Definition/festlegung Universalzeit

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Re: Definition/festlegung Universalzeit

Beitragvon Sonni1967 » Sa 13. Jun 2020, 12:51

Sciencewoken:
Kritiker wie ich werden dafür nämlich gerne aus Foren verbannt, wenn sie nicht das Richtige phantasieren.


Keine Ahnung. Ich wusste nicht dass du schon aus anderen Foren verbannt wurdest und die Gründe dafür kenne
ich auch nicht. Ich vermute mal weil du als "Nichtphysiker" eine Privathypothese hast und die sind in Foren nicht
so gerne gesehen (gibt zu viele von denen). Ich habe keine, ich versuche für mich ein bisschen die großen Theorien
zu verstehen. Werde ich zwar nie (weil mir die Grundlagen dazu fehlen) aber ich versuche es weil es mir ( in meiner
Freizeit) Spaß macht. Ich irre mich mit meinen kleinen Gedanken empor und mehr will ich eigentlich auch net.

Du:
Wenn für ein Photon sämtliche Entfernungen =0 sind, dann braucht es sich auch nicht mehr zu bewegen und der Grund dafür, dass seine Zeit dilatiert, fällt damit auch aus.


Es bewegt sich ja auch aus seiner Sicht nicht sondern nur aus Sicht eines ruhenden Beobachters.
Licht vom Rande des Universums, 11,7 Mrd. Lichtjahre entfernt, ist nur aus Sicht eines ruhenden Beobachters 11,7 Mrd. Jahre
unterwegs gewesen. Aus Sicht des Photons ist t=0 vergangen. Aus Sicht eines ruhenden Beobachters (unter LG) legt es eine
Strecke im Raum zurück (es bewegt sich im Raum) und dabei vergeht für den ruhenden Beobachter auch Zeit.
Für das Photon selbst aber nicht, es kann jeden Punkt im All in Nullzeit erreichen da es in Bewegungsrichtung keine
räumlichen Abstände hat.

Naja egal. Die SRT verbietet Inertialsysteme die sich mit LG bewegen ( weil sie absolut ist und nicht relativ). Licht
ist da kein erlaubtes Bezugssystem und das weiß ich mittlerweile. Aber trotzdem finde ich kann man da Denkspiele
machen und sich fragen wie es wäre auf einem Photon zu sitzen und das mache ich auch. Ist zwar schwerer
als über Einhörner und Elfen zu phantasieren, aber macht viiieeel mehr Spaß :lol:

Du:
Phantasiere doch besser von Einhörnern und Elfen, denn die sind wahrscheinlicher.


Das zeigt mir aber jetzt auch deine Intoleranz gegenüber meinen Gedanken. Da musst du dich ja auch nicht wundern
wenn andere ( aus anderen Foren) so über deine denken und urteilen ;)
Du bist ja selbst nicht anders sonst hättest du da jetzt nicht von Einhörnern angefangen.
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Re: Definition/festlegung Universalzeit

Beitragvon Lagrange » Sa 13. Jun 2020, 14:38

Sonni1967 hat geschrieben:...
Wenn für ein Photon sämtliche Entfernungen =0 sind, dann braucht es sich auch nicht mehr zu bewegen und der Grund dafür, dass seine Zeit dilatiert, fällt damit auch aus.


Es bewegt sich ja auch aus seiner Sicht nicht sondern nur aus Sicht eines ruhenden Beobachters.
...

