Die Effekte der Speziellen Relativitätstheorie kurz erklärt

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die Effekte der Speziellen Relativitätstheorie kurz erklärt

Beitragvon Lagrange » Fr 28. Jan 2022, 15:06

sanchez hat geschrieben:@Lagrange

Ich habe mir das Paper durchgelesen.
Naja soweit ich verstande habe,
zwei unterschiedliche lange Lichtkreise. Jeder von denen erzeugt ein Streifenmuster,
und diese überlagern sich nicht deckungsgleich, weil die Erdrotation einen Einfluss darauf hat?


Im Schaubild die Auswertung der Messdaten. Sieht fast nach Normalverteilung aus
(bis auf einen Ausreißer).

Ja genau, weil man immer wieder neu justieren musste. Das Problem war, dass man die Erde nicht rückwärts drehen kann.
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Re: Die Effekte der Speziellen Relativitätstheorie kurz erklärt

Beitragvon sanchez » Fr 28. Jan 2022, 18:19

Lagrange hat geschrieben:
sanchez hat geschrieben:@Lagrange

https://articles.adsabs.harvard.edu/pdf/1925ApJ....61..137M

https://articles.adsabs.harvard.edu/pdf/1925ApJ....61..140M

Ich habe mir das Paper durchgelesen.
Naja soweit ich verstande habe,
zwei unterschiedliche lange Lichtkreise. Jeder von denen erzeugt ein Streifenmuster,
und diese überlagern sich nicht deckungsgleich, weil die Erdrotation einen Einfluss darauf hat?


Im Schaubild die Auswertung der Messdaten. Sieht fast nach Normalverteilung aus
(bis auf einen Ausreißer).

Ja genau, weil man immer wieder neu justieren musste. Das Problem war, dass man die Erde nicht rückwärts drehen kann.


Wie funktioniert das Ding genau?
Du hast eine Lichtquelle, der Lichtstrahl wird aufgespalten, in zwei Lichtstrahlen. Diese werden über verschiedenen Wege geführt,
um sie dann wie beim Doppelspaltversuch zu überlagern. Der eine Lichtstrahl geht durch einen Doppelspalt, der andere geht durch eine Doppelspalt.
Macht dahinter auf dem Schirm zwei Streifenmuster. Die können entweder deckungsgleich sein, starke Intensität der Lichtstreifen. Oder wenn sie abweichen, sich auslöschen?
Die haben, so wie ich es verstanden habe, die Abweichung der Striche auf dem Schirm gemessen.
So die Theorie. Wie der Zusammenhang ist mit dem Rotation um die Erde, habe ich nicht verstanden.
Wenn das Experiment senkrecht zur Rotationsachse der Erde aufgebaut wäre, dann wäre der Effekt, den man da messen will, am stärksten.
sanchez
 
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Re: Die Effekte der Speziellen Relativitätstheorie kurz erklärt

Beitragvon Kurt » Fr 28. Jan 2022, 18:53

sanchez hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
sanchez hat geschrieben:@Lagrange

https://articles.adsabs.harvard.edu/pdf/1925ApJ....61..137M

https://articles.adsabs.harvard.edu/pdf/1925ApJ....61..140M

Ich habe mir das Paper durchgelesen.
Naja soweit ich verstande habe,
zwei unterschiedliche lange Lichtkreise. Jeder von denen erzeugt ein Streifenmuster,
und diese überlagern sich nicht deckungsgleich, weil die Erdrotation einen Einfluss darauf hat?


Im Schaubild die Auswertung der Messdaten. Sieht fast nach Normalverteilung aus
(bis auf einen Ausreißer).

Ja genau, weil man immer wieder neu justieren musste. Das Problem war, dass man die Erde nicht rückwärts drehen kann.


Wie funktioniert das Ding genau?


Es funktioniert nicht, M&G konnten mit ihrem Interferometer die Erdrotation nicht messen.

Kurt

.
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Re: Die Effekte der Speziellen Relativitätstheorie kurz erklärt

Beitragvon Lagrange » Fr 28. Jan 2022, 20:22

sanchez hat geschrieben:...

Wie funktioniert das Ding genau?
Du hast eine Lichtquelle, der Lichtstrahl wird aufgespalten, in zwei Lichtstrahlen. Diese werden über verschiedenen Wege geführt,
um sie dann wie beim Doppelspaltversuch zu überlagern. Der eine Lichtstrahl geht durch einen Doppelspalt, der andere geht durch eine Doppelspalt.
Macht dahinter auf dem Schirm zwei Streifenmuster. Die können entweder deckungsgleich sein, starke Intensität der Lichtstreifen. Oder wenn sie abweichen, sich auslöschen?
Die haben, so wie ich es verstanden habe, die Abweichung der Striche auf dem Schirm gemessen.
So die Theorie. Wie der Zusammenhang ist mit dem Rotation um die Erde, habe ich nicht verstanden.

Die direkten und die reflektierten Bilder des Lichtspalts werden so übereinander projiziert, dass sie genau übereinstimmen. Wenn es keinen Einfluss der Erdrotation gibt, dann gibt es auch keine Verschiebung des zentralen (hellsten) Streifens. In diesem Fall würden die zentralen Streifen genau in der Mitte des Bildes liegen. Wenn es einen Einfluss gibt, verschieben sich die Streifen des großen Rechtecks.

Wenn das Experiment senkrecht zur Rotationsachse der Erde aufgebaut wäre, dann wäre der Effekt, den man da messen will, am stärksten.

