Kurt´s Paper analysiert

Sonstige Ansätze und Vorschläge

Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Frau Holle » Mo 23. Jan 2023, 12:09

McMurdo hat geschrieben:
sanchez hat geschrieben:Die Uhr startet bei 10:00.
Beim ersten Abelesen (außen am Zug) zeigt sie 11:00 an.
Beim zweiten Ablesen (im Zug) zeigt sie 12:00 an.

Das ist eben das Niveau auf dem Kurt hier rum schreibt.

So ist es. Er stellt dumme Fragen, auf die es keine eindeutige ja/nein Antwort geben kann, weil die Fragen nicht eindeutig sind. Wenn man dann keine eindeutige ja/nein Antwort gibt, hält er das für einen Beweis, dass er recht hat und der Gefragte nicht weiter weiß und also unrecht hat. Das kann ewig so gehen. Völlig sinnlos das Ganze. Ein wirklich unterirdisches Niveau, genau wie das von bumbumpeng. "Erklär mal, erlär mal..." obwohl es schon unzählige gute Erklärungen gibt, die einfach ignoriert werden. Wer sich darauf einlässt hat wohl nichts besseres zu tun^^.
Zuletzt geändert von Frau Holle am Mo 23. Jan 2023, 12:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Kurt » Mo 23. Jan 2023, 15:08

sanchez hat geschrieben:@Kurt
Kurt hat geschrieben:Ich nehm den Zug des BS.
Der Zug steht am Bahnhof_A.
Es gibt eine Uhr, diese wird aussen am Zug befestigt, nach einer Stunde wird der Uhrenstand abgelesen.
Nun wird die Uhr in den Zug verfrachtet und ebenfalls nach einer Stunde abgelesen.

Ergibt sich dabei ein Unterschied in der Anzeige der Uhr?


Eindeutig: Nein


Es spielt also keine Rolle ob die Uhr aussen am Zug oder innen im Zug sich befindet, die Takterei ist identisch.

Kurt


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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon sanchez » Mo 23. Jan 2023, 15:13

Kurt hat geschrieben:Es spielt also keine Rolle ob die Uhr aussen am Zug oder innen im Zug sich befindet, die Takterei ist identisch.

Kurt


Eine Uhr, die sich außen fest verschraubt befindet, und eine Uhr, die im Zug ruht, läuft identisch, also synchron.

Mich interessiert:
sanchez hat geschrieben:
sanchez: Du sitzt also im Schiff, und wenn das Schiff hinreichend schnell bewegt ist, sieht man wie die Pendeluhr stehen bleibt?

Das ist leider falsch. Setzen sechs.


Kurt: Warum soll das falsch sein?

Weil wenn die Uhr, bei hinreichend großer Geschwindigkeit, stehen bleibt, bleiben auch alle anderen physikalischen und auch biologische Prozesse stehen.
Wenn die Zeit für die Uhr stillsteht, steht sie auch für dich als Person still. Dann gibt es keinen Augenblick um festzustellen, "die Uhr ist stehen geblieben".
Anders, du weißt, dass du bewegt bist. Du weißt also, dass deine Uhr für außenstehende langsamer geht.
Aber bei dir in der Rakete/Schiff merkst du nichts, weil es kein Instrument gibt, das Auskunft darüber gibt, ob deine Uhr langsamer oder schneller geht.
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Kurt » Mo 23. Jan 2023, 21:34

sanchez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Es spielt also keine Rolle ob die Uhr aussen am Zug oder innen im Zug sich befindet, die Takterei ist identisch.

Eine Uhr, die sich außen fest verschraubt befindet, und eine Uhr, die im Zug ruht, läuft identisch, also synchron.


