Der Poet und das TAO der Physik

Harald Maurers Thesen zur Physik, Philosophie, und Biologie

Re: Der Poet und das TAO der Physik

Beitragvon Mordred » Fr 5. Nov 2010, 11:40

Hallo Kurt
Mordred hat geschrieben: Hase, eben hast Du doch noch erkannt, dass der Druck von 10t kein Problem hat die 5 Tonnen auf einer bestimmten Höhe zu halten. Nun heben wir den Stein, Da wir beim Druck sind, geht das entweder einerseits mit P_atm+. oder andererseits mit p_geg- wegen mir also mit Überdruck, auf Höhe X, sagen wir mal 50cm. Der Raum über dem Stein hat den einfachen Aussendruck (1030). ….so, nun machen wir das Ventil über dem Stein zu, und reduzieren den Außendruck auf normal. (1030) (ich verzichte jedes Mal g/cm² zu schreiben, sollte langsam klar sein.
Warum sollte nun der Stein fallen ?
Is wie mit der Waage !
Links drücken 10, rechts lastet 1ne, Innenraumdruck = Außendruck.
Wieso sollte nun die Kraft der 10t nachlassen, ..so dass der Stein sich nach unten bewegt ?
Die 10t halten den Stein, solange sich p_geg oder p_atm nicht ändert, locker auf dieser Höhe.

Kurt hat geschrieben:Hallo Mordred, ich will versuchen deine Beschreibung zu verstehen.
Das als Bild schon oft vorgelegte U-Rohr.
- beide Seiten oben offen.
- halb mit Wasser gefüllt (Wasserstand im Rohr jeweils 5 Meter)
- keine Luft vorhanden, also Null Bar Druck.

Das Wasser wird aufgrund der "Schwerkraft" unten und in der Waage gehalten.Es steigt auf beiden Seiten gleich hoch.

Ist es nicht erst die Schwarkraft, die den Druck erzeugt ?
Hätte Die Luft ihren Druck wenn die Erde keine Schwerkraft hätte ?

Kurt hat geschrieben:Nun wird Luft herbeigeschafft, es ergibt sich ein Druck von 1000 mBar
Diese Luft legt sich über das Wasser im U-Rohr, auf beiden Seiten gleich.
Nun haben wir auf beiden, luftgefüllten Rohrenden einen Druck von 1000 mBar.
Somit auch über dem Wasser.
Nun messen wir der Gaudi halber den Druck am Rohrboden.
Er beträgt 1500 mBar.
Einverstanden ?
Soweit, ..... alles im Lot.
Nun wird links der Luftdruck erhöht (aufgesetzte Luftpumpe) , das Wasser wird rechts in die Höhe gedrückt, sinkt links nach unten ab.
Bei 1 meter links, bzw. 9 Metern rechts hören wir auf.
Das Wasser wurde rechts um vier Meter höher gedrückt.

Wir messen die Drücke:
- links im Rohr sind es 1800 mB
- rechts im Rohr, oberhalb des Wassers sind es 1000
- unten am Boden sind es 1900 mBar

Einverstanden?
Bitte beantworte das jeweils.
Ja.
Nun kommt rechts auf das Rohr der Stopsel drauf, es wird abgedichtet.
Zur Kontrolle messen wir nochmals den Druck in der Luft oberhalb des Wassers.
Wir haben dort 1000 mB

- am Boden sind es 1900
- links im Rohr(oberhalb des Meter Wassers) sind es 1800

Einverstanden?
Jap
Nun haben wir den Zustand den du oben beschrieben hast.
"Der Stein wurde hochgedrückt".
Ja
Mordred hat geschrieben:Nun heben wir den Stein, Da wir beim Druck sind, geht das entweder einerseits mit P_atm+
So ist es gemacht, ausgeführt!.
Ja
Links sind es, im Rohr oberhalb der Luft, 1800, rechts 1000 mB, der "Stein" ist oben.
Der Raum über dem Stein hat den einfachen Aussendruck (1030). ….so, nun machen wir das Ventil über dem Stein zu, und reduzieren den Außendruck auf normal. (1030)

Jetzt müssen wir also des Aussendruck auf der linken Seite auf Normaldruck senken, die Pumpe kommt runter.
Es sind dann 1000 mB
Das sei geschehen.
Wir machen eine Momentaufnahme, direkt nachdem der Druck links auf 1000 gesenkt wurde.

Wir haben nun:

- 1000 mB im linken Teil des Rohres oberhalb des Wassers
- 1000 mB im rechtem Teil des Rohres oberhalb des Rohres
- links 1 Meter Wasser
- rechts 9 Meter
Einverstanden?
Ja
Was passiert nun?
Bleibt das Wasser (der Stein) da wo es ist oder nicht?
Ich denke schon, ja.
Wie gesagt, ohne Schwerkraft kein Luftdruck.
Ich darf also nun, nicht mehr zusätzlich die Schwerkraft einbeziehen, ..falls Du darauf hinaus willst.

Gruß Mordred
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Re: Der Poet und das TAO der Physik

Beitragvon Mordred » Fr 5. Nov 2010, 13:25

Hallo galactic32,

galactic32 hat geschrieben:Odr, oder,Na Denk mal Beim nächsten Spaziergang genauer drüber nach.

