McMongo hat geschrieben:Ist mir schon klar, weil du eben ne Hohlbirne bist.
Na gut, Troll. Also noch mal für geistig Unterbelichtete, wie dich. Es gibt zwei Arten, auf die man Strecken messen kann - Eine zeitunabhängige (gleichzeitige) und eine zeitabhängige (ungleichzeitige). Dein bestusstes Rad ist natürlich eine zeitunabhängige Streckenmessung, wie auch die mit dem Gliedermaßstab oder dem Rollmaßband. So ein Rad stellt natürlich einen Kreis dar und Kreise haben bekanntlich weder Anfang noch Ende, jedoch markiert ein Punkt auf diesem Umfang - z.B. ein Berührungspunkt mit einer tangentialen Strecke - sowohl Anfang als auch Ende des Selben. Wir sind also immer noch bei gleichzeitiger und ungleichzeitiger Messung, wozu man eigentlich auch nach wie vor direkte und indirekte Messung sagen kann, wie ich es noch vor ein paar Monaten tat.
Nun nehmen wir mal ein Rad mit 0,001ls Umfang und rollen Dieses auf einer Strecke von 1ls ab, wobei wir die Geschwindigkeit, mit der wir dies tun und Reibung vollkommen außer Acht lassen. Nach exakt 1000 Umdrehungen und nicht mehr und nicht weniger ist die 1ls abgerollt und zwar immer und ohne Ausnahme.
Als nächstes bauen wir uns einen Wirbelstrom-Tacho an das Rad, der auf dieses Rad geeicht wurde und zwar zu einer Uhr im Ruhesystem des Rades. Welche Geschwindigkeit misst man wohl mit diesem Tacho, wenn sich das Rad auf der Strecke von 1ls bewegt? Eben - dieselbe Geschwindigkeit, die man auch im Ruhesystem der Strecke von 1ls messen würde, es sei denn, hier kommt einer mit einem plausiblen Gegenargument und nicht wie ihr immer mit "Das ist Unfug!"
Nun platzieren wir noch 3 Uhren und zwar je eine am Anfang und am Ende ruhend zur Strecke und eine dritte auf einem Gefährt, das von unserem Rad angetrieben wird. Bevor das Gefährt nun bewegt wird, werden alle drei Uhren synchronisiert und solange sich das Gefährt noch nicht bewegt wird, wird auch sichergestellt, das alle drei Uhren gleich schnell gehen. Nun bewegen wir das Gefährt gleichmäßig, bis uner Rad 1000 Umdrehungen gemacht hat. Am Ende der Strecke stellt man nun fest, dass die Uhr auf dem Gefährt gegenüber der Uhr am Ende der Strecke (welche ja noch immer zu der Uhr am Anfang der Strecke synchron sein dürfte) nach geht. Daraus folgt: Zwei Zeiten, eine Strecke. Und wieviele Geschwindigkeiten ergeben sich daraus?