Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » So 13. Jun 2010, 15:06

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Beantrage also eine Genehmigungfür für eine Versammlung von Dir und Deinen anonyme Kumpeln von Alpha Centauri und Esowatch vor meinem Haus, um meine Meinungen "zu besprechen". Frag mal aber vorher lieber Deinen Rechtsanwalt, ob Du eine Chance hast, dieses "geltende Recht" in Anspruch zu nehmen und eine Genehmigung der Polizei dafür zu erhalten. :lol:

Vorstellen kann ich mir als erste Aktion eine kleine Kundgebung am Samstag Vormittag, so etwa von 10:00 bis 12:00 am Johannes-Rau-Platz am Werth mit einer kleinen Bühne und einem Informationsstand. Ein, zwei attraktiv gestaltete Transparente mit der Aufschrift: "Stopp den niederträchtigen Betrugsvorwürfen durch Frau Lopez! Unsere Wissenschaft ist ehrlich!" und "Stopp der Beschimpfung der Bürger durch G. O. Mueller! Wir sind nicht debil und bildungsunfähig!". Am Informationsstand werden Infoblätter, Aufkleber und Ansteckplaketten verteilt. Du bist natürlich herzlich eingeladen und kannst die Gelegenheit nutzen, die Botschaft von G. O. Mueller auch einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen.
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Jocelyne Lopez » So 13. Jun 2010, 15:36

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:Beantrage also eine Genehmigungfür für eine Versammlung von Dir und Deinen anonyme Kumpeln von Alpha Centauri und Esowatch vor meinem Haus, um meine Meinungen "zu besprechen". Frag mal aber vorher lieber Deinen Rechtsanwalt, ob Du eine Chance hast, dieses "geltende Recht" in Anspruch zu nehmen und eine Genehmigung der Polizei dafür zu erhalten. :lol:


Vorstellen kann ich mir als erste Aktion eine kleine Kundgebung am Samstag Vormittag, so etwa von 10:00 bis 12:00 am Johannes-Rau-Platz am Werth mit einer kleinen Bühne und einem Informationsstand. Ein, zwei attraktiv gestaltete Transparente mit der Aufschrift: "Stopp den niederträchtigen Betrugsvorwürfen durch Frau Lopez! Unsere Wissenschaft ist ehrlich!" und "Stopp der Beschimpfung der Bürger durch G. O. Mueller! Wir sind nicht debil und bildungsunfähig!". Am Informationsstand werden Infoblätter, Aufkleber und Ansteckplaketten verteilt. Du bist natürlich herzlich eingeladen und kannst die Gelegenheit nutzen, die Botschaft von G. O. Mueller auch einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen.


Die Gesellschaft von solchen Typen wie Euch suche ich nicht.
Aber Du kannst gern Herrn Kemme einladen. :mrgreen:
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Gerhard Kemme » So 13. Jun 2010, 16:45

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:Beantrage also eine Genehmigungfür für eine Versammlung von Dir und Deinen anonyme Kumpeln von Alpha Centauri und Esowatch vor meinem Haus, um meine Meinungen "zu besprechen". Frag mal aber vorher lieber Deinen Rechtsanwalt, ob Du eine Chance hast, dieses "geltende Recht" in Anspruch zu nehmen und eine Genehmigung der Polizei dafür zu erhalten. :lol:


Vorstellen kann ich mir als erste Aktion eine kleine Kundgebung am Samstag Vormittag, so etwa von 10:00 bis 12:00 am Johannes-Rau-Platz am Werth mit einer kleinen Bühne und einem Informationsstand. Ein, zwei attraktiv gestaltete Transparente mit der Aufschrift: "Stopp den niederträchtigen Betrugsvorwürfen durch Frau Lopez! Unsere Wissenschaft ist ehrlich!" und "Stopp der Beschimpfung der Bürger durch G. O. Mueller! Wir sind nicht debil und bildungsunfähig!". Am Informationsstand werden Infoblätter, Aufkleber und Ansteckplaketten verteilt. Du bist natürlich herzlich eingeladen und kannst die Gelegenheit nutzen, die Botschaft von G. O. Mueller auch einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen.