Gruß
P.S. nicht so eilig (a la quick and dirty)(eher mit geduld und klarheit)
die Kinders hier haben Jahre lang Zeit gehabt sich mit dem vertraut zu machen

galactic32 hat geschrieben:Guck Dir mal die Roten und die Blauen Bälle an!
Was das wohl sein könnte?
Richt nach Atomen in einem Raum (trotz 2D)
Blaue, und Rote, also ein Mischgas.
Die blauen sind agiler, also ein anderer Gasdruck als die Roten bei Temp = X haben.
Da wir ja Luft über der Hg Säule ausgeschlossen haben, .kommt das für über dem Pegel erstmal nicht in Frage.

Sagen wir, alle „Atome“ wären blau und würden das beschreiben, was sich über dem Hg abspielt.
Also, die Atome haben sich von der flüssigen Form getrennt.
Nun, da als Gasform benötigen sie Raum. Jedes Atom liefert also, durch seine Bewegung quasi seinen speziellen Raum gleich mit.

Lassen wir Temperaturschwankungen Außen vor, und widmen uns dem Druckunterschied.
Zuvor lag die Höhe bei 76cm. Der Raum über dem Hg unterlag dem Gasdruck des Hg´s
RaumVolumen X = 76cm + 3cm
3cm³ Raum = X Atome mit Gasdruck 0,163Pascal bei 293 K

Luftdruck steigt:
RaumVolumen X= 76,5cm +2,5cm
2,5cm³ Raum = X Atome mit Gasdruck 0,163Pascal bei 293 K

Luftdruck fällt:
RaumVolumen X= 75,5cm +3,5cm
3,5cm³ Raum = X Atome mit Gasdruck 0,163Pascal bei 293 K

beim Hg auf Pegel Max (incl. Differenzen) bleibt das Verhältnis Raum zu Hg-Atomen immer das Gleiche.
Der Raum steht also nicht unter Druck. (Falls das mit Vakuum gemeint war, dann habe ich Vakuum falsch interpretiert)

Nun drücken wir den Pegel runter, indem wir 5cm³ Luft hinein drücken (über ein Ventil oben)
Der Pegel fällt um 5cm. Denn auch diese Atome benötigen ihren „Eigen“Raum.
Und den hatten sie zuvor, mit einem Druck von 1030g/cm³ in einer Spritze eingenommen.
Der Pegel steht nun also bei 71,X cm +/- 7,Xcm. So rund und bunt, …
In diesen rund 8cm³ sind nun (rund) 3cm³ Hg Gas, ..und 5cm³ Luft.
Nun haben wir Chief´s Bild.
Blau ist die Luft, rot das Hg-Gas.
Nun spielt der Luftdruck die Hauptrolle. Denn das Hg hat einen geringeren Gasdruck.

Wir drücken nun also mit einem VolumenRaumDruck von 1030g/cm³ gegen den Äusseren Luftdruck (1030g/cm³), das Hg nach unten.
Nun haben wir über dem Hg genau den Raum, den die Luft mit einem Druck von 1030g/cm³, ..(mit dem Hg als Gemisch) als Volumen gegen den Druck von Außen, benötigt.
Das Gemisch steht nun also unter gleichem Druck. Es drückt also das Hg mit gleicher Kraft nach unten, wie der Äußere Luftdruck das Hg nach oben drückt.

Senke ich nun p_atm (1028g/cm²) so kann der GasDruck seinen Raum erweitern. Denn die Atome hatten zuvor ja nur ein RaumVolumenDruck von 1030g/cm² Also „dehnen“ sie nun den Raum.
Andersrum. P_atm+2 (1032g/cm³) der Gasdruck im Innenraum, wird nun, da das Hg durch den Überdruck in das Volumen gedrückt wurde, erhöht. Verdichtet. Das gas hat also nun weniger Volumen bei gleicher Anzahl an Atomen.
Der Raum ist also kleiner. Dadurch verringert sich der Abstand von Wand zu Wand. Die Atome überbrücken dieses kleinere Volumen (von Wand zu Wand) nun schneller. Dadurch erhöht sich der innenRaumDruck.
Beim Stein sieht das allerdings wieder etwas anders aus, ..aber mir fehlt etwas die Zeit und näher darauf ein zu gehen, ..Wochenende Naht, und nächste Woche bekommen wir besuch für eine Woche.
Ich werde also, wenn, dann eher kurz, auf Antworten eingehen können.

Ich versuche aber den „Stein“ als Beispiel 2 noch vor der neuen Woche auszuführen.

Gruß Mordred
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Re: Der Poet und das TAO der Physik

Beitragvon Ernst » Fr 5. Nov 2010, 13:54

Mordred hat geschrieben: Wir drücken nun also mit einem VolumenRaumDruck von 1030g/cm³ gegen den Äusseren Luftdruck (1030g/cm³), das Hg nach unten.
Nun haben wir über dem Hg genau den Raum, den die Luft mit einem Druck von 1030g/cm³, ..(mit dem Hg als Gemisch) als Volumen gegen den Druck von Außen, benötigt.
Das Gemisch steht nun also unter gleichem Druck. Es drückt also das Hg mit gleicher Kraft nach unten, wie der Äußere Luftdruck das Hg nach oben drückt.
.
Ist der Druck innen und außen gleich, dann ist die Höhe der Quecksilbersäule gleich Null. Wenn Du´s so meinst, ist´s richtig. Wenn nicht, bleibt dein Besuch hoffentlich ewig.
.
.
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Re: Der Poet und das TAO der Physik

Beitragvon Kurt » Fr 5. Nov 2010, 16:17

Mordred hat geschrieben:

Wir haben nun:

- 1000 mB im linken Teil des Rohres oberhalb des Wassers
- 1000 mB im rechtem Teil des Rohres oberhalb des Rohres
- links 1 Meter Wasser
- rechts 9 Meter
Einverstanden?

