Das Uhrenparadoxon

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Frau Holle » Sa 14. Jan 2023, 23:50

Daniel K. hat geschrieben:Was Du behauptest ist nur falsch!

Ach halt' doch die Klappe. Du kapierst kein Prosa, keine Variablen trotz Erklärung, rein gar nichts.

Daniel K. hat geschrieben:Einfach nur falsch, das "0 Setzen" zweier zueinander bewegter Uhren an einem Ort "gleichzeitig" ist ein Ereignis, es gibt da keine zwei Wege oder Arten.

Es gibt S-Gleichzeitigkeit und S'-Gleichzeitigkeit. Das ist nicht dasselbe. Guckstu auf deiner hochgeloben Webseite deine hochgelobten Grafiken an.

Im Fall A werden die Uhren S-gleichzeitig auf 0 gesetzt und im Fall B eben S'-gleichzeitig. Das tilgt im Fall B den Vorlauf der Monduhr aus Sicht der Raketenuhr und produziert dafür einen Vorlauf der Raketenuhr aus Sicht der Monduhr. Der umgekehrte Fall halt. Verstehst du nicht, ist klar.

Daniel K. hat geschrieben:so, nun darfst Du wieder heulen und jammern und ach der böse Onkel ist ja so gemein und fies zu mir ...

Ist er auch, aber vom jammern und heulen bin ich weit entfernt. Beim Kasperltheater hab ich noch nie gejammert und geheult. Du gibst hier wirklich den Kasper. :lol:
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Frau Holle » Sa 14. Jan 2023, 23:56

Kurt hat geschrieben:Die Rakete fliegt von der Erde zum Mond. ...
Das Stellen der Uhr in der Rakete auf die Systemzeit des BS ist klar, es muss ja nicht 00:00 sein, ist aber so am leichtesten zu verstehen und die Abweichung bei Ankunft auf dem Mond direkt ablesbar.

Richtig.

Kurt hat geschrieben:Nun wird die Sache umgedreht:
Die Rakete fliegt vom Mond zur Erde.
Dabei zeigt sich, dass die Uhr der Rakete langsamer getaktet hat als die beiden synchronisierten Uhren von Erde und Mond.
Korrekt?

Nein falsch.
Die Rakete fliegt ebenfalls von der Erde zum Mond, oder anders gesagt: Der Mond fliegt zur Rakete und die Erde (in konstantem Abstand zum Mond) fliegt dabei von der Rakete weg.

Der Pilot ruht gemütlich in der Rakete und sieht wie sich der Mond zu ihm bewegt und die Erde sich weg bewegt.
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Kurt » So 15. Jan 2023, 00:03

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Die Rakete fliegt von der Erde zum Mond. ...
Das Stellen der Uhr in der Rakete auf die Systemzeit des BS ist klar, es muss ja nicht 00:00 sein, ist aber so am leichtesten zu verstehen und die Abweichung bei Ankunft auf dem Mond direkt ablesbar.

Richtig.

Kurt hat geschrieben:Nun wird die Sache umgedreht:
Die Rakete fliegt vom Mond zur Erde.
Dabei zeigt sich, dass die Uhr der Rakete langsamer getaktet hat als die beiden synchronisierten Uhren von Erde und Mond.
Korrekt?

Nein falsch.


Warum soll das Falsch sein, besteht ein Unterschied ob die Rakete von der Erde zum Mond fliegt oder vom Mond zur Erde?
Die Vorgänge sind jedesmal identisch.

Kurt

.
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Frau Holle » So 15. Jan 2023, 00:13

Kurt hat geschrieben:Warum soll das Falsch sein, besteht ein Unterschied ob die Rakete von der Erde zum Mond fliegt oder vom Mond zur Erde?
Die Vorgänge sind jedesmal identisch.

Wenn die Raketenuhr bei der Monduhr auf 0 gesetzt wird und zur Erde fliegt, dann ist es natürlich das gleiche wie wenn sie bei der Erde auf 0 gesetzt wird und zum Mond fliegt. Aber das ist ja nicht der Fall B.
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Kurt » So 15. Jan 2023, 00:22

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Warum soll das Falsch sein, besteht ein Unterschied ob die Rakete von der Erde zum Mond fliegt oder vom Mond zur Erde?
Die Vorgänge sind jedesmal identisch.

Wenn die Raketenuhr bei der Monduhr auf 0 gesetzt wird und zur Erde fliegt, dann ist es natürlich das gleiche wie wenn sie bei der Erde auf 0 gesetzt wird und zum Mond fliegt. Aber ist ja nicht der Fall B.

Ist immer noch Fall [A], von beiden Orten halt gestartet.