Richtig.
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Re: Die Effekte der Speziellen Relativitätstheorie kurz erklärt

Beitragvon bumbumpeng » Fr 28. Jan 2022, 21:09

Kurt hat geschrieben:Es funktioniert nicht, M&G konnten mit ihrem Interferometer die Erdrotation nicht messen.

Es kann definitiv bei Stillstand auf der Erde keine Interferenz geben !!!!

Weil die e.-m. Felder mit der Erde mitdrehen. Das ist der Beweis dafür, dass die Felder mitdrehen.
Eine Interferenz gibt es dann, wenn das Interferometer gegenüber den Feldern bewegt wird. Z.B. im schnellen Flugzeug oder der ISS.
Siehe Sagnac. Bei Stillstand nix Interferenz.
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Re: Die Effekte der Speziellen Relativitätstheorie kurz erklärt

Beitragvon Kurt » Fr 28. Jan 2022, 22:00

bumbumpeng hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Es funktioniert nicht, M&G konnten mit ihrem Interferometer die Erdrotation nicht messen.

Es kann definitiv bei Stillstand auf der Erde keine Interferenz geben !!!!


Was soll denn die Möglichkeit von Interferenz mit Stillstand oder Bewegung zu tun haben?

bumbumpeng hat geschrieben:Weil die e.-m. Felder mit der Erde mitdrehen.


Sowas, deine Felder, gibt es nicht.

Kurt

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Re: Die Effekte der Speziellen Relativitätstheorie kurz erklärt

Beitragvon bumbumpeng » Fr 28. Jan 2022, 22:37

Kurt hat geschrieben:Was soll denn die Möglichkeit von Interferenz mit Stillstand oder Bewegung zu tun haben?


Sowas, deine Felder, gibt es nicht.

Ja, Kurt, das frag ich mich auch.

Ich weiß auch nicht, was sich Sagnac oder Michelson dabei gedacht haben? Wahrscheinlich hatte die Langeweile und haben sich gesagt, jetzt bauen wir mal ein Interferometer.
Vllt. hatten die Spaß am Basteln. Ich weiß es doch auch nicht.

Die e.-m. Felder, mit denen Sagnac und Michelson arbeiten, wollte ich auch nicht haben, aber das Universum richtet sich nicht nach mir.
Glaub mir bitte. Ich will das alles nicht, aber das verflixte Universum macht mir einen Strich durch die Rechnung. So eine verfakkte Kagge aber auch. Ich bin voll dagegen.

Kurt, das musst du dem Universum erzählen, nicht mir. An der ganzen Misere ist nur das Universum schuld. Ich kann da nix für.
Wenns nach mir gegangen wäre, dann hätte es auch den Urknall gegeben. Natürlich ganz leise, damit die Knaller nicht aufwachen.
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Re: Die Effekte der Speziellen Relativitätstheorie kurz erklärt

Beitragvon Kurt » Fr 28. Jan 2022, 22:44

bumbumpeng hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Was soll denn die Möglichkeit von Interferenz mit Stillstand oder Bewegung zu tun haben?


Sowas, deine Felder, gibt es nicht.

Ja, Kurt, das frag ich mich auch.

Ich weiß auch nicht,


Es ist aus jedem deiner Beiträger ersichtlich.

Kurt

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Re: Die Effekte der Speziellen Relativitätstheorie kurz erklärt

Beitragvon Lagrange » Fr 28. Jan 2022, 23:18

bumbumpeng hat geschrieben:...
Ich weiß auch nicht, was sich Sagnac oder Michelson dabei gedacht haben? Wahrscheinlich hatte die Langeweile und haben sich gesagt, jetzt bauen wir mal ein Interferometer.
Vllt. hatten die Spaß am Basteln. Ich weiß es doch auch nicht.
...

Michelson hat mit seinem Interferometer die Wellenlänge des Lichts gemessen.

Sagnac wollte untersuchen ob ein Medium für das Licht existiert.
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Re: Die Effekte der Speziellen Relativitätstheorie kurz erklärt

Beitragvon sanchez » Fr 28. Jan 2022, 23:20

Die direkten und die reflektierten Bilder des Lichtspalts werden so übereinander projiziert, dass sie genau übereinstimmen. Wenn es keinen Einfluss der Erdrotation gibt, dann gibt es auch keine Verschiebung des zentralen (hellsten) Streifens.


Laber nicht rum.
Direkte und die reflektierten Bilder? Was soll das sein?
Der Lichtstrahl im kleinen Kreislauf und der Lichtstrahl im großen Kreislauf sind so, dass die Interferenzbilder der beiden Lichtstrahlen auf dem Schirm deckungsgleich sind?

Vielleicht sollten wir erst über Sagnac Interferometer reden. Das ist ähnlich. Auch da werden Lichtstrahlen auf eine Kreisbahn geschickt.

Ich verstehe das nicht, wie moderne Laserkreisel funktionieren. Man hat eine Glasfaser aufgewickelt zu einer Spule.
Das ist Sagnacs Interferometer in modern. Dadurch das die Glasfaser aufgewickelt ist und mehrere hundert Meter lang ist, verstärkt man den Sagnac-Effekt.
und dann?
Die allgemeingültige Erklärung ist, das der Laufweg für den einen Lichtstrahl länger ist, weil die Spiegel von ihm davon eilen, und beim Laufweg bei dem anderen Lichtstrahl, die Spiegel ihm entgegen eilen.
Also der eine Lichtstrahl legt einen kürzeren Weg zurück wie der andere.
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