Ja
Was passiert nun?
Bleibt das Wasser (der Stein) da wo es ist oder nicht?

Ich denke schon, ja.
Wie gesagt, ohne Schwerkraft kein Luftdruck.
Ich darf also nun, nicht mehr zusätzlich die Schwerkraft einbeziehen, ..falls Du darauf hinaus willst.


Hallo Mordred, es/er bleibt nicht.

Wie gesagt, ohne Schwerkraft kein Luftdruck.

Das ist nicht so.

Der Luftdruck hat mit der Schwerkraft nichts zu tun.

Luft hat zwar auch ein -Gewicht- erzeugt also Druck nach unten, aber nur nach unten (Schwerkraft).
Das ist hier unwichtig weil die Luft so -leicht- ist.
Deswegen vernachlässigt man es (hier) auch.

Der Druck den die Luft erzeugt kommt deswegen zustande weil die Luftmoleküle sich nicht mögen.
Sie stossen sich gegenseitig ab.
Je weiter sie zusammengepferscht werden (zusammengedrückte Luft), dest grösser ihr Unbehagen.

Sie versuchen also sich möglichst weit voneinander zu entfernen.
Das geht aber hier nicht weil sie eingesperrt sind.
Dieses -möchtegernfliehen- erzeugt den Druck.
Dieser wirkt in jede mögliche Richtung, also auch nach oben und auch seitwärts, und natürlich auch nach unten.
Wenn also seitwärts nichts geht seil da eine Wand ist, nach oben nichts geht weil da der Deckel drauf ist, nach unten nichts geht weil da Wasser ist, naja, dann bleibt der Druck halt bestehen.

Erinnere dich, wir haben bei einem Luftzustand von 1000 mBar (rechtes Rohr, oberhalb des Wassers das bei 9 Metern stand, den Deckel draufgemacht.
Diese Luft ist also bei einem Druck von 1000 mBar eingesperrt worden.
Sie versucht sich auszudehnen.
Seitwärts geht nichts, nach oben geht nichts nach unten ist das Wasser.
Die Luft ezeugt einen Druck von 1000 mbar, in jede Richtungm also auch nach unten.
Dises -nach unten- ist es nun dass das Wasser von oben her anschiebt.
Die Wassersäule alleine (ihr Gewicht) von 9 Metern, erzeugt einen Druck der unten am Rohrboden 900 mBar erzeugt, obendrauf der Druck den die Luft erzeugt, die 1000 mBar.
Beide addieren sich weil sie in die gleiche Richtung wirken.
Es stehen unten also 1900 mBar an.

Unten werden sie umgelenkt (die 1900 mBar) (U-Rohr), und wirken somit auf der linken Seite nach oben, sie wirken von unten her auf den 1 Meter Wasser der sich links befindet.

Das Wasser selber erzeugt einen Druck nach unten von 100 mBar.
Diese wirken dem Druck von rechs (unten) entgegen.
Es bleibt als ein Druck von 1800 mBar bestehen, dieser steht oberhalb des 1Meter Wassers an.

Von oben her wirkt der luftdruck von 1000 mBar (wir haben ja die Luftpumpe runtergenommen) entgegen.

es bekriegen sich 1000 mBar vom Luftdruck von oben her und 1800 von der rechten Seite her, also von unten kommend.
Wer wird wohl siegen!

Klar derjenige der stärker ist.
Es ist der Druck der in der rechten Hälfte des Rohres erzeugt wird.

Somit wird der Meter Wasser hochgeschoben und zwar vom Wasser der rechten Seite.
Auf der rechten Seite sinkt der Wasserspiegel, somit bekommt die oberhalb eingesperrte Luft mehr Platz um sich auszubreiten.
Mehr Platz bedeutet weniger Druck.
Der Druck den die eingesperrte luft auf dasWasser ausübt wird also geringer.
Je weiter das Wasser nach unten geschoben wird, somit links hochsteigt, desto geringer wird der Druck den die eingesperrte Luft ausübt.
Irgendwann ist Gleichstand eingetreten, und zwar dann wenn der Druck den die Athmosphäre links einbringt (1000 mBar) und der Druck den der nun höhere Wasserstand im linken Rohr einringt, mit dem Druck den das -Restwasser- rechts und der geringere Luftdruck rechts (ist nun kleiner als 1000 mBar) erzeugt.

Wenn da Patt herrscht dann ist Patt.

Nun sollte jemand die Verhältnisse bitte in Zahlen fassen, also ausrechnen.


