Sciencewoken hat geschrieben:Die Betonung liegt sicher auf weitere Tricks, oder hast du den Trick mit x und x' etwa übersehen?

Aber Gedanken darüber, dass Geschwindigkeiten eine Zeit in der Einheit haben, Strecken jedoch nicht, machst du dir nach wie vor nicht. Es gilt ja das Relativitätsprinzip einer Person, der schon vor rd. 400 Jahren Geschwindigkeiten wechselseitig hochpräzise messen konnte ... geschweige denn über eine konstante Ausbreitungsgeschwindigkeit aller Wechselwirkungen im und gegebüber dem Vakuum (maw. einer absoluten Geschwindigkeit) wusste.

- Ich bin irgendwo im Weltraum, wo ich den Mond gut sehen kann.
- Von meiner Position aus gesehen ist der Mond x-km nach rechts, y-km nach vorne und z-km nach oben. In kartesischen Koordinaten also P(x,y,z).
- Mit einer Lampe strahle ich den Mond an. Das Licht erreicht ihn in t Sekunden. Als Länge hingeschrieben: c*t.
- Du bin irgendwo im Weltraum, wo du ihn gut sehen kannst.
- Von deiner Position aus gesehen ist der Mond x'-km nach rechts, y'-km nach vorne und z'-km nach oben. In kartesischen Koordinaten also P(x',y',z').
- Mit einer Lampe strahlst du den Mond an. Das Licht erreicht ihn in t' Sekunden. Als Länge hingeschrieben: c*t'.
Wir bewegen uns mit v-Kilometer pro Stunde aufeinander zu.
Sind wir zufällig so ausgerichtet, - das v direkt durch unseren jeweiligen Ursprung in P(0,0,0) bzw. P(0',0',0') geht und
- wir auch gleich ausgerichtet sind und von auf der x-Achse und der x'-Achse läuft, dann gilt die einfache Rechnung.
Wenn wir - irgendwie ausgerichtet sind und
- v auch nicht durch unseren jeweiligen Ursprung in P(0,0,0) bzw. P(0',0',0') geht, müssen wir die zweite Rechnung machen.
Du siehst, da ist kein Trick mit x und x'. Es ist einfach meine Messung zur Position vom Mond und deine Messung.
v wird bestimmt aus dem jeweiligen Bezugssystem mittels v = dx/dt = dx'/dt'. Trotz unterschiedlicher BS kommt dasselbe v heraus. Übrigens egal, ob relativistisch oder nicht gerechnet. Man nimmt einfach, was man hat.
Das RP besagt, dass die selben Naturgesetze bei mir und bei dir Gültigkeit haben. Da ist das erst einmal egal, wie genau die Geschwindigkeit zueinander gemessen wird. Die fließt da nicht in die Naturgesetze mit ein.
Interessant wird das erst, wenn wir zueinander Aussagen machen wollen.
Bei gleichem v gilt der Impuls- und Energieerhaltungssatz.
Bei unterschiedlichen v gilt der Impuls- und Energieerhaltungssatz nicht mehr. Das ist die Folge, wenn du die LK ablehnst.
Das hat ganz praktische Auswirkungen. Dramatisch erkennbar dann, wenn man den Impact berechnet und dann z.B. feststellt, dass für das eine BS die Energie ausreicht, irgendetwas zu zerstören und für das andere BS die Energie nur ausreicht, eine Delle ins Blech zu bekommen.
Und wie misst du die absolute Geschwindigkeit?Eine Erklärung, wie du die Probleme lösen willst hast du nicht.