Ätherwind

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Ätherwind

Beitragvon Ernst » Fr 3. Sep 2010, 20:31

galactic32 hat geschrieben: Stimmt das so?

Ja, Du Unfrei-sinniger. Da mußt Du schon genauer lesen, bei mir und in deiner Quelle. Es geht um die Stabilität des Mondorbits. Da betrachtet man immer die gleichen Punkte im Orbit. Und die kann man in der genannten Genauigkeit messen. Das solltest du schon aus deinem Zitat herauslesen können. Oder dies aus Wiki:

Durch die seit mehr als 35 Jahren andauernden Messungen konnte nicht nur die Mondentfernung äußerst exakt bestimmt werden, sondern es wurden auch Erkenntnisse auf vielen anderen Gebieten gewonnen. So konnte z. B. festgestellt werden, dass sich der Mond um etwa 3,8 cm pro Jahr von der Erde entfernt.[2] Grund dafür ist die Gezeitenreibung, die den Drehimpuls der Erde verringert. ....2003 wurde die APOLLO (Apache Point Observatory Lunar Laser-ranging Operation) gegründet: Mit dem 3,5-Meter-Teleskop der Apache-Point-Sternwarte in New Mexico liegt seit 2006 die Genauigkeit der bisher gesammelten Daten im Millimeterbereich


Gruß
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Re: Ätherwind

Beitragvon Ernst » Fr 3. Sep 2010, 20:38

Hannes hat geschrieben:Warum machst du das nicht ?

Artie stellt ja keine kruden Thesen in endlosen Beiträgen ein. Es ist aber berechtigt, zu bitten, diesen MX Stuss hier nicht zu plakatieren.

Gruß
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Re: Ätherwind

Beitragvon Hannes » Fr 3. Sep 2010, 20:42

Hallo Artie !

Es ist schwer sich eine Raumkrümmung vorzustellen, wenn man sie nicht direkt mit den eigenen Sinn erkennen kann. LK und ZD sind geradezu fantastisch und könnten von in "Alice im Wunderland" von Lewis Carroll beschrieben werden.


Warum soll das schwer sein ? Wenn man genug Vorstellungskraft hat,
ist das kein Problem ..... oder ?
Du schreibst richtig, dass LK und ZD ins Wunderland gehören.
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Re: Ätherwind

Beitragvon galactic32 » Fr 3. Sep 2010, 20:55

Ernst hat geschrieben:Da betrachtet man immer die gleichen Punkte im Orbit.

Nun :
Wiki LLR hat geschrieben:..Gegenwärtig liegt die Genauigkeit der Messungen bei einigen Zentimetern in der Erde-Mond-Distanz (dieser Abstand beträgt im zeitlichen Mittel rund 384.400 km)...

Also nix mit gleichen Punkten!Zeitlicher Mittel von whatever!
Inkl. Ignoration von Sonne, von Präzessionen der ErdEigenDrehungen, der Mond-Erde-Rotation etc. etc.
Und aus den „Rechnungen“ der MeßWerte lassen sich ScheinIdeal-Werte konstruiren; wohl nicht offensichtlich!
Was für ein HypoHypothetischer Ansatz!
Also im und gegen Ätherwind jeweils der selbe MittelWert oder wie?
Oder doch möglichst Meßtechnisch sinnige EinzelWerte (der Lauf-Zeit) ermitteln, die im Versuchs-Ansatz schon einen selbst nicht gemessenen Mond-Erde-Abstand verlängten!

Na ja, es darf da noch mal bei frischer Luft nachsinniert werden!

Gruß
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Re: Ätherwind

Beitragvon Hannes » Sa 4. Sep 2010, 08:52

Hallo Artie !

Lass mich mal spekulieren, du kannst dir zwar LK und ZD *einzeln* vorstellen, aber wie sie in der SRT zusammenwirken und welche Konsequenzen daraus entstehen, das ist zuviel für dich.


Spekulier nicht zu viel und versuche nicht, nach alter Relativistenmanier
den Gesprächspartner persönlich herutnterzumachen.