Ein Abschnitt auf dem Gleis zwischen den Bahnhöfen wird an zwei Stellen mit einer Uhr bestückt.
Aussen am Zug wird eine Uhr befestigt, sie befindet sich auf gleicher Pos/Höhe wie die U1 auf der Plattform, diese halt im Innern des Zuges.
Der Zug fährt mit 100m/s von Bahnhof_A kommend in Richtung Bahnhof_B.
Sobald die Uhr am Zug auf gleicher Höhe der ersten Stelle/Uhr am Gleis ist werden die U1, die Aussenuhr und die Uhr am Gleis auf Null gesetzt.
Sobald die Zuguhr die zweite Stelle erreicht hat wird die U1, die Uhr am Zug und die am Gleis gestoppt und die Werte steht für eine Auswertung zur Verfügung.
Vorausgesetzt die Zuguhr geht identisch mit der U1 auf der Plattform dann zeigen beide Uhren den gleichen Zeitwert an.
Die Uhr am Gleis einen höheren.

Kurt

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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon sanchez » Mo 23. Jan 2023, 21:42

@Kurt

Jetzt bin ich dran-

Mich interessiert:
sanchez hat geschrieben:
sanchez: Du sitzt also im Schiff, und wenn das Schiff hinreichend schnell bewegt ist, sieht man wie die Pendeluhr stehen bleibt?

Das ist leider falsch. Setzen sechs.


Kurt: Warum soll das falsch sein?

-Warum sollte das richtig sein?

Weil wenn die Uhr, bei hinreichend großer Geschwindigkeit, stehen bleibt, bleiben auch alle anderen physikalischen und auch biologische Prozesse stehen.
Wenn die Zeit für die Uhr stillsteht, steht sie auch für dich als Person still. Dann gibt es keinen Augenblick um festzustellen, "die Uhr ist stehen geblieben".
Anders, du weißt, dass du bewegt bist. Du weißt also, dass deine Uhr für außenstehende langsamer geht.
Aber bei dir in der Rakete/Schiff merkst du nichts, weil es kein Instrument gibt, das Auskunft darüber gibt, ob deine Uhr langsamer oder schneller geht.
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Kurt » Mo 23. Jan 2023, 21:56

sanchez hat geschrieben:@Kurt

Jetzt bin ich dran-

Gut, dann halt wechselseitig.
sanchez hat geschrieben:Mich interessiert:
sanchez hat geschrieben:
sanchez: Du sitzt also im Schiff, und wenn das Schiff hinreichend schnell bewegt ist, sieht man wie die Pendeluhr stehen bleibt?

Das ist leider falsch. Setzen sechs.

Kurt: Warum soll das falsch sein?

-Warum sollte das richtig sein?

Weil wenn die Uhr, bei hinreichend großer Geschwindigkeit, stehen bleibt, bleiben auch alle anderen physikalischen und auch biologische Prozesse stehen.
Wenn die Zeit für die Uhr stillsteht, steht sie auch für dich als Person still. Dann gibt es keinen Augenblick um festzustellen, "die Uhr ist stehen geblieben".

Das ist, aus deiner Perspektive gesehen, richtig.
Ich gehe einen Schritt weiter, gehe nicht davon aus, dass alle Prozesse bei der Höchstgeschwindigkeit des lokalen Lichtes stehenbleiben.
Darum meine Annahme, dass dies auch erkannt werden könne.
Nicht von dem was uns bekannt ist, aber von dem was ich vermute (und hoffe).

sanchez hat geschrieben:Anders, du weißt, dass du bewegt bist. Du weißt also, dass deine Uhr für außenstehende langsamer geht.
Aber bei dir in der Rakete/Schiff merkst du nichts, weil es kein Instrument gibt, das Auskunft darüber gibt, ob deine Uhr langsamer oder schneller geht.

