Kurt hat geschrieben:Jocelyne Lopez hat geschrieben:
" Die Zeit vergehe gleich für beide Zwillinge, der Gang der Uhren habe darauf keinen Einfluß: "
Was für eine sinnlose Aussage.
Die Zeit, was soll denn die Zeit sein?
Welche Auswirkungen soll denn die "Zeit" auf den Gang von Uhren haben!
Wer kommt überhaupt auf so komische Aussagen?
Diejenigen die etwas brauchen dass sich als "Ding" zur Verfügung stellt.
Die Aussage „
die Zeit vergeht“ im Artikel von Prof. Ehlers, die ich übernommen habe, soll nicht im physikalischen Sinne verstanden werden (wo sie in der Tat keinen Sinn macht), sondern aus dem alltäglichen und allgemeinverständlichen Sprachgebrauch. Hier könnte man „
die Zeit“ zum Beispiel mit „
chronologische Folge von Ereignissen“ definieren oder so was in der Art, wie man es eben im Alltag auch meint.
In der Physik macht in der Tat die Aussage „
die Zeit vergeht“ keinen Sinn und der Begriff „
Zeit" soll implizit immer als „
Zeitdauer“ verstanden werden.
Zur Unsinnigkeit von Ausdrücken wie „
die Zeit vergeht“ oder „
Zeit messen„ oder "
Verlangsamung der Zeit“ usw. in der Physik verweise ich auf den Philosophen Helmut Hille, der sich damit intensiv auseinandergesetzt hat, zum Beispiel
hier:
Zitat von Helmut Hille:
Sobald die Zeit fälschlich als Gegenstand und nicht als ein Kognitionsmuster angesehen wird, das es ohne Erinnerungen und ihre Unterscheidung "nach dem nicht weiter zu analysierenden Kriterium des 'Früher' und 'Später'" (Einstein) nicht gäbe, gibt es auch keine Hemmung zu sagen, die Zeit könne durch Einwirkung des physikalischen Universums umgedreht, gedehnt, geschrumpft, gekrümmt oder sonstwie manipuliert werden.[...]
Zeit ist also ein Maßstab, nämlich der der Dauer, und ihre Bestimmungsstücke, wie Sekunde, Minute, Stunde, mittlerer Sonnentag und Jahr, werden, wie alle anderen Maßeinheiten, durch Konventionen bestimmt. Zeit ist keine Sache, an die in irgendeiner Form Hand angelegt werden könnte. [...]
Die Verkehrtheit geht heutzutage soweit, daß nicht mehr die Veränderung der Dinge in Raum und Zeit Gegenstand teurer Messungen ist, sondern die Veränderung von Raum und Zeit durch die Dinge, um die angebliche "wahre" Systemzeit zu ermitteln, so als gäbe es doch eine objektive Zeit.
Oder verweise ich auf den Physiker Johann Marinsek, zum Beispiel
hier:
Zitat von Johann Marinsek:
Raum und Zeit sind keine veränderlichen (Krümmung, Expansion, Dilatation) Dinge, sondern (nur) Relationen. Die Raumkontraktion der SRT ist somit gar nicht testbar! [...]
Ebenso unmöglich ist die Zeitdilatation. Ein Mechanismus, wie das angenommene Zeit-Uhrwerk in die diversen materiellen Uhr-Werke (Gravitationsuhrwerke, Atomuhrwerke, biologische Uhrwerke etc) konform (!) einwirkt, kann nicht gegeben werden. Eine experimentell festgestellte Uhrwerk-Frequenz-Änderung unter physikalischen Bedingungen (wie Geschwindigkeit relativ zum Äther) kann daher die Zeitdilatation nicht bestätigen…
Übrigens führte auch Newton in die Irre, denn er spricht vom gleichförmigen Fließen der Zeit, etwas, was sie nicht kann…
Zeit definierte Aristoteles: Zeit = Maß der Bewegung (also nicht selbst Bewegung).
Einstein macht also 2 Kategorienfehler, er verdinglicht die Relationen Raum und Zeit. Dies ist eine Folge des Grundfehlers: konstante Licht-Relativ-Geschwindigkeit.
Viele Grüße
Jocelyne Lopez