Die Gesellschaft von solchen Typen wie Euch suche ich nicht.
Aber Du kannst gern Herrn Kemme einladen. :mrgreen:


Das soll da eine riesige "Klapsmühle" sein - hab' nichts gegen solche Einrichtungen - aber, wenn die da alle nur Hemdchen tragen, kriege ich wieder einen roten Schädel. :mrgreen:
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Britta » So 13. Jun 2010, 16:58

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Vorstellen kann ich mir als erste Aktion eine kleine Kundgebung am Samstag Vormittag, so etwa von 10:00 bis 12:00 am Johannes-Rau-Platz am Werth mit einer kleinen Bühne und einem Informationsstand. Ein, zwei attraktiv gestaltete Transparente mit der Aufschrift: "Stopp den niederträchtigen Betrugsvorwürfen durch Frau Lopez! Unsere Wissenschaft ist ehrlich!" und "Stopp der Beschimpfung der Bürger durch G. O. Mueller! Wir sind nicht debil und bildungsunfähig!". Am Informationsstand werden Infoblätter, Aufkleber und Ansteckplaketten verteilt. Du bist natürlich herzlich eingeladen und kannst die Gelegenheit nutzen, die Botschaft von G. O. Mueller auch einer breiteren Öffentlichkeit bekannt zu machen.


Die Gesellschaft von solchen Typen wie Euch suche ich nicht.
Aber Du kannst gern Herrn Kemme einladen. :mrgreen:


Mich würde mal interessieren, was du dann so deinen Nachbarn dazu erklären würdest.
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mo 14. Jun 2010, 14:29

Zurück zum unsäglichen relativistischen Additionstheorem:

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Genau, und unabhängig davon, dass kein Anlass zu der Einführung der ZD und LK in der Physik besteht, findet in der Argumentation der Relativisten ständig eine Verwechselung bzw. eine unzulässige Vermischung zwischen drei gegenseitigen Auffassungen und Berechnungsmethoden statt: Klassische Geschwindigkeitsaddition, relativistische Geschwindigkeitsaddition und Lorentztransformation:

1) Die klassische Geschwindigkeitsaddition schreibt eine unbegrenzte und ganz normale Addition der Geschwindigkeiten von zwei zueinander bewegten Objekten in direkter Verbindungslinie und in Bezug auf ein gemeinsames Bezugssystem vor. Dies wird auch tagtäglich experimentell durch präzise und richtige Vorhersagen bestätigt (Ballistik).

2) Ganz anders als die klassische Geschwindigkeitsaddition duldet das relativistische Additionstheorem keinen anderen Wert für Relativgeschwindigkeiten zwischen relativ zueinander bewegten Objekten als exakt c: weder größer noch kleiner als c ist erlaubt, es darf von c weder addiert noch subtrahiert werden sonst ist das 2. Postulat gleich hinfällig. Dies wird durch die experimentelle Bestätigungen und richtige Vorhersagen der klassischen Geschwindigkeitsaddition eindeutig widerlegt.

3) Die Lorentztransformation dagegen, wiederum ganz anders als die klassische und die relativistische Geschwindigkeitsaddition, berechnet für Relativgeschwindigkeiten zwischen Objekten Werte, die sich c annähren aber nicht überschreiten können. Dies wurde nie experimentell nachgewiesen und das ist meiner Meinung nach auch nicht nachweisbar: Dadurch, dass der Maßstab sich gleichermaßen wie das Objekt materiell verkürzt, bleibt eine Verkürzung meßtechnisch prinzipiell nicht feststellbar.

Man soll also nicht das relativistische Additionstheorem und die Lorentztransformation in einen Topf werfen, das sind zwei grundverschiedenen Annahmen, die auch beide keine experimentelle Basis haben - im Gegensatz zu der klassischen Geschwindigkeitsaddition. Dass in der SRT das Additionstheorem und die Lorentztransformation zusammen vorkommen, jedoch sich gegenseitig ausschließen, ist nun mal „normal:? : Nichts passt in der SRT zusammen und die Theorie widerlegt sich immer selbst.


