Sogenannte Lorentztransformation

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Sogenannte Lorentztransformation

Beitragvon Mikesch » Di 12. Nov 2019, 21:18

Sciencewoken hat geschrieben:Ja, gerade der Beobachter bewegt sich natürlich stets am meisten und am schnellsten. :lol:
Man merkt, du hast keine Ahnung...
:mrgreen:
Mikesch
 
Beiträge: 8047
Registriert: Di 18. Jan 2011, 19:20

Re: Sogenannte Lorentztransformation

Beitragvon Mikesch » Di 12. Nov 2019, 21:22

Sciencewoken hat geschrieben:Ich abstrahiere die Realität nicht weiter als nötig und genau das ist Physik. Alles Andere ist Esoterik.
Würde ich, wenn ich so beschränkte Mittel hätte wie du, auch behaupten.
Wenn du so real wärst, wie du meinst, dann berechne mal die Experimente:
H&K, Myonenversuch.

Und zwar vollständig mit Rechenweg....
:mrgreen:
Mikesch
 
Beiträge: 8047
Registriert: Di 18. Jan 2011, 19:20

Re: Sogenannte Lorentztransformation

Beitragvon Kurt » Di 12. Nov 2019, 21:24

Sciencewoken hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Oder er muss wissen um wieviel sie "dort" anders geht (falls er nicht hinreisen kann).

Wo anders geht? Wo bitte ist Wo in einer Bewegung? Nicht zufällig erst hier und im nächsten Moment da? :lol:
Bewegung bedeutet Ortswechsel! Da gibt es keine Ortsumstände! Da gibt es nur den Umstand, dass die Bewegung selber den Gang einer Uhr verändert und dagegen kann auch ein Uhrmacher nicht machen und Ernsts Unruhe schon gar nicht! :lol:


Die Ortsumstände, besser als Ortfaktoren benannt, beinhalten die Umstände am jeweiligem Ort.
Das hat erstmals mit Bewegung nichts zu tun (die Bewegung geschieht ja immer auf "diesen Ort dort").

Ein Beispiel:
Eine Uhr, sie ruhe zum (jeweiligen) Ort, geht unterschiedlich schnell wenn die Ortsfaktoren unterschiedlich sind.

Er sitzt im Wirtshaus am Fusse der Zugspitze und stellt seine Uhr, mit Hilfe vom GPS, auf synchronen Gang mit der GPS-Systemzeit ein.
Dann fährt er mit dieser Uhr, eingebettet in einen Klimaschrank, auf die Zugspitze rauf.
Dort vergleicht er den Gang seiner Uhr mit der GPS-Zeit.
Er wird feststellen das seine Uhr nun schneller geht als sie es unten machte.
Der Wert der Gangveränderung wird in die Datenbank eingetragen.

Gleiches macht er mit seiner Uhr auf dem Mond, am Mars, auf anderen Sternen unserer Galaxie, auf Andromeda, auf anderem Galaxiehaufen.
Die Abweichungen werden in die Datenbank eingepflegt und es ergibt sich ein Datenpool für die Ortsfaktoren des Uhrenganges.

Es werden sicherlich noch weitere Ortsfaktoren benötigt um da eine gute Datenlage zu haben.

Auf Grund dieser Datenbank kann dann, mehr oder weniger genau und präzise der Uhrengang, und damit abgeleitete Umstände "dort" abgeleitet werden.
Wird das gemacht ergibt sich ein ganz anderes Weltbild, es wird z.B. ersichtlich wie stark "dort" die Eigenbeschleunigung, sprich gravization, von Materie ist.

Es wird sich rausstellen das nur wenig DM notwendig ist um die Rotationskurven von Galaxien zu erklären und es wird sich rausstellen das der "Urknall" keine punktuelle Erscheinung war sondern einen Bereich innerhalb unseres Universums betraf.
Und das in unserem Universum viele solcher "Materiezyklen" stattfinden, wir erleben halt gerade einen der sich wohl noch im aufsteigendem Ast sich befindet.