Gruss Kurt
Kurt
 
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Re: Der Poet und das TAO der Physik

Beitragvon Mordred » Fr 5. Nov 2010, 16:18

Hallo Ernst,

Mordred hat geschrieben: Wir drücken nun also mit einem VolumenRaumDruck von 1030g/cm³ gegen den Äusseren Luftdruck (1030g/cm³), das Hg nach unten.
Nun haben wir über dem Hg genau den Raum, den die Luft mit einem Druck von 1030g/cm³, ..(mit dem Hg als Gemisch) als Volumen gegen den Druck von Außen, benötigt.
Das Gemisch steht nun also unter gleichem Druck. Es drückt also das Hg mit gleicher Kraft nach unten, wie der Äußere Luftdruck das Hg nach oben drückt.
Ernst hat geschrieben:Ist der Druck innen und außen gleich, dann ist die Höhe der Quecksilbersäule gleich Null. Wenn Du´s so meinst, ist´s richtig.
Hm, .nun bin ich, zugegebener Masen, ein wenig verwirrt, ....
Ich sage die ganze Zeit, dass der Innendruck unter MaxPegel, mit Luft daüber, gleich dem Außendruck ist und nur dann der Pegel ruht.
Und das auch nur ...explizit, nicht bei Hg MaxPegel, sondern wenn wir eben zusätzlich, Luftgefüllten Raum und somit Druck über dem Hg haben.
Dafür wurde ich beschimpft, und mehrfach als yyy bezeichnet, ..und nun, nach all dem hin und her, gibst ausgerechnet Du mir recht?
War das als Scherz gemeint ?
Oder hatten wir nur ein Komunikationsproblem ?
Falls nicht, und Du es tatsächlich so meinst, Dann kann ich das echt kaum glauben.
Aber ok. freut mich natürlich einerseits.
Aber nun, dann gleich noch was andererseits als Frage hinterher geschoben.
Spielt das Gewicht des Hg´s nun eine Rolle ?
Wir befinden uns ja unter MaxPegel. Also der Außendruck hätte das Potential, das Hg durchaus noch höher, also mehr Gewicht auf Höhe X , sogar bis PegelMax. zu halten.(Nur, der InnenRaumGegenDruck verhindert das.)
Oder sind es nun doch eben die beiden Drücke gegeneinander/zueinander, welche den Pegel nun, letztlich in einem gewissen Bereich, je nach p_atm +/- halten und auch bewegen ?
Somit der InnenRaumGegenDruck je nach Außendruck variiert ?
Und dann auch gleich dem Ausendruck. Weil das ist es ja. Wenn sich beide Drücke, druckgleich die Waage halten, dann muss ein InnenRaumUnterDruck vom äußeren Überdruck erhöht werden.
Und wenn ich mit 2g mehr von Außen Drücke, dann gibt das Hg doch genau diesen Druck an den Innenraum weiter.
So auch andersrum.
Und letzlich sind wir wieder da, wo wir von ausgegangen sind. p_atm =p_geg; der Pegel ruht.

Ernst hat geschrieben:Wenn nicht, bleibt dein Besuch hoffentlich ewig.
Ernst, mal ehrlich, wenn man alles unangenhme verbannt, und sich nur mit seinesgleichen tummelt, welche alle in bestimmten Punkten die gleiche Meinung haben, wird es dann nicht langweilig ?
Ich hoffe wir sind einen großen Schritt weiter gekommen.
Bin mir aber echt nicht schlüssig wie ich nun Deine Zustimmung erstbezüglich werten Soll....
Nun bin ich mal gespannt, wie Du die zweitbezügliche "andererseits" Sache beantwortest.
Denn ich sehe die Sache ja so, das Gewicht ist mit dem Druck (o_atm) und dem Gegendruck (p_geg)abgegessen.
(solange das Gewicht natürlich unter der DruckKraft liegt.(ich melde das mal mit an, nicht dass daraus auslegungs Ungereimtheiten entstehen.))
Es ist also soweit, alles im "Lot". Wenn nun das Gewicht der Hg Säule nach unten drücken würde, dann hätten wir ja, in der Tat, einen Unterdruck über dem Pegel.
Die Frage ist nun, ..haben wir den ?
Drückt also das Hg nun, ...ich schreibs halt, "zusätzlich", ...nach unten ?


Gruß Mordred.
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Re: Der Poet und das TAO der Physik

Beitragvon Ernst » Fr 5. Nov 2010, 17:37

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Zuletzt geändert von Ernst am Fr 5. Nov 2010, 17:43, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Der Poet und das TAO der Physik

Beitragvon Mordred » Fr 5. Nov 2010, 17:39

Hallo Kurt,
Kurt hat geschrieben:Hallo Mordred, es/er bleibt nicht.
Mordred hat geschrieben:Wie gesagt, ohne Schwerkraft kein Luftdruck.
Kurt hat geschrieben:Das ist nicht so.

Kurt hat geschrieben:Der Luftdruck hat mit der Schwerkraft nichts zu tun.
Das sehe ich anders !
Wäre es nicht so, sollte mit zunehmender Höhe der Luftdruck nicht abfallen.
Wir haben also in Bodennähe den höchsten Druck, weil das der Druck ist, ..ne, ..anders, ..
Durch die Schwerkraft der Erde werden die Atome der Luft natürlich auch angezogen.
Bodennah tummeln sich also viel mehr Atome. Und jedes Atom braucht seinen Raum.
Von oben drücken zwar auch Atome, ..aber der Raum darunter ist quasi „gesättigt“
Das Volumen hat also für genau diesen Druck, diese Anzahl der Atome, …Raum. Je Höher wir nun kommen, desto geringer der Druck, also umsomehr Platz für die Atome.
Ohne Schwerkraft hätten wir bodennah also nicht den Druck den wir haben.
Hätte Die erde also keine Anziehungskraft, aber eine Atmosphäre, dann wäre diese, von der Erdoberfläche bis in den Orbit, gleich dicht.

