Ruheenergie (Ruhemasse)

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Ruheenergie (Ruhemasse)

Beitragvon Sebastian Hauk » Do 10. Jun 2010, 18:20

Hallo

Zarathustra kenne ich noch vom alten quanten.de Forum her.

Gruß

Sebastian
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Re: Ruheenergie (Ruhemasse)

Beitragvon Ernst » Do 10. Jun 2010, 19:03

Zarathustra hat geschrieben:Wer und und aus welchem Grund zweifelt daran?
wer kennt einen (Physiker ,philosophen ,...) ,der behauptet,diese Formel wäre falsch?...
Deshalb möchte ich wissen ,was die Betreiber dieses Forums dazu meinen.
Denn mir scheint wirklich seltsam,daß in einem öffentliche Physikforum (im Jahr 2010),die sachliche Richtigkeit dieser Formel in Frage gestellt wird.


Deinem Namen nach glaubst Du ja an den Übermenschen. Fraglich, ob das im 21. Jahrhundert up to date, wenn nicht sogar verboten ist.
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Zuletzt geändert von Ernst am Do 10. Jun 2010, 19:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ruheenergie (Ruhemasse)

Beitragvon Sebastian Hauk » Do 10. Jun 2010, 19:21

Hallo Ernst,

Deinem Namen nach glaubst Du ja an den Übermenschen. Fraglich, ob das im 21. Jahrhundert up to date, wenn nicht sogar verboten ist.


das ist nicht verboten, sondern sogar ein sehr beliebtes Thema im Philosophieunterricht.

http://de.wikipedia.org/wiki/Also_sprach_Zarathustra

Der Ursprung von Zarathustra ist aber ein anderer:

http://de.wikipedia.org/wiki/Zarathustra

Ζωροάστρης, persisch Zartoscht زرتشت, kurdisch Zerdesht, altpersisch Zarathuschtra) lehrte im zweiten oder ersten Jahrtausend v. Chr. als alt-iranischer Zaotar (Priester) und verhalf dem nach ihm benannten Zoroastrismus zum späteren Durchbruch als persisch-medische beziehungsweise iranische Religion,[1] weshalb er beispielsweise auch „Gründer des Zoroastrismus”, „Religionsstifter”[2] oder „Reformator”[3] genannt wird. Sein Name bedeutet: „Besitzer des goldfarbenen Kamels”. Die Anhänger des Zoroastrismus werden Zoroastrier oder Zarathustrier genannt, die Anhängerschaft im heutigen Indien bezeichnet sich auch als Parsen.


Grundzüge [Bearbeiten]
Die Religion ist stark monotheistisch, der Kampf zwischen Gut und Böse prägt den Glauben. Der Sieg des Guten über das Böse wird am Tag des jüngsten Gerichts kommen, bis zu diesem Tag haben die Menschen die freie Wahl, sich für den rechten Weg zu entscheiden. Der rechte Weg ist der Weg der Wahrhaftigkeit. Die Lehre Zarathustras hat drei wichtige Grundsätze:

gute Gedanken
gute Worte
gute Taten


Gruß

Sebastian
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Re: Ruheenergie (Ruhemasse)

Beitragvon Ernst » Do 10. Jun 2010, 19:34

Hallo Sebastian,
Sebastian Hauk hat geschrieben: das ist nicht verboten, sondern sogar ein sehr beliebtes Thema im Philosophieunterricht.

Es mutet schon etwas seltsam an, wenn sich jemand solchen Nick zulegt.
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Re: Ruheenergie (Ruhemasse)

Beitragvon Sebastian Hauk » Do 10. Jun 2010, 20:11

Hallo,

das hier ist Unsinn.

http://www.bild.de/BILD/politik/2010/06 ... emmer.html

Gruß

Sebastian

P.S.

Kein Land braucht so sehr die Einwanderer wie Deutschland. Nur eine massive Einwanderung kann Deutschland jetzt noch helfen.
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Re: Ruheenergie (Ruhemasse)

Beitragvon Sebastian Hauk » Do 10. Jun 2010, 20:30

Hallo,

das möchte ich jetzt doch mal hoffen.

