Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Zasada » Fr 27. Sep 2019, 12:59

Lagrange hat geschrieben:
Wikipedia: "Die Gleichzeitigkeit von Ereignissen, deren Ort sich nur senkrecht zur Bewegungsrichtung ändert, ist in beiden Bezugssystemen gleich: Wenn die Lampe auf halber Höhe des Zuges hängt, so wird das Licht sowohl für den Beobachter am Bahnsteig als auch für den Beobachter im Zug gleichzeitig die Unter- und Oberseite des Zuges erreichen."

Oh, was für ein Wunder! :lol: :lol: :lol:

Wenn sich zwei Lichtsignale gleich schnell ausbreiten dann erreichen sie zwei gleich weit entfernte Punkte gleichzeitig. :lol: :lol: :lol:



Nein Lagrange, völlig falsch: Um den Mittelpunkt L der Verbindungsstrecke AB gleichzeitig zu erreichen, müssen die Signale zu unterschiedlichen Zeiten von A und B emittiert werden. Nur dann treffen sie, "aufgrund der veränderten Strecken" wohlbemerkt, dennoch gleichzeitig bei L ein...
Ist doch logisch :D
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon McMurdo » Fr 27. Sep 2019, 13:27

Zasada hat geschrieben:Nein Lagrange, völlig falsch: Um den Mittelpunkt L der Verbindungsstrecke AB gleichzeitig zu erreichen, müssen die Signale zu unterschiedlichen Zeiten von A und B emittiert werden. Nur dann treffen sie, "aufgrund der veränderten Strecken" wohlbemerkt, dennoch gleichzeitig bei L ein...
Ist doch logisch :D

Dafür das du nicht verstehst das sich die zurückzulegenden Strecken ändern kann ich ja nun nichts. Kurios ist es allerdings schon, da du es ja selber schriebst.
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Zasada » Fr 27. Sep 2019, 13:49

Nichts verstanden McMördo...

Es geht darum, dass laut dem RP eine gewöhnliche, im Zug transportierte Orgelpfeife ihre kümmerliche Tonhöhe nicht verändern darf, wenn ihre Position bezüglich der Fahrtrichtung geändert wird. Zugleich aber, laut demselben RP, die gesamte Wirklichkeit sich sehr wohl verändern darf, wenn ihre Objekte und Eigenschaften in Fahrtrichtung und senkrecht zu dieser betrachtet werden...(Objekte wie Orgelpfeifen, wohlbemerkt).

Tolles RP...witzig interpretiert.

L blitzt in S und in S' deshalb auf, weil die Lichtgeschwindigkeit in S und in S' einen konstanten Wert besitzt, und weil diese Konstanz absolut ist. Diese absolute Konstanz gilt daher notwendig sowohl aus der Perspektive S in S', als auch aus der Perspektive S' in S.

Bitte die Gleichzeitigkeit der Signalemission bei A und B nicht mit Signallaufzeit AL, BL verwechseln.
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Ernst » Fr 27. Sep 2019, 14:10

McMurdo hat geschrieben:Ist ja auch logisch. Im Gegensatz dazu gehen nämlich die Lampen A und B aus Sicht des Zuges zu unterschiedlichen Zeiten an und treffen daher, aufgrund der veränderten Strecken dennoch gleichzeitigbei L ein. Und darum leuchtet L auch aus Sicht des Zuges logischerweise völlig korrekt auf, ohne das für den Beobachter im Zug irgendwie völlig unerwartet wäre.

Die veränderten Strecken sind es nicht: beide sind ja gleich verändert. Da im Zugsystem das Licht mit c läuft, läuft es aus dessen Sicht am Bahnsteig in der einen Richtung schneller und in der anderen Richtung langsamer (wegen der veränderten Zeitskala aber auch dort mit jeweils c). In M müssen die Signale gleichzeitig eintreffen, da an einem einzigenOrt keine ZD auftreten kann. Folglich müssen sie bei A und B ungleichzeitig abgesendet werden. Aus Sicht Zug.

Solche Beschreibung muß immer unzureichend sein, genauso wie die endlosen "Beschreibungen zum Ende der SRT". Alles ohne Effekt.
Wer solche Situationen beschreiben will, der muß einfach die vollständige Transformation durchführen. Geht ganz einfach und ist hier schon zigfach geschehen. In keinem einzige Fall ergibt sich ein innerer Widerspruch in der SRT.

Mit der Akzeptanz der Konstanz der LG in allen ISen ergeben sich die ganzen merkwürdigen Dinge von selbst. Diese Konstanz ist aber widersinnig und die SRT ist nur ein mathematisches Wunderland.
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon McMurdo » Fr 27. Sep 2019, 14:18

Ernst hat geschrieben: Diese Konstanz ist aber widersinnig und die SRT ist nur ein mathematisches Wunderland.

