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