Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Britta » Fr 20. Feb 2009, 10:10

Freddy hat geschrieben:
Britta hat geschrieben:Würde die kosmische Strahlung aus Protonen bestehen, stelle ich mir gerade vor, wäre das eine Naturkatastrophe?

Wieso?

http://astroparticle.uchicago.edu/cosmic_ray_spectrum_picture.htm
http://arxiv.org/multi?group=grp_physics&%2Ffind=Search Cosmic rays eingeben.

Mit dem ersten Link kann ich nichts anfangen. Stammt aus dem Jahre 1997. Beim zweiten Link hab ich mal wahllos einen Artikel angeklickt. Das erste Wort dass mir ins Auge fiel war 'Dark Matter'. Dunkle Materie ist für mich die Ausrede für Physiker, warum ihre Berechnungen nicht mit der Wirklichkeit übereinstimmen. Sie wollen nicht akzeptieren, dass ihre Theorie und ihre Berechnungen falsch sind und mußten einfach sowas erfinden.

Physiker können durch die Quantentheorie die Quantenunterwelt berechnen aber sie haben immer noch nicht verstanden, wie diese Quantenunterwelt Protonen und Elektronen formt. Solange sie den Äther nicht akzeptieren, werden sie das auch nicht verstehen. Sie sollten sich fragen, warum das Proton 1836x die Masse des Elektrons hat und sollten realisieren dass das der Schlüssel zur Quantentheorie ist, die Planck-Konstante bestimmt und die Feinstruckturkonstante die h mit der Lichtgeschwindigkeit verbindet und mit der Ladung des Elektrons. Entdecke was den Wert der Feinstrukturkonstnte bestimmt und du wist verstehen wie Materie entsteht.

Leider steht den Physikern dabei Einsteins eist im Weg.
Britta
 
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Freddy » Fr 20. Feb 2009, 10:23

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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Jocelyne Lopez » Fr 20. Feb 2009, 10:43

Freddy hat geschrieben:ja natuerlich!


Wenn ich also die Länge meines Schreibtisches messen möchte, dann sollte ich unbedingt die "Operation a" durchführen: Ich nehme meinen Schreibtisch mit in Bus oder in Zug oder ins Auto oder ins Flugzeug, und dann messe ich seine Länge mit einem Metermaß. Ein bisschen umständlich, aber originell. Ist wohl doch ein Joke, oder? ;)


Freddy hat geschrieben:Und dann kommt b)
b) Der Beobachter ermittelt mittels im ruhenden Systeme aufgestellter, gemäß § 1 synchroner, ruhender Uhren, in welchen Punkten des ruhenden Systems sich Anfang und Ende des auszumessenden Stabes zu einer bestimmten Zeit t befinden.

Und stellt fest, dass die ermittelten Stablaengen in a) und b) nicht diesselben sind. Alles klar?


Nein, er stellt nicht fest, dass a) und b) nicht identisch sind: lesen Sie bitte noch einmal die komplette Meßvorschrift Einsteins, sie besteht nämlich aus drei "Operationen" und nicht aus zwei:

Es sei ein ruhender starrer Stab gegeben; derselbe besitze, mit einem ebenfalls ruhenden Maßstabe gemessen, die Länge l.
[...]
Wir fragen nun nach der Länge des bewegten Stabes, welche wir uns durch folgende zwei Operationen ermittelt denken:

a) ....

b) Der Beobachter ermittelt mittels im ruhenden Systeme aufgestellter, gemäß § 1 synchroner, ruhender Uhren, in welchen Punkten des ruhenden Systems sich Anfang und Ende des auszumessenden Stabes zu einer bestimmten Zeit t befinden.
[...]
Die bei der Operation b) zu findende Länge, welche wir „die Länge des (bewegten) Stabes im ruhenden System” nennen wollen, werden wir unter Zugrundelegung unserer beiden Prinzipien bestimmen und finden, dass sie von l verschieden ist.


Drei "Operationen" werden hier also von Einstein beschrieben:

Erste Operation (außerhalb der Auflistung):

Ein ruhender Stab wird von einem ruhenden Beobachter mit der Länge l gemessen.

Operation a:

Stab und Beobachter bewegen sich, sind jedoch in Ruhe relativ zueinander (kann man die "Operation" getrost vergessen, sie ist im Prinzip identisch mit der vorherigen Operation). Einstein gibt hier auch nicht an, welche Länge er mit dieser "Operation" ermittelt.

