McMongo hat geschrieben:bewegte Uhren gehen langsamer. Aus Sicht des Zuges ist die Uhr am Bahnsteig bewegt, also muss diese, aus Sicht des Zuges, langsamer gehen. Logische Konsequenz. Ist aber zu hoch für dich.
Nur leider lässt sich die objektive Realität nicht irgendwie betrachten, sondern sie findet einfach statt und zwar in einem bevorzugten Bezugssystem, dass sich Universum nennt. Ist nur leider zu hoch für euch - also für all Jene, die sich ans Relativitätsprinzip klammern.

In und gegenüber diesem Universum bewegt sich Licht mit c. In und gegenüber dieses Universums fliegt ein Raumschiff mit vA nach links (also negatives Vorzeichen) und ein Weiteres mit vB nach rechts (also positives Vorzeichen). Dafür gilt klassisch
)
und unter Berücksichtigung der Clock-Retardation oder der Zeitdilatation
}{\gamma_{v_A}(c-v_A)}\right))
was man ein wenig umformen kann, damit die Lorentz-Faktoren verschwinden
}{\gamma_{v_A}(c-v_A)}\right)\\{f_R}^2&=&{f_S}^2\cdot\left(\frac{(c-v_B)(c-v_B)(c-v_A)(c+v_A)}{(c-v_A)(c-v_A)(c-v_B)(c+v_B)}\right)\\{f_R}^2&=&{f_S}^2\cdot\left(\frac{(c-v_B)(c+v_A)}{(c-v_A)(c+v_B)}\right)\\f_R&=&f_S\cdot\sqrt{\frac{(c+v_A)(c-v_B)}{(c-v_A)(c+v_B)}}\end{matrix})
Und damit landet man für vA=0 oder vB=0 ganz sicher beim relativistischen Doppler-Effekt, welcher in Inertial- bzw. in Ruhesystemen gilt und diesen schreiben wir mal z.B. mit einer Geschwindigkeit vL aus

Beide Gleichungen teilen wir jetzt durch fS und bilden aus den verbleibenden rechten Teilen eine neue Gleichung
(c-v_B)}{(c-v_A)(c+v_B)}})
die sich, wie schon mehrfach gesagt nach vL auflösen lässt (was ich mir aber hier spare, weil schon anderweitig geschehen), womit man auf

kommt.
Die Frage ist nun, wie viele Lorentz-Faktoren sich in vL befinden - einer oder zwei? Gehen die Uhren wechselseitig um den Faktor

oder einseitig um den Faktor

unterschiedlich? Für mich ist die Antwort klar Letzteres und das wird auch per GPS bestätigt.
Sicher wieder Alles Perlen für die Säue. Für wen ist hier was zu hoch?
