Definition/festlegung Universalzeit

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Re: Definition/festlegung Universalzeit

Beitragvon McMurdo » Sa 6. Jun 2020, 05:33

Lagrange hat geschrieben:Schwachsinn, Raum und Zeit gibt es auch dann wenn nichts existiert.

Lagrange nimmt alle seine geistigen Fähigkeiten zusammen und postuliert: wenn nichts existiert, dann existieren Raum und Zeit. :lol:
Richtiger Logiker der Lagrange.
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Re: Definition/festlegung Universalzeit

Beitragvon McMurdo » Sa 6. Jun 2020, 05:40

Kurt hat geschrieben:Bevor du irgendwelche "Expertisen" loslässt solltest du erstmal das Messprinzip verstehen.
.

Du wolltest ja noch erklären wie man mit einer Uhr eine Richtung misst. Aber auch da ist ja nur Schweigen im Walde.
Es bleibt also dabei das du nicht erklären kannst wie das alles funktionieren soll.
Ich hatte ja eine einfache Frage gestellt: Was zeigen die Uhren an wenn die Rakete von der Erde geradeaus zum Mond fliegt?
Das ist ja so mit das einfachste was man sich so vorstellen kann. Was also konkret sieht der Astronaut auf den drei Uhren damit er weiß in welche Richtung und ob er überhaupt bewegt ist?
Man darf gespannt sein ob Kurt jemals in der Lage sein wird diese einfache Frage zu beantworten.
Aber es wird wie immer sein, er kann es nicht.
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Re: Definition/festlegung Universalzeit

Beitragvon Sciencewoken » Sa 6. Jun 2020, 06:45

Sonni1967 hat geschrieben:Denke ich auch. Da ist ein "Etwas" was sich durch Anwesenheit von Massen krümmt, erzittert (durch Gravitationswellen),
schwarze Löcher bildet, usw.., usf.....
Denke ich nicht. Aber "Raumzeit" ist ein Konzept, mit dem man rechnen muss. MMn bewegt man sich da nicht in irgendwas, sondern rechnet nur damit. In der nähe relevanter Massen zeichnet man Uhren langsamer gehend (Rot) und je weiter man sich von solchen entfernt immer schneller gehend (Blau), wobei man die Farben auch austauschen kann, wenn man örtlich gemessene Frequnzverhältnisse darstellen will. Das einzige, was sich nun "krümmt" (im Sinne von tatsächlich verändert), ist die physikalische Gangrate einer Uhr (wobei sich ganz offensichtlich jede Uhr anders verhält, aber ich bleibe erst mal beim Gängigsten... Cs133).
Sonni1967 hat geschrieben:Ich glaube das ist der " Gravitationsäther" den Albert Einstein meinte ohne den die allgemeine Relativitätstheorie
nicht denkbar wäre.
Und ich denke, dass schon der Äther ein vollkommen falsches "Konzept" war. MMn ist die RZ nur ein Äther, der nun auch noch krümmbar wurde.
Sonni1967 hat geschrieben:Erst Raum und Zeit ermöglicht Freiheitsgrade (Dimensionen). Erst dadurch können wir Abstände definieren.
Zunächst einmal existiert Raum objektiv und er entsteht auch nicht, bei der Ausdehnung des Universums. Wenn sich das Universum tatsächlich ausdehnt, dann dehnt es sich in bereits vorhandenem Raum aus. Es wird dann mehr Raum einnehmen, ohne Neuen erzeugt haben zu müssen. Wie sollte Letzteres auch gehen, schließlich existiert Raum ja nur objektiv und die einzige physikalische Eigenschaft, die Raum hat, ist, dass er Materie (also Teilchen, Wellen und Felder...) beinhalten kann, die ihrerseits physikalische Eigenschaften hat, für die Raum benötigt wird.
Grundgesetz des Universums - Artikel Nr.1: Alle Macht (Energie) geht von Materie aus.
Sonni1967 hat geschrieben:Der Äther der ART ist aber nicht der alte Lichtäther. Ich glaube mittlerweile...
Dazu schrieb ich weiter oben schon... Die RZ ist der alte Lichtäther mit der neuen Eigenschaft "krümmbar". Das Problem bei Beidem ist wohl, dass sich niemand vorstellen kann, wie sich Wellen ohne Medium ausbreiten können sollen... Ich brauche für diese Vorstellung nur eine Art von Teilchen, die sich im Gegensatz zu ordinären Teilchen ohne marginale Energieverluste einander durchdringen können, aber ebenso schwingfähig sind, wie besagte ordinäre Teilchen.
Das Konzept Zeit brauche ich für All dies nur noch dazu, damit ich Bewegungen

beziffern kann und diese unterscheiden sich von gemessenen Geschwindigkeiten um den Faktor


