Ätherwind

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Ätherwind

Beitragvon Mordred » Do 2. Sep 2010, 21:40

Hallo Hannes,

Hannes hat geschrieben:Viele andere Variationen gibt es nicht , aber ich bin gespannt auf deine
weiteren Aussagen. Irgendein Mechanismus muss es sein.
Und der Mechanismus muss auch mit Radar- und Radiowellen kompatibel sein.
Der Mechanismus beim Radar ist der selbe wie beim Äther, es sind einzig die Übergaben, die entweder mehr, oder weniger Stationen beinhalten.

Kleines Beispiel:
Nehmen wir zuerst ein ruhendes Objekt und nehmen mal fiktiv an, 100.000 Quanten wären zwischen Objekt und Pistole. Der Hin- und Rückweg beinhaltet also je 100.000 Übergaben.

Nun bewegt sich das Objekt auf uns zu. Der Hinweg des Lichts ist über 100.000 Quanten.
Der Rückweg durch die Annäherung geht aber nur noch über 80.000 Quanten.
Je schneller ich mich mit dem Objekt auf die Radarpistole zu, desto weniger Quanten sind zwischen beiden.
100.000 x 0,00003 = 3 Sekunden;
80.000 x 0,00003 = 2,4 Sekunden.

Zum Radio. Auch da hat die MX10QT keine Probleme mit.
Ist aber nicht in ein zwei Sätzen erklärt.
MX10QT

Gruß Mordred
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Re: Ätherwind

Beitragvon Hannes » Do 2. Sep 2010, 21:58

Hallo Mordred !

Der Mechanismus beim Radar ist der selbe wie beim Äther, es sind einzig die Übergaben, die entweder mehr, oder weniger Stationen beinhalten.


Ist gut.Was wird da übergeben ?

Zum Radio. Auch da hat die MX10QT keine Probleme mit.
Ist aber nicht in ein zwei Sätzen erklärt.


Nimm dir ruhig etwas Zeit.Gut Ding braucht Weile

Hannes
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Re: Ätherwind

Beitragvon Mordred » Fr 3. Sep 2010, 15:50

Hallo Hannes.
Mordred hat geschrieben: Der Mechanismus beim Radar ist der selbe wie beim Äther, es sind einzig die Übergaben, die entweder mehr, oder weniger Stationen beinhalten.

Hannes hat geschrieben:Ist gut.Was wird da übergeben ?
Energie besitzt Masse!
Es wird also eine Art energetischer Masse übergeben.

Mordred hat geschrieben: Zum Radio. Auch da hat die MX10QT keine Probleme mit.
Ist aber nicht in ein zwei Sätzen erklärt.

Hannes hat geschrieben:Nimm dir ruhig etwas Zeit.Gut Ding braucht Weile
jo, ...:-)

Gruß Mordred
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Re: Ätherwind

Beitragvon Hannes » Fr 3. Sep 2010, 18:52

Hallo Artie!

Wie wäre es, wenn du dich in den Kreis derjeniger einreihen würdest, die einen eigenen Thread aufmachen um ihren geistigen Dünnsc...^w^w^w Ihre Theorien vorstellen wollen?


Warum machst du das nicht ?

Hannes
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Re: Ätherwind

Beitragvon Ernst » Fr 3. Sep 2010, 19:26

Artie hat geschrieben: wärst du so nett deine BMX Quanten woanders (anderer Thread) auszuführen?

Danke für Deine Absicht, diesen Thread freizuhalten von Spielzeugphysik. Leider wird das nicht gelingen, da diese Bastler jede Gelegenheit nutzen, ihre Bauklotzwelt an den Mann zu bringen.

Die Frage wäre dann, was diesen Äther mitführen würde, da käme wohl die Gravitation in Frage. Da fiele mir gleich mal die Hillsphere ein.
Wenn die Erde Äther mitführt, dann wäre es logisch, wenn der Mond ebenfalls seinen eigenen Äther mitführt.
Ich verstehe, es müssen immer wildere Annahmen gemacht werde, da ist die SRT eleganter.

