Rudi Knoth hat geschrieben:@Kurt und Lagrange zum Thema "bewegter LASER und SRT"
Jetzt wird es interessant.
Angenommen wir haben einen bewegten LASER und die Aussage, daß die Resonanzfrequenz der Atome sich verringert. Ebenso soll sich die Länge des Resonators nicht ändern. Dann würde der entlang seiner Achse bewegte Laser seine Funktion einstellen. Wenn dann der Resonator so eingestellt wird, daß der LASER wieder arbeitet, dann kann eine Drehung um 90 Grad diesen wieder beeinträchtigen, weil es dann eine andere Resonanzbedingung gibt.
Nach der SRT hätte man solche Probleme nicht. Nur die Länge des bewegten Resonators würde im BS, in dem er sich bewegt, verkürzt gemessen.
Nun bewegt sich aber die Erde nicht nur um die Sonne, sondern es rotiert das Sonnensystem um das Zentrum der Milchstraße. Dies sollte doch dann Auswirkungen auf die Wirkungsweise eines LASERs haben.
Wieso denn? (du hängst immer noch an den alten "Bestätigungsargumenten" fest)
Es hat sich gezeigt, und darum funktioniert auch GPS, das die Erde in der Lage ist in ihrer Nähe und auf ihrer Oberfläche usw. den Bezug fürs Lichtleiten zu bestimmen, zu liefern.
Es hat sich auch gezeigt das sie das nicht komplett kann sondern nur unvollständig.
Sie dreht sich in diesem von ihr bestimmten Bezug, der Fachzbegriff dafür ist "Sagnac-Effekt".
Zum Laser: wenn der Laserresonator in Längsrichtung bewegt wird, gegen die Erdoberfläche, den LLBezug also, dann ergeben sich unterschiedliche Hin- und Rücklaufzeiten zwischen den Spiegeln.
Das gleicht sich bis zu einem gewissem Grad aus, aber nicht bei jeder Geschwindigkeit.
Der Laser würde also "abreissen" wenn er zu schnell bewegt wird oder er wird Moden- und Phasensprünge machen und sich auf eine jeweils neue Frequenz (Phasenlage) einstellen.
Ausserden schwingen bewegte Atome langsamer (der Bezug für unbewegt sollte jetzt klar sein) als ihr unbewegten Kollegen.
Kurt
.