Kurt hat geschrieben:Daniel K. hat geschrieben:
Dann würden die beiden "neuen" Uhren im Bahnhofssystem beide gleichzeitig 0,5 s anzeigen, die beiden anderen aber nicht? Das kann ja nun auch wohl kaum sein. Also irgendwie ist mein Hirn echt Matsch, sollte doch nun trivial sein. Nun gut, ich rede mich mal mit Schlafentzug raus, oder versuche es und werde das mal begrübeln, gefällt mir aber. Auch wenn es peinlich ist, dass ich da nun nicht eine klare Antwort habe und so schwimme. Aber kann ich gut mit leben.
Könntest du deine "Matscherei" in einem anderen Faden, einem der im der Märchenweltbereich angesiedelt ist, zum Besten geben, hier geht es ums PDF und den Gang der U2. Schließlich will ja Sanchez seine Animation hier ungestört erklären können und zeigen wie es möglich ist, dass beide male, also sowohl bei ruhendem, als auch bei fahrendem Zug, 1000 Takte pro Fahrt entstehen können/angezeigt werden.
Es geht hier ja um die U₂, offensichtlich bist Du nur geistig nicht in der Lage zu folgen.
Also habe es mal begrübelt, liegt recht sicher an der RdG, wiedermal, läuft das Signal von vorne nach hinten, haben wir im Zug zwei Orte, und im Zug starten dort zwei Uhren gleichzeitig, welche dann den Lauf des Signals messen, eben die Dauer. Aber im Ruhesystem des Zuges sind eben diese beiden Ereignisse, eben der Start beider Uhren nicht gleichzeitig. Das dürfte das Problem lösen, sollte ich aber nochmal durchrechnen.
Wie dem auch sei, eine andere Überlegung, wir haben eine Kette, wie beim Fahrrad, nur hier mit zwei gleichgroßen Zahnrädern, eines vorne und eines hinten im Zug, die Kette hat mal 30 Kettenglieder, 10 sind oben von vorne nach hinten gespant, 10 unten und 5 Kettenglieder sind jeweils im Halbkreis um die beiden Zahnräder gelegt.
Nun machen wir mal bei einem Zahnrad oben an einem Kettenglied eine U₂ fest. Wenn wir die Kette drehen, läuft die Uhr so nun von vorne nach hinten um das Zahnrad und dann wieder nach vorne. Damit es einfacher ist, machen wir gleich auch noch unten am anderen Zahnrad eine U₂ fest, die läuft beim Drehen der Kette einfach von hinten nach vorne. Theoretisch könnten wir jedem Kettenglied eine U₂ verpassen.
So, im Zug bleibt es wie gehabt, egal ob der Fährt oder nicht, die sollte jedem (normalerweise zumindest) einleuchten können, dass oben die Kettenglieder mit den Uhren genauso schnell wie die unten laufen. Wenn nicht, würde die Kette reißen, es würden dann ja hinten mehr Kettenglieder mit Uhren ankommen, als sich davon wegbewegen. Man könnte nun die Kettenglieder stauchen, wir haben ja noch die Lorentzkontraktion, ja, im Bahnhofssystem bewegen sich die Kettenglieder nach hinten langsamer als welche sich nach vorne bewegen, da sich die Geschwindigkeit des Zuges dazu addiert oder davon subtrahiert.
Im Grunde haben wir hier relativistische Panzerkette, welche ich eh mal am "Paradox" durchrechnen wollte.
Wir haben nun aber noch das Relativitätsprinzip, der Zug kann stehen oder fahren, ändert nicht die Physik im Zug. Heißt, es ist egal und äquivalent, ob der Zug nun mit 0,7 c durch den Bahnhof fährt, oder wer mit 0,7 c an dem im Bahnhof stehenden Zug vorbeifährt, in beiden Fällen wird man Gleiches im Zug beobachten, durch eine Messung von bewegten Uhren im Zug kann man keine Fallunterscheidung machen.
Somit bleibe ich mal bei der Behauptung, zwei Vorgänge, die in einem System gleichlange dauern, können in einem anderen zum ersten System bewegten System nicht unterschiedlich lange dauern, aber ich werde das sicher noch mal durchrechnen.
Wie dem auch sei, gefällt mir das Beispiel.