Natürlich gibt es das, es nennt sich Plattform.
Du kannst es auch im bewegtem Schiff erkennen, allein an dem Beschleunigungsverhalten, der Pendeluhr, der Trägheit und dem was ich noch so alles angeführt habe.
Solange die Pendeluhr pendelt kannst du an ihrem Verhalten erkennen ob das Schiff bewegt ist oder nicht.
Grund: das Hinschwingen und Rückschwingen dauert unterschiedlich lange (wenn sie in Fahrtrichtung pendelt), gezeigt mit der "Wasseruhr"


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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon sanchez » Mo 23. Jan 2023, 22:11

Kurt hat geschrieben:Ein Abschnitt auf dem Gleis zwischen den Bahnhöfen wird an zwei Stellen mit einer Uhr bestückt.
Aussen am Zug wird eine Uhr befestigt, sie befindet sich auf gleicher Pos/Höhe wie die U1 auf der Plattform, diese halt im Innern des Zuges.
Der Zug fährt mit 100m/s von Bahnhof_A kommend in Richtung Bahnhof_B.
Sobald die Uhr am Zug auf gleicher Höhe der ersten Stelle/Uhr am Gleis ist werden die U1, die Aussenuhr und die Uhr am Gleis auf Null gesetzt.
Sobald die Zuguhr die zweite Stelle erreicht hat wird die U1, die Uhr am Zug und die am Gleis gestoppt und die Werte steht für eine Auswertung zur Verfügung.
Vorausgesetzt die Zuguhr geht identisch mit der U1 auf der Plattform dann zeigen beide Uhren den gleichen Zeitwert an.
Die Uhr am Gleis einen höheren.


Ja stimmt soweit. Beide Uhren, die in und die am Zug zeigen das Gleiche an. Die Uhr am Gleis zeigt einen höheren Wert an.
Du sagst aber nicht, warum die Uhr am Gleis einen höheren Wert, sprich mehr Sekunden gezählt hat, wie die Uhren in und am Zug.

Jetzt kommt so was von dir wie, die bewegte Uhr geht langsamer.
Wenn da zwei bewegte Objekte sind, kann sich jeder der beiden Objekten als der ruhende definieren, oder wenn er will als der bewegte.

Übrigens: Da die Uhr in und am Zug relativ zu einander ruhen, werden die beiden immer synchron laufen.
Man kann sich also eine der beiden Uhren sparen.
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Kurt » Mo 23. Jan 2023, 22:27

sanchez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Ein Abschnitt auf dem Gleis zwischen den Bahnhöfen wird an zwei Stellen mit einer Uhr bestückt.
Aussen am Zug wird eine Uhr befestigt, sie befindet sich auf gleicher Pos/Höhe wie die U1 auf der Plattform, diese halt im Innern des Zuges.
Der Zug fährt mit 100m/s von Bahnhof_A kommend in Richtung Bahnhof_B.
Sobald die Uhr am Zug auf gleicher Höhe der ersten Stelle/Uhr am Gleis ist werden die U1, die Aussenuhr und die Uhr am Gleis auf Null gesetzt.
Sobald die Zuguhr die zweite Stelle erreicht hat wird die U1, die Uhr am Zug und die am Gleis gestoppt und die Werte steht für eine Auswertung zur Verfügung.
Vorausgesetzt die Zuguhr geht identisch mit der U1 auf der Plattform dann zeigen beide Uhren den gleichen Zeitwert an.
Die Uhr am Gleis einen höheren.


Ja stimmt soweit. Beide Uhren, die in und die am Zug zeigen das Gleiche an. Die Uhr am Gleis zeigt einen höheren Wert an.
Du sagst aber nicht, warum die Uhr am Gleis einen höheren Wert, sprich mehr Sekunden gezählt hat, wie die Uhren in und am Zug.

Das hab ich doch schon vielemale gezeigt, erklärt und mit einer Grafik hinterlegt, hier eingestellt.
Der Schwingvorgang einer bewegten Uhr (in Längsrichtung schwingend) ist nicht mehr symmetrisch, darum dauert bei bewegter Uhr der Schwingvorgang länger, siehe "Wasseruhr".

sanchez hat geschrieben:Jetzt kommt so was von dir wie, die bewegte Uhr geht langsamer.
Wenn da zwei bewegte Objekte sind, kann sich jeder der beiden Objekten als der ruhende definieren, oder wenn er will als der bewegte.