Operation b:

Allein der Stab bewegt sich und wird durch ruhende Uhren mit der Länge l' gemessen. Hier sind also Beobachter und Stab bewegt relativ zueinander.

Die Länge l der ersten Operation und die Länge l' der Operation b) werden hier explizit verglichen.

Von "Operation a" ist hier nicht die Rede, sie ist nicht nur absurd und etwa ... surrealistisch, sie ist ja vom Prinzip her identisch mit der Messung des ruhenden Objekts vom ruhenden Beobachter und sie sollte natürlich auch dasselbe Ergebnis l ergeben. Nur umständlicher, unpräziser und abenteuerlicher. Ein Joke eben. ;)

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Britta » Fr 20. Feb 2009, 10:56

Kondensat74 hat geschrieben:britta

haste dir das mal angeschaut (und ich meine nicht "überfliegen", sondern LESEN):
http://arxiv.org/PS_cache/arxiv/pdf/080 ... 1314v2.pdf
:?:

und falls ja, kannst du mir aufzeigen, wo Herr Field irrt? konkret anhand seiner herleitungen....

und dann erklärst du mir bitte, warum höhensonden genau das in der atmosphäre messen, sprich warum schnellere myonen länger leben als langsame....

danke


Vielleicht solltest du den Herrn Field mal darauf aufmerksam machen, dass er noch ausserhalb unserer Milchstraße messen sollte und zwar da, wo keine Materie in der Nähe ist.

Unser Universum ist ein elektrisches Universum und elektrische Ladungen existieren überall. Materie entsteht nur durch Störung der Energieanordnung und dort wo Materie existiert oder in der Nähe von Materie sind die elektrischen Ladungen bereits in Materieform organisiert.

Wenn der Herr Field nun von einem System ausgeht, indem bereits Sonnen und Planeten existieren, dann sollte er sich vor Augen halten dass das nur Laborbedingungen sind. Wobei er zwischen Erde und Heliosphäre der Sonne wieder 2 unterschiedliche Laborbedingungen hat.
Britta
 
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Britta » Fr 20. Feb 2009, 10:57

Freddy hat geschrieben:Dann hilft die Wikipedia:
http://en.wikipedia.org/wiki/Cosmic_ray


Auch hier handelt es sich um die anerkannte, allgemeine 'Theorie'.
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon scharo » Fr 20. Feb 2009, 11:07

Hallo Kondensat und Freddy,


„danke freddy,
genau das ist der punkt. die RT beschreibt dinge der natur, die anders nicht zu erklären sind (lediglich die LET, die im prinzip die gleichen relativistischen effekte vorhersagt, kann das auch). die myonen sind aber nur ein punkt. besonders schwer wiegen lichtablenkung sowie PSR 1913+16...
und solange die "kritiker" ALLE diese dinge nicht genauso gut oder besser vorhersagen und beschreiben können, bleibt die RT gültig.......punkt! nur blabla die RT sei quatsch zählt nicht.....und stete widerholungen ändert das auch nicht....“

Ich wollte mich bei dieser Schlammschlacht nicht einmischen, da sehe ich aber etwas konkretes. Die „Wiederholungen“ kommen aber von Eurer Seite. Diese Sachverhalte sind schon so ausgiebig diskutiert, dass es sich wirklich kaum lohnt alles erneuert aufzurollen.
Aber kurz:
Die Geschichte mit den Myonen als „Bestätigung“ der SRT behaupten nur Esoteriker, die auch noch keine Ahnung von der SRT haben, aber keine Physiker.
Die LK und ZD sind in der SRT Scheineffekte und stellt Euch vor, sie sind immer im FREMDEN IS zu beobachten. Wieso sollten dann die Myonen, in dessen IS sich nichts ändert, länger „leben“??? Etwas von Invarianz der Eigenzeit gehört? :P
Oder meint Ihr, dass Menschen, die in der Nähe einer Militärflughafen oder einer Autobahn wohnen, länger leben, bzw. ihre Uhren langsamer laufen, da sie tagtäglich schnelle Flugzeuge oder Autos beobachten? :lol:

