Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Licht im Gravitationsfeld klassisch

Beitragvon Sebastian Hauk » Sa 21. Feb 2009, 17:02

Hallo Bruno,

ein Vergleich wäre schon wichtig. :!: :!:

Gruß

Sebastian
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Re: Myonen dort, IS hier

Beitragvon Trigemina » Sa 21. Feb 2009, 17:05

Hallo Sebastian
Sebastian Hauk hat geschrieben:um dieses zu überprüfen müsste dann noch die Lichtablenkung am Neutronenstern PSR1913+16 ausgerechnet werden.


Gute Idee. Zuerst müsste ich mir mal die Daten (Masse und Radius vom Neutronenstern PSR1913+16) besorgen – es sei denn Du möchtest mir diese Arbeit abnehmen. Dann kann man die Lichtablenkung über die klassische Näherung und vor allem über die Schwarzschildmetrik berechnen. Da sollten sich dann deutliche Abweichungen ergeben. Das ist ein wenig aufwändig und zeitraubend, und da ich übers Wochenende organisatorisch ziemlich eingespannt bin, kann ich nicht so disponieren um genügend Zeit für diese Aufgabe bereitzustellen, weswegen das auch noch bis Anfang nächste Woche dauern könnte.

Gruss
Trigemina
 
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Re: Myonen dort, IS hier

Beitragvon Sebastian Hauk » Sa 21. Feb 2009, 17:13

Hallo Trigemina,

vielen Dank, dass Du Dir die Mühe machen möchtest. Die Masse des Neutronensterns habe Dir schon mal rausgesucht:

http://de.wikipedia.org/wiki/PSR_1913%2B16

Bezüglich des Radius habe ich folgendes gefunden:

http://de.wikipedia.org/wiki/Neutronenstern

Gruß

Sebastian
Zuletzt geändert von Sebastian Hauk am Sa 21. Feb 2009, 18:33, insgesamt 3-mal geändert.
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Re: Vergleich von Äppel und Birnen

Beitragvon Sebastian Hauk » Sa 21. Feb 2009, 17:17

Hallo Bruno,

ich hoffe sehr, dass Du hier nicht schon mal registriert warst. Bezogen auf Deine Äußerung möchte ich sagen, dass die SRT und die ART nicht ganz falsch sein können.

Gruß

Sebastian
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Re: Optische Lichtablenkung

Beitragvon scharo » Sa 21. Feb 2009, 19:34

Hallo Kondensat,

„nene.....hier ist nix mit korona:“

Ne, ne ... hier ist viel schlimmer. :P Es sind Tausende Sterne und angeblich die Summe aus den Mikrolinsen sollen diesen Effekt vorrufen. Wenn es so wäre, egal ob nach ART oder doch die Tausende Koronas, müsste ein verwaschener Ball, Ring dahinter und nicht 4-fachen Stern erscheinen. Das ist schon sehr, sehr weit geholt, um irgendwas mit der ART erklären zu wollen.

„und mit cassini:
die daten dürften dann aber nicht zusammenpassen! bei den messungen am sonnenrand haste korona + Iono- und Troposphäre. bei cassini NUR Iono- und Troposphäre. oder?“

Haben die denn gepasst? Oder wurden angepasst? Iono- und Troposphäre habe ich nur aufgezählt, Magnetfeld kommt dazu, weil so was Radiowellen ablenkt, wie Dir bekannt sein dürfte. Wenn Du dir das bekannte Illustration dazu ansiehst, ist der Weg der Radarecho ziemlich schlangenförmig verkrümmt – wieso denn das, bzw. wenn es so wäre, wie sollte man den unsichtbaren Weg der Funkwellen ausrechnen, um auf ART-Bestätigung zu kommen? Wunschresultate oder was?

„ausserdem: die korona ist doch auch unglaublich dünn:“

Aber Millionen km tangential „dick“. Die Luft der Erde ist auch sehr dünn und mit Brechindex fast 1, die Erde ist im Vergleich auch noch sehr klein, der Strahlenweg sehr kurz, der Effekt ist aber einige Grad groß.
Fakt ist, dass die beobachteten Ablenkungen der Licht- und Funkstrahlen innerhalb der Korona stattfanden – und das reicht vollkommen, um eine klassische Ursache anzunehmen.

