Aus dem Paper:
Dazu diese Überlegung: Je langsamer die Bewegung ist, desto schneller takten Uhren, Oszillatoren, ja im Prinzip alles, was schwingt.
Lässt sich ein Unterschied zwischen Ruhezustand und Bewegung erkennen, ist die RT widerlegt.
Bewegung gegen was? Dafür musst du erst mal einen Ruhepunkt definieren. Wenn ich Zug fahre, ist der Ruhepunkt die Erde.
Bei einer Raumsonde vermutlich die Sonne.
Es geht aber auch anders, nämlich durch Beobachtung des Ganges von Uhren. Bewegt sich eine Uhr im bewegten Kasten selber vorwärts und rückwärts, so hat sie eine mal höhere, mal niedrigere Geschwindigkeit als der Kasten selber.
Nicht gegen ein Objekt sondern gegen den Bezug, der für die Gangveränderung verantwortlich ist. Und das funktioniert im Kasten und auch außerhalb.
Das stimmt nur zum Teil. Die höhere und mal niedrigere Geschwindigkeit bezieht sich auf den Bahnhof.
Und ja, würde man vom Bahnhof aus U2 betrachten, und würde die Messwerte von M1 und M2 haben, könnte man bestimmen,
wie lange es am Bahnhof dauert bis auf U2 eine Sekunde verstrichen ist. Allein aus den beiden Angaben (hier Aliaswerte) 1 Sekunde und 1,25 Sekunden,
kann man die Geschwindigkeit berechnen. Das gilt für den Bahnhof.
Aber es geht auch anders herum.
U2 sieht sich als ruhend und betrachtet U3 am Bahnhof.
Auch hier wieder das Gleiche Bild, wenn bei U2 1,25 Sekunden vergangen sind, ist auf der Bahnhofsuhr 1 Sekunde vergangen.
In deinem Paper behauptest du, dass durch Ablesen von U2 bei M1 und M2 es möglich wäre die Geschwindigkeit zu ermitteln.
Nein, es braucht immer mindestens zwei Uhren.
Eine gibt die Referenzsekunde, das ist die Uhr bei der der Beobachter ist, und eine zweite Uhr bei der man misst um wie viel länger die Referenzsekunde bei dieser ist.
Sind Referenzsekunde und Sekunde der zweiten Uhr gleich, ruhen beide Uhren zueinander.
Fazit: man braucht zwei Uhren.
Dein Paper taugt nichts.
