Gluon hat geschrieben:Das ist aber Comic-Logik. In Roadrunner-Comics fällt der Kojote erst, wenn er vollständig über dem Abgrund zu stehen kommt. Vorher läuft er einfach geradeaus. Nach dieser Logik kann der Panzer gar nicht in die Grube fallen, weil er ja ständig bewegt ist.
Ja Joachim. Schon klar, daß nun nach dieser ko-Variante solche Einwände kommen. Daß sowas allerdings von dir kommt, enttäuscht mich schon. Wenn es denn ernst gemeint war.
Vorher läuft er einfach geradeaus
Läuft einfach über den Abgrund und hält sich mit seinem vorstehenden Barthaar und seinem letzten Schwanzhaar an den Rändern fest. Naja im Comic schon.
Diese Ausrede mit der dynamischen Wirkung inclusive der Trägheitswirkung hatten wir schon von jemandem, aber der hatte physikalisch wenig drauf.
Dieses Argument hatte daher natürlich auch Tria nicht verwendet. Sie hatte lediglich die genannten Probleme mit der Gleichzeitigkeit.
Ich denke mal, Du wolltest nur einen Comic-Witz reißen.

Ich kann auch dazu schreiben, daß die Schwerkraft in diesem Fall sehr, sehr groß sein soll. Aber nicht für Dich, weil Du sofort erkennst, daß das gleichwertig mit der genannten Logik ist. Daß dann der Panzer sich nicht mit den Antennen an den Rändern halten kann (das kann er selbst bei realen Verhältnissen nicht), muß man nicht dazusagen.
Das Paradoxon in dieser Form schlägt jedenfalls die physische Realität der LK. Ich weiß nicht mal, ob die verteidigst, wie Tria oder nicht, wie Dr. Pössel.
Ändert sich die physische Realität nicht, dann fallen beide in die Grube. Was dann auch wieder mit der richtigen Logik und der Kausalität versöhnt. Und unter dieser Voraussetzung auch mit der SRT.
Gruß
Ernst