Endgültige Widerlegung der SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Endungültiges

Beitragvon galactic32 » Di 21. Dez 2010, 03:34

Faber hat geschrieben:
galactic32 hat geschrieben:Vielleicht ist die Software nicht correct programmiert?

Das was sich der Herr Embacher so zusammenprogrammierte entspricht vielleicht nicht der Fitzgerald/Lorentz-Formel.(oder was Prof. E. plagiirte).

Vielleicht lebt ein Spaghettimonster hinter der Venus.
Tja vielleicht.
Doch wissenschaftlich interessant wäre schon die Möglichkeit des synchronen Reflectierens an der Sphäre, oder?

Wie sieht es denn mit den Winkel'n aus?
So mir nix einfach rechte Winkel errechnen?
Oder wurden diese in der Software einfach postuliert?

Ist so eine Sache , wenn man die Interna's nicht publiziert.
So unpassend ein Programm schreiben ist sehr easy.

Gruß
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Faber » Di 21. Dez 2010, 03:56

Der einzige fachlich qualifizierte bekennende SRT-Verteidiger, der es bisher wagte, hier in diesem Strang zu schreiben, ist Gluon, der genau wie ich unter Pseudonym schreibt. Wenn auch er gelegentlich offenbart, wer er ist. Ich bedanke mich dafür und fasse zusammen:

Gluon hat geschrieben:Tja, Herr Faber,

da haben Sie wohl vergessen, dass sich eine Kugelwelle bewegt. Sie haben aber die Punkte einer Kugel zu einem Zeitpunkt transformiert. Achten Sie mal auf die Zeitkoordinaten.
Faber hat geschrieben:Von was für einer Bewegung der Kugelwelle reden Sie? Der Lichtblitz breitet sich als Kugeloberfläche aus. Die einzige Bewegung besteht darin, dass der Kugelradius mit der Geschwindigkeit c wächst. Kein Beobachter bewegt sich gegenüber dem Mittelpunkt der Kugel und der Mittelpunkt der Kugel bewegt sich gegenüber keinem Beobachter. Beobachter hätten es ja sonst mit richtungsabhängiger Lichtgeschwindigkeit zu tun.

[Albert Einstein hat das schon richtig erkannt. Kugel bleibt zwar i.a. nicht Kugel, Lichtkugel muss aber Lichtkugel bleiben. [später hinzugefügt]]
Gluon hat geschrieben:Genau diese Bewegung meine ich.

Gluon bestätigt hier implizit, dass die einzige Bewegung der Lichtsphäre die der Radiuszunahme mit ct bzw. ct' um den Mittelpunkt sein darf. Eine Bewegung des Mittelpunktes darf nicht stattfinden. Nun ist trivialerweise klar, dass sich gemäß SRT der Mittelpunkt mindestens in einem der beiden Systeme bewegt, weshalb das Prinzip der Lichtausbreitung dem Relativitätsprinzip widerspricht und der eingangs zitierte Beweis Einsteins nicht beweist, was zu beweisen ist, und auch gar nicht beweisen kann, was zu beweisen ist, weil das Gegenteil der Fall ist.

Gruß
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Faber » Di 21. Dez 2010, 04:17

Ernst hat geschrieben:Ich habe noch eine Erklärung gefunden (auf Basis einer Literatur), von der ich meine, daß sie Einsteins Aussage verifiziert. Ausgangsbasis ist die LT:

(1) x=(x'+vt')/sqr(1-v²/c²) ; y=y' ; z=z' ; t=(t'+x'v/c²)/sqr(1-v²/c²)

Eine Kugel-Lichtsphäre genügt im ungestrichenen System der Beziehung (2) und im gestrichenen System der Beziehung (3)

(2) x² + y² + z² = c²t²
(3) x'² + y'² + z'² = c²t'²

Dieses Transformationsergebnis ist zu beweisen. Und das geht so:
Setzt man in Gleichung (2) die Ausdrücke von (1), so erhält man tatsächlich (3). Ist etwas mühsam, aber es ergibt sich so.
Damit ist die SRT gerettet, in diesem Punkt.

Was Sie hier schreiben, ist genau das, was Prof. Einstein anführt. Die Gleichung (3) folgt aus (2) mit (1), das ist unbestritten und unwidersprochen. Die Gleichungen (2) und (3) beschreiben Kugeloberflächen, sofern jeweils t = const bzw. t' = const angenommen wird.