Gruß

Sebastian
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Re: Ruheenergie (Ruhemasse)

Beitragvon scharo » Fr 11. Jun 2010, 13:42

Hallo Zarathustra,

„E=m.c²
Ich gehe davon aus ,daß an die Richtigkeit dieser Formel keinen Zweifel besteht.“

An die Richtigkeit einer Formel besteht niemals Zweifel. Erst wenn klar ist, was die Symbolen bedeuten und in welchem Zusammenhang die Formel steht, dann kann man über die Richtigkeit sprechen.

„E=m.c²
Äquivalenz Masse - Energie gilt in alle physikalische Theorien.“

Also, diese Deutung der Formel ist natürlich Unsinn und dürfte in keine physikalische Theorie auftauchen.

„Wer und und aus welchem Grund zweifelt daran?“

Ich z.B. :P
Diese unbeachtete Formel tauchte so um 1860 auf und beschrieb ganz spezifische Eigenschaften bestimmter Materie, Energiegehalt.
Um die 1900 verwendeten diese Formel auch andere Physiker, um eine Abhängigkeit zwischen Masse und Energie herzuleiten, natürlich nur bei bestimmter Voraussetzungen und Vorstellungen, dass z.B. Masse EM-Ursprung wäre, was heute längst widerlegt ist.
1905 zeigte ein Amateur-Physiker, dass diese Formel auch aus seiner etwas märchenhaft ausgefallenen Theorie, namens ZEBK, auch ableitbar wäre. Da er keine Ahnung von Zerfallsprozessen hatte, wohl gemerkt, dass zu dieser Zeit nicht mal die Atomaufbau bekannt war, glaubte, dass Materie sich in Licht zerstrahlen könne und vermerkte, die Formel könnte man allgemein für jede Masse anwenden und von einer Äquivalenz zwischen Masse und Energie träumte. Die richtige Formel lautet damals und heute: Delta E = Delta m * c².
Bald merkte er, dass seine, mittlerweile RT (SRT) genannte Theorie nur ein Unfug ist und sich nicht lange halten wird, wollte aber seine Weißsagung von Delta E = Delta m * c² irgendwie retten – er besinnte sich zurück zu Newton und meinte, Licht sei aus massebehafteten Korpuskeln, somit wird diese Formel realistisch und zeigt nichts andere als die übliche Ekin-Formel. Irgendwann vergaß er, wie üblich, dass diese Gleichung nicht von ihm stammte und bildete sich ein, er habe sie in die Welt gesetzt.

Die eigenwillige Deutung dieser Formel, die Äquivalenz zwischen Masse und Energie, wird mit Vorliebe von Physiker als Alibi für misslungene Theorien gern verwendet. Diese Äquivalenz ist bis heute gänzlich unbestätigt. Da, wo sie als „Erklärung“ eingeschmuggelt wird, zeigt sie leider nur eine max. „Umwandlung“ von 0,01% der Masse. Rest bleibt Masse. Oder, bewiesen ist nur, dass Masse Masse und Energie Energie bleibt, die Äquivalenz = Märchen von 1905.

Genug Gründe?

"Es reicht wenn Sie sagen würden ,die Richtigkeit dieser Formel E= m.c² ist nicht bewiesen ,sondern umstritten ,dann verlasse ich dieses Forum."

Bitte nicht! :shock: Wir werden dann so o o o traurig. :cry:

Gruß
Ljudmil
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Re: Ruheenergie (Ruhemasse)

Beitragvon Harald Maurer » Mo 14. Jun 2010, 14:36

Zarathustra hat geschrieben:Anscheinend tun Sie sich schwer ,darauf einzugehen.Das ist verständlich,denn abgesehen davon ,daß die physikalische Bedeutung dieser Formel bis Heute verborgen geblieben ist,ist das Wesen der Masse auch nicht bekannt.
Kein Physiker der Welt weißt ,was die Materie ist,demzufolge ist auch unmöglich die SRT,ART oder quantenphysik zu verstehen.

Es fällt mir keinesfalls schwer, darauf einzugehen. Da E=mc² eine Formel aus dem Gebiet der Physik ist, kann man natürlich nur in diesem Rahmen auf ihre Bedeutung eingehen. Physik erklärt uns ja nicht, warum die Dinge existieren, sondern wie sie funktionieren. Man sollte deshalb Physik nicht mit Philosophie verwechseln, wenngleich ich auch der Ansicht bin, dass die Philosophie dazu gehört. In den modernenTheorien ist das ohnehin schon stark der Fall.
Einsteins Gleichung kann man nur mathematisch untersuchen, wenn man ihre Bedeutung erkennen will.