Bewegt sich Erde aus seiner Sicht?
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Re: Definition/festlegung Universalzeit

Beitragvon Sciencewoken » Sa 13. Jun 2020, 15:27

Sonni1967 hat geschrieben:ich versuche für mich ein bisschen die großen Theorien
zu verstehen. Werde ich zwar nie (weil mir die Grundlagen dazu fehlen) aber ich versuche es weil es mir ( in meiner
Freizeit) Spaß macht. Ich irre mich mit meinen kleinen Gedanken empor
Man irrt sich nicht empor, wenn man das, was man verstehen will immer nur nachplappert und damit trotzdem nie etwas anfangen kan. Man bleibt stecken und nimmt jede Weisheit hin und sei sie noch so irrational. Um zu verstehen, muss man sich Grundlagen aneignen.
Sonni1967 hat geschrieben:Es bewegt sich ja auch aus seiner Sicht nicht sondern nur aus Sicht eines ruhenden Beobachters.
Wie gesagt, dann bewegt sich halt Alles Andere um es herum, was aber auch nicht geht, wenn für das Photon alle Stecken 0 sein sollen, was sie nun mal nicht sind.
Sonni1967 hat geschrieben:Das zeigt mir aber jetzt auch deine Intoleranz gegenüber meinen Gedanken.
Wenn Gedanken nicht auf einem rationalen Fundament stehen, dann toleriere ich sie auch nicht. In Physikerforen mag man es gar nicht, wenn man denen ihre Irrationalität vor Augen führt, selbst dann noch, wenn man etwas Rationaleres liefert - z.B. die Herleitung des rel. Doppler-Effekts und des Lorentzschen Geschwindigkeitsadditionstheorem aus klassischen Mitteln - Relativisten kennen solche ja nur über die Lorentz-Transformation.
Sonni1967 hat geschrieben:Du bist ja selbst nicht anders.
Och... schlimm? Bist du etwa anders? Ich habe da gerade nicht so den Eindruck, denn schließlich hälst du ja daran fest, dass wenn alle Entfernungen 0 sein sollen, noch Bewegungen stattfinden können.
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Re: Definition/festlegung Universalzeit

Beitragvon Sonni1967 » Sa 13. Jun 2020, 15:56

Lagrange:
Bewegt sich Erde aus seiner Sicht?


Ich denke mal nein. Die Lorenztransformation wird für ein mit v=c bewegtes Bezugssystem ungültig.
Ein Photon bewegt sich ja nicht relativ zu Inertialsystemen sondern absolut zu allen Inertialsystemen.
Es kann aus seiner Sicht praktisch in Nullzeit jeden Punkt im All erreichen. Daher kann es auch nicht
"sehen" wie die Erde sich bewegt. Wo keine Strecke (Abstände) mehr im Raum auch keine Bewegung
(aus Sicht des Photons).

Sciencewoken:
Man irrt sich nicht empor, wenn man das, was man verstehen will immer nur nachplappert und damit trotzdem nie etwas anfangen kan.


Ich versuche damit was anzufangen und ja, ich bin ein Papagei. War ich schon immer und hab meiner Mama von klein auf
versucht nachzuplappern (um die Sprache zu lernen) :lol:

Sciencewoken:
Wenn Gedanken nicht auf einem rationalen Fundament stehen, dann toleriere ich sie auch nicht.


Aha, welche sind denn rational, nur deine ?
Ich behaupte net dass meine rational sind. Mir ist selbst klar dass ich oft Unsinn blubbere aber egal, was
interessiert mich mein Geschwätz von gestern, hehe….
Gedankenfehler sind dazu da gemacht zu werden und das ist auch gut so.

LG aus der schönen Welt der Einhörner :)
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Re: Definition/festlegung Universalzeit

Beitragvon Lagrange » Sa 13. Jun 2020, 16:10

Sonni1967 hat geschrieben:Lagrange:
Bewegt sich Erde aus seiner Sicht?


Ich denke mal nein. Die Lorenztransformation wird für ein mit v=c bewegtes Bezugssystem ungültig.
...