Soweit klar, Ernst - nun aber aufgepasst:

Beide Gleichungen beschreiben mit der genannten Zusatzannahme Kugeln um den jeweiligen Koordinatenursprung. Wäre es nicht so, dann müssten die Gleichungen lauten:

(2) (x - x0)² + (y - y0)² + (z - z0)² = c²t²
(3) (x' - x0')² + (y' - y0')² + (z' - z0')² = c²t'²

Dabei wären (x0;y0;z0) und (x0';y0';z0') i.a. unterschiedlich zeitabhängige Mittelpunkte der Kugeln. Einstein formuliert aber Kugeln, die beide jeweils im Ursprung ruhen. Nun ist trivialerweise klar, dass die Lorentztransformation dem widerspricht. I.a. ruht höchstens in einem Bezugssystem der Kugelmittelpunkt. Prof. Embachers Animationen zeigen das anschaulich.

Gruß
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Di 21. Dez 2010, 08:10

Ein zu einem beliebigen Zeitpunkt t=t0 im Ursprung x=x0=0, y=y0=0, z=z0=0 des Inertialsystems S erzeugter Lichtblitz breitet sich isotrop mit Lichtgeschwindigkeit aus und die Fläche mit konstanter Phase ist eine Kugelsphäre: x²+y²+z²=c*(t-t0)²

Im Inertialsystem S', das sich aus der Sicht von S mit v in Richtung x-Achse bewegt, werden die Lichtblitze zu den Zeitpunkten t'=t'0=γ*t0 an den Orten x'=x'0=-γ*v*t0, y'=y'0=0, z'=z'0=0 erzeugt, die sich mit den Flächen konstanter Phase (x'+γ*v*t0)²+y'²+z'²=c*(t'-γ*t0)² ausbreiten.
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Harald Maurer » Di 21. Dez 2010, 08:54

Faber hat geschrieben:Dabei wären (x0;y0;z0) und (x0';y0';z0') i.a. unterschiedlich zeitabhängige Mittelpunkte der Kugeln. Einstein formuliert aber Kugeln, die beide jeweils im Ursprung ruhen. Nun ist trivialerweise klar, dass die Lorentztransformation dem widerspricht. I.a. ruht höchstens in einem Bezugssystem der Kugelmittelpunkt. Prof. Embachers Animationen zeigen das anschaulich.


Ja, da sieht man deutlich, dass sich das Bezugssystem vom ursprünglichen Entstehungsort der Sphäre weg bewegt (Wellenfront sichtbar machen!).
Ernst's Argument ist richtig (es deckt sich mit Einsteins Darstellung). Einstein beweist hier tatsächlich, dass die Form der Kugelwelle unverändert beibt - aber ihr Mittelpunkt ist verschoben. Klar, denn das Bezugssystem bewegt sich ja aus der Sphäre heraus. Wenn man genau hinsieht, erkennt man das auch an den transformierten Koordinaten:

kugelwelle_LT.GIF
kugelwelle_LT.GIF (9.18 KiB) 5880-mal betrachtet


Wichtig ist dabei, dass dies die Sicht aus dem bewegten System sein soll - und hier dürfte sich die Kugelwelle als Ganzes eben nicht bewegen, weil auch hier die Ausbreitung isotrop sein soll. Die LT der einzelnen Punkte auf den Kugeloberflächen zeigt demnach auf, dass sich eine Kugelwelle stets vom ursprünglichen Ort ausbreitet. Das entspricht der Darstellung Sommers und auch meiner Auffassung.
Wenn Kugelwellen ortsgebunden bleiben und sich die Bezugssysteme relativ dazu bewegen, dann entspricht das einer Ausbreitung im Äther oder der Annahme, dass jeder Entstehungsort einer Licht-Kugelwelle oder em-Welle schlechthin ein quasi fixierter Punkt bezogen auf die Massenverteilung des Universums bzw. zum Absolutraum bleibt. DAS beweist Einstein mit seinem Argument tatsächlich und keinesfalls die Vereinbarkeit seines Postulats mit dem RP!
Mit dem gleichen Argument, mit welchem Einstein zeigt, dass Kugelwelle eine Kugelwelle bleibt, kann man natürlich auch beweisen, dass jene Kugel, von welcher er in seiner Arbeit behauptet, sie würde sich zu einem Rotationsellipsoid verformen, ebenfalls eine Kugel bleibt und die LK demnach nur ein Scheineffekt sein kann.

