SpinOff: Einweglichtmessung & die Synchronisation von Uhren

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: SpinOff: Einweglichtmessung & die Synchronisation von Uhren

Beitragvon Amenutep » Sa 7. Aug 2010, 08:59

Hannes hat geschrieben:Hallo Kurt !

was ist die Eigenbewegung der Erde?


Deine Frage ist berechtigt. Es gibt unendlich viele Bewegungen, weil es unendlich viele Bezugspunkte gibt.
Ich kann die Bewegung der Erde zur Sonne feststellen.
Ich kann die Bewegung der Erde mit dem Sonnensystem zur Galaxie feststellen.
Und ich kann die Bewegung der Erde mit der Galaxie gegen eine andere Galaxie feststellen (z.B.Andromeda)
Die Bewegung der Erde gegen den Weltraum (Aether) kann ich bestenfalls gegen den CMB messen.
Aber der CMB hat keinen definierten Bezugspunkt, sodass eine präzise Aussage schwierig ist.

Der Begriff "Eigenbewegung" ist physikalisch falsch, weil kein Bezugspunkt angeführt wird.

Mit Gruß
Hannes

wier können die geschwindigkeit zum unbewegten raum messen weil das licht sich unabhängig von der bewegung seiner lichtquelle bewegt.dadurch kann das licht einen festen punkt im raum simuliren.
Amenutep
 
Beiträge: 82
Registriert: Do 4. Mär 2010, 12:08

Re: SpinOff: Einweglichtmessung & die Synchronisation von Uhren

Beitragvon Amenutep » Sa 7. Aug 2010, 09:00

Artie hat geschrieben:
Amenutep hat geschrieben:wäre sowas realisierbar?


Nein

etwas genauer bitte warum nicht?
Amenutep
 
Beiträge: 82
Registriert: Do 4. Mär 2010, 12:08

Re: SpinOff: Einweglichtmessung & die Synchronisation von Uhren

Beitragvon Hannes » Sa 7. Aug 2010, 13:02

Hallo Amenutep !

wier können die geschwindigkeit zum unbewegten raum messen weil das licht sich unabhängig von der bewegung seiner lichtquelle bewegt.dadurch kann das licht einen festen punkt im raum simuliren.Amenutep


Ist sehr gewagt ausgedrückt, dürfte aber nicht falsch sein. Wenn du sagen würdest, das Licht wird vom Weltraum(gas) immer mit c weitergeleitet, würde es besser stimmen.
Aber wenn das Licht vom Weltraum in die Atmosphäre der Erde eintritt,
passiert etwas: Die Atmosphäre ist ein selbständiges optisches System und leitet die Lichtwellen nur mit der systemspezifischen Geschwindigkeit weiter.
Wir werden daher wieder messen: c/Luft oder c/ Vacuum, der Geschwindigkeitsüberschuss der Erde gegen den Weltraum wandelt sich in
eine Wellenlängenänderung .

Wir werden daher kaum in der Lage sein, mittels Lichtgeschwindigkeitsmessung
eine Relativgeschwindigkeit der Erde gegenüber dem Weltraum zu messen.
Die Geschwindigkeitsmessung zu einzelnen Sternen erfolgt in der
Astronomie daher mittels Spektroskopie, indem die Verschiebung der
Spektrallinien gemessen wird.
Eine Lg-Messung außerhalb des Einflusses der Erdatmosphäre wurde noch nicht gemacht.
Das Experiment Harald Maurers ist ein Versuch, den von dir angesprochenen
Effekt zu messen. Die Versuchsanordnung ist bereits in einer Meereshöhe,
wo der Mitnahmeeffekt der Erdoberfläche nicht mehr so stark ist.

Mit Gruß Hannes
Hannes
 
Beiträge: 3201
Registriert: Do 1. Jan 2009, 01:56

Re: SpinOff: Einweglichtmessung & die Synchronisation von Uhren

Beitragvon Kurt » Sa 7. Aug 2010, 15:55

Amenutep hat geschrieben:
Hannes hat geschrieben:Hallo Kurt !

was ist die Eigenbewegung der Erde?