Naja... ich weiß schon was folgt: "Schwachsinn!!! :lol: ", wie immer.
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Re: Definition/festlegung Universalzeit

Beitragvon Kurt » Sa 6. Jun 2020, 09:49

Sciencewoken hat geschrieben:Ich brauche dafür nur eine Art von Teilchen, die sich im Gegensatz zu ordinären Teilchen ohne marginale Energieverluste einander durchdringen können, aber ebenso schwingfähig sind, wie besagte ordinäre Teilchen.


Hm, das sind ja grossartige Dinger.
Sie schwingen, brauchen also Ausdehnung damit das möglich ist,
Dabei durchdringen sie sich gegenseitig ohne was zu verlieren.

Man stelle sich drei solcher Teilchen vor die schwingen und gleichzeit sich durchdringen,
Wenn jetzt T1 T2 durchdringt, T2 gerade T3, dieses wiederum gerade T1, das muss doch ein sehr seltsames Gebilde ergeben, noch dazu wo dann T1 in T2 schwingt, T2 in T3, T3 selber, inhaltlich in T1 und T2, in T1.

Wie ist es dann möglich das man mit diesen Teilchen ein CS133 zum exakten Schwingen bringt um davon eine Zeitreferenz ableiten zu können?
Socherart Anwendung erfordert exakte Anordnungen der Atombausteine innerhalb des Atoms.


Kurt

.
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Re: Definition/festlegung Universalzeit

Beitragvon Sciencewoken » Sa 6. Jun 2020, 10:46

Kurt hat geschrieben:Wie ist es dann möglich...

Die Erklärung dauert länger und weil das so ist und hier eh alle immer gleich "Schwachsinn!!! :lol:" brüllen ohne Alternativen zu eigenen Wahnvorstellungen überhaupt auch nur geringfügig in Erwägung zu ziehen, spare ich mir diese Erklärung einfach, weil ich reinen Gewissens davon ausgehen kann, dass sie keiner verstehen will, geschweige denn überhaupt verstehen kann. Aber ihr könnt mir glauben, dass ein entsprechendes Konzept dafür bereits ausgearbeitet wurde.
Kurt hat geschrieben:Dabei durchdringen sie sich gegenseitig ohne was zu verlieren.

das habe ich btw. nie gesagt. Ich sagte, dass sie sich durchdringen ohne sich dabei gegenseitig marginal zu beeinflussen. Energieverlust ist ja nur eine Form der Beeinflussung, eine weitere wäre z.B. eine Richtungsänderung und für eine Dritte gilt, was ich bereits über die Erklärung, wie das möglich sein soll, sagte.
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Re: Definition/festlegung Universalzeit

Beitragvon McMurdo » Sa 6. Jun 2020, 13:14

Sciencewoken hat geschrieben: Aber ihr könnt mir glauben, dass ein entsprechendes Konzept dafür bereits ausgearbeitet wurde.

Esoterischer Mumpitz mal wieder vom Feinsten. Ein Konzept das niemand verstehen würde für den Weihnachtsmann hast vermutlich auch schon ausgearbeitet. :D
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Re: Definition/festlegung Universalzeit

Beitragvon Sonni1967 » So 7. Jun 2020, 12:18

Hi,
Sciencewoken:
Zunächst einmal existiert Raum objektiv und er entsteht auch nicht, bei der Ausdehnung des Universums. Wenn sich das Universum tatsächlich ausdehnt, dann dehnt es sich in bereits vorhandenem Raum aus. Es wird dann mehr Raum einnehmen, ohne Neuen erzeugt haben zu müssen. Wie sollte Letzteres auch gehen, schließlich existiert Raum ja nur objektiv und die einzige physikalische Eigenschaft, die Raum hat, ist, dass er Materie (also Teilchen, Wellen und Felder...) beinhalten kann, die ihrerseits physikalische Eigenschaften hat, für die Raum benötigt wird.