Ich kann mir sehr wohl LK und ZK einzeln vorstellen. Ich kann mir sogar vorstellen, warum diese Modelle erfunden wurden.
Nur bin ich der Meinung, dass diese Modelle überholt sind. Sie wurden erfunden,
um eine vermeintliche Invarianz der Lichtausbreitung zu erklären.
Damals hatte man die Vorstellung, dass Licht sich überall gleich schnell
ausbreitet und dass man mit der LG trefflich messen könnte.
Nachfolgende Messungen haben aber gezeigt, dass sich die elektromagnetischen
Potenzialänderungen nicht überall gleich schnell ausbreiten.
Das beweisen Messungen, die man zur Zeit der Erstellung des Modells der LK und ZD noch nicht vornehmen konnte.

So ist es , wenn man etwas nicht sehen und nicht angreifen kann, weil es von unseren Sinnesorganen nicht mehr wahrgenommen werden kann.Da muss man sich mit Modellen behelfen.Und wenn diese Modelle nach einiger Zeit nicht mehr passen, muss man sie korrigieren oder durch neue ersetzen.
Dabei ist es nicht notwendig, die Leistung der damaligen Erfinder herabzusetzen.

Hannes
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Re: Ätherwind

Beitragvon Hannes » Sa 4. Sep 2010, 18:21

Hallo Artie !

ZB In dem man den "Erfinder" einen Guru nennt?
SRT und ART passen im Moment aber noch sehr gut, besser als die mir bekannten Äthertheorien


die Bezeichnung "Guru" bezieht sich haupsächlich auf die bedingungslosen Nachbeter einer Glaubensrichtung.
Einstein als Person ist für mich ein äusserst achtbarer und angesehener Mensch, der stets für Frieden in der Welt eintrat.

Es geht explizit um die Invarianz der Vakuum Lichtgeschwindigkeit und darum das nichts schneller als die von Louis Esser berechnete LG gemessen wurde.


Die so stark beworbene Invarianz der LG im Vacuum ist nichts anderes als die Lichtleitfähigkeit eines hoch-oder höchstverdünnten Gases, wie es als technisches Vacuum in unseren Laborgeräten oder als Weltraumvacuum in der Natur vorkommt.
Da eine Geschwindigkeitsangabe ohne Bezug nicht möglich ist, muss man die Messungen auf das Gas beziehen.

Wenn daher das Vacuumgas bewegt ist,so ist auch die LG in Bezug auf andere außerhalb der Vacuumkammer befindliche Meßpunkte nicht mehr c.

Außerdem muss man berücksichtigen, dass ein Lichtstrahl auf seinem Weg von der Lichtquelle bis zum Meßgerät mehrere verschiedene optisch dichte Materialien durchquert (Luft, Glas, Wasser usw.)die alle verschiedene Lichleitfähigkeit haben.

Aufgrund dieser Beobachtungen ist die LG nicht invariant (unveränderlich).

Die LG kann z,B vor Eintritt in eine Vacuumkammer in der Glasabdeckung nur
2/3 c aufweisen, wird aber im Vacuum aufgrund der erwähnten Leitfähigkeit
des Vacuums wieder c annehmen.
Diese variabilität der Lichtausbreitung steht im Gegensatz zum Postulat der Invarianz.

SRT und ART passen im Moment aber noch sehr gut, besser als die mir bekannten Äthertheorien

Du hast SRT und ART in einem Atemzu genannt.Ich bin der Meinung, dass
die ART und die SRT im Gegensatz zueinander stehen.
Während ich die ART ohneweiters akzeptieren kann,verlange ich eine Änderung des Modells SRT.
Hannes
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Re: Ätherwind

Beitragvon galactic32 » Sa 4. Sep 2010, 19:44

Artie hat geschrieben:...Diese Messungen enthalten die realen Werte in Signallaufzeiten, es kommt nicht das 384.400km "Mittel" zurück.

Das sollten die Messungen bzw. RohDatenWerte auch!
Technisch völlig ok!