Deine Frage ist berechtigt. Es gibt unendlich viele Bewegungen, weil es unendlich viele Bezugspunkte gibt.
Ich kann die Bewegung der Erde zur Sonne feststellen.
Ich kann die Bewegung der Erde mit dem Sonnensystem zur Galaxie feststellen.
Und ich kann die Bewegung der Erde mit der Galaxie gegen eine andere Galaxie feststellen (z.B.Andromeda)
Die Bewegung der Erde gegen den Weltraum (Aether) kann ich bestenfalls gegen den CMB messen.
Aber der CMB hat keinen definierten Bezugspunkt, sodass eine präzise Aussage schwierig ist.

Der Begriff "Eigenbewegung" ist physikalisch falsch, weil kein Bezugspunkt angeführt wird.

Mit Gruß
Hannes

wier können die geschwindigkeit zum unbewegten raum messen weil das licht sich unabhängig von der bewegung seiner lichtquelle bewegt.dadurch kann das licht einen festen punkt im raum simuliren.


Reicht diese Aussage schon aus?
Die Unabhängigkeit von der Quelle ist eine Sache, welche "Sache" ist es damit du annehmen kannst dass sich das Licht einen festen Punkt im Raum...
Was ist dazu noch notwendig, anders gesagt, wieso weiß das Licht das?


Gruss Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21774
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: SpinOff: Einweglichtmessung & die Synchronisation von Uhren

Beitragvon Hannes » Sa 7. Aug 2010, 19:03

Hallo Kurt !

Reicht diese Aussage schon aus?
Die Unabhängigkeit von der Quelle ist eine Sache, welche "Sache" ist es damit du annehmen kannst dass sich das Licht einen festen Punkt im Raum...
Was ist dazu noch notwendig, anders gesagt, wieso weiß das Licht das?


Amenutep geht von der Annahme aus, dass das uns umgebende Weltraumvacuum
relativ unbewegt ist (was größtenteils stimmen dürfte, schon wegen seiner
Größe). Da die Leitfähigkeit des Vacuums der LG c entspricht, müssten wir
eine Bewegung der Erde gegen das Weltraumvacuum messen können.

Ist aber nicht so leicht, wie schon MM feststellen mussten.

Wir müssten im Weltraum messen, was noch niemand gemacht hat.
Am Erdboden wird das lichttragende System (Luft oder eingeschlossenes Vacuum)
mitgezogen, sodass wir diese Messung nicht machen können.
Erst in einiger Höhe dürfte der Mitnahmeeffekt geringer werden.
(siehe deine Grafik mit Aberration)

Mit Gruß Hannes
Hannes
 
Beiträge: 3201
Registriert: Do 1. Jan 2009, 01:56

Re: SpinOff: Einweglichtmessung & die Synchronisation von Uhren

Beitragvon Amenutep » Sa 7. Aug 2010, 23:53

Chief hat geschrieben:
Amenutep hat geschrieben:...
wäre sowas realisierbar?
...


Das würde schon gehen. Man müsste zwei Uhren am Norpol synchronisieren und sie entlang zweier Meridiane zum gleichen Breitengrad bringen. Die wären dann exakt synchronisiert.

Bild

Gruß

wie wäre es mit 2 uhren die nebeneinander stehen und auch da bleiben
Amenutep
 
Beiträge: 82
Registriert: Do 4. Mär 2010, 12:08

Re: SpinOff: Einweglichtmessung & die Synchronisation von Uhren

Beitragvon Amenutep » So 8. Aug 2010, 00:13

Hannes hat geschrieben:Hallo Kurt !

Reicht diese Aussage schon aus?
Die Unabhängigkeit von der Quelle ist eine Sache, welche "Sache" ist es damit du annehmen kannst dass sich das Licht einen festen Punkt im Raum...
Was ist dazu noch notwendig, anders gesagt, wieso weiß das Licht das?


Amenutep geht von der Annahme aus, dass das uns umgebende Weltraumvacuum
relativ unbewegt ist (was größtenteils stimmen dürfte, schon wegen seiner
Größe). Da die Leitfähigkeit des Vacuums der LG c entspricht, müssten wir
eine Bewegung der Erde gegen das Weltraumvacuum messen können.

Ist aber nicht so leicht, wie schon MM feststellen mussten.

