Rudi Knoth hat geschrieben:@Kurt » Fr 2. Okt 2020, 14:53
Die Wellenlänge eines Signals hängt nicht nur von der Mediumsgeschwindigkeit und Sendesignalfrequenz ab, sondern auch von der Bewegung des Senders.
Die Signalfrequenz und die Mediumsgeschwindigkeit geben die Wellenlänge vor.
Bewegt sich der Sender ergibt sich eine andere Wellenlänge als bei ruhendem.
Nachdem sie wohl die Wellenlänge ausgewertet haben muss auch die Bewegung des Senders Eingang in die Interpretation finden.
Ist dies erfolgt?
Jetzt verstehe ich, was du menst. Der bewegte Sender "staucht" oder "dehnt" mit seiner Bewegung die Wellen, wodurch man eine andere Wellenlänge aus der Sicht des Empfängers hat.
Das ist aber nicht meine Aussage.
Das was der Empfänger "sieht ist wieder eine andere Baustelle.
Er "sieht" nicht die Wellenlänge, sondern die Frequenz das das zu ihm kommende Signal bei ihm auslöst.
Und dda ist sein Bewegungszustand mitentscheidend.
Es gibt also mehrere umstände die vermuten lassen das die damals nur irgendwas gemessen haben und das nicht richtig interpretieren konnten, also die falschen Schlüsse gezogen haben.
Rudi Knoth hat geschrieben:
Das Mittel der beiden beobachteten Wellenlängen müsste klassisch gleich der eines ruhenden Ions sein. Man hat aber eine größere "mittlere" Wellenlänge gemessen. Das Produkt der Wellenlängen war aber gleich dem Quadrat der Wellenlänge des ruhenden Ions. Und das entspricht der Aussage der Lorentz-Transformation. Nun ist es so, daß Ives nicht die SRT sondern die Äthertheorie von Lorentz bevorzugte.
Sie haben falsche Erwartungen angesetzt, falsch gemessen und dann irgendwas (zu irgendwas passendes) rausinterpretiert.
Dieses "Beweiserle" ist also nichts wert.
Hast du noch eins?
Kurt
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