Kurt hat geschrieben:Luft hat zwar auch ein -Gewicht- erzeugt also Druck nach unten, aber nur nach unten (Schwerkraft).
Genau !
Kurt hat geschrieben:Das ist hier unwichtig weil die Luft so -leicht- ist.
Deswegen vernachlässigt man es (hier) auch.
Ich hab kein Problem damit, ..wie gesagt, ..wir reden über einen Luftdruck von 1030g/cm². Davon gehe ich also aus.
Kurt hat geschrieben:Der Druck den die Luft erzeugt kommt deswegen zustande weil die Luftmoleküle sich nicht mögen.
Sie stossen sich gegenseitig ab.
Schon klar, und deswegen ist der Druck bodennah auch höher, weil die Atome Volumenmäßig gesehen, nicht so viel Raum haben. Oder halt das Volumen X mit mehr Atomen teilen müssen.

Kurt hat geschrieben:Je weiter sie zusammengepferscht werden (zusammengedrückte Luft), dest grösser ihr Unbehagen.
Ja, ..umso höher der Druck !

Kurt hat geschrieben:Sie versuchen also sich möglichst weit voneinander zu entfernen.
Das geht aber hier nicht weil sie eingesperrt sind.
Dieses -möchtegernfliehen- erzeugt den Druck.
Ja.

Kurt hat geschrieben:Dieser wirkt in jede mögliche Richtung, also auch nach oben und auch seitwärts, und natürlich auch nach unten.
Genau !
Kurt hat geschrieben:Wenn also seitwärts nichts geht weil da eine Wand ist, nach oben nichts geht weil da der Deckel drauf ist, nach unten nichts geht weil da Wasser ist, naja, dann bleibt der Druck halt bestehen.
Genau !
Und zwar der gleiche Druck den wir Außerhalb hatten.
Nehmen wir an, der Deckel wäre offen, …beiderseits tummeln sich, sagen wir einfach mal, 1000 Atome im gleichen Volumen.
Nun mache ich einerseits den Deckel drauf.
Hab ich doch genau die 1000 Atome eingeschlossen. Also habe ich doch den gleichen InnenRaumDruck wie Außen.

Kurt hat geschrieben:Erinnere dich, wir haben bei einem Luftzustand von 1000 mBar (rechtes Rohr, oberhalb des Wassers das bei 9 Metern stand, den Deckel draufgemacht.
Richtig !
Kurt hat geschrieben:Diese Luft ist also bei einem Druck von 1000 mBar eingesperrt worden.
Genau !
Kurt hat geschrieben:Sie versucht sich auszudehnen.
Jepp, können sie aber nicht, denn über dem Wasser rechts liegt der gleiche Druck von "Außen" an.
Kurt hat geschrieben:Seitwärts geht nichts, nach oben geht nichts nach unten ist das Wasser.
So sieht das aus !

Kurt hat geschrieben:Die Luft ezeugt einen Druck von 1000 mbar, in jede Richtungm also auch nach unten.
Jedenfalls !
Kurt hat geschrieben:Dises -nach unten- ist es nun dass das Wasser von oben her anschiebt.
Anschieben würde, wäre der Außendruck nicht identisch dem innendruck.

Kurt hat geschrieben:Die Wassersäule alleine (ihr Gewicht) von 9 Metern, erzeugt einen Druck der unten am Rohrboden 900 mBar erzeugt,
Ja, aber der Äußere Luftdruck hat das Wasser doch schon auf dieser Höhe gehalten.
Das Gewicht ist somit also schon erledigt.
Darum die Balkenwaage. Ich habe links 10t, ..rechts das Gewicht von 9Tonnen. Die erreichte Höhe ist 9Meter. So, das ist Teil 1; Teil 2 ist der InnenRaumGegenDruck. Der verhindert nun, dass p_atm die Höhe Max erreicht. (Wie gesagt, das potential selbst eine weitere Tonne auf Max zu heben, ist vorhanden.
Der Druck von 10Tonnen liegt an.

Kurt hat geschrieben:obendrauf der Druck den die Luft erzeugt, die 1000 mBar.
Ja, ok.
Kurt hat geschrieben:Beide addieren sich weil sie in die gleiche Richtung wirken.
Ja, sie wirken in die Gleiche Richtung, das stimmt, ..aber das Gewicht des Wassers ist schon auf Höhe =X gehoben. Also die 10t halten das Gewicht von 9t locker eben da, wo es ist.
Du kannst das Gewicht nun nicht noch einmal „drücken“ lassen.

