Deine „Berechnungen“ sind für eine kreisförmige Schleife und entsprechend falsch:
a) Im ersten Beitrag hast Du nichts anderes, als die Konstellation in einem Äther berechnet.
Danach bei „wenn die Lichtgeschindigkeit nicht invariant angenommen wird“ hast Du schon wieder aus der Sicht eines Laborbeobachter, der nach GT in FOG transformiert, was der SRT aus Sicht des FOGs auch entsprechen würde -> Differenz = 0.
b) In Deinem jetzigen Beitrag, machst Du munter in gleiche Richtung
„delta_T = delta_t“ – wie kommst Du auf diese Idee? Willst Du delta T berechnen, oder setzt Du sie gleich delta t?
„Wo hast du denn das her? Das Bezugssystem für meine Betrachtung kann ich frei wählen. Damit ruhe ich, als Beobachter, eben im Laborsystem. Damit bin ich im Einklang mit allen Theorien, auch den vorrelativistischen. Natürlich darf sich in meinem Bezugssystem auch etwas bewegen, sonst könnte man nie Geschwindigkeiten messen.“
Natürlich kannst Du das BS wählen. Etwas darfst Du aber nicht vergessen – nämlich wo der messende Beobachter sich befindet, dass er gleichberechtigt ist, dass er „unbewegt“ ist, dass dann die LG ihm gegenüber = c ist.
Und wenn Du diese Vorgaben in Betracht ziehst, wirst Du hoffentlich verstehen, dass bei einer kreisförmigen Schleife, alles für den „mitbewegten“ Beobachter „unbewegt“ ist und die LG = c rel. zu ihm und Anordnung ist. Und Du versuchst uns klar zu machen, dass bei so einer unbewegten Anordnung das Licht nach links oder rechts mehr oder weniger Zeit brauchen wird – das ich nicht lache.
Du brauchst nicht die falschen Ergebnisse vom Laborsystem in FOG-System zu „transformieren“, sondern von Anfang an die Untersuchung im FOG-System aufzustellen.
Nimm mein Beispiel – das entspricht der SRT – FOG unbewegt, die Rollen (Spiegel an einem Stab) bewegt mit v, LG konstant zu FOG. Und dann jede Teilstrecke für sich.
Ich dachte auch zuerst, dass auch bei dieser Konstellation das Gleiche heraus kommen sollte, wie bei Original-Sagnac, nämlich kreisförmige Schlaufe – ist aber nicht der Fall.
„Also auch im BS des FOG wird gemäß meiner Betrachtungen genau das Ergebnis erzielt, das Wang et.al. gemessen haben, wenn die Lichtgeschwindigkeit unabhängig von der Quelle angenommen wird.“
Daraus ist ersichtlich, dass Du mit den Bezugssystemen doch Probleme hast. Im FOG-BS ist die LG = c rel. z. FOG, oder abhängig von der Quelle, da die Quelle zugleich der Beobachter ist und Quelle und Beobachter unbewegt sind.
Also, wenn Du richtig mit den BS umgehst und richtig rechnest, wirst Du bekommen, dass Sagnac (Kreis) mit SRT inkompatibel ist und dass Wang nichts widerlegt oder beweist.
Gruß
Ljudmil

