Da
hierzu nach 24 Stunden noch keine Antworten kamen, wird wohl Nachhilfe fällig.

a) Das ist ja noch einfach. Da C für A per Radar eine Geschwindigkeit von 0,499c misst, misst auch A für C eine Geschwindigkeit von 0,499c. Für Geschwindigkeitsmessungen per Radar sind Strecken uninteressant, denn es zählen nur Frequenzen bzw. Impulsfolgezeiten oder Zeitspannen zwischen Senden und Empfangen von Impulsen, aber das weiß hoffentlich jeder bereit. Außerdem sagt der positive Wert, dass sich A und C voneinander entfernen. Die Antwort ist also A misst für C 0,499c.
b) Hier gilt das Selbe wie für a) nur misst B für C eine Geschwindigkeit von 0,728c, weil C für B eine Geschwindigkeit von 0,728c misst.
c) A misst für B eine Geschwindigkeit von 0,9c. Und zwar weil:
These1: Langsamere Taktgeber erzeugen geringere Frequenzen und damit getaktete Frequenzmesser messen Frequenzen um den Verlangsamungs-Faktor höher.
These2: Bewegte Taktgeber gehen langsamer.
A ist gegenüber dem hypothetischen absoluten Ruhesystem mit 0,499c bewegt, woraus sich ein Verlangsamungs-Faktor von etwa 1,154 ergibt. Eine von A (zu hoch) gemessene Frequenz von 1Hz wird also tatsächlich als f
S=0,8666Hz gesendet.
Für den Hinweg gilt klassisch
=0,8666Hz\cdot\big(\frac{1c-0,728c}{1c+0,499c}=0,1572Hz)
und für den Rückweg klassisch
=0,1572Hz\cdot\big(\frac{1c-0,499c}{1c+0,728c}=0,0456Hz)
und diese Frequenz wird um den Faktor 1,154 höher empfangen, also mit 0,0526Hz. Daraus geht mit der Formel
=1c\cdot\big(\frac{0,9474Hz}{1,0526Hz}\big)=0,9c)
die Geschwindigkeit v
AB=0,9c hervor und das ist jene Geschwindigkeit, die man auch aus dem rel. GAT erhält. Es ist btw. egal, ob man relativistisch mit oder klassisch ohne den Verlangsamungs-Faktor rechnet, denn er kürzt sich raus. Deswegen gilt hier sowohl der klassische als auch der relativistische Doppler-Effekt.
d) Hier gilt das Selbe wie für c) nur mit dem Verlangsamungs-Faktor 1,459 und vertauschten Geschwindigkeiten. Das Ergebnis ist auch wieder 0,9c.
Halbzeit...