Kurt hat geschrieben:Es stehen unten also 1900 mBar an.
Ne, es stehen, ..1000mBar an (oder 1030g) je nach dem was wir als Richtwert nehmen wollen.
Es sind die Drücke zueinander, die den Pegel bewegen. Und dabei ist das Gewicht eben schon abgegessen.
Wäre das nicht der Fall, dann würde je nach Außendruck der Pegel nicht richtig funktionieren, denn der Höhenunterschied würde auch Gewichtsunterschied bedeuten. Und so müsste, je mehr Druck anliegt, die Säule immer schwerer werden. Das würde aber die Verhältnismäßigkeit, Druck zu Pegel aus dem Geichgewicht bringen.

Unten werden sie umgelenkt (die 1900 mBar) (U-Rohr), und wirken somit auf der linken Seite nach oben, sie wirken von unten her auf den 1 Meter Wasser der sich links befindet.
Dann dürfte der Pegel nicht ruhen!

Kurt hat geschrieben:Das Wasser selber erzeugt einen Druck nach unten von 100 mBar.
Diese wirken dem Druck von rechs (unten) entgegen.
Es bleibt als ein Druck von 1800 mBar bestehen, dieser steht oberhalb des 1Meter Wassers an.
Also, da wo die ganze Zeit offen ist, ..also ganz normaler Luftdruck, …(1030g/cm²) ansteht, stehen nun 1800mBar entgegen an ?

Kurt hat geschrieben:Von oben her wirkt der luftdruck von 1000 mBar (wir haben ja die Luftpumpe runtergenommen) entgegen.
Jo, normaler Luftdruck über links.

Kurt hat geschrieben:es bekriegen sich 1000 mBar vom Luftdruck von oben her und 1800 von der rechten Seite her, also von unten kommend.
Wer wird wohl siegen!
Soviel ist mal sicher, da ruht kein Pegel.
Aber ich glaube hier trennen wir uns auch so langsam, ..aber ich versuche mal bei Dir zu bleiben.

Kurt hat geschrieben:Klar derjenige der stärker ist.
Es ist der Druck der in der rechten Hälfte des Rohres erzeugt wird.
Ok, ich geh mal davon aus, auch wenn ich anderer Meinung bin. (Dieser: Höhe erreicht und gegessen; p_atm = p_geg,Pegel ruht)

p_atm = p_geg,Somit wird der Meter Wasser hochgeschoben und zwar vom Wasser der rechten Seite.[/quote]Ne, eben nicht.
Der Luftdruck der linken Seite drückt mit 10t. gegen das Gewicht. Das Gewicht gibt diesen Druck an den Innenraum weiter. Wenn der zuvor gleich war, dann kann weder er den Druck im Innenraum erhöhen, wie andersrum der InnenRaumDruck gegen den Druck außen wirkt. Sie heben sich quasi gegenseitig auf.

Kurt hat geschrieben:Auf der rechten Seite sinkt der Wasserspiegel,
Ich verstehe nicht, warum er das tun sollte. 10tonnen halten ihn da wo er ist, und zwar mit dem Gewicht (9t).
10t drücken also das Gewicht genau dahin, wo es der Gegendruck gerade noch zu lässt. Und das ist, wenn beide Drücke sich die Waage halten. Also 10t von außen gegen das Gewicht drücken, und 10t von innen gegen das Gewicht drücken. Dann ruht der Pegel.

Kurt hat geschrieben:somit bekommt die oberhalb eingesperrte Luft mehr Platz um sich auszubreiten.
Wäre es so, also dass das Gewicht nach unten „fällt“ dann hast Du natürlich recht, dann bekommen die Atome mehr platz, und somit senkt sich der RaumDruck.

Kurt hat geschrieben:Mehr Platz bedeutet weniger Druck.
Jepp.
Kurt hat geschrieben:Der Druck den die eingesperrte Luft auf das Wasser ausübt wird also geringer.
Richtig, also ja.
Kurt hat geschrieben:Je weiter das Wasser nach unten geschoben wird, somit links hochsteigt, desto geringer wird der Druck den die eingesperrte Luft ausübt.
Ja, aber was soll denn das Wasser nun nach unten schieben ?
P_atm ist doch , wenn p_geg auch nur ein wenig – ist, dann doch schon +.
Es könnte doch also niemals soweit kommen, dass das Wasser links hoch steigt oder der geringere Druck rechts das Wasser links gegen den höheren Druck links, hoch drückt.
Kurt hat geschrieben:Irgendwann ist Gleichstand eingetreten,
Irgendwann bestimmt ^^
Kurt hat geschrieben:und zwar dann wenn der Druck den die Athmosphäre links einbringt (1000 mBar) und der Druck den der nun höhere Wasserstand im linken Rohr einbringt,
Wie soll das gehen ? p_atm hält doch den Pegel schon bei sagen wir mal 9m. Darüber haben wir ganz normalen RaumDruck von 1000mBar.
Wie könnten Diese sich nun gegenüber dem Außendruck von 1000mBar behaupten ?
Das würde nur gehen, wenn wiederum das Gewicht mit hilft, ..aber genau da ist der Knackpunkt.
Denn das Gewicht wurde schon von p_atm auf dieser Höhe gehalten. Und p_atm =10t/m².
Und da sage ich halt, das juckt die 10t nicht, wenn rechst wegen mir 9 anliegen. Genauso wenig als würde nur 1t anliegen. Die 10t, die also das Gewicht locker auf dieser Höhe halten, machen doch nicht schlapp, oder geben nun nach. Die drücken mit ihren 10t bis zum Sankt Nimmerleinstag. Und wenn ich mit diesem Druck ein Gewicht auf eine bestimmte Höhe gehoben habe, wieso sollte nun das Gewicht ein zweites mal wirken, und die Höhe sich etwas tiefer einpendeln ?
Für mich ist da ein Widerspruch. Und solange ich den nicht ausgeräumt sehe, ist es mir auch schlicht egal wer mich für wie hält.