Kurt

.
Kurt
 
Beiträge: 22350
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Sogenannte Lorentztransformation

Beitragvon Lagrange » Di 12. Nov 2019, 22:39

Das Relativitätsprinzip, welches wir Einstein[1] verdanken, behauptet, daß die Erscheinungen in einem System von Körpern nur von den Lagen und den Bewegungen jener Körper relativ zueinander abhängen, in dem Sinne, daß der Umstand, daß ein System von Körpern als Ganzes irgendeine konstante Translation hat, auf die sich in diesem System abspielenden Erscheinungen keinerlei Einfluß hat.

https://de.m.wikisource.org/wiki/Das_Relativit%C3%A4tsprinzip_(Lorentz)


Weiß jemand was der Schreiber hier sagen wollte?
Lagrange
 
Beiträge: 17869
Registriert: Mi 11. Feb 2009, 23:13

Re: Sogenannte Lorentztransformation

Beitragvon Sciencewoken » Di 12. Nov 2019, 22:43

Lagrange hat geschrieben:
Das Relativitätsprinzip, welches wir Einstein[1] verdanken, behauptet, daß die Erscheinungen in einem System von Körpern nur von den Lagen und den Bewegungen jener Körper relativ zueinander abhängen, in dem Sinne, daß der Umstand, daß ein System von Körpern als Ganzes irgendeine konstante Translation hat, auf die sich in diesem System abspielenden Erscheinungen keinerlei Einfluß hat.

https://de.m.wikisource.org/wiki/Das_Relativit%C3%A4tsprinzip_(Lorentz)


Weiß jemand was der Schreiber hier sagen wollte?

Das, was jeder Andere auch sagen will, wenn er solch Schmarrn postet: "Ich bin eine äußerst wichtige Person! Ignoriert das nicht!" :lol:
Sciencewoken
 
Beiträge: 8701
Registriert: Mo 14. Okt 2019, 09:52

Re: Sogenannte Lorentztransformation

Beitragvon Lagrange » Di 12. Nov 2019, 22:56

Sciencewoken hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Das Relativitätsprinzip, welches wir Einstein[1] verdanken, behauptet, daß die Erscheinungen in einem System von Körpern nur von den Lagen und den Bewegungen jener Körper relativ zueinander abhängen, in dem Sinne, daß der Umstand, daß ein System von Körpern als Ganzes irgendeine konstante Translation hat, auf die sich in diesem System abspielenden Erscheinungen keinerlei Einfluß hat.

https://de.m.wikisource.org/wiki/Das_Relativit%C3%A4tsprinzip_(Lorentz)


Weiß jemand was der Schreiber hier sagen wollte?

Das, was jeder Andere auch sagen will, wenn er solch Schmarrn postet: "Ich bin eine äußerst wichtige Person! Ignoriert das nicht!" :lol:


Immerhin war er in einem anderen Beitrag ganz ehrlich.

Ich muss zu diesem Thema feststellen, dass die gleiche Transformation bereits in einem 1887 veröffentlichten Artikel von Herrn Voigt enthalten war und dass ich nicht alle möglichen Teile aus diesem Kunstgriff gezogen habe. Tatsächlich habe ich bei einigen der physikalischen Größen, die in die Formeln eingehen, nicht die Transformation angegeben, die am besten passt. Das wurde von Poincaré und dann von Herrn Einstein und Minkowski gemacht.

(übersetzt aus dem Englischen)
Lagrange
 
Beiträge: 17869
Registriert: Mi 11. Feb 2009, 23:13

Re: Sogenannte Lorentztransformation

Beitragvon Sciencewoken » Di 12. Nov 2019, 23:18

Lagrange hat geschrieben:Immerhin war er in einem anderen Beitrag ganz ehrlich.