Das entspricht ja direkt meinem "Zugfahren" hier:

-----------------------------------------
Zugfahren:
Zur Verdeutlichung und Darlegung der Vorgänge und Umstände eine einfache „Bahnfahrt“.
Benötigte Komponenten:
Bahnhöfe mit synchron gehenden Uhren.
Ein Zug, bei dem ein Waggon blickdicht „geschlossen“ werden kann, also Wände
hochgefahren und ein Dach draufgesetzt.
Ein Schaffner, der den Zug losschickt, ein Mitfahrer und eine Plattform zum Erfassen des
Ganges von U2.
Als Erstes macht der Mitfahrer, er ist auch ein „Beobachter“, eine Fahrt, er schaut auf seine
Uhr, trillert, der Zug fährt los.
Am Zielbahnhof angekommen, schaut er wieder auf seine Uhr, er stellt verwundert fest:
„seltsam, die Fahrzeit war kürzer als im Fahrplan angegeben“, vergleicht seine Uhr mit der
Bahnhofsuhr und stellt fest, dass beide gleich takten, seine aber nachgeht.
Daraufhin fährt er wieder zurück und stellt wiederum fest, dass die Fahrzeit die gleiche ist wie
die Hinfahrzeit.
Am Bahnhof frägt er nach, ob die im Plan angegebene Fahrzeit wirklich die Fahrzeit ist, die
der Zug braucht. Ihm wird bestätigt, dass diese stimmt.
Was bleibt, ist die Erkenntnis, dass seine Uhr während der Fahrt anders ging, als sie es tat,
wie er sie vor der Fahrt mit der Bahnhofsuhr verglich.
Er hat auch erkannt, dass es keinen Unterschied macht, ob der zum anderen Bahnhof hinfährt
oder von diesem kommt, die Fahrzeit ist immer gleich. Seine Uhr geht also
richtungsunabhängig langsamer, als wenn er am Bahnhof, an den Bahnhöfen, steht.
Nun will der Mitfahrer auch noch wissen, ob der Gang der Uhr auch von der gefahrenen
Geschwindigkeit abhängt, dazu benutzt er einen Schnellzug.
Gesagt getan, zum anderen Bahnhof und zurück gefahren, die Uhren beobachtet.
Es stellt sich heraus, dass seine Uhr nun noch langsamer geht als bei der anderen Fahrt, sich
aber keine Richtungsabhängigkeit zeigt.
Sein Fazit: je schneller ich unterwegs bin desto langsamer geht meine Uhr, es zeigt sich auch
keine Richtungsabhängigkeit.
-------------------------------------------

Kurt

.
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Frau Holle » So 15. Jan 2023, 00:42

Kurt hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:Wenn die Raketenuhr bei der Monduhr auf 0 gesetzt wird und zur Erde fliegt, dann ist es natürlich das gleiche wie wenn sie bei der Erde auf 0 gesetzt wird und zum Mond fliegt. Aber ist ja nicht der Fall B.

Ist immer noch Fall [A], von beiden Orten halt gestartet.
Das entspricht ja direkt meinem "Zugfahren"

Ja stimmt. Das passt soweit.
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Kurt » So 15. Jan 2023, 00:50

Frau Holle hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:Wenn die Raketenuhr bei der Monduhr auf 0 gesetzt wird und zur Erde fliegt, dann ist es natürlich das gleiche wie wenn sie bei der Erde auf 0 gesetzt wird und zum Mond fliegt. Aber ist ja nicht der Fall B.

Ist immer noch Fall [A], von beiden Orten halt gestartet.
Das entspricht ja direkt meinem "Zugfahren"

Ja stimmt. Das passt soweit.


Jetzt hätte ich gerne Fall [B] verstanden.
Zeig mir was du da angesetzt hast.

Kurt

.
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Daniel K. » So 15. Jan 2023, 01:53

Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Was Du behauptest ist nur falsch!

Ach halt' doch die Klappe. Du kapierst kein Prosa, keine Variablen trotz Erklärung, rein gar nichts.

Doch Du, ich kann es ja auch vorrechnen, Du nicht.


Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
Einfach nur falsch, das "0 Setzen" zweier zueinander bewegter Uhren an einem Ort "gleichzeitig" ist ein Ereignis, es gibt da keine zwei Wege oder Arten.

Es gibt S-Gleichzeitigkeit und S'-Gleichzeitigkeit. Das ist nicht dasselbe. Guckstu auf deiner hochgeloben Webseite deine hochgelobten Grafiken an.

Du verstehst es nur nicht, hatte ich Dir mehrfach erklärt, zwei System bewegen sich zueinander, in jedem ruhen zwei Uhren, mittig in S ein Blitz, Licht läuft zu beiden Uhren, beide synchronisiert. Im anderen System S' genau so, auch ein Blitz, auch die da ruhenden Uhren werden so synchronisiert. Die in S ruhenden Uhren zeigen gleichzeitig gleiche Zeiten, wenn Du das S-Gleichzeitigkeit nennen willst, von mir aus, und die in S' ruhenden Uhren zeigen auch gleichzeitig gleiche Zeiten. Die im jeweils ruhenden Uhren sind synchron. Aber die jeweils anderen im eigenen System bewegten Uhren sind es nicht.


