Gluon hat geschrieben:
Dort geht es um die Frage, ob der Panzer in die Grube fällt. Das ist eindeutig ein dynamisches Problem, weil eine Kraft im Spiel ist, nämlich die Anziehung, die den Panzer nach unten in die Grube zieht.
Die Behandlung des Garagenparadoxons auf dieser realen dynamischen Grundlage entfernt sich von dem Anliegen der Hinterfragung der LK und schiebt das in ein extreme Unübersichtlichkeit. Die Berechnung diese Vorganges ist äußerst komplex und das Ergebnis nicht mehr zur Hinterfragung der LK geeignet. Ich frage mich, wer von den Befürwortern der dynamischen Variante jemals so etwas komplett zu Ende gerechnet hat.
Zitat:
Das Paradoxon, das du hier ausschließlich behandeln willst, kommt ohne Dynamik aus.
Da sind wir uns dann einig.
Zitat:
Es ist im allgemeinen auch nicht als Panzerparadoxon, sondern als Garagenparadoxon bekannt. Ich sagte ja schon, dass ein Paradoxon nicht seine Auflösung verliert, nur weil du so frei bist, die beteiligten Objekte umzubenennen. Wir können statt Auto und Garage auch Panzer und Grube oder Strecke A und Strecke B sagen. Die Aufgabenstellung bleibt die gleiche
Nein, dieses Beispiel ist übersichtlicher. Die sich öffnenden und schließenden Türen beim Garagenparadoxon öffnen scheinbare Schlupfwinkel für Argumentation mit der RdG. RdG spielt dagegen in unserem Beispiel keine Rolle.
Zitat:
Erst wenn du die Grube dazu nimmst und fragst, unter welchen umständen der Panzer in die Grube fällt, dann haben wir einen neuen und - wie ich finde - interessanteren Fall. Der lässt sich dann kinematisch nicht mehr lösen, weil Kräfte im Spiel sind.
Bei Idealisierung des Panzers als starr kann man dynamisch einfach sagen, der Panzer kann überqueren, wenn seine Abmessungen gewährleisten, daß der Panzer solange beiseitigen Bodenkontakt hat, während sein Schwerpunkt sich über der Grube befindet.
Ist der Panzer hingegen elastisch, fällt er theoretisch immer in die Grube..
Solche Rechnungen bringen zum Problem überhaupt nichts.
Gruß
Ernst