Aber auch nur, so ehrlich wie er kann. Er hat auch dort nicht geschrieben, dass das Relativitätsprinzip nicht von Einstein, sondern von Galilei stammt. Er hat das RP vermutlich auch nirgendwo beschrieben, oder gar hinterfragt, weil es nur für absolute Zeiten, identisch gehende Uhren und ausschließlich relative Bewegungen gilt und deswegen Aufgrund moderner Entdeckungen durch Experimente und Messungen in der Urform nicht mehr gültig sein kann.
Sciencewoken
 
Beiträge: 8701
Registriert: Mo 14. Okt 2019, 09:52

Re: Sogenannte Lorentztransformation

Beitragvon Lagrange » Di 12. Nov 2019, 23:31

Sciencewoken hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Immerhin war er in einem anderen Beitrag ganz ehrlich.

Aber auch nur, so ehrlich wie er kann. Er hat auch dort nicht geschrieben, dass das Relativitätsprinzip nicht von Einstein, sondern von Galilei stammt. Er hat das RP vermutlich auch nirgendwo beschrieben, oder gar hinterfragt, weil es nur für absolute Zeiten, identisch gehende Uhren und ausschließlich relative Bewegungen gilt und deswegen Aufgrund moderner Entdeckungen durch Experimente und Messungen in der Urform nicht mehr gültig sein kann.

Er konnte den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sehen. Für Lorentz, als er über 60 Jahre alt war, war die gesamte Physik nur noch Fantasie. :shock:

Es sollten zwei gleiche Scheiben A und B vorhanden sein, die auf der gleichen Achse montiert sind, A drehbar und B in Ruhe. Dann wird A kleiner als B sein, und es muss sicherlich so erscheinen (die Scheiben sollen ganz nah beieinander sein), für jeden Beobachter, egal welches Koordinatensystem er wählt. Wir können jedoch ein System von Koordinaten S' einführen, die sich mit der Scheibe A drehen; in Bezug auf diese wird es B sein, das sich dreht, und so könnte man meinen, dass diese letztere Scheibe nun die kleinere der beiden wäre. Die Schlussfolgerung wäre falsch, weil das System S' nicht normal wäre. Wenn wir S dafür belassen, müssen wir gleichzeitig die Potentiale g_ab ändern, und wenn dies geschieht, wird die Grundgleichung sicherlich wieder zu dem Ergebnis führen, dass A kleiner als B ist. (Lorentz 1921)
Lagrange
 
Beiträge: 17869
Registriert: Mi 11. Feb 2009, 23:13

Re: Sogenannte Lorentztransformation

Beitragvon Sciencewoken » Di 12. Nov 2019, 23:37

Lagrange hat geschrieben:Für Lorentz, als er über 60 Jahre alt war, war die gesamte Physik nur noch Fantasie.

Weißt du denn noch, was du schreibst? Wer Lorentz verhöhnt, verhöhnt auch den Äther. Also was ist Sache?
Sciencewoken
 
Beiträge: 8701
Registriert: Mo 14. Okt 2019, 09:52

Re: Sogenannte Lorentztransformation

Beitragvon Lagrange » Di 12. Nov 2019, 23:41

Sciencewoken hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Für Lorentz, als er über 60 Jahre alt war, war die gesamte Physik nur noch Fantasie.

Weißt du denn noch, was du schreibst? Wer Lorentz verhöhnt, verhöhnt auch den Äther. Also was ist Sache?

Am Ende war er so blöd dass er jede Form von Äther leugnete. :lol:

Lorentz hat geschrieben:Hinsichtlich der Fortpflanzung der Lichtschwingungen wird der Äther in diesen alten Theorien als ein elastisches Medium betrachtet, und zwar, da die Lichtschwingungen transversal sind, als ein Medium mit den Eigenschaften eines festen Körpers. Die Himmelskörper würden aber bei ihrer Bewegung seitens dieses Mediums gar keinen Widerstand erfahren. Dieses stempelt den Äther schon als etwas sehr Besonderes.

Für ihn kommt nur noch ein fester Äther infrage, also unmöglich. :lol:

Also, die elektromagnetischen Wellen sollten sich in einem Plasma nicht ausbreiten können nach Lorentz ab 60.

Hirngewaschen! :lol:
Lagrange
 
Beiträge: 17869
Registriert: Mi 11. Feb 2009, 23:13

VorherigeNächste

Zurück zu Relativitätstheorie

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 48 Gäste