Kurt hat geschrieben:Wenn da Patt herrscht dann ist Patt.
Patt ist Patt, ..ich stimme zu ;)

Gruß Mordred
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Re: Der Poet und das TAO der Physik

Beitragvon Ernst » Fr 5. Nov 2010, 17:42

Mordred hat geschrieben: Und letzlich sind wir wieder da, wo wir von ausgegangen sind. p_atm =p_geg; der Pegel ruht.

Ja, es ist Ruhe. Aber der Pegel ist Null. Im U-Rohr stehen die Säulen beidseitig auf gleicher Höhe. Das war ja schon meine obige Aussage (Höhendifferenz=0).

Was Du Dir da alles ausmalst, ist meistenteils falsch. Überlege, was Druck ist. Sagt schon der Name: da drückt was. Ziehen kann da nichts, nur mehr oder weniger drücken. Du denkst irgendwie an einen negativen Druck, der etwas ziehen kann (Kolben am Spritzenboden). Da zieht innen nichts, da drückt nur nichts. Aber außen drückt der Luftdruck auf den Spritzenkolben. Wenn ich dessen Kraft durch Ziehen überwinde, dann hebe ich den Kolben vom Boden ab. Innen "zieht" nichts; innen wirkt keine Kraft auf den Kolben.

Laß das Volumen in deinen Gedanken außen vor. Was hier zählt, ist einzig der Druck.

Druck ist Kraft/Fläche. So übt auch ein stehender Bolzen infolge seines Gewichts einen gewissen Druck auf die Unterlage aus. Genauso ist das mit einer Flüssigkeissäule. Sie bewirkt einen Druck. im U-Rohr müssen sich im stabilen Zustand die Drücke links und rechts das Gleichgewicht halten. Die Darstellung dieses Gleichgewichts bezieht man zweckmäßigerweise auf eine Referenz-Höhe, auf welcher im linken Rohrschenkel die Oberfläche der Flüssigkeit steht. Dort wirkt lediglich der äußere Luftdruck. Auf dem rechten Rohrschenkel wirkt auf dieser Referenzhöhe zunächst der Druck des Anteils der Flüssigkeitssäule über der Referenzhöhe. Über der Säule herrscht aber ein Innendruck, welcher zusätzlich auf die Flüssigkeitssäule drückt und den Gesamtdruck auf der Referenzhöhe vergrößert. Das Gleichgewicht kann man also so formulieren:

Druck_links = Druck_rechts
p_at = p_säule + p_innen

Ist über der Säule Vakuum (p_innen = 0), vereinfacht sich das zu

p_at = p_säule

Der statische Druck einer Flüssigkeit ergibt sich mit ς als Dichte der Flüssigkeit zu

p_säule = ς * g * h und daraus ergibt sich dann mit der vorigen Gleichung

h = p_at /( ς * g) das Prinzip des Flüssigkeitsmanometers

Für Hg ergibt sich ein h von ca. 760 mm und für Wasser ca. 10 m. für andere Flüssigkeiten kannst du ja mal selbst rechnen.

So, nun knote Deine Gedanken auf. So schwer kannes auch dann nicht sein, wenn man sich in eigene bizarre Vorstellungen verrannt hat.
Wenn´s nun noch nicht klickt, dann ersetze Deine horrenden Schreibereien dadurch, daß Du Dir im Aquariengeschäft ein U-Rohr besorgst und selbst experimentierst.

Gruß
Ernst
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Re: Der Poet und das TAO der Physik

Beitragvon Mordred » Fr 5. Nov 2010, 18:17

Hallo Ernst,
Mordred hat geschrieben: Und letzlich sind wir wieder da, wo wir von ausgegangen sind. p_atm =p_geg; der Pegel ruht.


Ernst hat geschrieben:Ja, es ist Ruhe. Aber der Pegel ist Null. Im U-Rohr stehen die Säulen beidseitig auf gleicher Höhe. Das war ja schon meine obige Aussage (Höhendifferenz=0).

Was Du Dir da alles ausmalst, ist meistenteils falsch. Überlege, was Druck ist. Sagt schon der Name: da drückt was. Ziehen kann da nichts, nur mehr oder weniger drücken.
Wo habe ich von Zug geredet ?
Sagte ich nicht von Anfang an, es liegt am Druck ?
Und die Flasche wird von Außen zerdrückt, und wird nicht durch den Unterdruck zusammen gezogen, ..?
Nuja, ..anyway…..

Ernst hat geschrieben:Du denkst irgendwie an einen negativen Druck,
Ne, sorry, das denkst vielleicht Du, dass ich das denke.
Wie Du darauf kommst ist mir allerdings schleierhaft, ….aber ok…

Ernst hat geschrieben:der etwas ziehen kann (Kolben am Spritzenboden). Da zieht innen nichts, da drückt nur nichts. Aber außen wirkt der Luftdruck auf den Spritzenkolben. Wenn ich dessen Kraft durch Ziehen überwinde, dann hebe ich den Kolben vom Boden ab. Innen "zieht" nichts; innen wirkt keine Kraft auf den Kolben.
Da bin ich absolut konform und habe wohl nix dem gegenteiliges geschrieben.
Also, ohne Wenn und Aber dabei!Ich denke das sollte nun abgehakt sein.