Natürlich kann er das, ob sich die Uhren auch danach richten ist eine andere Baustelle.
sanchez hat geschrieben:Übrigens: Da die Uhr in und am Zug relativ zu einander ruhen, werden die beiden immer synchron laufen.
Man kann sich also eine der beiden Uhren sparen.


Kann man, die Aussenuhr ist da damit klar ist das zwischen Innen und Aussen kein Unterschied besteht und damit das Ablesen von aussen möglich ist.

Nun wird die Fahrerei und Ableserei mit 150m/s und 50m/s wiederholt.
Es zeigt sich, dass der Gangunterschied zwischen der Aussenuhr und der Uhr am Gleis Geschwindigkeitsabhängig ist und auch nicht linear mit der Fahrgeschwindigkeit zusammenhängt.


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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon sanchez » Mo 23. Jan 2023, 22:46

sanchez hat geschrieben:Du sagst aber nicht, warum die Uhr am Gleis einen höheren Wert, sprich mehr Sekunden gezählt hat, wie die Uhren in und am Zug.


Du verstehst es nicht. Du willst das die Uhr am Zug langsamer geht.
Erklärung von dir, weil sie bewegt ist.

Wenn das so ist dann brauchst du keine Plattform. Dann reicht eine U1 auf der Plattform ruhende Uhr aus.

Was man in so einem Fall dann aber braucht, ist eine Uhr am Bahnhof, oder besser gesagt, eine Uhr, die zur Messstrecke ruht.

Wenn du dann die Zeiten für die Zugfahrt vergleichst, kannst du tatsächlich die Geschwindigkeit berechnen (Aus den unterschiedlichen Zeiten und der (Ruhe-) Strecke AB.

Die Plattform ist wie das Große (Bahnhof-Zug System) im kleinen nachgebaut.
Eine U1 verhält im Prinzip nicht anders als die Uhr am Bahnhof. Die U2 auf der Plattform verhält sich dann praktisch wie der Zug der zwischen Bahnhof A und Bahnhof B pendelt.
Erkennst du daran nicht das Prinzip? Vielleicht kennst du Matroschka Puppen? In jeder Puppe steckt eine noch kleinere Puppe.
Was willst du machen, dass man mit U2 die Geschwindigkeit messen kann, U2 bekommt eine Miniplattform mit einer U4, die zwischen zwei Messstellen wandert?
Alles was du mit U1 und U2 berechnen kannst, ist die Geschwindigkeit von U2 auf der Plattform.

Übrigens: Die Uhr am Gleis zeigt mehr Sekunden an, als die Uhr am Zug,
weil die Uhr am Zug zur Messstrecke bewegt ist. Für die Uhr am Zug ist die Strecke Bahnhof A nach B längenkontrahiert.
Sprich, kürzere Strecke bei gleicher Geschwindigkeit, gleich weniger verstrichene Zeit, der Uhr am Zug.
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Kurt » Mo 23. Jan 2023, 22:56

sanchez hat geschrieben:
sanchez hat geschrieben:Du sagst aber nicht, warum die Uhr am Gleis einen höheren Wert, sprich mehr Sekunden gezählt hat, wie die Uhren in und am Zug.


Du verstehst es nicht. Du willst das die Uhr am Zug langsamer geht.
Erklärung von dir, weil sie bewegt ist.


So ist es ja auch, sie geht, weil sie bewegt ist, langsamer.
Wie oft soll ich die Ursache dafür noch erwähnen?

-------------- gelesen? ----------------------------
Kann man, die Aussenuhr ist da damit klar ist das zwischen Innen und Aussen kein Unterschied besteht und damit das Ablesen von aussen möglich ist.

Nun wird die Fahrerei und Ableserei mit 150m/s und 50m/s wiederholt.
Es zeigt sich, dass der Gangunterschied zwischen der Aussenuhr und der Uhr am Gleis Geschwindigkeitsabhängig ist und auch nicht linear mit der Fahrgeschwindigkeit zusammenhängt.
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