Dass die relativistische Geschwindigkeitsaddition und die Lorentztransformation nicht zusammenpassen und sich gegenseitig ausschließen wird meiner Meinung nach ganz ersichtlich, wenn man versucht, Vorhersagen für das Geschehen eines Ereignisses relativistisch zu berechnen, zum Beispiel in meinem Strandexperiment den Zusammenstoß zwischen der Wasserwelle und dem jeweiligen bewegten Beobachter:

- Gemäß relativistischer Geschwindigkeitsaddition haben alle 4 Beobachter genau die gleiche Relativgeschwindigkeit zu der Welle (70 km/h), völlig unabhängig von ihrer jeweiligen vorgegebenen Eigengeschwindigkeit v1, v2, v3 und v4, die in die Berechnung der Relativgeschwindigkeit zu der Welle überhaupt nicht einfließt (immer de facto als v=0 gleichgesetzt).

- Seltsamerweise fließen aber auf einmal die Eigengeschwindigkeiten bei genau derselben Konstellation in die Berechnung der Vorhersagen für den Zeitpunkt und den Ort der Begegnung der jeweiligen Beobachter mit der Wasserwelle, die abhängig von ihren vorgegebenen Eigengeschwindigkeiten v1, v2, v3 und v4 jeweils an einem anderen Ort und zu einem anderen Zeitpunkt stattfindet.
Siehe zum Beispiel die Berechnung der verschiedenen Zeitpunkten und der verschiedenen Orte der Begegnung jedes Beobachters mit der Welle, die der Teilnehmer Trigemina freundlicherweise für mein Strandexperiment ausgerechnet hatte: Mathematik als Schrott?

Das kann aber logischerweise gemäß relativistischem Additionstheorem nicht angehen, dass die bewegten Beobachter zu verschiedenen Zeitpunkten und an verschiedenen Standorte mit der Welle zusammentreffen: Sie starten ja zum gleichen Zeitpunkt, beim gleichen Abstand zu der Welle und haben die gleiche postulierte Relativgeschwindigkeit zu der Welle, also müssen sie folglich alle zum gleichen Zeitpunkt und am gleichen Standort mit der Welle zusammentreffen. Sonst muss man davon ausgehen, dass sie doch nicht die gleiche Relativgeschwindigkeit zu der Welle haben und das Postulat ist widerlegt.

Die relativistischen Vorhersagen, die immer verschiedenen Koordinaten für Ereignisse mit verschiedenen bewegten Beobachtern liefern, widerlegen meiner Meinung nach prinzipiell die relativistische Geschwindigkeitsaddition und die postulierte Konstanz der LG zum bewegten Beobachter.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Jocelyne Lopez » Di 15. Jun 2010, 17:18

Hallo zusammen,

Im Rahmen meiner Anfrage vom 28.04.10 habe ich heute folgende E-Mail an Dr. Markus Pössel vom Albert Einstein Institut geschickt:

von Jocelyne Lopez
an Dr. Markus Pössel / AEI-MPG
Datum: 15.06.10
Betr.: Bitte um Klärung – Spezielle Relativitätstheorie


Sehr geehrter Herr Dr. Pössel,

Ein Leser unserer Austausche hat mich gebeten, Ihnen den nachstehenden Text zukommen zu lassen. Ich wäre Ihnen sehr dankbar, wenn Sie die aufgeworfenen Fragen im Rahmen meiner eigenen Anfrage mitbeantworten würden, da es sich um die gleiche Thematik handelt.

Ich danke im voraus und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Jocelyne Lopez



Lorentzkontraktion

Sehr geehrter Herr Dr. Pössel,

Sie wurden mir als Fachmann für Phänomene der Speziellen Relativitätstheorie empfohlen. Obwohl selbst Physiker, habe ich immer noch keine Klarheit über die Lorentz-Kontraktion. Ich habe in der Literatur ein wenig recherchiert und dabei folgende Fakten gefunden:

