@Kurt
Das Auswählen eines beliebigen Beobachters verändert also die Realumstände?
Nein, das Auswählen ist eine Entscheidung für eine Sichtweise. Wenn da zwei bewegte Uhren sind,
und ich wähle einen Beobachter aus, so gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder sehe ich die Uhr zu mir bewegt, oder ich ruhe zur Uhr.
Sehe ich die bewegte Uhr geht sie langsamer, ruhe ich zur Uhr zählt sie normal viele Sekunden.
Was ist jetzt Realität? Oder Realumstände.
Zu jedem Beobachter gehört eine Uhr und jede Uhr hat einen Beobachter und jeder hat seine Sichtweise.
Das schöne in der SRT ist, dass es symmetrisch ist.
A sieht B auf seine Weise. B sieht A auf die Gleiche Weise.
B sieht C auf seine Weise, C sieht B auf die Gleiche Weise.
A sieht C auf seine Weise, C sieht A auf die Gleiche Weise
Würde eigentlich 6 Sichtweisen ergeben.
Aber da alles symmetrisch ist, sind es nur 3, weil es nur drei Relativgeschwindigkeiten sind.
(Geanugenommen sind es 6 Geschwindigkeiten, da sie verschiedene Vorzeichen haben, aber
was zählt, ist der Betrag, und da sind es nur noch 3 unterschiedliche Geschwindigkeiten)
A sieht Uhr bei B langsamer, B sieht Uhr bei A langsamer
B sieht Uhr bei C langsamer, C sieht Uhr bei B langsamer
C sieht Uhr bei A langsamer, A sieht Uhr bei C langsamer
Wie sich Uhren verhalten ist im PDF dargelegt (und ändert sich nicht, egal was du an zusätzlichen BS oder sonstwas auch einzubringen versuchst).
Das einzige was da steht ist, dass bewegte Uhren langsamer gehen,
"Die Wissenschaft hat festgestellt das bewegte Uhren langsamer gehen als unbewegte."
und die Uhren im pdf gehen langsamer, weil der Bezug der Bahnhof ist,
den du noch nicht mal explizit benennst. Obwohl die Plattform eine Geschwindigkeit hat gegenüber draußen.
Deswegen mussten wir ja einen Bahnhof einführen.
Das ist einseitig und unvollständig.
… du kannst dein Beispiel im pdf nicht aus Sicht von den verschiedenen Beobachtern beschreiben.