Ja, ich halte auch diese so hinkonstruierten Ätherversionen für abwegig. Sie sind auch mathematisch schwierig darzustellen. Tatsächlich ist da die SRT, welche diese Dinge ja perfekt beschreiben kann, deutlich übersichtlicher. Die meisten dieser Effekte sind auch auf Emissionsbasis gemäß Newton gleichwertig beschreibbar.

Gruß
Ernst
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Re: Ätherwind

Beitragvon Hannes » Fr 3. Sep 2010, 20:03

Hallo Chief !

Ljudmils Bild ist leider falsch. Das linke Teilbild wurde mit Hilfe vom "Wasserfernrohr" widerlegt und im "roten Bereich" müssen komische Wirbel vorhanden sein, die das Licht irgendwie drehen
.

Ich finde die Grafik auch sehr unwahrscheinlich.
Da sollte man sich bemühen, eine bessere Erklärung zu finden.

Hannes
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Re: Ätherwind

Beitragvon Ernst » Fr 3. Sep 2010, 20:06

Chief hat geschrieben:Ljudmils Bild ist leider falsch.

Da warst Du wohl der einzige, der das meint. Ich jedenfalls halte es für korrekt. Und die allgemeine Physikerei ebenfalls. Die Aberration kann für vollständig mitgeführten Äther nur durch weitere exotische Annahmen gedeutet werden (von Stokes).Wiki:
Aufgrund der Widersprüchlichkeit und Künstlichkeit dieser Hypothesen konnte sich Stokes' Theorie gegenüber Fresnels erfolgreicher Theorie nicht durchsetzen.


Ein mitgeführter Äther ist mit allen Experimenten kompatibel während SRT und Emission schon durch Sagnac widerlegt werden.

Da, wo mitgeführter Äther kompatibel ist, sind SRT un Emitter ebenfalls kompatibel, incl. Sagnac.

Emission ist ebenfalls mit Mondreflex nicht kompatibel da die reflektierte Strahlung mit c+v reflektiert werden muss.

Wie kommst du darauf? In der Verbindungslinie Erde-Mond, welche der Laserblitz zurücklegt, kommt ein v gar nicht vor. SRT und Emitter sind da von vornherein kompatibel. Mitgeführter Äther nur bei einer passenden Mitführung, welche jedweden Ätherwind im Bereich Erde-Mond ausschließt. Konventioneller Äther ist nicht kompatibel.

Gruß
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Re: Ätherwind

Beitragvon Mordred » Fr 3. Sep 2010, 20:07

Arti hat geschrieben:Die Frage wäre dann, was diesen Äther mitführen würde, da käme wohl die Gravitation in Frage.
Jo genau Die.

Arti hat geschrieben:Wenn die Erde Äther mitführt, dann wäre es logisch, wenn der Mond ebenfalls seinen eigenen Äther mitführt.
Gibt es eine Atmosphäre auf dem Mond ?
Ist der nötige Gravitationsdruck gegeben ?
(100Kg auf der Erde, = 16Kg auf dem Mond.)
Die nötige Fallbeschleunigung ?
Rotiert der Mond langsamer als die Erde?

Ne, was sollte dann groß mitgeführt werden können ?
Und zu allem für Dich dann noch erkennbar sein ???

Arti hat geschrieben:Ich verstehe, es müssen immer wildere Annahmen gemacht werde, da ist die SRT eleganter.
Da is nix wild, das ist Newton !
Wenn etwas langsamer rotiert, dann ist die Mitführung langsamer.
Wenn kaum Gravitation vorhanden ist, und 100 Kg nur 16 Kg schwer sind, dann ist kein Druck da, der den vermeintlichen Äther auf das rotierende Objekt drückt.
Folglich wird es kaum „mitgerissen“ also auch kaum mitgeführt.

Etc.....
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Re: Ätherwind

Beitragvon galactic32 » Fr 3. Sep 2010, 20:10

Hallo,
Artie:
Ernst hat geschrieben:Das Ergebnis der Mondreflexmessung ist zunächst mal kompatibel mit der SRT und der Emitterthese.
Sie ist nicht kompatibel zu einem herkömmlichen Äther, etwa auf Basis CMB.
Sie ist ...