(1) Die Lorentz-Fitzgerald-Kontraktion ist real, kann aber nicht gemessen werden.
(2) Die Lorentz-Fitzgerald-Kontraktion ist fiktiv, kann aber unter Umständen gemessen werden.
(3) Die Lorentz-Fitzgerald-Kontraktion kann niemals gemessen werden, weil uns eine gütige Natur davor bewahrt, Einstein zu widerlegen.
(4) Die Lorentz-Fitzgerald-Kontraktion geschieht um den Faktor "gamma" (= Wurzel aus 1 - (v/c)²).
(5) Der Faktor der Lorentz-Fitzgerald-Kontraktion ist größer als gamma.
(6) Der Faktor der Lorentz-Fitzgerald-Kontraktion ist kleiner als gamma.
(7) Der Faktor der Lorentz-Fitzgerald-Kontraktion ist gleich 1.
(8) Der Faktor der Lorentz-Fitzgerald-Kontraktion ist mal kleiner, mal größer, mal gleich, mal überhaupt nicht gleich gamma. Es hängt vom Standpunkt ab.
(9) Ein Experiment stellte fest: Es gibt keine Lorentz-Fitzgerald-Kontraktion.
(10) Eine Neu-Interpretation des gleichen Experiments stellte fest: Es gibt sehr wohl eine Lorentz-Fitzgerald-Kontraktion, vorausgesetzt, die Atome des Maßstabs verbiegen sich elliptisch.

Konkret:

Es begann mit James Terrell vom Los Alamos Scientific Laboratory, der bereits 1959 zeigte, dass sich ein Meterstab bei hohen Geschwindigkeiten nicht verkürzt, nur scheinbar verdreht. Die Lorentzkontraktion bleibt unsichtbar.

Stimmt nicht, behauptete C. W. Sherwin von der Universität von Illinois in Urbana 1961: Die Lorentzkontraktion ist sichtbar.

Delbert Larson dagegen, ein Designer für den "Superconducting Supercollider", interpretiert das Experiment von Sherwin dahingehend, dass eine Lorentzkontraktion nicht sichtbar ist, ja nicht einmal existiert (Es sind die gleichen Daten!).

Ganz anders Hsiao-Bai Ai vom Institut für Kernforschung in Shanghai: Der direkte Nachweis der Lorentzkontraktion ist möglich (so der Titel seines Artikels).

Unsinn, meint A. Gamba 1966: Niemand wird je die Lorentzkontraktion beobachten.

Quatsch, meint Robert D. Klauber von der Universität in Fairfield, Iowa. Natürlich kann man sie sehen, aber nicht messen (oder war es umgekehrt?). Allerdings: Das Ausmaß der Lorentzkontraktion ist anhängig vom Standpunkt des Betrachters. Je nachdem, wo der Beobachter steht, sieht er den Meterstab kürzer, gleich lang oder länger. Es hängt außerdem davon ab, wie die Uhren synchronisiert werden, auch das ist ziemlich willkürlich.

Schließlich behaupten die Physiker Bernhard Rothenstein und Ioan Damian von der Politehnica Universität in Rumänien:
"Die Realität der Lorentzkontraktion ist das Ergebnis der Tatsache, dass die Natur uns vor Ergebnissen schützt, die das heilige Prinzip der Relativität verletzen."

Was aber stimmt nun und warum? Und was trifft nicht zu und warum? Vielen Dank im voraus für Ihre aufklärenden Bemühungen.

-Peter Ripota-

Hier die links:

James Terrell (1959):
http://www.guspepper.net/electro/Segund ... /Funez.pdf

Hsiao-Bai Ai (1994):
http://www.springerlink.com/content/y073028vv0gq2196/

Delbert Larson (2002):
http://itis.volta.alessandria.it/episte ... -lars1.htm

Bernhard Rothenstein und Ioan Damian (2005):
http://arxiv.org/ftp/physics/papers/0507/0507016.pdf

Robert Klauber (2008):
http://arxiv4.library.cornell.edu/PS_ca ... 1117v1.pdf


Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Jocelyne Lopez » Di 15. Jun 2010, 20:30

Chief hat geschrieben:
ich weiß nicht ob diese E-Mail Schreiberei sinnvoll sein kann wenn M. Pössel Deine E-Mails einfach ignoriert. Vielleicht solltest Du Dir etwas besseres einfallen lassen.

