Kurt´s Paper analysiert

Sonstige Ansätze und Vorschläge

Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon sanchez » Mo 19. Sep 2022, 20:40

Kurt hat geschrieben:Wählst du die bewegte Plattform als Bezugssystem, dann siehst du, so wie du es schreibet, den Bahnhof,
nein, sogar beide, sich bewegen, auch die U2.

Die Bahnhofsuhr des Bahnhofes_A siehst du dann langsamer laufen.


Ja,

Die Bahnhofsuhr des Bahnhofes_B siehst du schneller laufen als die des Bahnhofes_A.
Und schneller als vorher als du noch dich als ruhender Beobachter "gefühlt" hast.

Warum das denn? Die Geschwindigkeit zum Bahnhof A ist 100m/s und die Geschwindigkeit zum Bahnhof B ist minus 100m/s ,
der Betrag der Geschwindigkeiten zählt, und der ist gleich.
Wo behauptet Einstein: Uhren, von denen man sich entfernt, gehen schneller?

Heisst auch: es ist sinnlos ein Ruhesystem umzudefinieren, ja sogar eins zu definieren.

Nein, ein Ruhesystem musst du definieren. Eins System in dem ein Körper ruht, von dem aus die Entfernung gemessen werden,
ein System in dem eine Uhr ruht, so hat man einen Maßstab und eine Zeiteinheit, mit diesen man sich und andere vergleichen kann.
-Also alles relativ
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Kurt » Mo 19. Sep 2022, 21:43

sanchez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Wählst du die bewegte Plattform als Bezugssystem, dann siehst du, so wie du es schreibet, den Bahnhof,
nein, sogar beide, sich bewegen, auch die U2.

Die Bahnhofsuhr des Bahnhofes_A siehst du dann langsamer laufen.

Ja,

Fällt unter "Doppler".
sanchez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Die Bahnhofsuhr des Bahnhofes_B siehst du schneller laufen als die des Bahnhofes_A.
Und schneller als vorher als du noch dich als ruhender Beobachter "gefühlt" hast.

Warum das denn? Die Geschwindigkeit zum Bahnhof A ist 100m/s und die Geschwindigkeit zum Bahnhof B ist minus 100m/s ,
der Betrag der Geschwindigkeiten zählt, und der ist gleich.


Die Realität zählt.
Da nun der Beobachter selber bewegt ist sieht er alle Vorgänge schneller ablaufen als vorher, er, und seine Uhr, oder die U1, takten ja nun mit 90%.
Bedeutet, er sieht die Bahnhofsuhr des Bahnhofes_B aus zwei Gründen schneller laufen.
Grund_a: er bewegt sich auf diesen zu, vernimmt also "Doppler".
Grund_b: er sieht nun von Haus aus alles schneller ablaufen.
Diese beiden Umstände addieren sich.
Die Uhr des Bahnhofes_A sieht er zwar auf Grund von "Doppler" langsamer laufen, auf Grund seines Bewegtsein aber trotzdem ein wenig schneller als es der Dopplerfaktor alleine hergibt.

sanchez hat geschrieben:Wo behauptet Einstein: Uhren, von denen man sich entfernt, gehen schneller?


Weiss ich nicht, sie gehen ja auch nicht schneller oder langsamer, warum sollte er sowas denn behaupten?
Ob du dich entfernst oder nicht spielt für den Gang von Uhren keinerlei Rolle.
Sie gehen immer so wie es die lokalen Umstände und der lokale Nullbezug und ihre Bewegung gegen dieses gerade ergeben.

sanchez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Heisst auch: es ist sinnlos ein Ruhesystem umzudefinieren, ja sogar eins zu definieren.

Nein, ein Ruhesystem musst du definieren.


Ein solches kann nicht (um)definiert werden, es ist naturgegeben.
sanchez hat geschrieben:-Also alles relativ


Alles ist relativ, auch der Gang einer Uhr.
Er hängt von den Realumständen ab.
Sie gehen immer so wie es die lokalen Umstände und der lokale Nullbezug und ihre Bewegung gegen dieses gerade ergeben.

Ein Ruhesystem definieren zu wollen ist einfach nur Weltfremd.
Du kannst feststellen ob du ruhst oder nicht. (eine Plattform mit einer U2 reicht dazu aus). (selbst bei deiner "Rakete")

Kurt

.
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon McMurdo » Di 20. Sep 2022, 07:14

Kurt hat geschrieben:Du kannst feststellen ob du ruhst oder nicht. (eine Plattform mit einer U2 reicht dazu aus). (selbst bei deiner "Rakete")
.

Was du immer noch nicht beweisen, geschweige denn rechnen kannst. Gib doch mal Butter bei die Fische. Oder kannst es nicht?
Aber du weißt ja selber schon das i h recht habe und deine Idee nix wert ist. Sonst würdest du ja Antworten. :D
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon sanchez » Di 20. Sep 2022, 09:13

@Kurt

Grund: er ist bewegt und sieht den Bahnhof gestaucht, platt wie eine Flunder.

Die Strecke zum Bahnhof sei 10km von der Plattform aus betrachtet.
Durch die Längenkontraktion ist das Bahnhof anstatt 100m nur 50m lang.