Bullshit. Wenn sich ein Photon relativ zur Erde mit c bewegt, dann bewegt sich auch die Erde relativ zum Photon mit c.
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Re: Definition/festlegung Universalzeit

Beitragvon Sciencewoken » Sa 13. Jun 2020, 16:44

Sonni1967 hat geschrieben:Aha, welche sind denn rational, nur deine ?
Es liegt an dir, das herauszufinden und nicht an mir.
Sonni1967 hat geschrieben:Ich behaupte net dass meine rational sind.
Behaupten hilft da nicht. Außerdem sind die Gedanken, von denen du gerade hier schreibst, ja nicht deine, sondern es spiegelt nur das wieder, was du von Mainstream-Profs hörst. Du müsstest beide nachvolziehen können, um mitschneiden zu können, was rational ist und was nicht, aber du hast ja schon geschrieben, dass dies deine Fähigkeiten übersteigt.

Und ja... die LT ist für v=c ungültig, weil der Lorentzfaktor dann unendlich ist. Glücklicherweise sind Realität und mathematische Formeln verschiedene Dinge.
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Re: Definition/festlegung Universalzeit

Beitragvon ZQUANTUM » So 14. Jun 2020, 10:42

Wer sich mit der Relativitätstheorie näher befasst, sollte irgendwann schon mal darauf stoßen, dass Längenkontraktion nur dann auftaucht, wenn man Strecken über Lichtlaufzeiten bestimmt - sie also definitiv ein Messartefakt ungleichzeitig gemessener Strecken sind.

Wie gesagt: Das ist mein Lieblingsargument und weder Gaßner noch irgend ein Anderer vom UWudL und schon gar nicht ein Andreas Müller wird diesem Argument etwas entgegensetzen können, egal wieviele Semester sie studiert haben.


Wenn dann würde dies daran liegen, dass der Begriff "Ungleichzeitig" eben kein physikalisch fassbarer ist.
Ergo, würde es im Vergleich auch nichts bringen "Bananen mit Äpfeln" zu vergleichen.
ZQ
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Re: Definition/festlegung Universalzeit

Beitragvon Sciencewoken » So 14. Jun 2020, 11:19

ZUDUMMZUM hat geschrieben:Wenn dann würde dies daran liegen, dass der Begriff "Ungleichzeitig" eben kein physikalisch fassbarer ist.

...oder es liegt daran, dass einige Wenige den Begriff "Ungleichzeitig" nicht fassen können. :lol:
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Re: Definition/festlegung Universalzeit

Beitragvon Sonni1967 » So 14. Jun 2020, 12:15

Sciencewoken:
Außerdem sind die Gedanken, von denen du gerade hier schreibst, ja nicht deine, sondern es spiegelt nur das wieder, was du von Mainstream-Profs hörst


Stimmt, aber ich versuche auch diese Gedanken zu verstehen. Mir geht es eigentlich nur darum unsere 2 großen Theorien
zu verstehen um mein Weltbild zu erweitern (und um mehr nicht).

Du:
Du müsstest beide nachvolziehen können, um mitschneiden zu können, was rational ist und was nicht, aber du hast ja schon geschrieben, dass dies deine Fähigkeiten übersteigt.


Genau, es übersteigt meine Fähigkeiten. Bevor ich die bestehenden Theorien in Frage stelle müsste ich sie erst mal in ihrer
Tiefe verstehen (und auch mathematisch nachvollziehen können).
Gibt nicht viele auf der Welt die dazu insgesamt in der Lage
sind und ich schon garnet. Ich beschäftige mich noch nicht lange damit wirklich tiefgreifender diese Theorien überhaupt
ansatzweise zu verstehen (und das auch nur in dem bisschen Freizeit was ich habe). Reicht mir aber :-)

Du:
Glücklicherweise sind Realität und mathematische Formeln verschiedene Dinge.


Ich glaube mathematische Formeln sind nicht die Realität (keiner weiß überhaupt was Realität ist) aber sie ist eine
Sprache um sie verstehbar / beschreibbar zu machen ( eine Art von Sprache der Logik).

Du:
Und ja... die LT ist für v=c ungültig, weil der Lorentzfaktor dann unendlich ist.