Ernst hat geschrieben:Laß das Volumen in deinen Gedanken außen vor. Was hier zählt, ist einzig der Druck.
Komisch, genau das schreibe doch ich die ganze Zeit, auch dem Poeten. Müsstest Du also auch eigentlich schon mal gelesen haben.
Ich sagt, es liegt nur am Druck, das Volumen spielt keine Rolle. (also wenn man mal davon ausgeht dass Druck nur in einem begrenzten Volumen, also einem abgeschlossenen Raum different wirken kann.)
Das einzige was weiterhin zählt, ist der Gegendruck im Volumen rechts !
Denn daran liegt es, in wieweit sich der Pegel im Raum hin und her bewegen kann!


Ernst hat geschrieben:Druck ist Kraft/Fläche.
Jepp.

Ernst hat geschrieben:So übt auch ein stehender Bolzen infolge seines Gewichts einen gewissen Druck auf die Unterlage aus.
Natürlich. Aber spielt es eine Rolle ob ich 1kg als Stab mit einer Grundfläche von 1cm² und einer Höhe von 1m auf die Waage stelle und andererseits einen Würfel habe, der nur 10cm hoch ist, und auf einem cm² steht ??

Ernst hat geschrieben:Genauso ist das mit einer Flüssigkeissäule. Sie bewirkt einen Druck.
Absolut.
Ernst hat geschrieben:im U-Rohr müssen sich im stabilen Zustand die Drücke links und rechts das Gleichgewicht halten.
Ja.
Ernst hat geschrieben:Die Darstellung dieses Gleichgewichts bezieht man zweckmäßigerweise auf eine Referenz-Höhe, auf welcher im linken Rohrschenkel die Oberfläche der Flüssigkeit steht. Dort wirkt lediglich der äußere Luftdruck.
Ok
Ernst hat geschrieben:Auf dem rechten Rohrschenkel wirkt auf dieser Referenzhöhe zunächst der Druck des Anteils der Flüssigkeitssäule über der Referenzhöhe.

Ich lass es mal so stehen…..
Ernst hat geschrieben:Über der Säule herrscht aber ein Innendruck,
deswegen…….

Ernst hat geschrieben:welcher zusätzlich auf die Flüssigkeitssäule drückt und den Gesamtdruck auf der Referenzhöhe vergrößert. Das Gleichgewicht kann man also so formulieren:
Ohne Innengegendruck würde p_atm doch nun die Flüssigkeitssäule nach oben heben müssen.
Wenn also Innen, sagen wir mal 1000 Atome /cm³ umher huschen, ..von der anderen Seite, also außen aber 2000 gegendrücken, sollte der Pegel doch angehoben werden.
Ernst hat geschrieben:Druck_links = Druck_rechts
p_at = p_säule + p_innen
Und da bin ich eben noch nicht überzeugt.

Ernst hat geschrieben:Ist über der Säule Vakuum (p_innen = 0), vereinfacht sich das zu
p_at = p_säule Ja, dann haben wir aber auch p_at = p_säule Höhe = Max erreicht.
Ernst hat geschrieben:Der statische Druck einer Flüssigkeit ergibt sich mit ς als Dichte der Flüssigkeit zu

p_säule = ς * g * h und daraus ergibt sich dann mit der vorigen Gleichung

h = p_at /( ς * g) das Prinzip des Flüssigkeitsmanometers

Für Hg ergibt sich ein h von ca. 760 mm und für Wasser ca. 10 m. für andere Flüssigkeiten kannst du ja mal selbst rechnen.
Ne, das is schon klar.

Ernst hat geschrieben:So, nun knote Deine Gedanken auf. So schwer kannes auch dann nicht sein, wenn man sich in eigene bizarre Vorstellungen verrannt hat.
Ist es bizarr wenn ich sage, p_at hält den Pegel des Gewichtes unter p_at (also unter 1030g/cm²) auf einer bestimmten Höhe x, wenn der InnenRaumDruck diesem Außendruck gleich kommt ?

Gruß
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Re: Der Poet und das TAO der Physik

Beitragvon Ernst » Fr 5. Nov 2010, 19:40

Mordred hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:
Druck_links = Druck_rechts
p_at = p_säule + p_innen
Und da bin ich eben noch nicht überzeugt.

Das ist das A und O der Angelegenheit: Solange Du das nicht schnallst, irrst Du.

Ist es bizarr wenn ich sage, p_at hält den Pegel des Gewichtes unter p_at (also unter 1030g/cm²) auf einer bestimmten Höhe x, wenn der InnenRaumDruck diesem Außendruck gleich kommt ?

Bizarr ist da noch sehr vorsichtig ausgedrückt. Es ist einfach Quatsch. p_at ist nicht p_at + p_at bzw. p_at ist nicht gleich p_at+p_irgendwas. Da ist kein Gleichgewicht. Siehe oben.

Gruß
Ernst
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