Invarianz der LG

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Invarianz der LG

Beitragvon Kurt » Di 29. Jun 2010, 21:56

Hannes hat geschrieben:Ja, du hast dir sogar schon die Mühe gemacht, sein Buch zu lesen.
Also weißt du ja ziemlich Bescheid.Wo kann man das Buch bekommen ?


Ich glaub das sich es von einem bekanntem Internetversand habe.
Kann mich erinnern das es per Post und ziemlich schnell kam.
- Anton Zeilinger Einsteins Spuk-

Goldmann-Verlag:
ISBN: 978-3-442-15435-7 WG 2641


Hannes hat geschrieben:Es kann schon sein, dass seine Photonen ultrakurze Lichtblitze sind.
Und die Polarisation ist aus der Optik kein unbekanntes Gebiet.
Die Verschränkungen sind trotzdem eine sehr interessante Erscheinung.


Die "Verschränkung" existiert eben nur wenn man nicht weiss wie die Polarisationsumschaltung zustande kommt, man annehmen muss dass es Urschen hat die nicht im System selber begründet sind.
Wenn du dir das Hintergrundbild auf der Titelseite anschaust dann hast du alles gesehen.
Stell dir einen oszillierenden Hintergrund vor (das schwingende Kristall).
Dann wechseln die Farben, sie stellen symbolisch die Phasenlagen dar, es ändert sich die Polarisation der abgegebenen Pulse.
Mehr ist da nicht, alles Weitere ist Wunschdenken.


Hannes hat geschrieben:Es ist ja nicht unbedingt notwendig, dass du in die Donau baden gehst.
Du kannst ja auch in die ALTE DONAU gehen, das ist ein vorzügliches
Badegewässer.



Naja, wir haben selber "Badeweiher" hier, die beiden alten Dorfweiher, gut frequentiert von den Fröschen und Wühlmäusen, Bisams usw. sowie unserem Hund der sich darin manchmal abkühlt.


Gruss Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21799
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Invarianz der LG

Beitragvon Hannes » Mi 30. Jun 2010, 09:04

Hallo Kurt !

Stell dir einen oszillierenden Hintergrund vor (das schwingende Kristall).
Dann wechseln die Farben, sie stellen symbolisch die Phasenlagen dar, es ändert sich die Polarisation der abgegebenen Pulse.
Mehr ist da nicht, alles Weitere ist Wunschdenken
.

Ja, die Polarisation ist mir ein Begriff.Das muss nicht nur ein schwingender Kristall sein, sondern die Schwingung der elmag -Welle an sich.
Und die Schwingungsebene kann sich ändern.Das ist schon klar.
Man kann auch aus einem Wellenpaket ganz gezielt eine Schwingungsebene herausfiltern, so wie das meistens gemacht wird. Das ist alles Optik und gut
vorstellbar.

Doch wenn zwei verschränkte Wellenpakete , die voneinander eine große
räumliche Distanz haben, gleichzeitig ihre Polarisationsebene ändern,
dann muss es auch eine Verbindung dazwischen geben, die wir (noch) nicht
kennen.
Da gibt es sicher noch interessante Neuigkeiten.

Hannes
Hannes
 
Beiträge: 3201
Registriert: Do 1. Jan 2009, 01:56

Re: Invarianz der LG

Beitragvon Kurt » Mi 30. Jun 2010, 13:58

Hallo Hannes,
Hannes hat geschrieben:Doch wenn zwei verschränkte Wellenpakete , die voneinander eine große
räumliche Distanz haben, gleichzeitig ihre Polarisationsebene ändern,
dann muss es auch eine Verbindung dazwischen geben, die wir (noch) nicht
kennen.


Da liegt der Denkfehler drin.
Es wird davon ausgegangen dass die Festlegung der Polebene zufällig bei der Erzeugung der Einzelpeaks geschieht, dass es deswegen zu einer Übereinstimmung bei den beiden Polarisationsauswertungen kommt weil sich -unterwegs- diese erst einstellt, bzw. "rückwirkend" festgelegt wird.
Das ist nicht so, sie wurde bei Erzeugung der Einzelpeaks festgelegt.
Und zwar (im Idealfall) immer mit der entgegengesetzten Polarisation.
Das gilt nicht nur für 0 und 90 Grad, sondern auch für alle dazwischenliegenden Winkeln.
Also auch für 30/120, 20/110, 70/150 usw.

Somit kommt es, bei Verdrehen der Polarisationsfilter, immer zu diesem, einen Zusammenhang zeigenden, Ergebnissen.
Es ist einfach der Polwinkel der Paare zueinander der ausgewertet wird.
Was soll denn anderes rauskommen aus dieses Verhältnis?!!

Das wird dann als Abhängigkeit der Polwinkel zueinander gedeutet.
Eine reine Fehldeutung.

Ich würde mich nicht trauen dieser Auswertung einen "Geheimschlüssel" zuzusprechen.
Denn wer die eine Hälfte der Daten/Polarisation kennt, der kennt automatisch die andere auch.
Er braucht sich nur die Ausgangswinkel rauslesen, schon weiss er wie die andere Strecke gesendet wurde.

Gruss Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21799
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Vorherige

Zurück zu Relativitätstheorie

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 68 Gäste