Dr. Markus Pössel ignoriert nicht meine E-Mails, siehe seine Antwort auf meine neue Anfrage hier. Er braucht nur Zeit für seine Antworten, das wollen wir ihm gerne lassen.

Die Korrespondenz hatte sich auch 2008 auf 6 Monate erstreckt. Wir haben es nicht eilig, Hauptsache entsteht ein Austausch, es gibt ja einen sehr hohen Gesprächsbedarf zwischen Kritikern und etablierten Wissenschaftlern, der wissenschaftliche Meinungsstreit ist ja seit über 80 Jahren stillgelegt worden, es kommt also nicht mehr auf ein paar Monate an. ;)

Diese Korrespondenz mit offiziellen Vertretern der akademischen Physik ist auf jeden Fall meiner Meinung nach um ein vielfacher sinnvoller und verbindlicher, als all die endlosen Forendebatten zwischen anonymen Teilnehmern seit ein paar Jahren. Immerhin hat die erste Korrespondenz 2008 mit Dr. Markus Pössel die umstrittene bzw. ungeklärte Kernfrage der materiellen oder nicht materiellen Natur der Längenkontraktion in der SRt geklärt, das ist schon ein wichtiger Schritt für eine konstruktive und weiterbringende Auseinandersetzung mit der Theorie, sonst redet man bei Vermischung der SRT und der Lorentztheorie ewig aneinander vorbei. Ich zitiere hier G.O. Mueller 2009 in seinem Kapitel 9:

Zitat G.O. Mueller:

Ein nicht unwichtiges Ergebnis sehen wir darin, daß durch die skizzierten bisherigen Aktivitäten des Projekts und seiner Partner Ekkehard Friebe und Jocelyne Lopez für eine Reihe von Punkten, die von den Kritikern schon seit langem und wiederholt als Einwände und Vorwürfe vorgebracht worden sind, jetzt eindeutige sachliche Anhaltspunkte und klare Beweise vorliegen. So hat z. B. Frau Lopez durch ihr beharrliches Nachfragen an das MPI Golm/Potsdam das Eingeständnis der offiziell Zuständigen erhalten, daß die angebliche Längenkontraktion der SRT keine physikalische Änderung der Körper darstellt. Damit werden die Einwände der Kritiker bestätigt und der Weg zur Durchbrechung der Schweigemauer gewiesen.


Unabhängig davon können sich andere Kritiker oder kritische Teilnehmer gerne etwas Anderes einfallen lassen, ich habe nichts dagegen. :) Eins steht jedoch fest: Forendebatte bringen uns jetzt nicht weiter.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Gerhard Kemme » Di 15. Jun 2010, 20:53

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Unabhängig davon können sich andere Kritiker oder kritische Teilnehmer gerne etwas Anderes einfallen lassen, ich habe nichts dagegen. :) Eins steht jedoch fest: Forendebatte bringen uns jetzt nicht weiter.


Aha, Frau Lopez stellt etwas fest - und das ist dann so. Frau Lopez schreibt auch - das nicht zu wenig - in diesem Forum ihre Beiträge und es wird nach wie vor unter:
http://www.ekkehard-friebe.de/friebeforum
die Archiv-Version des WuMV-Forums verlinkt, in welchem Frau Lopez sehr aktiv war. Durchaus anerkannte physikalische Fachleute - oder auch Wissenschaftler - betreiben Diskussionsforen oder notieren dort ihre Beiträge - die machen das vermutlich zu ihrem purem Zeitvertreib, weil Segeln, Tischtennis oder Biertrinken als viel langweiliger oder unangenehmer empfunden wird. Dann fragt man sich, wer denn da wohl mit "uns" gemeint ist. Es gibt so bestimmte sprachliche Wundervokabeln, meistens denkt man an "Danke" oder "Bitte" - doch in der Welt der Wissenschaft gibt es auch so etwas Wunderbares: "meiner Ansicht nach" oder "ich bin der Meinung, dass". Aber es gibt etwas Absolutes, wo ich mit solchen - in der wissenschaftlichen Welt üblichen - Redewendungen wirklich etwas Falsches formulieren würde: Das ist die Situation, wenn einer Frau Lopez von Fachleuten ein guter Ratschlag erteilt wird - dann kann man absolut sicher sein, dass sie ihn ignorieren wird.
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mi 16. Jun 2010, 06:10

Gerhard Kemme hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Unabhängig davon können sich andere Kritiker oder kritische Teilnehmer gerne etwas Anderes einfallen lassen, ich habe nichts dagegen. :) Eins steht jedoch fest: Forendebatte bringen uns jetzt nicht weiter.