Die Lichtablenkung in der „NÄHE“ der Sonne: Auch nach Newton werden die Lichtteilchen abgelenkt, auch nach klassischer Physik werden Lichtstrahlen in der Korona der Sterne abgelenkt, genauso wie in der Erdatmosphäre. Man quasselt von ART, weil angeblich der Ablenkungswinkel der ART eher entspricht. Nun gut, da ist ein Winkel von 17“ angegeben, der auch 65 Jahre nach Edington nicht bestätigt konnte. Nach Einsteins Formel müsste der Winkel allmählich von 0 bis auf 17“ je nach Entfernung sich Ändern. Und diese Entfernung (Höhe) bezieht sich auf einem festen Rand eines Himmelskörpers. Jetzt möchte ich mal diesen „Physiker“ erleben, der den festen Rand der Sonne z.B. angeben kann!!!
Es reicht nicht für eine wissenschaftliche Aussage, nur „IN der NÄHE“ anzugeben, daraus aber exakt 17“ zu messen.
Was sogar auf NASA-Animationen zu sehen ist – der Lichtstrahl beugt sich in der Korona der Sonne = alter Hut, den wir tagtäglich auch auf der Erde beim Sonnenaufgang und – Untergang beobachten.
Wieso beobachtet man nichts am Rand des Mondes? Weil er zu wenig Masse hätte? Na dann wäre der Winkel entsprechend sehr klein, aber bei diesen Abständen doch kein Problem für die heutige Technik.
Also, meine Empfehlung: Lernt bitte zuerst Elementarphysik, danach SRT, dann länger nachdenken bevor Ihr so einen Unfug hier behauptet! :x

Gruß
Ljudmil
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Re: Die Längenkontraktion ist in der SRT nicht materiell

Beitragvon Freddy » Fr 20. Feb 2009, 11:18

scharo hat geschrieben:Hallo Kondensat und Freddy,
Die Geschichte mit den Myonen als „Bestätigung“ der SRT behaupten nur Esoteriker, die auch noch keine Ahnung von der SRT haben, aber keine Physiker.
Die LK und ZD sind in der SRT Scheineffekte und stellt Euch vor, sie sind immer im FREMDEN IS zu beobachten. Wieso sollten dann die Myonen, in dessen IS sich nichts ändert, länger „leben“???


Hat das jemand behauptet?
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Re: Myonen dort, IS hier

Beitragvon scharo » Fr 20. Feb 2009, 19:00

@ Freddy
„Hat das jemand behauptet?“

Du, Du und Kondensat, lieber Freddy, aber offensichtlich ist Dir das nicht bewusst. :P

@ Kondensat
„rechne mir doch bitte kurz vor, um wieviele bogensekunden das sternbild am mondrand abgelenkt wird, und ich sage dir, ob das mit aktuellen teleskopen messbar ist....und nehmen wir an, der mond befindet sich in erdferne(!), damit der effekt möglichst gross wird....“

So über Daumen 0,00002´´ . Schön wäre es, wenn der Mond weiter entfernt wäre, dann könnte man es klar und deutlich messen, aber so wird es schwierig.

@ Pauli
„oh je, Ljudmil, solltest nochmal überlegen, ob du dich nicht doch nochmal auf die Schulbank zu bruno und Jocelyne setzt.“

Und wenn Du irgendwann dahinter kommst, wie das alles funktioniert, wirst Du merken, dass Du doch die falsche Schule besucht hast. :lol:

Gruß
Ljudmil
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Re: SRT neu lernen

Beitragvon scharo » Fr 20. Feb 2009, 19:02

Hallo Bruno,

ja, es sind 1,7´´ - ich hatte was mit 17´´ im Kopf. Bei Deinem „rad“ hast Du eine 1 statt 0 vorn geschrieben. Ich will nicht rumsuchen, woher Phi/2 oder 2GM bei Dir kommt, wie ich weiß kommt nach Newton etwa 0,85´´ und deswegen die Behauptung, Einstein soll mit den verwischten Flecken bestätigt sein – Edington soll 1,7´´ gemessen haben.

Sonst ganz richtig – wir müssen von Freddy und Pauli die SRT „neu lernen“. :lol:

Gruß
Ljudmil
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Re: Myonen dort, IS hier

Beitragvon Sebastian Hauk » Fr 20. Feb 2009, 19:15

Hallo,

ich habe mir mal die Website

http://www.kornelius.de/arth/luki/generator/index.html

angesehen und festgestellt, dass der Zeitdilatationseffekt auf der Sonne etwa 200 mal so groß ist wie auf dem Mond. Ich hätte jetzt mit mehr gerechnet. Ob das jetzt irgendetwas mit der Frage, wie groß die Lichtablenkung jetzt am Mond ist, zu tun hat, wird uns vielleicht ein Relativist erzählen können.

Gruß

Sebastian
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