D.h. auf dem Weg zum Bahnhof, passt der Bahnhof öfter rein.
Anstatt 100mal Bahnhof sind es 200mal Bahnhof. In diesem mehr an „Zusatzstrecke“ ein anderes Maßsystem, verteilt sich die Handlung,
die auf 10km geschieht auf eben diese Strecke aber in kleineren Schritten.
->D.h. gleich viel Handlung verteilt auf mehr Streckeneinheiten,
lässt den Beobachter, der das bewegte System beobachtet, alles langsamer dort wahrnehmen.
Zeit und Raum werden gedehnt.
Man kann beim bewegten stets beobachten: Langsamere Uhr, kürzere Streckenlängen

Auf dem Weg den der Zug nimmt, passieren Dinge am Bahnhof. Wenn der Zug den Bahnhof passiert, ist am Bahnhof sowie im Zug von der Handlung her das Gleiche geschehen.
Nehmen wir an einer trinkt eine Tasse Kaffee am Bahnhof aus, in dem Moment fährt der Zug am Bahnhof vorbei. Dann gilt für beide Zug und Bahnhof die Tasse Kaffee wurde getrunken.

Da nun der Beobachter selber bewegt ist sieht er alle Vorgänge schneller ablaufen als vorher, er, und seine Uhr, oder die U1, takten ja nun mit 90%.
Bedeutet, er sieht die Bahnhofsuhr des Bahnhofes_B aus zwei Gründen schneller laufen.

Nein er kann nur Vorgänge langsamer sehen. Die 90% Uhrentaktung gilt wenn man ihn beobachtet (aus dem Ruhesystem), er selbst ruht ja zur seiner Uhr und hat Eigenzeit.
Wenn er in diesem Fall eine bewegte Uhr sieht, geht die mit 90%.

Ob du dich entfernst oder nicht spielt für den Gang von Uhren keinerlei Rolle.

Und hier schreibst du:
Die Bahnhofsuhr des Bahnhofes_B siehst du schneller laufen als die des Bahnhofes_A. Und schneller als vorher als du noch dich als ruhender Beobachter "gefühlt" hast.

...
Heisst auch: es ist sinnlos ein Ruhesystem umzudefinieren, ja sogar eins zu definieren.

Nein, der Ort und Zeit von dem du die Abstände und Zeiten misst, ist dein Ruhesystem. Bei dir darf das leider nur die Erde sein, im Beispiel mit dem Zug.
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Kurt » Di 20. Sep 2022, 13:13

sanchez hat geschrieben:@Kurt

Grund: er ist bewegt

Bewegt gegen was?
sanchez hat geschrieben:und sieht den Bahnhof gestaucht, platt wie eine Flunder.


Hat der Umstand, dass er bewegt ist und darum seine Uhr langsamer taktet, irgendeinen Einfluss auf was Anderes?

Kurt

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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon sanchez » Di 20. Sep 2022, 13:19

Kurt hat geschrieben: @Kurt

Grund: er ist bewegt


Bewegt gegen was?

Gegen das Bezugssystem Bahnhof.


Kurt hat geschrieben: sanchez hat geschrieben:
und sieht den Bahnhof gestaucht, platt wie eine Flunder.



Hat der Umstand, dass er bewegt ist und darum seine Uhr langsamer taktet, irgendeinen Einfluss auf was Anderes?


Wenn er merkt, dass er bewegt ist, weiß er das andere seine Uhr langsamer takten sehen.
Er kann mit dem Gammafaktor ausrechnen, wie viel langsamer seine Uhr wahrgenommen wird von einem Beobachter,
wenn er die Relativgeschwindigkeit zum Beobachter kennt.

Ja der Umstand, dass er bewegt ist, hat einen Einfluß darauf wie er von anderen währgenommen wird,
nämlich dass er in Bewegungsrichtung gestaucht wahrgenommen wird.
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Kurt » Di 20. Sep 2022, 13:41

sanchez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben: @Kurt

Grund: er ist bewegt


Bewegt gegen was?

Gegen das Bezugssystem Bahnhof.


Hat dieser Umstand irgendwelche Auswirkungen auf das festgelegte BS, einen der Bahnhöfe, das Gleis, irgendeine Uhr, oder sonstirgendwas?

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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon sanchez » Di 20. Sep 2022, 14:05

@Kurt
Bahnhof Plattform:
Man hat also den Bahnhof und die Plattform; Die Strecke Bahnhof A nach B sei 100km.
Die Plattform startet bei A fährt nach B und ist sehr schnell. Sagen wir 60% der Lichtgeschwindigkeit, entspricht 180.000km/s;
dann ist der Gammafaktor 0,8.

Vom Bahnhof aus betrachtet: braucht der Zug:

weil man zur Messstrecke ruht

Von der Plattform aus betrachtet ist die Strecke Bahnhof A und B gestaucht, sie ist verkürzt,
/Strecke multipliziert mit dem Gammafaktor.

Die Rechnung von der Plattform aus gesehen:

weil man bewegt ist zur Messstrecke/Bahnhöfen

Für die Strecke von 100km von Bahnhof A nach B zählt die Uhr am Bahnhof 5,5*10^-4 s
während die Uhr auf der Plattform nur 4,4*10^-4s gezählt hat.
Die Plattform Uhr ging langsamer.
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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon Kurt » Di 20. Sep 2022, 14:19

sanchez hat geschrieben:@Kurt
Bahnhof Plattform:

Sowas gibt es hier nicht.
Es gibt ein BS, dieses umfasst die beiden Bahnhöfe sowie das Gleis.

Kurt

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Re: Kurt´s Paper analysiert

Beitragvon sanchez » Di 20. Sep 2022, 14:22

Kurt hat geschrieben:Sowas gibt es hier nicht.
Es gibt ein BS, dieses umfasst die beiden Bahnhöfe sowie das Gleis.


Würdest du bitte auf den Beitrag eingehen?
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