Durchaus anerkannte physikalische Fachleute - oder auch Wissenschaftler - betreiben Diskussionsforen oder notieren dort ihre Beiträge - die machen das vermutlich zu ihrem purem Zeitvertreib, weil Segeln, Tischtennis oder Biertrinken als viel langweiliger oder unangenehmer empfunden wird.


Nur, dass die Auseinandersetzung mit der Kritik der Relativitätstheorie durch anerkannte physikalische Fachleute oder auch Wissenschaftler nicht primär in Diskussionsforen gehört, sondern als Lehre und Wissenstransfer in den Universitäten.
Darum geht es.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Gerhard Kemme » Mi 16. Jun 2010, 07:21

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Gerhard Kemme hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Unabhängig davon können sich andere Kritiker oder kritische Teilnehmer gerne etwas Anderes einfallen lassen, ich habe nichts dagegen. :) Eins steht jedoch fest: Forendebatte bringen uns jetzt nicht weiter.


Durchaus anerkannte physikalische Fachleute - oder auch Wissenschaftler - betreiben Diskussionsforen oder notieren dort ihre Beiträge - die machen das vermutlich zu ihrem purem Zeitvertreib, weil Segeln, Tischtennis oder Biertrinken als viel langweiliger oder unangenehmer empfunden wird.


Nur, dass die Auseinandersetzung mit der Kritik der Relativitätstheorie durch anerkannte physikalische Fachleute oder auch Wissenschaftler nicht primär in Diskussionsforen gehört, sondern als Lehre und Wissenstransfer in den Universitäten.
Darum geht es.


Da die Auseinandersetzung mit der Kritik der Relativitätstheorie real kaum an den Universitäten stattfindet, würde ein Verzicht auf die Debatten in den Diskussionsforen bedeuten, dass das Thema "Kritik der Relativitätstheorie" "nur" noch einseitig in Blogs oder HPs angesprochen wird - meistens mit abgeschalteter Kommentarfunktion. Da die Relativitätstheorie allerdings - was die Wissensschaftsgeschichte dieser "Theorie" auch zeigt - ein reales Problem darstellt, das ohne starke Nachteile nicht einfach übergangen werden kann, sollten durchaus ständig Mittel und Wege gefunden werden, diese Thematik zumindest offen zu halten. Insbesondere würde ihr Ansinnen, dass es mit den Diskussionen bezüglich der RT nicht so wichtig wäre und man am Besten drauf verzichten sollte, weiter bedeuten, dass die Personen, welche solche Debatten führen, politisch und wissenschaftlich dann völlig kaltgestellt wären.
Abgesehen davon, wäre es auch die Frage, wie Wissenschaft entsteht und Wissenschaft gemacht wird. Es wäre etwas eng, wenn Wissenschaft nur dann stattfinden soll, wenn sie von bezahlten Wissenschaftlern gemacht wird. Über das Gehalt werden auch immer die wissenschaftlichen Inhalte beeinflusst - "des Brot ich ess, des Lied ich sing'" - insofern wird man unabhängige und damit freie wissenschaftliche Aussagen öfter außerhalb einer Universität finden. Die Forendebatten sind ein Spiegelbild der realen Gesellschaft und stellen somit auch eine Art von "Vorbereich" dar, in welchem nach gangbaren Wegen und Möglichkeiten gesucht wird. Wenn solche Diskussionen manchmal als langwierig und "ätzend" empfunden werden, dann stellt dies ein Stückchen realer Information dar, wie die konkreten - auch globalen - Verhältnisse sind.
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