Die Frage wäre dann, was diesen Äther mitführen würde, ...
Wenn die Erde Äther mitführt, dann wäre es logisch, wenn der Mond ebenfalls seinen eigenen Äther mitführt.
Ich verstehe, es müssen immer wildere Annahmen gemacht werde, da ist die SRT eleganter.

Die Frage wäre dann nicht?:
Stimmt das so?
Diese frei-sinnigen InterPretationen von Ernst über Ausführungen dieses LichtMeß-Verfahren ( mit unnötigen Reflektoren auf dem Mond,... u.ä. Pseudowissenschftl. Kalauer ) veranlassen sehr zu Schlußfolgerungen wie:“wildere Annahmen“!
So ähnlich liest's sich auch in der Bezahl-Presse a lá „ … der Wissenschaft“.

Also zur Sache mit dem Erde-Mond-Abstand; laut Wiki's Mond-Artikel ist das System schon mal eine elliptische Schwingung mit solchen Angaben wie: Periapsis 363 300 km Apoapsis 405 500 km!

Laut des Artikel zu LLR: „Beim Lunar Laser Ranging (kurz: LLR) werden, von Bodenstationen auf der Erde ausgehend, ...“
Das Mathematiker Meßergebnisse zu einem MittelWert mixen können, sollte nicht zu völlig Abstrusen Spekulationen verführen!
Wiki's LLR:
Ergebnisse aus LLR-Messungen [Bearbeiten]
Laserentfernungsmessungen liefern Informationen zu verschiedenen Aspekten des Erde-Mond-Systems, wie zum Beispiel geozentrische Stationskoordinaten, die auf ca. 3–5 cm genau bestimmt werden können. Da sich die Laserstationen zum Teil auf unterschiedlichen Kontinentalplatten befinden, können optional Stationsbewegungen in Form von Driftraten mit einer Genauigkeit von rund 0,4 cm geschätzt werden. Weiterhin lassen sich aus LLR-Daten wichtige Informationen zum Gravitationsfeld (darunter die Massenmultipolmomente des Mondes), sowie zur Gezeitendeformation des Mondes ableiten. Aufgrund der Gezeitenreibung wird die Rotation der Erde abgebremst, da jedoch der Drehimpuls im Erde-Mond-System erhalten bleibt, entfernt sich gegenwärtig der Mond um ca. 3,8 cm pro Jahr von der Erde.
Darüber hinaus können aus Laserentfernungsmessungen zum Mond relativistisch bedeutsame Größen und Erdrotationsparameter abgeleitet werden.

Alleine aus diesem Text entnimmt man keine Entfernung Erde-Mond auf 2-5 cm genau!
Das gegenwärtige Entfernen um 3..5 cm/a beruht wohl doch eher auf eine HochRechnung im JahrMillarden-“Zeit“-“Räumen“!Anders gibt es wohl Schwierigkeiten mit den Anfängen der ersten Erde-MondUmRundungen, die sich so bequem „vertuschen“ lassen!
Übrigen's die Konstellation Sonne-Erde-Mond ist schon nicht mehr vernünftig in obigem Konzept repräsentiert!

Also dieser Abs. Äther (heute auch CMB, früher mind. FixsternHintergrund!) besteht solche Erde-Mond-Distanz DurchRechnungen, VerAnSchaulichungen!

Gruß so weit
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Re: Ätherwind

Beitragvon Ernst » Fr 3. Sep 2010, 20:16

Chief hat geschrieben:Ljudmils Bild ist leider falsch. Das linke Teilbild wurde mit Hilfe vom "Wasserfernrohr" widerlegt und im "roten Bereich" müssen komische Wirbel vorhanden sein, die das Licht irgendwie drehen.

Das linke Bild ist die gebräuchliche exakte Darstellung der real auftretenden Aberration. Die Drehung rechts kommt durch die nach unten zunehmende Mitführung des Äthers zustande. Mit dem Äther wird auch das Licht mitgenommen, sonst wäre es ja kein Äther. Und das war auch das Dilemma von Stokes.

Gruß
Ernst
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