Um jetzt global alle Meßstations-Ergebnisse zu koordinieren, kann ich mir sehr gut vortellen, daß ein virtueller kreisförmiger MondOrbit gewichtet, gemittelt, aufsummiert wird, um sich ein Orientierungs-System aufzubauen, ähnlich dem kartesiches KoordinatenSystem der Mathematik.
U. a. lassen sich aus dem DatenWust dann nachahnbar PositionsVeränderungen im cm-Bereich herauskitzeln.
Allerdings die Referenz ist eigentlich frei wählbar, und durch rückbezügliches gegenseitiges „ausmessen“ haben wir ein sehr hypotetisches Konzept damit erschaffen.
Also so ein DatenAuswerteVerfahren sollte/dürfte wohl eher mit großem Vorbehalt und Zange und SchutzHandschuhen angewandt werden (☢) .

Der springende Punkt in Bezug zum Ätherwind ist doch, daß dessen AusWirkungen intrinsich mit den Signallaufzeiten verflochten sind.
Um aus Zeiten Längen zu „(z)ermitteln“ also zu „zerrechnen“ wird bequem einfach c₀ als konstant gesetzt!
Wo bzw. wie hätten wir damit die Driftgeschwindigkeiten des Sender-Reflektor-Empfänger zum HinterGrund (abs. Äther o. Medium ) herausgemessen ?

Nebenbei:
Aus LLR Wiki:
Bei einer Pulsleistung von einem Gigawatt und typischen Laserfrequenzen enthält eine Strahlungsscheibe (Durchmesser: 75–150 cm/Dicke: 5 cm) etwa 10^19 Photonen, die …
...etwa ein einziges Photon in zehn Pulsen findet nach rund 2,5 Sekunden seinen Weg zurück ...


Die 5 cm MindestMeßfehler für eine EinzelWertErfassung sind alleine durch diesen Ansatz der MeßVorGehensWeise zu erwarten?

Oder brauch ich noch 'ne Tüte Sauerstoff?

Gruß
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Re: Ätherwind

Beitragvon galactic32 » Sa 4. Sep 2010, 23:11

Artie hat geschrieben:Du gibst zu verstehen, das man sich die Mondbahn so zurechtbiegt, damit man c als LG bestätigen kann.

Oh je.
Da muß bei Dir wohl ja viel Geschwurbel angekommen sein!

Artie hat geschrieben:Der Mond umkreist die Erde auf einer elitpischen Bahn.

Ach.
Mit dem was ich andeuten wollte, hast Du wieder nichts anfangen können!
Was hast Du denn mit deinem Proggi aus den Rohdaten gemacht?
Was hat dieses Proggi mit einem RohDatum wohl nach Deiner DatenAufBereitungsVersion errechnet?
Was kam den als Mittel heraus, wenn schon nicht: 384.400km "Mittel" ?
So eingeschätzt: einfach ein paar Zeitlaufzeiten zu organisieren und diese als DecimalZahl zu „printen“ macht keinen zu einem mit nenneswerter Erfahrung in so einer Sache, oder?!
Wiki_MOND behauptet mit dieser Zahl „große HalbAchse“, was wohl mit „Mittel“ weniger zu tun hat!
Im übrigen ist der WikiArtikel für Einsteiger und Freaks eine Zumutung, wenn einem u.a. einfach das Wort „Apoapsis“ entgegenGetextet wird,ohne vielleicht in Klammern „FernAbstand“ direkt beizufügen!

Artie hat geschrieben:
...Strahlungsscheibe (Durchmesser: 75–150 cm/Dicke: 5 cm) ...etwa 10^19 Photonen ....etwa ein einziges Photon in zehn Pulsen ...
Noch so einer, der mit unverstandenen Begriffen um sich wirft.

Nun da bei Dir nichts klingelt und mit dem Hint nicht's anzufangen weißt...

Eine FehlerBetrachtung vom Ansatz her:
Das Photon stammt da nicht „zufällig“ aus einer Position in der Scheibe mit der Dicke 5 cm?

Du begreifst das Konzept nicht, aber willst schon Fehler entdecken.