Wir müssten im Weltraum messen, was noch niemand gemacht hat.
Am Erdboden wird das lichttragende System (Luft oder eingeschlossenes Vacuum)
mitgezogen, sodass wir diese Messung nicht machen können.
Erst in einiger Höhe dürfte der Mitnahmeeffekt geringer werden.
(siehe deine Grafik mit Aberration)

Mit Gruß Hannes

messen wier auf der erde nicht c(luft) egal ob die lichtquelle sich auf uns zubewegt oder von uns weg?

noch was anderes den reaktionen nach könte man meinen das das ne neue ide ist .ist aber über 100j alt und die ide war von einstein.alerdings hatt er eine 2 weg messung gemacht und konte die eigenbewegung natürlich nicht ermitteln
wenn man die eigengeschwindigkeit messen kann beweißt das das das licht von einem bewegten beobachter nicht immer mit c gemessen wierd und somit die invarianz keine eigenschaft des lichts ist sondern nur ein efekt der messmetode
Amenutep
 
Beiträge: 82
Registriert: Do 4. Mär 2010, 12:08

Re: SpinOff: Einweglichtmessung & die Synchronisation von Uhren

Beitragvon Amenutep » So 8. Aug 2010, 11:08

Artie hat geschrieben:
Hannes hat geschrieben:Da die Leitfähigkeit des Vacuums der LG c entspricht, müssten wir
eine Bewegung der Erde gegen das Weltraumvacuum messen können.


Vakuum = Leere bzw Nichts.
Die Erdbewegung gegen NICHTS messen?
nicht gegen nichts zum unbewegten raum oder dachtest du du stehst fest im universum

Kommt schon Leute, das kanns nicht sein, das ist noch nicht mal die Hälfte eines Versuchsaufbaus:
Ganz von Vorne:
WAS soll gemessen werden?
OK, die Eigenbewegung der Erde gegen...
...den "absoluten" Raum? Durch was zeichnet der sich aus?
Sobald ihr das festgelegt habt, können wir uns vielleicht ein Experiment ausdenken.


solange du nicht begreifst das das licht sich unabhängig von der geschwindigkeit seiner lichtquelle beweht kannst du das natürlich nicht ferstehen.so ge mal ca 100j zurück A.Einstein will die lichtgeschwindigkeit messen wenn er sich auf die lichtquelle zubewegt und wenn er sich von der lichtquelle entfernt.also du hackst gerade auf einsteins idehen rum .
einstein hatt den versuch mit einer 2 weg messung gemacht und nu das ganze als einwegmessung
Amenutep
 
Beiträge: 82
Registriert: Do 4. Mär 2010, 12:08

Re: SpinOff: Einweglichtmessung & die Synchronisation von Uhren

Beitragvon Amenutep » So 8. Aug 2010, 11:17

Artie hat geschrieben:Jaja, wer im Glashaus mit Steinen wirft:

Chief hat geschrieben:
Amenutep hat geschrieben:...
wäre sowas realisierbar?
...

Das würde schon gehen. Man müsste zwei Uhren am Norpol synchronisieren und sie entlang zweier Meridiane zum gleichen Breitengrad bringen. Die wären dann exakt synchronisiert.


Wunderbar!
Und wie schaffst du es beide Laser gleichzeitig zu betätigen?

:mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

Da:
<°)))o><

gegenfrage wie sstartet man bei einer 2 weg messung gleichzeitig laser und uhr?
Amenutep
 
Beiträge: 82
Registriert: Do 4. Mär 2010, 12:08

Re: SpinOff: Einweglichtmessung & die Synchronisation von Uhren

Beitragvon Harald Maurer » So 8. Aug 2010, 13:03

Louis Essen hat keine Einwegmessung der Lichtgeschwindigkeit durchgeführt, sondern diese aus der Beziehung Frequenz mal Wellenlänge errechnet. Er erzeugte in einem Resonator eine stehende Welle (es liegt demnach aufgrund der Spiegelung ein Zweiwegverfahren vor) und konnte deshalb aus der Modenlänge und der Frequenz die LG berechnen. Er kam letztlich auf 299792,5 km/s - und das ist viel zu ungenau,um eine allfällige Ätherdrift mittels Laufzeitdifferenzen in nur mehrere Zentimeter langen Resonatoren aufzuzeigen! Da hätten Femtosekunden gemessen werden müssen. Voraussetzung für eine solche Messung ist - wie gesagt - die Beziehung c = λ · f.

Grüße
Harald Maurer
Harald Maurer
Administrator
 
Beiträge: 3218
Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Wohnort: Graz

VorherigeNächste

Zurück zu Relativitätstheorie

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 11 Gäste