Ja, man verlässt den Rahmen der Relativitätstheorie wenn man Photonen als Bezugssystem nimmt weil ihre
Weltlinie die Länge 0 hat. Da das Photon sich auf solchen lichtartigen Weltlinien befindet hat es die Eigenzeit
0 und ohne Eigenzeit kann es laut SRT kein Inertialsystem sein.
Die Eigenzeit einer Uhr entspricht immer der Länge einer Weltlinie und wo keine Länge ist ( wie bei einem
Photon) gibt es auch keine Eigenzeit.
. So zumindest glaube ich es verstanden zu haben.

Aber trotzdem ergeben sich für mich Fragen wenn ich mir vorstelle auf einem Photon zu reiten (egal ob
Unsinn oder nicht). Kannst ja mal versuchen in meiner Einhornwelt auf Fragen (die sich für mich stellen)
einzugehen ( in meinem nächsten Post) :)
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Re: Definition/festlegung Universalzeit

Beitragvon ZQUANTUM » So 14. Jun 2020, 12:45

Machen wir mal weiter...

Für ein Photon existieren Abstände größer 0, denn es kann nicht gleichzeitig überall und nirgends sein.


Ich glaube du hast das Konzept massenloser "LichtQuanten" noch nicht intus.
1. für ein theoretisches punktförmiges Photon vergeht (umgangssprachlich) keine Zeit. Ein "vergehen der Zeit" würde bedeuten dass ein Photon (in Relation zu irgendwas auch immer) altert. So gesehen eine "begrenzte Lebenszeit" aufweisen würde. Das ist schon mal, laut allen gängigen Theorien, nicht der Fall, was umgangssprachlich damit verglichen werden kann, dass eine vom "LQ" mitgeführte Uhr theoretisch still steht.

Die ugs. bedingte Lebenszeit eines Photons ist somit unendlich. Hier muss natürlich klar sein A. was der Begriff "Zeit" physikalisch bedeutet, zB. dass es keine universelle Zeit gibt. Oder bzgl. einer womöglich existenten inneren "Beschaffenheit" B. eines "Photons" (in Vergleich zum Aufbau von "Materie"*), ein "Photon" keine innere Struktur hat, welche sich womöglicher Weise während irgendeiner Zeitspanne ändern könnte. Sprich, das fehlen jeglicher inneren Struktur bedeutet somit ua., dass ein "LQ" auch keiner zeitlichen Dynamik* unterliegen kann, die mit irgendeiner Uhr messbare Veränderungen seiner selbst bewirkte. Folgend C. das dass Konzept womöglicher "Welleneigenschaften" eines "LQ" nicht alzu wörtlich genommen werden sollte, etwa eine physikalisch tatsächlich existente, messbare Eigenschaft des Photons wäre. Die dem LQ zugesprochene "Welleneigenschaft" ist reines Artefakt Q-theoretischer Behandlung, seine "wahrscheinlichen Aufenthaltsort" betreffend.

2. Ein Beobachter kann einen "LQ" somit nicht lokal verorten ohne eine unmittelbare Wechselwirkung mit dem "LQ" herbeizuführen, nur eine Wahrscheinlichkeit angeben in welchem "Raumbereich" es sich aller Wahrscheinlichkeit nach aufhält, während es "durch den Raum" propagiert... bevor es schliesslich im Detektor landet. Dies ist kein Messproblem, ein exakter "Ort zwischen dem Zeitpunkt der Emission des "LQ" und dessem Ort der Absorption (zB. Wechselwirkung mit dem Detektor) existiert einfach nicht. Es liegt somit in der Natur eines "LQ", während er propagiert, zu keinem Zeitpunkt irgendeine bestimmbare Position im Raum einzunehmen... Üblich gängige räumliche Abstandbegriffe, wie auch Sonni zu formulieren versucht, das Photon betreffend, sind somit überfällig.
ZQ
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