Hmmm., entsteht durch die Expansion neuer Raum in bereits vorhandenem Raum oder ist alles vielleicht alles ganz anders.
Da scheiden sich die Geister. Dunkle Energie ist ja im Prinzip nur so eine Art von Platzhalter für etwas was wir noch nicht
verstehen.

Die These von Prof. Christoph Wetterich finde ich überlegenswert, er sieht es aus Sicht der Quantenfeldtheorie.
Laut ihm ist die Raumzeit ein Feld ( das metrische Feld) was einfach ganz banal seine Werte fortlaufend ändert (>0).
Hat das Feld den Wert 0 dann gibt es keine räumliche und zeitliche Abstände mehr.

Für Raum und Zeit spielt die Metrik eine besondere Rolle. Räumliche Abstände zwischen zwei Körpern oder zeitliche Abstände zwischen zwei Ereignissen sind durch Werte des metrischen Felds bestimmt. Ohne Metrik gibt es daher weder Raum noch Zeit. Man könnte zwei Körpern zwar noch willkürliche Koordinaten zuteilen; sie hätten aber keine physikalische Bedeutung mehr.
Erst durch die prinzipielle Messbarkeit von räumlichen und zeitlichen Abständen werden Konzepte wie Raum und Zeit, die Bahnen von Planeten oder die Frequenzen von Atomschwingungen zu einer wirkungsvollen Beschreibung der Realität. Erst dadurch wird es möglich, dass sich verschiedene Beobachter auf die gleiche Geometrie für die Raum-Zeit einigen können.

In der Allgemeinen Relativitätstheorie gibt es räumliche und zeitliche Abstände nur, wenn die Metrik nicht Null ist. Einstein ging wohl von einer Vorstellung der Existenz von Raum und Zeit aus, bei der nur deren Eigenschaften durch die Metrik bestimmt werden. Er hat deshalb von Null verschiedene Werte der Metrik postuliert. Ein elektromagnetisches Feld hingegen kann beliebige positive oder negative Werte annehmen – und auch Null sein.
Dieser Vergleich lässt fragen, ob auch die Metrik unter gewissen Umständen den Wert Null annehmen kann. Doch dann gäbe es weder Raum noch Zeit. Schon diese einfache Frage zeigt, dass wir bei Konzepten wie Zeit und Raum eine gewisse Vorsicht walten lassen sollten, wenn wir uns extremen Bedingungen wie denen am Urknall zuwenden.


https://www.scinexx.de/service/dossier_print_all.php?dossierID=91327
Zuletzt geändert von Sonni1967 am So 7. Jun 2020, 12:57, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Definition/festlegung Universalzeit

Beitragvon Sonni1967 » So 7. Jun 2020, 12:19

Nachtrag zu oben:

So könnte es auch "vor" dem Urknall gewesen sein (falls es stimmt dass unser Universum aus einem ewigen Quantenvakuum
heraus in die Existenz geschossen wurde ). "Dort" hatte das metrische Feld den Wert 0 (keine örtliche oder zeitliche Abstände) aber
durch einen Symmetriebruch könnte es spontan auf >0 gesprungen sein, die Raumzeit war geboren. Der Raum entfaltete
sich, die Ur-Uhr begann zu ticken, der Zeitpfeil setzte ein. Es kam zu Abständen und durch das neu gewonnene Volumen
konnte sich die "Ur-Energie" verteilen und dadurch abkühlen. Es kam zu Phasenübergängen durch die dann die ganzen
anderen Felder auskondensieren konnten.

Nur mal so rumphantasiert :lol:

Sciencewoken:
Dazu schrieb ich weiter oben schon... Die RZ ist der alte Lichtäther mit der neuen Eigenschaft "krümmbar".