Man kann es drehen wie man will, die SRT erweist sich hier als ziemlich unrunde Angelegenheit ;)

Grüße
Harald Maurer
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Re: Keine Widerlegung der SRT

Beitragvon scharo » Di 21. Dez 2010, 09:47

Hallo Faber,

„Seien Sie doch bitte so freundlich und benennen Sie die Schlussfolgerung, die falsch sein sollte, und erklären Sie bitte auch, aus welchen Gründen die Schlußfolgerung falsch sei.“

Gerne, aber erst nach dem die „Fachleute“ ihre Meinung geäußert haben – bislang herrscht aber Grabesstille. :cry:
Wo sind die Gluons, Tychons, Trigeminas, Marcos und all die anderen RT-Verfechter? Jetzt haben sie doch die Gelegenheit zu zeigen, wie gut sie die SRT verstehen. :lol:

Viele Grüße
Ljudmil
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Ernst » Di 21. Dez 2010, 10:46

Faber hat geschrieben: (2) x² + y² + z² = c²t²
(3) x'² + y'² + z'² = c²t'²
Einstein formuliert aber Kugeln, die beide jeweils im Ursprung ruhen. Nun ist trivialerweise klar, dass die Lorentztransformation dem widerspricht. I.a. ruht höchstens in einem Bezugssystem der Kugelmittelpunkt. Prof. Embachers Animationen zeigen das anschaulich.

Die obigen Formeln beschreiben eindeutig Kugeloberflächen um den Ursprung der beiden KSe. Wenn diese Transformation zutrifft, und das tut sie mathematisch, dann ist Einsteins Aussage richtig. Also im Sinne der SRT alles im grünen Bereich.
Embachers Darstellung ist sehr mißverständlich. Verfolgt man seine Einsteinvariante, dann sieht man, daß die Ellipse nur zu dem Zeitpunkt auftritt, wo die Kugeln die Außenhaut berühren. Nimmt man Zeitpunkte, wo die Kugeln noch auf ihrer Reise zur "Außenwand" sind, so ergeben sich alle mögliche andere geometrische Figuren (unterschiedliche ovale "Eier"). Würde er die Außenhaut tiefer legen, sieht man das auf einen Blick. Das kann aber schon gar nicht sein. Die Sphäre muß stets geometrisch die gleiche Form besitzen.
Meines Erachtens hat er in seiner Animation die RdG nicht richtig übersetzt. Es ist ja zu beachten, daß im bewegten System längs der x-Achse unterschiedliche Zeiten vorhanden sind. Die daraus sich ergebende Sicht ist animatorisch schwer zu veranschaulichen. Wenn man es hinbekommt, dann wird sich auch die o.g. Transformation zeigen. Die ist exakt und stützt somit Einsteins Aussage.

Gruß
Ernst
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Mordred » Di 21. Dez 2010, 11:01

Moin,
wenn sich eine Sphäre bewegt, dann habe ich doch 3 verschiedene Strecken welche das Licht zurück legen muss. Oben und unten ist gleich, nach vorne ist der Weg verkürzt, nach hinten wird er länger.
Wenn c also konstant ist und bleibt, dann kann es ja gar nicht wieder gleichzeitig im Mittelpunkt der Sphäre aufschlagen.

Das ginge nur, wenn die Sphäre abgeschlossen wäre, aber dann hätten wir doch, selbst wenn sich die Sphäre an sich mit 0,5c bewegt, innerhalb wieder ein ruhendes System, oder ?
Sobald es also eine "Außenhaut gibt, an welcher das Licht reflektiert wird, haben wir ein abgeschlossenes System.
Fällt die Außenhaut aber weg, wird es logisch, dass wir differente Wege, somit differente Lichtlaufzeiten haben, c aber trotzdem konstant ist/bleibt.

Gruß Mordred
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Ernst » Di 21. Dez 2010, 12:09

Harald Maurer hat geschrieben: Ernst's Argument ist richtig (es deckt sich mit Einsteins Darstellung). Einstein beweist hier tatsächlich, dass die Form der Kugelwelle unverändert beibt - aber ihr Mittelpunkt ist verschoben.

Das macht ja nichts. Letzteres ergibt sich ja unmittelbar aus der LT des Koordinatenursprungs x=0.

x'=(x-vt)/sqr(1-v²/c²)

für x=0 ist nur für t=0 dann x=x'=0
für t>0 ist für x=0 nicht mehr x'=0.

Zusammen mit der genannten mathematisch richtigen Transformation

(2) x² + y² + z² = c²t²
(3) x'² + y'² + z'² = c²t'²

zeigt sich, daß die SRT bezüglich der Kugelspäre keinen Widerspruch beinhaltet.

Gruß
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Ernst » Di 21. Dez 2010, 12:43

Chief hat geschrieben:nach Galilei (das ist was man bei Vorhandensein eines Ätherwinds messen sollte).

Äther hat mit der GT nichts zu tun. Die lautet einfach x'=x-vt. Und daher ist auch Embachers Animation genau richtig und Deine "verschobenen" Wasserwellen haben damit nichts zu tun.
Wirf eine Stein in das ruhende Wasser in einem Teich und fahre mit dem Zug vorbei. Dann "siehst" Du die GT.

Gruß
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