E=mc² suggeriert, dass Materie = Energie und Energie = Materie ... und beide wären ineinander umwandelbar. Auch wird allgemein angenommen, diese Formel wäre die Grundlage relativistischer Mechanik. Das ist aber nicht der Fall.

Man schaue nochmal genau hin: dE=p*dv wobei p=m*v, daher ist E=m*v² /2 ; bei Lichtgeschwindigkeit: dE=p*dv, wobei p=m*c und dv=c, daher ergibt sich E=mc² - denn c ist konstant. Die ausserdem möglichen Schreibweisen E/m = c² und E/mc = c sind zwar mathematisch äquivalent, können aber physikalisch unterschiedliche Bedeutung haben. Das Produkt (mc) ist in der Einsteinschen Lichttheorie der Photonenimpuls. "E/mc=c=konstant" offenbart deshalb die Proportionalität von Energie und Impuls: E:p=c.
Die Äquivalenzrelation E=mc² besteht offensichtlich zwischen E und dem Produkt mc² und nicht zwischen der Energie E und der Masse m. Um eine Masse-Energie Äquivalenz auszudrücken, sollte es bloß heißen E=m. Das sagt Einsteins Gleichung aber nicht aus.
Das Verhältnis von E zu m ist in dieser Gleichung konstant. Verdoppelt sich E so verdoppelt sich auch m. Ein Vielfaches von E ergibt dasselbe Vielfache von m. Der Quotient E:m bleibt immer gleich. E:m=c²=konstant! Dieses korrelierte Verhalten der beiden physikalischen Terme nennt man nicht "Äquivalenz" sondern "Proportionalität". Handelt es sich doch um eine spezifisch quantitative Bziehung zwischen maßverschiedenen Termen, sie sind in gesetzmäßiger Weise quantitativ korreliert, jedoch nicht gleich, sondern nur verhältnisgleich. Der Faktor c² stellt dabei die Proportionalitätskonstante (Proportionalitätsfaktor) dar.

Diese angeblich relativistische Einstein-Gleichung, insofern sie die Bewegungsursache E und die erzeugte Bewegung als proportionale Größen darstellt, deren gegenseitige Abhängigkeit die Konstante c mit dem geometrischen Maß Raum durch Zeit bestimmt, ist ein Bewegungsgesetz - und zwar ein absolutes! E kann als Ursache einer bewirkten Bewegung angesehen werden. Bewegung ist für gewöhnlich ein Relationsbegiff und eine absolute Bewegung kann man nur in Bezug zu einem absolut ruhenden Bezugssystem beschreiben, wie es z.B. bei Newton das Gefüge aus absolutem Raum und absoluter Zeit darstellt. Die Naturkonstante "c" liefert einen konstanten metrischen Parameter. E=mc² wird dadurch zu einem Naturgesetz, welches die Bewegung relativ zu einem raumzeitlichen Bezugssystem beschreibt, das unverrückbar metrisch festgelegt ist! Ist doch c als universelle Maßstabskonstante für die Struktur von Raum und Zeit zu betrachten.

Die Äquivalenz von Masse und Energieinhalt wird von Einstein 1906 erstmals und begründungslos in "Prinzip von der Erhaltung der Schwerpunktsbewegung und die Trägheit der Energie" behauptet. Ebenfalls ohne Begründung schreibt Einstein 1907 in "Über das Relativitätsprinzip und die aus demselben gezogenen Folgerungen": "Dieses Resultat ist von außerordentlicher theoretischer Wichtigkeit, weil in demselben die träge Masse und die Energie eines physikalischen Systems als gleichartige Dinge auftreten." Und: "Der Satz, dass einer Energiemenge eine Masse zukomme, gilt also ... nicht nur für die träge, sondern auch für die gravitierende Masse."
Demnach sollten Masse und Energie "als gleichartige Dinge" auftreten oder jedenfalls "äquivalent" sein. Aber sollte es eine Umwandlungsmöglichkeit von Masse zu Materie et vice versa tatsächlich geben, so beschreibt das diese Gleichung in keinster Weise. Denn sie beschreibt ganz im Gegenteil keine Umwandelbarkeit von Materie und Energie, sondern die Bewegung von Körpern relativ zu einem als ruhend ausgezeichneten räumlich-zeitlichen Bezugssystem ("Raumzeit"). Einsteins eigene Definitionen treffen überhaupt nicht zu. Er konnte demnach zwischen Proportionalität und Äquivalenz nicht unterscheiden.