Was heißt schon schon.
War auch gar nicht die Absicht diesen „Fehler“ zu entdecken.
Es geht doch wohl eher darum ÜberEinkünfte zu finden, mehr zu verstehen oder nicht?
Aber wenn Du gar nicht sogenannte Fehler entdecken willst,...

So läuft das nicht

Stimmt.
Irgendwie ist „das“ Konzept von einem von uns beiden nicht verstanden worden.

Da hab ich wohl Dein „Konzept“ nicht begriffen!
Und das „Konzept“ das ich im Sinn hatte, war Dir wohl zu wenig begreiflich!

Sorry, ich werde dir nicht die Welt erklären, fürs Erste sehe ich keine weitere Kommunikationsbasis zu dir.

Da braucht Dir nichts sorry zu sein.
Eine WeltErklärung vereinbar mit den WiderSprüchlichkeiten der SRT ist mir gleichfalls zu sehr ein „Geschwurbel“.

Für das Weitere sehe ich eine Kommunikationsbasis zu Dir auch günstigenfalls darin mal mit ganz elementaren Begriffen zu beginnen.
Ein paar Stufen weniger oberflächlich gewählte physikalischen, technischen,logischen GrundLagen anzusprechen.

Gruß
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Re: Ätherwind

Beitragvon Faber » So 5. Sep 2010, 03:15

Kleine off-topic Anmerkung am Rande:

Als Gurus bezeichnet man nicht die `Nachbeter' sondern den `Vorbeter'. Und zwar den Vorbeter in solchen Glaubensrichtungen, in denen der Weg zur Erlösung des einzelnen Menschen von einem anderen Menschen, dem spirituellen Lehrer, abhängt.
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Re: Ätherwind

Beitragvon Hannes » So 5. Sep 2010, 08:57

Hallo Artie !

1 Molekül in 1cm³ ist bei weitem zu wenig um:
a) Gas genannt zu werden.
b) nicht annähernd genug umd die bekannte Menge an Licht zu leiten.


Du musst mir zuerst erklären, wann Gas aufhört, Gas zu sein und
wie weit das die Ladungsträger umgebende elektrische Feld reicht.

EIN Molekül in einem Kubus mit einem Meter Kantelänge!
Das geht nicht
.
Oben hast du geschrieben 1 cm^3 und jetzt bist du bereits bei 1 m.

2/3 c aufweisen, wird aber im Vacuum aufgrund der erwähnten Leitfähigkeit des Vacuums wieder c annehmen." ist einfach nur absurd. Das hat mit nichts zu tun, mit keinem Experiment, nicht mit LET nicht mit SRT.
Hannes das ist eine Spekulation von dir.


Dass das Licht im Glas nur 2/3 c hat, ist bereits allgemeines Wissen und
unbestritten. Die LET und SRT stammen aus einer Zeit, wo man das noch
nicht gewusst hat.

die Bezeichnung "Guru" bezieht sich haupsächlich auf die bedingungslosen Nachbeter einer Glaubensrichtung.
Und genau in diesem Sinne ist es eine Beleidigung.
Achte auf die Hervorhebungen.


Wenn du dich selbst als Nachbeter betrachtest, darfst du auch beleidigt sein.
Ich habe aber dagegen den Eindruck, dass du sehr wohl ein kritischer Denker mit
guter Ausbildung bist, mit dem man eine interessante Diskussion führen kann.
Leider führt eine gute Ausbildung auch zu einer Prägung, die den Fortschritt behindern kann.

1 Molekül in 1cm³ ist bei weitem zu wenig um:
a) Gas genannt zu werden.
b) nicht annähernd genug umd die bekannte Menge an Licht zu leiten.


Bitte schau dir in SdW den Bericht von Stefan Schael und Jan Hattenbach
"Mit ISS der dunklen Materie auf der Spur" an !
Da gibt es im Universum noch viel mehr, als unsere Experten vor mehr als
100 Jahren auch nur geahnt haben.

Hannes
Zuletzt geändert von Hannes am So 5. Sep 2010, 10:41, insgesamt 1-mal geändert.
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