Die Zeit.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die Zeit.

Beitragvon Sciencewoken » Sa 23. Nov 2019, 15:41

Zasada hat geschrieben:Wie wird die Geschwindigkeit, "mit der die Zeit verstreicht" und mit der die Zeit in einem Bezugssystem "schneller" als in einem anderen vergeht, definiert?
Man zählt Takte, während sich ein Objekt (z.B. ein Photon) auf einer fest definierten Strecke von A nach B bewegt. Diese Strecke darf aber nicht auf die Art definiert werden, wie es aktuell der Fall ist, denn wenn man es so tut, wird man immer etwa 30,6633 Takte für einen Meter zählen, nur leider wird sich dieser Meter u.U. von anderen Metern in der Länge unterscheiden.
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Re: Die Zeit.

Beitragvon Zasada » Mo 25. Nov 2019, 07:04

Die ersten Sätze dieses Threads lauten:

Maciej Zasada hat geschrieben:These:
Periodendauer hat grundsätzlich nichts mit Zeit zu tun. Auch dann nicht, wenn Periodendauer oder Taktrate einer Uhr betrachtet wird.


Taktezählen hat grundsätzlich nichts mit Zeit zu tun.
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Re: Die Zeit.

Beitragvon Zasada » Mo 25. Nov 2019, 07:19

Dummheit scheint selbst dann durch, wenn sie hinter hohem Anspruch glitzert.
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Re: Die Zeit.

Beitragvon Sciencewoken » Mo 25. Nov 2019, 08:45

Zasada hat geschrieben:Die ersten Sätze dieses Threads lauten:

Maciej Zasada hat geschrieben:These:
Periodendauer hat grundsätzlich nichts mit Zeit zu tun. Auch dann nicht, wenn Periodendauer oder Taktrate einer Uhr betrachtet wird.


Taktezählen hat grundsätzlich nichts mit Zeit zu tun.

Und was das mit Zeit zu tun hat... Zeit ist nämlich das Produkt aus gezählten Takten und den Periodendauern zwischen zwei Takten.

Zasada hat geschrieben:Dummheit scheint selbst dann durch, wenn sie hinter hohem Anspruch glitzert.
Aus deiner Sicht vllt. Nur leider ist dein Anspruch nicht ganz so hoch, wie du denkst. Meine Ansprüche sind jedenfalls höher als dein beleidigendes Gefasel.
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Re: Die Zeit.

Beitragvon Ernst » Mo 25. Nov 2019, 10:21

Sciencewoken hat geschrieben:Zeit ist nämlich das Produkt aus gezählten Takten und den Periodendauern zwischen zwei Takten.


Ja und? Das ist die primäre Aussage der SRT zur Zeitdilatation. Damit bekennst du dich zur SRT.

In üblicher Notation lautet die Beziehung mit
t - Zeitintervall
T- Periodendauer eines periodischen Vorgangs



Je kleiner das vergleichbare Zeitintervall in S' ist, desto langsamer gehen die Uhren.
Was soll daran innovativ sein. Es ist ein alter Hut der SRT.
.
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Re: Die Zeit.

Beitragvon Lagrange » Mo 25. Nov 2019, 11:06

Ernst hat geschrieben: Es ist ein alter Hut der SRT.
.
.

Eigentlich nicht. Die SRT nach Einstein behauptet, dass der reisende Zwilling jünger bleibt.

Nach diesen Formeln altern beide Zwillinge gleich schnell, nur die Uhren gehen unterschiedlich.
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Re: Die Zeit.

Beitragvon Sciencewoken » Mo 25. Nov 2019, 11:40

Ernst hat geschrieben:Ja und? Das ist die primäre Aussage der SRT zur Zeitdilatation. Damit bekennst du dich zur SRT.
Wie bitte? Seit wann? In der SRT ist eine Sekunde immer das 9192631770-Fache einer Periodendauer und in der SRT dauert diese Periodendauer folglich stets etwa 108,783ps und folglich gehen alle Uhren in ihren Ruhesystemen gleich schnell. t ist bei mir kein Zeitintervall sondern der Zählwert gezählter Zeitintervalle mit der Periodendauer τ. Bei der SRT soll das Ganze wechselseitig auftreten, bei mir jedoch nur einseitig und bisher wurde es auch immer nur einseitig gemessen und damit hinreichend belegt. Und weil dies hinreichend belegt wurde mist man an den zwei Enden einer Relativbewegung

in S (dem einen Ende)

und in S' (dem anderen Ende)

Die so unheimlich konstante Periodendauer von etwa 108,783ps der SRT hat sich verändert und deswegen vergehen zwischen zwei von zueinander bewegten Uhren gezählten Takten unterschiedliche Zeiten und das Ganze ist stets ein mechanischer Vorgang. Und jetzt kommst du mit der SRT und erklärst mir anhand deiner Vorstellungen noch mal die Längenkontraktion... Bitte schön... Dein Auftritt... :lol:

@Lagrange:
Nehmen wir nur mal an, zueinander bewegte Zwillinge altern gemäß t*τ, aber lassen sich ihr Alter nur über t anzeigen. Der nach t jüngere Zwilling sähe dann nach angemessener t*τ Zeit schon ziemlich verschrumpelt aus, für sein t Alter. :lol:
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Re: Die Zeit.

Beitragvon Lagrange » Mo 25. Nov 2019, 12:34

Sciencewoken hat geschrieben:@Lagrange:
Nehmen wir nur mal an, zueinander bewegte Zwillinge altern gemäß t*τ, aber lassen sich ihr Alter nur über t anzeigen. Der nach t jüngere Zwilling sähe dann nach angemessener t*τ Zeit schon ziemlich verschrumpelt aus, für sein t Alter. :lol:

Ganz genau - er glaubt, dass er jünger geblieben ist, weil seine Uhr langsamer gegangen ist.

Nach LET kann es sein, dass einer tatsächlich langsamer altert, wenn die biologischen Prozesse durch Bewegung relativ zum Äther verlangsamt werden.

Bewegung relativ zum Äther verändert tatsächlich die Resonanzfrequenz in den Atomen. Ob dadurch (Bewegung relativ zum Äther) die anderen Prozesse verlangsamt werden, weiß man nicht.
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Re: Die Zeit.

Beitragvon Sciencewoken » Mo 25. Nov 2019, 12:46

Lagrange hat geschrieben:Nach LET kann es sein, dass einer tatsächlich langsamer altert, wenn die biologischen Prozesse durch Bewegung relativ zum Äther verlangsamt werden.
Wie soll der bewegte Zwilling denn bitte überleben, wenn er seinen "Äther" (also Atmosphäre) nicht mitführen würde? Wenn die biologichen Prozesse dann von der Mitgeführten Atmosphäre abhängen, wie sähe es dann mit dem Gang von Uhren aus? Um diese Frage muss ich mich btw. auch noch kümmern.
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Re: Die Zeit.

Beitragvon Ernst » Mo 25. Nov 2019, 12:53

Lagrange hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben: Es ist ein alter Hut der SRT.
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Eigentlich nicht. Die SRT nach Einstein behauptet, dass der reisende Zwilling jünger bleibt.

Nach diesen Formeln altern beide Zwillinge gleich schnell, nur die Uhren gehen unterschiedlich.


SRT: Weil die Uhren unterschiedlich gehen, altern sie ungleich schnell.
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