Ob du das widersinnig findest oder nicht ändert nichts daran das es aber tatsächlich so ist.
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon McMurdo » Fr 27. Sep 2019, 14:22

Zasada hat geschrieben:L blitzt in S und in S' deshalb auf, weil die Lichtgeschwindigkeit in S und in S' einen konstanten Wert besitzt,

Nein, L blitzt auf weil L gleichzeitig von den Lichtstrahlen der Lampen A und B erreicht wird, das impliziert aber nicht zwangsläufig das A und B in allen Bezugssystemen gleichzeitig aufblitzen.
Das ist erstmal nur im Bezugssystem "Bahnsteig" der Fall. Im Bezugssystem "Zug" aus genannten Gründen nicht.
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Ernst » Fr 27. Sep 2019, 14:22

McMurdo hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben: Diese Konstanz ist aber widersinnig und die SRT ist nur ein mathematisches Wunderland.

Ob du das widersinnig findest oder nicht ändert nichts daran das es aber tatsächlich so ist.

Träum weiter.
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon McMurdo » Fr 27. Sep 2019, 14:23

Ernst hat geschrieben: Folglich müssen sie bei A und B ungleichzeitig abgesendet werden. Aus Sicht Zug.

Sag ich ja die ganze Zeit
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Lagrange » Fr 27. Sep 2019, 14:38

Ernst hat geschrieben:Die veränderten Strecken sind es nicht: beide sind ja gleich verändert. Da im Zugsystem das Licht mit c läuft, läuft es aus dessen Sicht am Bahnsteig in der einen Richtung schneller und in der anderen Richtung langsamer (wegen der veränderten Zeitskala aber auch dort mit jeweils c). In M müssen die Signale gleichzeitig eintreffen, da an einem einzigen Ort keine ZD auftreten kann. Folglich müssen sie bei A und B ungleichzeitig abgesendet werden. Aus Sicht Zug.

Oder das Licht läuft nicht mit c im Zugsystem.

Und das ist offensichtlich der Fall wie durch GPS bestätigt wird.
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Zasada » Sa 28. Sep 2019, 05:47

Ernst hat geschrieben:Folglich müssen sie bei A und B ungleichzeitig abgesendet werden. Aus Sicht Zug.


McMurdo hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:L blitzt in S und in S' deshalb auf, weil die Lichtgeschwindigkeit in S und in S' einen konstanten Wert besitzt,

Nein, L blitzt auf weil L gleichzeitig von den Lichtstrahlen der Lampen A und B erreicht wird, das impliziert aber nicht zwangsläufig das A und B in allen Bezugssystemen gleichzeitig aufblitzen.
Das ist erstmal nur im Bezugssystem "Bahnsteig" der Fall. Im Bezugssystem "Zug" aus genannten Gründen nicht.



Nein, der Grund, warum Detektor L leuchtet ist, dass er von Lichtstrahlen gleichzeitig erreicht wird - dies geschieht wiederum infolge der gleichzeitigen Licht-Emission bei A und bei B und infolge der absoluten Konstanz der LG.
Die Behauptung, dass Ereignisse, die in S gleichzeitig erfolgen in S' nicht gleichzeitig sind, ist purer Unsinn.
Hier wird eindeutig die Gleichzeitigkeit der Signal-Emission bei A und B mit Signallaufzeit AL, BL verwechselt. Ich akzeptiere solche Physik nicht.

Anordnung.
Wir erweitern unsere Anordnung um einen mechanischen Schalter, der vom vorbeifahrenden Zug in dem Moment betätigt wird, in dem dieser die Stellen am Bahnsteig passiert, an den Lampen A und B platziert sind. Der Schalter löst vier Blitze gleichzeitig aus: 2 Blitze AB am Bahnsteig und 2 Blitze A'B' an beiden Enden des Zuges. Der Abstand AB soll der Länge des Zuges entsprechen.

IMG_5899.PNG
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Die Funktion der Anordnung ist es, die Beobachter von der Gleichzeitigkeit der Licht-Emission in S und in S' zu überzeugen, sowie von der Gleichzeitigkeit der Licht-Emission aus Sicht des jeweils anderen Systems. Die Überprüfung der Gleichzeitigkeit der Licht-Emission in S erfolgt in S' unmittelbar an den Punkten A' und B' des Zuges, die den Punkten A und B des Bahnsteigs entsprechen, nicht an einem Beobachtungspunkt, der von den Lichtstrahlen A und B möglicherweise zeitversetzt erreicht wird...
Mit der obigen Anordnung führen wir die haltlosen Behauptungen von der Ungleichzeitigkeit der Licht-Emission in S' ad absurdum. Beobachter in S' stellt die Gleichzeitigkeit der Licht-Emission in S unmittelbar fest (er kann diese anhand des Aufleuchtens des eigenen Detektors L' unmittelbar registrieren: die Abstände, die Mechanismen und die Konstanz der Signalgeschwindigkeit sind in S und S' identisch).

Ich füge noch eine obligatorische Grafik hinzu.
Diese verbildlicht den bereits bekannten Sachverhalt: Bezugssysteme dienen der Orientation - sie existieren nicht real, sie bewirken nichts in der Natur.

IMG_5900.PNG
Wird der Schalter manuell betätigt und ist das BS "Zug" nicht vorhanden, verhalten sich Lichtstrahlen anders, als in seiner Gegenwart: es gibt in der Welt keinen Zug, der durch seine bloße Präsenz das Ausbreitungsverhalten der Lichtstrahlen derart gravierend beeinflussen könnte.
IMG_5900.PNG (20.23 KiB) 2654-mal betrachtet


Postulate der SRT sind unsinnig.
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