Gruß
Ljudmil
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon rmw » Sa 21. Feb 2009, 20:37

Kondensat74 hat geschrieben: ausserhalb jeglicher "sternkoronae"

Das sehe ich überhaupt nicht. Im Gegenteil der blaue Rand ist teilweise sogar innerhalb des Sterns. Sieht eher definitiv nach Fata Morgana aus.

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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon rmw » Sa 21. Feb 2009, 21:33

Kondensat74 hat geschrieben:und du bist dir GANZ sicher

durchaus

Kondensat74 hat geschrieben: leichter zu erkennen, WAS hier abgebildet ist

Na ja ist vielleicht etwas Einbildung auch dabei, und das sogar im doppelten Sinne des Wortes.

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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon rmw » So 22. Feb 2009, 10:52

Kondensat74 hat geschrieben:deine antwort

Na dann schau dir halt deine Bilder einmal genauer an.
z. B. Bild 1 untere Reihe: Die blauen Punkte verteilen sich über einen großen Bereich, sieht nun wirklich nicht wie eine Gravitationslinse aus.
Bild 3 untere Reihe: eigenartige spiralförmige Verteilung, sieht erst recht nicht nach Gravitationslinse aus.

Gegen die Wirkung von Gravitation auf das Licht hätte ich nicht einmal etwas einzuwenden, gegen die oft an den Haaren herbei gezogenen "Beweise" schon.

Übrigens was die generelle Anwendbarkeit der ART etc. betrifft, so solltest du dir einmal den ganzen Aufwand ansehen den man bisher betrieben hat um Gravitationswellen zu finden. Ergebnis null irgend etwas.

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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Jocelyne Lopez » So 22. Feb 2009, 10:56

Hallo zusammen,

Um vielleicht zum Thema dieses Threads zurückzukommen verweise ich auf eine Zusammenfassung meiner Ansichte in meinem Blog:

Die Relativitätstheorie? Nur ein Joke!

Viele Grüße
Jocelyne Lopez

PS: Das wäre nett, wenn die Teilnehmer sich möglichst an die Thematik dieses Thread halten und über andere Thematiken in anderen Threads diskutieren würden. :)
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Hannes » So 22. Feb 2009, 12:23

Hallo Ljudmil !

    Nein, das Problem ist die aus der Luft gegriffene Invarianz der LG.
    Die scheinbaren LK und ZD sind nur die logischen Folgen dieser unbegründeten Annahme. Die geforderte Symmetrie in der SRT bedingt auch nur scheinbare LK und ZD.

Deine obige Aussage trifft das Problem haargenau.

Mit der aus der Luft gegriffenen Invarianz der LG ergeben sich alle anderen
widersprüchlichen Aussagen.

Man wird endlich zur Kenntnis nehmen müssen, dass die LG ähnlich wie der Schall verschiedene Ausbreitungsgeschwindigkeiten hat.Licht ist eine optische Erscheinung und kann mit den Gesetzen der Optik berechnet werden.

Es war für die Wissenschaftler des 19. und 20. Jahrhunderts ein faszinierender Gedanke: Mit der unveränderlichen LG alles messen zu können.Und in großer Näherung trifft das auch zu: Die Entfernung von Himmelskörpern und Galaxien wird mit der LG beschrieben.

Die Entfernungsmessung der Astronomen mit Parsec ist dabei ganz untergegangen.

Da aber im freien Weltraum die LG tatsächlich den Höchstwert c erreicht, spielt das fast keine Rolle.
Trotzdem kann man viele Beobachtungen nur mit einer varianten LG richtig erklären.

Aber so schnell werden die Anhänger der SRT nicht aufgeben, wie man an den Angriffen auf Harald Maurers Experiment ganz deutlich erkennen kann.
Es wird ihnen trotzdem nichts anderes übrigbleiben, als ihre Theorie den neuen Beobachtungen anzugleichen, so wie es mit allen Theorien der Vergangenheit geschehen ist.

Mit besten Grüßen Hannes
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