Sciencewoken hat geschrieben:
b) Koordinatenbehaftet über Strecke durch Zeit. Das ist das, was ich gleichzeitige Messung nenne, weil ein Mastab oder Maßband gleichzeitig an unterschiedlichen Orten angelegt wird und nur die Zeiten des ruhenden und des dazu bewegten Objekts darüber entscheiden, welche Geschwindigkeit gemessen wird und es sind definitiv zwei, wenn bewegte Uhren langsamer gehen, was man ja bereits festgestellt hat.
Schön dass du das irgendwie nennst, aber es zählt wie es in der Physik genannt wird. Macht Sinn, so weiß ich eben, was Y. meint, wenn er was schreibt und so verstehen ihn auch eben jene, auf die er so großen Wert legt. Und für die Messung einer Länge macht das mit dem gleichzeitigen anlegen eines Maßstabes Sinn, nicht aber für die einer Geschwindigkeit, da braucht es so zwei Messungen des Orts zu unterschiedlichen Zeitpunkten. Klar kann man beide Orte und den Abstand vorgeben, und dann messen, wie lange das Objekt für diese Strecke braucht, oder man misst über eine vorgegebene Dauer und dann, wie weit das Objekt in der Zeit gekommen ist.
Vom Betrag gibt es zwischen zwei zueinander bewegten Objekten nur eine Geschwindigkeit.
Sciencewoken hat geschrieben:
Glaubst du hier etwa Joachim Schulz auch nicht, als er sagte, dass es ein Problem mit ruhenden Strecken und bewegten Uhren gibt? Es gibt eins, sonst bräuchte man die proper velocity nicht, so sieht es aus und ich hoffe du lernst das auch noch.
Geht nicht um Glauben. Und eine Quellenangabe schadet in der Regel nicht wirklich ...
Sciencewoken hat geschrieben:
2. Dass bei langsamer gehenden Uhren die Takte in denen 1 s gezählt wird, die Dauern zwischen solchen Takten länger dauern und in diese längeren Dauern mehr Impulse eines externen nicht beeinflussbaren Taktgebers passen. Langsamere Taktgeber, die die Torzeiten von Frequenzmessern bereitstellen, messen Frequenzen deswegen entsprechend höher.
Alte Debatte, es beginnt aber nun mal mit einer richtig laufenden Uhr in einem System, die Physik baut auf die SI-Einheiten und da gibt es eben auch die SI-Sekunde, willst du nicht damit arbeiten, bist du außerhalb der Physik. Heißt, die Frequenz eines Signals ist eben wie die Geschwindigkeit eines Objektes vom Bezugssystem abhängig, und dort wird gemessen, mit einer dort ruhenden Uhr, welche die Dauer der SI-Sekunde richtig bestimmt. Kurt hat damit große Probleme, darum behauptet er auch, rotes Licht könnte man rot sehen, sei von der Frequenz dann aber doch "tatsächlich" blau.
Genau da stehst du nun auch, nur mit Geschwindigkeit und nicht der Frequenz, physikalisch richtig ist aber eben, Licht das blau "gesehen" wird, ist blau und nicht nur scheinbar blau und tatsächlich rot.
