Hallo scharo,
scharo hat geschrieben:Und bereits hast Du die SRT mit Äther verwechselt!

Ich habe nichts verwechselt. Schon gar nicht die SRT, die eine Theorie ist, mit dazu gehörigem mathematischem Grundgerüst, mit dem Äther, der bestenfalls ein Konzept ist. Noch dazu habe ich weder das eine noch das andere für meine Betrachtungen verwendet.
scharo hat geschrieben:Um über „Betrachtung im Laborsystem“ zu sprechen, müssen die messenden Beobachter in Ruhe zum Laborsystem sein. Wo siehst Du hier „ruhende“ zum Laborsystem Beobachter?
Wo hast du denn das her? Das Bezugssystem für meine Betrachtung kann ich frei wählen. Damit ruhe ich, als Beobachter, eben im Laborsystem. Damit bin ich im Einklang mit allen Theorien, auch den vorrelativistischen. Natürlich darf sich in meinem Bezugssystem auch etwas bewegen, sonst könnte man nie Geschwindigkeiten messen.
scharo hat geschrieben:FOG sind die Beobachter, und sie sind im Laborsystem bewegt, sie sind die „messenden“.
Das, was Du hier betrachtest und berechnest ist die Situation in einem Äther in Ruhe zum Laborsystem – nur dann „verkürzt“ bzw. „verlängert“ sich der Lichtweg – aus der Sicht der UNBEWEGTEN Beobachter.
Na und? Dann transformiere ich einfach die Ergebnisse meiner Betrachtung aus dem Laborsystem in das Bezugssystem des VOG, die sind ja zueinander gleichförmig bewegt (siehe meine Rechnung unten mit Galilei-Transformation und mit Lorentztransformation).
Und von einem "Äther" habe ich nie gesprochen. Nur davon, dass durch die Messungen von Wang et.al. die Invarianz und die Konstanz der LG NICHT widerlegt werden, sondern genau im Gegenteil, sich die Messungen von Wang et.al. genau mit der Annahme von Invarianz und Konstanz der LG auch berechnen lassen.
Transformation der Ergebnisse aus dem Laborsystem in das Inertialsystem des FOG:Zuerst mit Galilei-Transformation:Die lautet (Kleinbuchstaben für Orte, Längen und Zeiten im Laborsystem, Großbuchstaben für Orte, Längen und Zeiten im BS des FOG):
delta_X = delta_x - v * delta_t
delta_T = delta_t
Mein Betrachtung im Laborsystem hat ergeben:
delta_t = 2 * v * L/c² * 1/(1-v²/c²) ==> etwa 2 * v * L/c²
mit delta_T = delta_t ergibt sich auch im BS des FOG eine Laufzeitdifferenz von
delta_T = 2 * v * L/c² * 1/(1-v²/c²) ==> etwa 2 * v * L/c²
Also auch im BS des FOG wird gemäß meiner Betrachtungen genau das Ergebnis erzielt, das Wang et.al. gemessen haben, wenn die Lichtgeschwindigkeit unabhängig von der Quelle angenommen wird.
Aus der Sicht des Laborsystems bewegt sich der FOG in der Zeit delta_t um
delta_x = v * delta_t
Damit ergibt sich
delta_X = delta_x - v * delta_t = 0
Das ist eine Konsequenz daraus, dass der FOG in seinem BS ruht.
Würde nun c+v bzw. c-v zutreffen, ergäbe sich delta_t' mit
delta_t' = 0 und damit auch delta_x' = v * delta_t' = 0
Daraus folgt
delta_X' = delta_x' - v * delta_t' = 0
delta_T' = delta_t' = 0
was Wang et.al. nicht gemessen haben.
Nun mit Lorentztransformation:delta_X = gamma * (delta_X - v * delta_t)
delta_T = gamma * (delta_t - v/c² * delta_x)
mit delta_x = v * delta_t folgt
delta_T = gamma * delta_t * (1 - v²/c²) = delta_t / gamma ==> etwa 2 * v * L/c²
delta_X = gamma * (delta_x - v * delta_t) = gamma * (v * delta_t - v * delta_t) = 0
Also wieder genau das, was Wang et.al. gemessen haben.
Jetzt mit LG abhängig von der Quelle (c+v bzw. c-v):
Mit delta_t' = 0; delta_x' = 0 folgt
delta_T' = 0 und delta_X' = 0
Was Wang et.al. nicht gemessen haben.
scharo hat geschrieben:Die Differenz der Lichtstrahlen wird im BEWEGTEN BS gemessen, laut SRT müssen die bewegten Beobachter (FOG) keine Differenz messen dürfen, sie sind für sich unbewegt, LG ist relativ zu diesen Beobachter = c. Etwas von Relativitätsprinzip und Invarianz der LG gehört?
Das ist Unsinn, siehe meine Rechnung oben.