Frau Holle hat geschrieben:
Im Fall A werden die Uhren S-gleichzeitig auf 0 gesetzt und im Fall B eben S'-gleichzeitig. Das tilgt im Fall B den Vorlauf der Monduhr aus Sicht der Raketenuhr und produziert dafür einen Vorlauf der Raketenuhr aus Sicht der Monduhr. Der umgekehrte Fall halt. Verstehst du nicht, ist klar.

Unfug, es gibt nur einen Fall und ein Ereignis, bei dem werden die jeweils im System ruhenden Uhren auf 0 gesetzt. Lese es nach, ich habe es Dir auch vorgerechnet, verlinkt, und was noch alles. Du hast hier nur Prosa und Unfug, so was wie "aus Sicht der Monduhr", das ist Mumpitz, wenn dann muss es heißen im Ruhesystem der Monduhr.


Frau Holle hat geschrieben:
Daniel K. hat geschrieben:
... so, nun darfst Du wieder heulen und jammern und ach der böse Onkel ist ja so gemein und fies zu mir ...

Ist er auch, aber vom jammern und heulen bin ich weit entfernt. Beim Kasperltheater hab ich noch nie gejammert und geheult. Du gibst hier wirklich den Kasper. :lol:

Es war mir schon klar, dass von Dir auf der Sachebene nichts mehr kommen wird, weil Du da einfach nicht liefern kannst. Du hast es nicht verstanden, Du verstehst die RdG nicht mal im Ansatz, Du kannst nicht begreifen, dass man zwei zueinander bewegte Systeme hat und die Uhren die im jeweiligen System ruhen synchron gehen. Es gibt keinen Fall A und B. Du kannst auch nichts zeigen, schade, aber war zu erwarten, es hat sich ja die letzten Tage immer mehr herauskristallisiert. Mehr als den Lorentzfaktor ausrechnen und den wo drauf zu multiziplierbareren oder eine Länge durch den zu teilen ist Dir eben nicht möglich.

Fehler kannst Du auch nicht aufzeigen, nichts vorrechen, so schaut es eben aus.

Das ist der Weg ...
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Daniel K. » So 15. Jan 2023, 02:02

.
Für jene die nicht nur schwafeln wollen, sondern begreifen, hier eine schöne Animation.

https://www.katharinengymnasium.de/wolf ... temen.html

Für Frau Holle sind das zwei verschiedene Fälle, für jene mit Ahnung eben zwei Ansichten aus zwei Systemen die zueinander bewegt sind, aber dennoch nur drei einzigartige Ereignisse in der Raumzeit zeigen. Für den in der Rakete starten seine beiden Uhren eben gleichzeitig, für den anderen eben nicht. Hier sind aber leider nur drei Ereignisse beschrieben, will man zeigen, wie das eine Ereignis eben auch die beiden Uhren im anderen System synchronisiert, braucht es noch zwei. Ich habe es mit den fünf Ereignissen ja vorgerechnet.

Mal sehen ob ich wo eine Animation finde, die alle fünf Ereignisse aus beiden Systemen zeigt. Eventuell braucht der eine ja einfach bewegte Bildchen ...

Das ist der Weg ...
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Re: Das Uhrenparadoxon

Beitragvon Frau Holle » So 15. Jan 2023, 09:09

Daniel K. hat geschrieben:Unfug, es gibt nur einen Fall und ein Ereignis

Blödsinn. Wenn ich ein Beispiel bringe, dann gibt es das, was ich im Beispiel bringe und nicht das, was du dir ausmalst.

Daniel K. hat geschrieben:Es war mir schon klar, dass von Dir auf der Sachebene nichts mehr kommen wird, weil Du da einfach nicht liefern kannst.

Weil du nichts kapieren kannst. Ebenso gut könnte ich es einem Affen im Zoo erklären. Der versteht nämlich auch keine Prosa und keine Variablen und behauptet es gibt nur Bananen. Und wenn er keine bekommt wird er ausfällig. Also erkläre ich's ihm nicht und dir jetzt auch nicht mehr. Zumal ja längst alles gesagt ist.

Bleib' du nur bei deinen Blitzen. Zu mehr reicht's ja nicht. Man fragt sich wie du überhaupt so weit kommen konntest. Naja, hattest immerhin 30 Jahre Zeit. Wenn du in dem Tempo weiterlernst, schaffst du es in 10 Jahren vielleicht zu meinem Beispiel A, da bist du ja schon ein kleines bisschen weiter. Aber für's Beispiel B musst du wohl nochmal 30 Jahre draufpacken. Es ist viel zu einfach für deine verknoteten Gedanken.

Inzwischen glaube ich sogar, dass Kurt es schneller kapieren wird als du. :P Im Unterschied zu dir wird er wenigstens verstehen was ich sage. Auch wenn er es dann vielleicht nicht wahrhaben will.
Zuletzt geändert von Frau Holle am So 15. Jan 2023, 10:19, insgesamt 2-mal geändert.
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