Zarathustra hat geschrieben:Kein Physiker der Welt weiß ,was die Materie ist, demzufolge ist auch unmöglich die SRT,ART oder Quantenphysik zu verstehen.


SRT, ART od. Quantenphysik sind Theorien und man kann sie bei ausreichender Kenntnis innerhalb ihrer Formalismen gut verstehen. Aber es ist nicht Aufgabe der Physik, zu wissen, was Materie ist. Es genügt, Modelle zu entwickeln, die sich als Naturbeschreibung und nicht -Erklärung eignen. Die Physik macht die Phänomene berechen- und voraussagbar. Auf welcher Grundlage die Phänomene basieren, müssen die Philosophen aufklären, sofern sie das können. Aber unser ganzes Wissen ist das Produkt einer in unserem Kopf befindlichen Innenwelt. Aus dieser stammen die naturgegebenen Denkkategorien, die wir ansetzen, wenn wir glauben, damit die Außenwelt zu untersuchen. Was wir natürlich gar nicht können. Es geht also nicht darum, Wahrheiten zu finden, sondern Theorien aufzustellen, die just innerhalb dieser beschränkten Denkkategorien glaubhaft und annehmbar sind. Mehr dürfen wir nicht erwarten.

Wer also das Produkt seiner Hirnschmalzverschwendung als Wahrheit verkaufen will, macht sich von vornherein suspekt. Wenn Du uns aber interessante Theorien darbieten kannst, wird unser Interesse nicht fehlen.

Grüße
Harald Maurer
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Re: Ruheenergie (Ruhemasse)

Beitragvon fb557ec2107eb1d6 » Mo 14. Jun 2010, 18:40

Harald Maurer hat geschrieben:Man schaue nochmal genau hin: dE=p*dv wobei p=m*v, daher ist E=m*v² /2 ; bei Lichtgeschwindigkeit: dE=p*dv, wobei p=m*c und dv=c, daher ergibt sich E=mc²

Das ist falsch. Zuerst, das ist wichtig, ist m die invariante Masse. Sie ändert sich auch mit dem Bewegungszustand der Masse m nicht. Zumindest ist das die moderne Auffassung in der Physik. Ist nun P die Leistung, die durch die Kraft \vec{F} auf die mit \vec{v} sich bewegende Masse m, so gilt:

Zuerst klassisch:
P=dE/dt=\vec{F} . \vec{v}

also das Inprodukt aus der auf die Masse m wirkende Kraft \vec{F} mit der Geschwindigkeit \vec{v} mit der sich die Masse m bewegt. \vec{F} ist nun d\vec{p}/dt . Damit ergibt sich

dE=\vec{v} . d\vec{p}

oder wenn \vec{v} und d\vec{p} kolinear sind

dE=v dp

Ist die Masse m konstant ist das

dE = v m dv oder dE = p dv

was identisch mit deiner Gleichung ist.

Jetzt ist aber dv identisch mit \Delta v oder identisch mit \Delta v = (v2 - v1)

Ist v nun gleich c würde mit p=m c (was aber auch nicht stimmt, siehe unten) folgen:

dE = p dv = m c dv = m c \Delta v = m c (c -c) = 0

Die Integration ergibt:

E = const. aber nicht E = mc² !!

Nun zum relativistischen Impuls p: p ist nicht (m v) sondern

p = γ m v

Harald Maurer hat geschrieben:Das Produkt (mc) ist in der Einsteinschen Lichttheorie der Photonenimpuls

Da die Masse eines Photons Null ist, stimmt das nicht. Der Photonenimpuls ist p = E/c.
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Masse des Photons

Beitragvon rmw » Mo 14. Jun 2010, 18:55

fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Da die Masse eines Photons Null ist, stimmt das nicht. Der Photonenimpuls ist p = E/c.

Es gibt keinen Beweis dafür dass das Photon keine Masse hat, das ist lediglich eine hypothetische Annahme.

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