Nicht nur mit der neuen Eigenschaft "krümmbar" sondern dynamisch (nicht mehr fest und starr wie der alte Äther).
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Re: Definition/festlegung Universalzeit

Beitragvon Sciencewoken » So 7. Jun 2020, 13:04

Sonni1967 hat geschrieben:Hmmm., entsteht durch die Expansion neuer Raum in bereits vorhandenem Raum oder ist alles vielleicht alles ganz anders. Da scheiden sich die Geister.
Nein, da scheiden sich nicht die Geister - da fehlt eindeutig eine exakte Definition von Raum.
Sonni1967 hat geschrieben:Dunkle Energie ist ja im Prinzip nur so eine Art von Platzhalter für etwas was wir noch nicht verstehen.
Ach so... Aber sich beschweren, wenn einer mit Freier Energie anfängt. Naja, du vllt. nicht, aber so ziemlich jeder Andere Relativist tut dies. Vllt. haben wir ja auch Energie noch nicht verstanden oder es fehlt mal wieder an einer exakten Definition.
Sonni1967 hat geschrieben:Die These von Prof. Christoph Wetterich finde ich überlegenswert, er sieht es aus Sicht der Quantenfeldtheorie. Laut ihm ist die Raumzeit ein Feld...
Naja. Auch dieser Mann glaubt fest an die materielle Existenz einer Raumzeit, wie Andere an die materielle Existenz eines Äthers glauben. Beides sind aber zunächst erst mal nur Konzepte und Selbiges gilt für Felder und bei All dem ist man sich nicht darüber einig, was das überhaupt sein soll, denn all dies taucht nur auf Papieren und in Computern als Rechnung, Gleichung, Metrik oder Formel auf. In deinem Zitat von Wetterich ist Folgendes unheimlich interessant:
Einstein ging wohl von einer Vorstellung der Existenz von Raum und Zeit aus

Sieh dir z.B. mal Kurt an, wie er es mit Existenz hält. Ich habe so das Gefühl, als täte dies jeder so - es existieren nur materielle Dinge. Mit allem Anderen hat man einfach kein Glück, denn Glück existiert ja nicht materiell (Okay... Wer Glück nur an seinem materiellen Besitz bemisst, ist 'ne ganz arme Sau, aber das ist etwas Anderes ;)).
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Re: Definition/festlegung Universalzeit

Beitragvon Sciencewoken » So 7. Jun 2020, 13:05

Nachtrag...
Sonni1967 hat geschrieben:So könnte es auch "vor" dem Urknall gewesen sein (falls es stimmt dass unser Universum aus einem ewigen Quantenvakuum
heraus in die Existenz geschossen wurde ).
Tja falls es stimmt. Wo bitte - also in welchem Raum - hätte dieses ewige Quantenvakuum denn existieren sollen?
Sonni1967 hat geschrieben:durch einen Symmetriebruch könnte...
Na wenigstens sagst du nicht, dass es definitiv so war, wie es viele Andere tun. Ich persönlich glaube schon seit Jahren nicht mehr an den Urknall - seit ich Histogrammanalysen der Deep-Field Bilder der NASA gemacht habe, in denen sich in den Schwarzbereichen diese markanten Temperaturkurven der kosmologischen Hintergrundstrahlung zeigten, schon nicht mehr. Ich fragte mich seitdem, welche Farbe wohl der Nachthimmel für uns hätte, wenn wir mit unseren Augen auch Mikrowellen-Strahlung sehen könnten. Er wäre nicht etwa weiß wie Schnee, wie es das Olberssches Paradoxon zeigt?
Sonni1967 hat geschrieben:die Ur-Uhr begann zu ticken
Wer hat die denn gebaut? :lol: Nein, Spaß beiseite. Wäre das nicht eine Universalzeit?
Sonni1967 hat geschrieben:Nur mal so rumphantasiert.
Ich werde das Gefühl nicht los, dass Rumphantasieren nur dann gestattet ist, wenn man dies im Rahmen der Relativitätstheorie und des Urknalls macht.
Sonni1967 hat geschrieben:Nicht nur mit der neuen Eigenschaft "krümmbar" sondern dynamisch (nicht mehr fest und starr wie der alte Äther).

Dann eben dynamisch, von mir aus. Hört sich auch besser an, passt nur leider nicht mehr zur Raumzeitkrümmung (Aber immerhin ist Raumzeitkrümmung eine Art Raumzeitdynamik).
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